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    <title>Christian Antons - myMPI |Blog</title>
    <link>https://www.mympi.info</link>
    <description>Mein Blog, der myMPI | Blog. Alles rund um Themen von Self-Care und Self-Improvement sowie Finanzcoaching.  Lesenswerte Unterhaltung für Neugierige, Wissensvermittlung mit Mehrwert für Dich. Kompetenzvermittlung mit Tipps und Tricks für Deinen Alltag.</description>
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      <title>Christian Antons - myMPI |Blog</title>
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      <link>https://www.mympi.info</link>
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    <item>
      <title>Mehr Lebensqualität durch Demut!</title>
      <link>https://www.mympi.info/mehr-lebensqualitaet-durch-demut</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr Lebensqualität durch Demut!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demut - ein Wort, das vielleicht etwas verstaubt klingt und nicht gerade im Trend liegt. Man verbindet damit zwar oft positive Eigenschaften, aber gleichzeitig denkt man auch an Verzicht, Anstrengung und fehlendes Selbstbewusstsein. Auf den ersten Blick mag das Thema Demut trocken und langweilig erscheinen. Doch warum gerade die persönliche Auseinandersetzung mit Demut in all ihren Facetten nicht nur positiv auf deine eigene Zufriedenheit und Lebensqualität auswirken kann, sondern auch ein sinnvoller Ansatz für unsere Gesellschaft ist, das möchte ich heute mit dir teilen. Denn Demut ist weit mehr als nur ein alter Begriff - sie kann unsere Perspektive verändern und uns zu einem erfüllten Leben führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/DemutHauptbild.jpg" alt="Symbolbild für Demut, englisch Humility als Kompass"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prolog zu „Mehr Lebensqualität durch Demut“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demut soll also heute unser Thema sein. Was könnte Demut eigentlich bedeuten? Ist Demut vielleicht das Gegenteil von Mut oder eher von Hochmut, wenn man ältere Begriffe verwenden möchte? In welchem Zusammenhang steht Demut zum Beispiel zur Dankbarkeit? Kann Selbstreflexion hier auch eine relevante Rolle spielen? Wie kann man trotz egoistischer Tendenzen konkret Mehrwert für die eigene Zufriedenheit, im Idealfall Glück und damit Lebensqualität, aus Demut ziehen? Zu guter Letzt, welche Rolle und welchen Einfluss kann das Thema Demut im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen haben? Allein an diesen verschiedenen Fragestellungen können wir bereits erkennen, dass das Thema und der vermeintlich kleine Begriff Demut weit mehr Potenzial bietet, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Wir werden in diesem Beitrag sicherlich nicht alles vollständig behandeln können. Aber hoffentlich gelingt es uns, dem Thema näher zu kommen, sodass eigene Schlussfolgerungen und Selbstreflexion möglich werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zumindest bei älteren Generationen hört man manchmal den Satz: "Da muss ich mich in Demut üben." In der Regel wird eine solche Aussage in Zusammenhang mit besonders herausfordernden oder gar überfordernden Lebenssituationen gemacht. Manchmal auch im Kontext der Anerkennung einer herausragenden Leistung einer anderen Person. Eine tiefere Reflexion über diesen Ausspruch erfolgt jedoch selten. Gibt es eine einheitliche Definition von Demut oder unterschiedliche Ansätze? Was bedeutet Demut überhaupt? Was ist in diesem Zusammenhang oder im Vergleich zu den Begriffen Hochmut und Mut zu beachten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alleine diese Einstiegsfrage ist besonders wichtig und wird sehr schnell zeigen, wie weitläufig und vielschichtig das Thema Demut ist. Würden wir sie hier umfassend und potenziell abschließend betrachten wollen, wäre alleine diese Frage ein gesonderter Beitrag für sich. Dies sei vorangestellt und auf Basis dessen wollen wir uns dem Thema sukzessive nähern, um ein Grundverständnis zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir leben im spannenden Zeitalter des erstmaligen Einsatzes von künstlichen Intelligenzen. Konfrontieren wir hierbei eine davon, konkret ChatGPT 4.0 von OpenAI und diese umfasst einen Großteil von sehr vielen Datenquellen aus dem bisherigen Internet bis fast aktuell, mit der Bitte „Erkläre mir was Demut ist!“, erhalten wir bereits eine erstens für eine KI recht lange, aber zweitens auch inhaltlich sehr vielschichtige Antwort. Probiere es, wenn du Lust hast, einmal selber aus, eine aktuell einfache Möglichkeit dafür, ist zum Beispiel die App von Bing, mit der du direkt chatten kannst. Die Antwort setzt sich zusammen aus Bezügen zu einem zur Religion, zum anderen zur Philosophie sowie eher allgemeingültigen Definitionsansätzen. Die vollständige Antwort hier abzubilden, macht eher weniger Sinn, aber wesentliche Aussagen der KI lauten wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Demut ist eine innere Haltung, die aus dem Bewusstsein der eigenen Grenzen und der Anerkennung eines höheren Ideals oder einer höheren Macht entsteht. Demut bedeutet sich selbst und anderen mit Respekt zu begegnen, ohne Überheblichkeit oder Unterwürfigkeit.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An anderer Stelle führt ChatGPT weiter aus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Demut ist nicht dasselbe wie Demütigung, die eine Erniedrigung oder Verletzung der Würde bedeutet. Demut ist eine freiwillige und positive Einstellung, die nicht auf Angst oder Zwang beruht. Demut ist auch nicht gleichbedeutend mit Schwäche oder Mangel an Selbstwertgefühl. Demut ist eine Stärke, die aus der Erkenntnis der eigenen Fähigkeiten und Grenzen kommt“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Bezug auf die vorherige Ausführung und den Aspekt der Anerkennung von "höheren Mächten" halte ich dies für bedenklich und bereits indirekt religiös beeinflusst. Dies mag für viele von uns passen, persönlich finde ich es jedoch nicht ganz angemessen. Ich finde, dass der Begriff höhere Ideale in Verbindung mit Demut mehr Sinn ergibt, insbesondere wenn man ihn mit dem Aspekt des Vorbilds verknüpft. Noch wichtiger und treffender finde ich jedoch die weiteren Erklärungen der KI, insbesondere in Bezug darauf, was Demut nicht bedeutet und wie vielschichtig dieses Thema tatsächlich ist. Durch die Abgrenzung von anderen Begriffen und den dahinterliegenden Zusammenhängen bekommt man ein besseres Verständnis dafür, was Demut sein könnte und wie viel komplexer dieses Thema ist, als es auf den ersten Blick scheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe dann ChatGPT noch aufgefordert folgendes zu beantworten: „Ist Demut das Gegenteil von Hochmut?“ sowie „Steht Demut im Kontext von Mut?“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier sind die Antworten der künstlichen Intelligenz durchaus hilfreich und bemerkenswert, wie ich finde. Einige gekürzte und geringfügig von mir modifizierte Zitate aus den Antworten von ChatGPT:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst zum Bereich Demut und Hochmut:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ja Demut und Hochmut sind gegensätzlichen Haltungen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Demut bedeutet, sich selbst nicht so wichtig zu nehmen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hochmut bedeutet, sich selbst zu überschätzen, zu verherrlichen oder zu rühmen. Hochmut kann zu Arroganz, Eitelkeit oder Respektlosigkeit führen“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Demut wird oft als eine Tugend angesehen, die zu mehr Ausgeglichenheit, Gesundheit und Lebensfreude führt. Demut kann auch ein Ausdruck der Wertschätzung und Dankbarkeit sein.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hochmut hingegen kann zu Konflikten, Isolierung oder Misserfolg führen, dabei eine Form der Selbsttäuschung, der Unzufriedenheit oder der Angst sein“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die weiteren Auszüge zur Frage Demut und Mut:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Mut bedeutet sich einer Herausforderung zu stellen, auch wenn sie Angst macht oder schwierig ist.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Mut wie Demut erfordern eine Form von Selbstüberwindung, die nicht immer leicht ist. Beide können zu persönlichem Wachstum und Entwicklung führen. Beide können auch positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, indem sie Respekt, Verständnis und Zusammenarbeit fördern.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ein demütiger Mensch kann mutig sein, wenn er seine Grenzen erkennt, aber auch seine Möglichkeiten. Ein mutiger Mensch kann demütig sein, wenn er seine Stärken nutzt, aber auch seine Schwächen akzeptiert.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige weitere Anhaltspunkte ergeben hierbei auch eher volkstümliche Sprüche:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche, ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hochmut kommt vor dem Fall.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wer glaubt auf alle Welt verzichten zu können, täuscht sich. Wer aber glaubt, dass die Welt auf ihn nicht verzichten könnte täuscht sich noch mehr.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Der Friedhof ist voller Leute die unersetzlich waren.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Demut ist oft nichts anderes als vorgespiegelte Unterwerfung, um andere zu unterwerfen: Es ist ein Kunstgriff des Stolzes, der sich erniedrigt, um zu erhöhen.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Demut ist Selbsterkenntnis mit Rückversicherung.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus allem Gesagten lässt sich meiner Meinung nach sehr gut erkennen, dass Demut ein äußerst weitreichendes und vielschichtiges Thema ist. Es wird deutlich, dass es tatsächlich schwierig ist, Demut zu definieren, da es keine eindeutige Definition gibt. Des Weiteren wird ersichtlich, dass das Konzept und die Idee von Demut sowohl eine persönliche Komponente mit Aspekten der Selbstreflexion beinhalten kann, die sich auf meine Lebensführung und somit auf meine Lebensqualität auswirken können, als auch eine gesellschaftliche Ebene haben. Auf gesellschaftlicher Ebene stellt sich beispielsweise die Frage, ob eine demütige Haltung überhaupt möglich ist und warum dies sinnvoll sein könnte. Auf persönlicher Ebene könnte man sich zunächst fragen, warum es sinnvoll sein könnte, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und welche Auswirkungen dies auf die Verbesserung meiner Lebensqualität haben könnte. Damit einher geht die Frage, wie sich die Verbesserung der eigenen Lebensqualität konkret bemerkbar machen könnte. Interessante Aspekte könnten hierbei die Achtsamkeit, das Loslassen oder das Akzeptieren sein, sowie die Fähigkeit zu erlernen, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, während man gleichzeitig sein Selbstbewusstsein und seine Selbstliebe bewahrt. Dies kann die Kommunikation verbessern und zu gelungenen zwischenmenschlichen Beziehungen beitragen. Es wäre jedoch auch interessant und wichtig zu beleuchten, welche Risiken bestehen könnten. Hierbei ist insbesondere die Frage relevant, ob eine zu demütige Haltung dazu führen könnte, in demütigende Situationen zu geraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Demut02.jpg" alt="Symbolbild für &amp;quot;Simplicity&amp;quot; also Einfachheit im Kontext Demut als Straßenverkehrsschild"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vielsc
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hichtigkeit von Demut wird dadurch sehr deutlich. Es lässt sich feststellen, dass es zumindest scheinbar keine ausschließliche und damit allgemeingültige Definition von Demut gibt. Was wäre denn deine ganz persönliche Definition von Demut?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau das ist zunächst meine Überzeugung zu diesem Thema. Meiner Meinung nach gibt es keine ausschließliche, hochtrabend formulierte, wissenschaftlich klare und abschließende Definition von Demut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig finde ich es sehr interessant und hilfreich für das einzelne Individuum, da es die Chance bietet, dass jeder von uns, auch du, seine ganz eigene Definition von Demut entwickeln kann. Dies ermöglicht dir, ein weiteres Werkzeug für dein Mindset zu entwickeln. Mit Werkzeug meine ich den Werkzeugkasten, den jeder Mensch bewusst oder unbewusst hat, um seine Lebenssituationen zu bewältigen und eine gute Lebensqualität zu erreichen. Dieser Werkzeugkasten besteht zum Beispiel aus erlernten Verhaltensmustern aus der eigenen Sozialisation, wie der unmittelbaren Erziehung in der Kindheit, gewonnenen Lebenserfahrungen aus beruflichen und privaten Interaktionen mit anderen Menschen, aber auch aus neu erworbenen Fähigkeiten durch bewusste Neugier, Veränderungs- und Fortbildungs­bereitschaft, und zwar nicht nur theoretisch, sondern auch in der alltäglichen Praxis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der Weitläufigkeit und Vielschichtigkeit des Themas Demut sowie seiner Verbindung zu Werten und vielen Aspekten des individuellen menschlichen Lebens und gesellschaftlichen Entwicklungen, möchte ich mir nicht anmaßen, eine abschließende begriffliche Definition von Demut zu haben. Stattdessen begrüße ich es persönlich, dass die Beschäftigung mit dem Thema Demut es mir ermöglicht, eine besondere Form der Selbstreflexion durchzuführen, die meine Interaktionen mit meiner Umwelt und deren Folgen betrifft. Ebenso bin ich gezwungen, wenn ich mich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetze, meine bisherigen Handlungsweisen, basierend auf meinen eigenen Lebenserfahrungen und Wertvorstellungen sowie den gesellschaftlichen Vorgaben, die oft von Vorurteilen geprägt sind, zu hinterfragen. Allein diese Denkweise und Notwendigkeit zur Reflexion führt unmittelbar zu Veränderungen in mir und meinem Denken und zur Umsetzung veränderter Kommunikations-, Denk- und Handlungsweisen. Darüber hinaus hat dies das Potenzial, auch gesellschaftliche Entwicklungen anzustoßen. Das ist vor allem spannend und macht neugierig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Menschen, insbesondere ältere Generationen, verbinden mit dem Begriff Demut anfangs Unterwürfigkeit, Aspekte von blindem Gehorsam oder den falschen Kontext der Demütigung. Ich sehe das ganz klar nicht so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jörg Müller erläutert in seinem Werk „Wesen der Demut“: „Wer glaubt, demütig zu sein, ist es schon nicht... Denn der wahrhaft Demütige hält sich immer noch für zu stolz und zu eitel“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, vermutlich ist da irgendwie etwas dran. Zeitgleich wäre dies jedoch extrem entmutigend. Denn letztendlich ist es schon so, dass wir alleine aufgrund der erforderlichen Selbstliebe und auch dem Bedürfnis nach einem funktional guten Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit in gewissem Maße auf Eitelkeit, Narzissmus und auch Verdrängung angewiesen sind. Ebenso liegt neben Zusammenhalt auch individueller Egoismus als ein wesentlicher Motivator in der Natur des Menschen, was durchaus auch viele berechtigte und positive Aspekte beinhaltet, wenn auch umgekehrt viele Risiken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus einem Caritas Brief oder Essay habe ich an einer Stelle entnommen, dass die Theologin Petra Bahr definiert: „Demut… ist die Haltung, die Macht und faktische Überlegenheit in Verantwortung verwandelt“. Lasse ich mal so stehen und ebenfalls ein sehr interessanter Ansatz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einer im Internet einsehbaren Masterarbeit von Joana Wensing zur Thematik von nachhaltigem Management, habe ich folgende Zeilen entnommen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das englische Wort für Demut „humility“ stammt aus dem Lateinischen „humilitas“, das übersetzt „Kleinheit“ und „Unterwürfigkeit“ bedeutet. Dies lässt bereits erkennen, dass Demut eine relativistische Sichtweise des Selbst in Bezug auf andere und die Welt beinhaltet. WRIGHT &amp;amp; NADELHOFFER (2015) definieren Demut als einen geringen Selbstfokus und einen starken Fokus auf andere Menschen. Demütige Personen stellen damit das Wohlbefinden anderer vor das eigene Wohlbefinden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich persönlich hat Demut vor allem folgende Aspekte und Auswirkungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut steht im Zusammenhang mit Selbstreflexion.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut kann mit Selbstironie und Humor einhergehen, was bedeutet, dass man sich selbst nicht zu wichtig nimmt und über sich selbst lachen kann, ohne Groll zu hegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut beinhaltet für mich auch Humanismus und Empathie. Dadurch strebe ich danach, mich als Mensch in Beziehung zu anderen kontinuierlich zu verbessern und zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut beinhaltet auch die Fähigkeit, Dankbarkeit auszudrücken und das zu schätzen, was ich bereits besitze, sei es materiell oder immateriell. Letzteres kann zum Beispiel meine Gesundheit oder das Glück meiner Familie sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut kann ein Gegensatz sein zu Ehrgeiz, Perfektionismus und dem Streben nach Erfolg, Reichtum und Macht auf Kosten anderer Menschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut ermöglicht es mir, leichter loszulassen und Dinge anzunehmen, wie sie sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut erlaubt es mir, mich an den Fähigkeiten anderer zu erfreuen, ohne mich minderwertig zu fühlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut erinnert mich daran, wie glücklich ich bin, am Leben zu sein und Teil dieser Welt zu sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut kann ein Konzept sein, das mir hilft, gelassener und zufriedener zu leben und anderen Menschen mehr zu gönnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut wird oft mit dem Älterwerden und dem Blick auf das Vergangene verbunden. Sie beinhaltet die individuelle Bewertung dessen, was man erlebt hat. Demut hat viel mit Werten zu tun.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Demut hat mehr mit Zuneigung und Liebe zu tun, als man vielleicht denkt. Sie bedeutet auch, andere leben zu lassen und fair zu bleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gesagt, dies sind auszugsweise meine ganz persönlichen Gedanken zur Thematik Demut, die ich durchaus, aber selbstverständlich nicht tagtäglich, punktuell hinterfrage, verändere, ergänze oder auch aufgrund neuer gewonnener Erfahrungen modifiziere oder sogar teilweise wieder streiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Müsste ich es zwingend gewollt auf einen Satz reduzieren, kann ich tatsächlich der von der künstlichen Intelligenz gefundenen Teildefinition, mit „Demut bedeutet sich selbst und anderen mit Respekt zu begegnen, ohne Überheblichkeit oder Unterwürfigkeit“, recht viel abgewinnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt haben wir einen gemeinsamen Blick auf die Komplexität von Demut gewonnen. Damit einher gehen Chancen und Risiken, die allgemein als Potenziale der Demut betrachtet werden können. Allerdings ist dies für das alltägliche Leben noch wenig praxisorientiert und greifbar. Welche Ansätze gibt es hier?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein großes Potenzial sehe ich darin, zumindest teilweise die Fähigkeit zu erlangen, positiver und dankbarer zu denken. Dadurch könnte ich weniger streng mit mir selbst sein und besser erkennen, was ich bereits erreicht habe und mich selbst wertschätzen. Dies würde es mir ermöglichen, in meinem eigenen Empfinden mehr Zufriedenheit zu erlangen, was wiederum das Potenzial birgt, Glücksmomente zu schaffen. Glücksgefühle sind oft flüchtig. Durch eine Relativierung könnte ich Situationen und zwischenmenschliche Interaktionen erleichtern und das Leben mehr genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das ist noch abstrakt, aber nehmen wir mal einfache Lebensbeispiele:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst ein persönliches Beispiel:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe zum Beispiel in Summe mehr als 35 Jahre Handballsport als Spieler wie Trainer gelebt. Ergebnis ist unter anderem, dass durch den körperlichen Verschleiß, gekoppelt mit dem Altern, meine Knochen wie man so schön sagt „morsch sind“. Da rein körperlich betrachtet, ich den Absprung zu spät, eher zwangsweise vollführt habe, zahle ich nun einen Preis. Dieser liegt darin, dass gewisse, teilweise chronische und schmerzhafte Probleme vorliegen, mit Einbußen auf meine Lebensqualität. „Es geht halt nicht mehr alles, so wie früher!“. Da ich stets ein Mannschaftssportler war und zeitgleich nun nicht mehr die Sportarten betreiben kann die ich favorisiere, führt dies aufgrund mangelnder Selbstdisziplin dazu, dass ich ganz anders als früher tendenziell unsportlich geworden bin, kaum noch Kondition habe und mein äußerliches Bild sich durch Gewichtszunahme verändert hat. Ich auf gut deutsch gesagt, mich ein stückweit hängen gelassen habe, „den Arsch in dieser Hinsicht nicht hochbekomme“. Auch im Alltag kann dies punktuell dazu führen, dass ich in Summe der Dinge an vorrangig physische, nachgelagert betrachtet und als Folge bedingt, auch psychische Grenzen stoße. Dies kann zum Beispiel der Umstand sein, dass ich in Bezug auf die Instandhaltung von Haus und Hof, nicht mehr ein früher gewohntes Pensum ohne Weiteres erreichen kann. Ich denke wir haben jetzt ein Bild und dies könnten wir weiter ausgestalten, noch mehr erläutern, ist aber gar nicht erforderlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind nun mögliche Denkweisen und Folgen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte durchgehend mich selbst bemitleiden. Ich könnte mit mir, der Situation und dem Leben hadern. Fragen wiederkehrend stellen: Warum habe ich nicht früher aufgehört? Warum muss mir das passieren? Was kann ich jetzt unternehmen, um das rückgängig zu machen? Gemäß meiner eigenen Eitelkeit zwinge ich mich auf unterschiedlichsten Wegen an meiner körperlichen Konstitution und Erscheinungsbild zu arbeiten, um auch nach außen rein körperlich im Erscheinungsbild eine andere Wirkung zu erzielen. Mich darüber aufregen, dass ich was zum Beispiel erforderliche Energie angeht eine umfängliche Instandsetzung oder Renovierung im Haus nicht selber durchführen zu können und entsprechend hohe Kosten zu haben, die durch professionelle Handwerker in Folge vorliegen. Mich darüber ärgern, dass ich immer öfter in bestimmten Situation darüber nachdenken muss, packst du das körperlich in Summe und manchmal deshalb auch sagen muss, mache ich nicht. Und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gegenteilige Ansatz unter dem Gesichtspunkt Demut wäre an dieser Stelle zu versuchen durch faire und zielgerichtete Selbstreflexion und anderer Bewertung der Dinge zu anderen Sichtweisen und Ergebnissen zu kommen. Dies kann beispielhaft wie folgt aussehen: Ich freue mich darüber, dass ich die Chance hatte 35 Jahre einen tollen Mannschaftssport ausgeübt zu haben, dadurch viele tolle sportliche Erfahrungen im Team und ebenso, nennen wir es mal vereinstechnisch kulturelle Erlebnisse gehabt zu haben. Ich dabei Freunde und zwischenmenschliche Interaktionen fürs Leben gewonnen habe, was für sich ein extremer hoher Wert ist. Und ja, ich habe dafür entschieden, dies hatte und hat nun einen Preis, aber der ist okay. Und ja mir geht es doch im Kern gut. Früher konnte ich durch körperliche Fitness auch handwerklich deutlich mehr selber machen. Dies geht nun nicht mehr. Durch fortgeschrittenes Alter, gewisses berufliches Standing und Vermögensbildung, ist aber die Bezahlung der natürlich gefühlt viel zu teuren Handwerkerrechnung zwar nervig, aber hey, es wird erledigt und am Ende des Tages, eventuell auch mit etwas temporären Konsumverzicht in gewisser Dosis, was auch mal gut ist, kann ich es mir doch leisten. Und ja das körperliche Erscheinungsbild passt vielleicht nicht mehr meinen ursprünglichen eigenen Ansprüchen, aber bleib fair zu Dir selbst und lerne so umso mehr zu wertschätzen, dass Menschen die vor allem aufgrund deines Wesens als Mensch so nehmen und sogar lieben wie du bist. Durch diese Denkweisen können zeitgleich entstehen: Loslassen zumindest teilweise können, was eine Entlastung ist, fair zu sich selbst zu bleiben und zeitgleich nicht nur im Zentrum zu sehen, Dankbarkeit für Gewesenes und Erreichtes und daraus resultierende Neuausrichtung für die Zukunft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich nenne Dir ein zweites durchaus partiell ebenso persönliches Beispiel, was zeitgleich ein gesellschaftlich nach wie vor kontrovers diskutiertes Thema ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Covid-Pandemie. Ich war von Anfang an Risikoperson, aufgrund diverser persönlicher Umstände. Frühzeitige Impfungen, Folgeimpfungen, in Summe aktuell fünf. Zwei durchlebte Corona Infektionen mit suboptimalen Verlauf. Unmittelbar post- und teilweise Long Covid Folgewirkungen. Jetzt kommt das gesamte denkbare Paket: Warum haben andere die nicht geimpft sind, Krankheitsverläufe ohne Symptome und ohne Folgeprobleme? Warum andere die geimpft sind identische gute Erfahrungen gemacht. Haben die Impfgegner recht? War meine Entscheidung falsch oder wäre es umgekehrt eventuell noch schlimmer gewesen? Warum ich? Wird alles wieder so wie vorher, behalte ich dauerhaft Schäden? Auch hier höre ich jetzt auf, weil reicht zur Einordnung als Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein demütiger Ansatz könnte hierbei sein: Was willst du Vogel eigentlich? Sei dankbar, vielen ging und es geht deutlich schlechter damit, nimm die Situation an, mache ganz einfach das Beste daraus. Es ist müßig, sich im Nachgang über die Impfungen und eingeschlagenen Weg Gedanken zu machen, du hast Dich dafür entschieden, nach bewusst getroffener Entscheidungen, sei dankbar, dass die Wissenschaft und Medizin bereit so weit ist. Und nein, keiner kann beantworten, was ohne gewesen wäre, in die eine wie andere Richtung. Es ist müßig sich auch darüber Gedanken zu machen. Ja, du hast noch, eventuell auch dauerhaft, gewissen Folgen und Probleme. Aber die sind händelbar, Dein Leben kann wie bisher sehr normal weitergehen, auf allen Ebenen, also sei dankbar dafür. Freue dich, dass du auch für die Familie weiterhin sorgen kannst. Freue dich, dass unter dem Strich alle recht gesund sind. Hadere nicht unnötiger wie müßiger Weise mit dir selber!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein fiktives eher materielles Beispiel:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du machst Urlaub, sagen wir auf den Kanaren, fiktiv Teneriffa. Du fliegst dorthin mit deiner Familie. Du hast lange dafür sparen müssen, dass dieser Urlaub ermöglicht wird. Hart dafür gearbeitet. Du buchst ein sagen wir mal 3 Sterne Hotel, nach langer Recherche. Du bist vor Ort. Für lediglich drei von zehn Urlaubstagen kannst du dir und deiner Familie einen Mietwagen gönnen und auch nur einen kleinen Wagen. Außerhalb von der Hotelversorgung, wird es finanziell nur möglich sein, zwei oder dreimal außer Haus zu essen während des Urlaubes. Beim Shoppen musst du deinem Sohnemann in mehrfachen Situation leider sagen, das geht jetzt nicht und mit ihm darüber diskutieren und erklärst ihm viele Hintergründe. Mehrfach gibt es Situationen, zum Spaziergang an der Promenade, wo du am 5 Sterne Robinson Club vorbeigehst. Ebenso siehst du teure Boote, andere Touristen mit einem teuren Mietwagen Cabrio und vieles mehr. Ich denke du verstehst worauf ich abziele. Mögliche Denkweise hier: Was habe ich falsch gemacht? Warum verdienen die so viel Geld, warum gelingt mir das nicht? Das Hotel ist auch nicht so pralle, so eine Scheiße! Hätte ich damals doch einen anderen Bildungsweg genommen und einen anderen Beruf erlernt. Boah, ist alles ungerecht?!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demütigere Denkweise als erneute Alternative dazu: Viele Menschen können sich jahrelang gar keinen Urlaub leisten, vielmehr haben viele Menschen sogar existenzielle Sorge ganz anderer Natur. Die Sonne scheint, der Strand liegt vor uns, das Bier schmeckt. Die Diskussionen mit meinem Sohnemann, wenn auch anstrengend, gaben mir die Möglichkeit in einen persönlichen Austausch zu kommen, ihm Dinge zu erklären. Du stellst fest, dass das kostenlose Beach Volleyball jetzt schon seit drei Stunden mit deinem Sohn riesig Spaß macht und der Tag schnell und erfüllt vorübergehen wird. Am Abend sitzt ihr alle ausgepowert und glücklich am Tisch und betrachtet einen wunderbaren Sonnenuntergang im Meer. Ich bin dankbar, diesen Ort sehen zu dürfen und gemeinsame Zeit mit der Familie zu verbringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ein fiktives Beispiel zum Thema beruflicher Kontext:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du hast Zeit deines Lebens viel und hart gelernt. Abitur, Studium etc. Gefühlt wird dir nichts geschenkt. Du bist absolute Expertin auf Deinem Gebiet. Du arbeitest zeitlich sehr viel und dies mit hoher Intensität. Zu fast nichts, was an dich herangetragen wird sagst du nein. Du bist Teamleiterin und stets fürsorglich und mit hoher Verantwortung für deine Mitarbeitenden jederzeit ansprechbar. Für das Gesamtergebnis des Teams unterstützt du auch operativ. Nun wird die nächsthöhere Stelle in deinem Fachbereich ausgeschrieben. Das Verfahren läuft, die Stelle wird intern und extern ausgeschrieben. Du hast ein gutes Gefühl, schreibst eine perfekte Bewerbung, vermutlich ist sie das objektiv auch. Aus der Mischung einer objektiv subjektiven Sicht, bringst du die meiste Berufserfahrung unmittelbar aus dem Fachbereich mit. Du übst sogar intensiv ein Vorstellungsgespräch. Das Auswahlverfahren läuft. Du bekommst die Mitteilung und Feedback sowie Entscheidung mitgeteilt, dass man sich deiner bisherigen Leistungen bewusst und dafür auch sehr dankbar sei, du ein wirklich tolles Vorstellungsgespräch geliefert hast, Du fast gleichauf gewesen sein würdest, die Entscheider aber sich letztlich für die externe Bewerberin Frau Mustermann entschieden haben, die zeitgleich nun deine neue Chefin werden wird. Aber auf weiterhin gute Zusammenarbeit heißt es und verknüpft mit der Bitte, die neue Kollegin doch zu Anfang im Sinne von Einarbeitung inhaltlich bzw. fachlich geeignet zu unterstützen. Ich halte es mal kurz, mögliche Denkweise: Die haben was gegen mich! Total ungerecht und unfair. Die können mich mal. Der neuen Frau Mustermann mache ich das Leben schwer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denkbare andere Ansätze, im Sinne von Demut: Dies ist ein guter Zeitpunkt um über meine Work-Life-Balance nachzudenken. Ebenso über meine Position und die Frage, ob ich mich noch einmal verändern möchte. Eine gewisse Wertschätzung meiner Kompetenz liegt trotzdem vor und auch Vertrauen zumindest in meine allg. Leistungsfähigkeit wie Expertise. Frau Mustermann kann so oder so gar nichts für die Entscheidung, deshalb begegne ich ihr kollegial und zumindest chancengebend neutral. Die jetzige Stelle habe ich damals mit Freude angetreten und war und bin im Kern doch eigentlich ganz gut bedient oder? Und wenn nicht, kann ich mich doch verändern? Vielleicht kann ich es auch so sehen, dass es vorrangig eine Entscheidung für Frau Mustermann aber nicht pauschal gegen mich als Kollegin und vor allem Mensch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was hier deutlich wird, ist, dass die Berücksichtigung von Aspekten und dem Konzept der Demut in deinem Denken dir die Chance bietet, negative gedankliche Antreiber, insbesondere ihre psychischen Auswirkungen, positiv zu begrenzen. Du kannst gelassener sein, potenziell zufriedener und mehr im Einklang mit dir selbst und deinem Umfeld bleiben. Es erleichtert dir den Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen, ganz gleich welcher Natur, und schafft inneren Frieden und Ruhe. Dadurch kannst du mehr Kraft schöpfen, um neue Veränderungen anzugehen und neue Wege für dich selbst zu finden oder einfach zu dem Ergebnis zu kommen, dass es in Ordnung ist, so wie es ist. Die Demut ermöglicht es dir, die Dinge in Bezug auf die Situation und dich selbst zu relativieren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Demut03.jpg" alt="Erläuterungsbild mit diversen englischsprachigen Begriffen zur Thematik von Demut und Lebensqualität"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch dies
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e Erkenntnisse wird mir die Demut bewusst, die gewisse Potenziale mit sich bringt. Jedoch enthalten diese Aussagen, wenn auch flapsig und im Spaß formuliert, letztendlich den Gedanken "Woanders ist auch Scheiße". Es beinhaltet auch den Aspekt, dass ich vergleichend auf andere Orte schaue, wo es noch schlechter ist. Wenn ich hart arbeite, Leistung bringe, aber wenig Geld verdiene und wenig Dankbarkeit erhalte, kann ich natürlich, um es extrem auszudrücken, in die dritte Welt schauen und mir die Lebensumstände dort vor Augen führen. Dann lebe ich im Paradies und sollte zufrieden sein. Noch schlimmer wäre es, auf Kriegs- und Krisenregionen zu schauen. Wenn ich unter den nachträglichen Auswirkungen von Corona leide, kann ich natürlich auf schwer kranke Menschen blicken, die nur noch wenige Wochen zu leben haben, um es drastisch auszudrücken. Doch hilft mir das letztendlich nicht weiter. Es gibt immer Schlimmeres. Aber dennoch strebe ich nach Fortschritt und es bleibt ungerecht. Solche Vergleiche sind also nicht hilfreich, oder? Was soll ich nun tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab: Ja, im Kern stimmt das schon. Und aber doch irgendwie nicht ganz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich haue mal zunächst ein paar Floskeln raus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Leben ist eines der härtesten!“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Leben ist kein Ponyhof!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Andere sind nicht dafür da, Dich glücklich zu machen, dafür bist Du verantwortlich!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wer die Schuld bei anderen sucht, sollte sie zunächst bei sich selber suchen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab möchte ich sagen, dass kein einziger Lösungsansatz die ultimative Erlösung für all deine Probleme im Alltag, deine Zufriedenheit, Gesundheit, Glück und Erfolg bieten wird. Es gibt eine Vielzahl von Techniken, konzeptionellen Denk- und Lebensweisen, wissenschaftlichen, philosophischen und möglicherweise auch religiösen Ansätzen, die in Kombination genutzt werden können. Durch stetige Neugier und den Aufbau eines Werkzeugkoffers, den ich bereits beschrieben habe, kannst du mit Demut ein weiteres Werkzeug in deinem individuell gewählten und jederzeit anpassbaren Mindset integrieren. Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Werkzeug nicht für jede Situation geeignet ist und möglicherweise in Kombination mit anderen verwendet werden muss. Zum Beispiel kann Wut in bestimmten Situationen eine wichtige Rolle spielen, jedoch kann Demut zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll sein, um die Dinge zu relativieren. Stell dir Demut in deinem Werkzeugkasten als Akkuschrauber vor. Würdest du damit einen Nagel in die Wand schlagen? Wahrscheinlich nicht. Im Vergleich dazu ist Wut wie ein Vorschlaghammer, der ebenfalls nicht geeignet ist, um einen Nagel einzuschlagen. Ich hoffe, das verdeutlicht die Idee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, Demut beinhaltet Aspekte der Bewertung und des Vergleichs, insbesondere im Hinblick auf die Vergangenheit und Gegenwart, weniger jedoch auf die Zukunft. Daher beinhaltet es im Kern vor allem den Relativismus. Demut führt oft dazu, dass du Dinge tatsächlich vergleichend bewertest und dadurch ihre Bedeutung relativierst, was dir Befreiung ermöglicht. Demut bietet dir die Möglichkeit und Chance, mehr Dankbarkeit zu empfinden, dadurch mehr loszulassen und eine innere Unabhängigkeit und Freiheit zu erlangen sowie einen gewissen inneren Frieden, Ruhe oder mehr Harmonie mit dir selbst zu finden. Darüber hinaus ermöglicht sie dir, deine Werte zu hinterfragen und sie gegebenenfalls neu anzupassen und dabei vorrangig positive Veränderungsmöglichkeiten für dich zu entdecken. In Verbindung mit Humor ist dies ein mächtiges Werkzeug für viele, jedoch nicht für alle Situationen in deinem Leben. Es kann nur ein Baustein von vielen sein, meiner Meinung nach aber auch ein äußerst wichtiger, der deine Lebensqualität verbessern kann. Wann und wie du es einsetzt, liegt ganz allein in deiner Entscheidung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kannst du noch ein paar praxisorientierte Hinweise für den Alltag geben, die im weitesten Sinne aus der Demut abgeleitet sind?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vieles wurde bereits gesagt. Versuche aufrichtig zu lernen, dich nicht zu wichtig zu nehmen und vor allem ohne Groll über dich selbst zu lachen und dich so zu akzeptieren, wie du bist. Sei fair zu dir selbst, das wird dir Kraft geben. Erkenne auch deine Grenzen und akzeptiere sie, denn das ist in Ordnung. Lerne, das zu schätzen, was du hast, und entwickle eine Grunddankbarkeit. Natürlich gibt es immer mehr und höher, aber das hat auch immer seinen Preis. Gib mehr und gönne anderen mehr, denn oft bekommst du mehr zurück, als du denkst. Vergiss den Humor nicht, denn es macht einfach mehr Spaß, mit einem Lachen durchs Leben zu gehen. Erkenne durch die Möglichkeit des Relativismus das Potenzial, in Zukunft besser zu erkennen, was wirklich wichtige Werte in deinem Leben sind, die du bisher vernachlässigt hast. Nutze die Chance auf Veränderung, sei es im Kleinen oder im Großen. Manchmal ist es auch wichtig, loszulassen und zu akzeptieren, dass "es ist, wie es ist" und dass es später vielleicht einen Sinn ergeben wird, selbst in negativen Phasen und Situationen. Ein weiterer Aspekt ist, dass du lernen solltest, kleine Erfolge für dich selbst, deine Familie oder im beruflichen Kontext besser wahrzunehmen und ein wenig zu feiern, um dankbar für das bisher Erreichte zu sein. All dies beinhaltet auch Aspekte von Demut.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Demut04.jpg" alt="Symbolbild für Freiheit, Mann steht auf den Bergen oberhalb der Wolken und fühlt sich frei mit Blick auf die Sonne."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz zu Be
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ginn haben wir auch darüber gesprochen, dass Demut gesellschaftliche Auswirkungen haben könnte. Was sind gesellschaftliche Prozesse im Zusammenhang mit Demut?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es würde den Rahmen dieses Themas sprengen, alles umfassend zu behandeln. Vieles lässt sich jedoch bereits aus dem Gesagten ableiten und bei Interesse selbstständig weiter erschließen. Im Kontext dieser Frage möchte ich jedoch noch einige wichtige Aspekte ansprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In unseren vor allem westlichen und kapitalistisch geprägten Gesellschaften stehen Leistungsorientierung und Leistungserbringung im Vordergrund, was uns schon seit unserer Kindheit eingeprägt wird. Wir sind geprägt von einem unaufhörlichen Streben nach Wachstum und "mehr", verbunden mit dem Motto "höher, schneller, weiter". Dabei nehmen wir in Kauf, uns selbst auszubeuten, aber noch gravierender ist die Ausbeutung anderer Menschen auf diesem Planeten und die maximale Ausbeutung begrenzter Ressourcen, die offensichtlich endlich sind und erhebliches Konfliktpotenzial bieten. Betrachtet man die nächsten 100 Jahre, besteht die Gefahr, dass all dies im Chaos endet, wie zum Beispiel die weltweite Erderwärmung und die damit verbundene existenzielle Klimakatastrophe zeigt. Bezogen auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland lässt sich die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sowie die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in verschiedene Lager feststellen. Damit einher geht ein Mangel an Empathie und eine Polarisierung, bei der es entweder pro oder contra gibt, jedoch keine konsensorientierten Graustufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gesellschaftliche Aspekt von Demut ist meiner Meinung nach vielfältig und nicht abschließend zu beschreiben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum einen könnte sich durch die Beschäftigung mit Demut, möglicherweise in Verbindung mit Empathie und Humanismus, die Wertvorstellungen jedes Einzelnen verändern. Dies könnte sich wiederum auf gesamtgesellschaftliche Werte auswirken und insbesondere das Miteinander verbessern. Ein gestärkter gesellschaftlicher Zusammenhalt ist eine unabdingbare Voraussetzung für das langfristige Überleben einer Gesellschaft, vor allem in zwischenmenschlichen Interaktionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum anderen spielt der Aspekt der rücksichtslosen Ausbeutung unseres Planeten eine Rolle. Durch den Egoismus einzelner Menschen und ganzer Staaten wird die Erde zunehmend ausgebeutet, zum Nachteil der Dritten und letztendlich auch zum Nachteil aller. Jeder hat nur seine eigenen Interessen im Blick und niemand möchte wirklich teilen, selbst auf Kosten zukünftiger Generationen. Demut kann hier eine Rolle spielen, indem vor allem die führenden Industriegesellschaften und Staaten erkennen, wie dankbar wir sein sollten, diesen Planeten mit all seinen Ressourcen zu haben. Er ermöglicht uns erst das menschliche Leben und Miteinander. Wie weit ist nochmal der nächste lebensfähige Alternativplanet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies sind nur einige Denkanstöße, wenn man sich für den Zusammenhang von Demut und gesellschaftlichen Entwicklungen interessiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es sonst noch etwas, was du im Kontext von Demut erwähnen möchtest?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hoffe, dass dir durch diesen Beitrag deutlich geworden ist, dass das altbackene und altmodisch wirkende Konzept der Demut weit mehr Potenzial und Vielschichtigkeit bietet, als es auf den ersten Blick scheint. Wenn du dadurch neugierig geworden bist, dich mit diesem Thema und deinen eigenen gesellschaftlichen Werten auseinanderzusetzen, würde mich das sehr freuen. Demut beinhaltet auch den Mut, den eigenen Schatten zu erkennen und das eigene Handeln auf allen Ebenen zu hinterfragen. Aus meiner Sicht wird dich dieser Aspekt stets weiterbringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Demut ist zudem ein passendes Thema für die nachweihnachtliche Zeit und den Jahresanfang. In dieser Zeit nehmen wir uns oft die Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Dinge zu bewerten. Wir suchen auch nach Ruhe und innerem Frieden, was ein wesentlicher Aspekt der Wertschätzung im Kontext von Demut ist. Ich denke, das passt gut. Der Jahresanfang 2024, der bereits stattgefunden hat, bringt bei vielen Menschen Gedanken, Vorsätze und Wünsche mit sich, das eigene Leben zu hinterfragen und möglicherweise kleine Veränderungen vorzunehmen. Ein wenig Demut in den Alltag und das eigene Denken zu integrieren, könnte hier ein interessanter Ansatz für dich sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Sinne möchte ich mich bei dir für deine wertvolle Zeit bedanken und hoffe, dass dieser Beitrag einen Unterhaltungs- und Mehrwert für dich hatte. Bis die Nächte, dein Christian.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 21 Jan 2024 23:22:17 GMT</pubDate>
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      <title>ETF - MSCI World mit Black Friday Gefühlen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ETF - MSCI World mit Black Friday Gefühlen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der MSCI World Index ist einer der wichtigsten Indizes für ETF-Fonds weltweit und behält seine Marktstellung, insbesondere bei Erstanlegern, obwohl er hier und da kritisiert wird und der Zahn der Zeit auch an ihm nicht spurlos vorübergeht. In diesem Beitrag möchte ich die Bedeutung der Total Expense Ratio (TER) hervorheben, ein Thema, das von vielen ETF-Anlegern oft unterschätzt wird. Zum Abschluss gibt es noch ein paar Black Friday-Angebote als Belohnung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/12174696_composite-image-of-curious-young-woman-holding-a-gift-while-opening-it.jpg" alt="Junge Frau schaut gespannt in eine Geschenkschachtel im Hintergrund eine fiktive Straße mit Pfeil hoch und Börsencharts"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einleitung in das Thema MSCI World Index, ETF im Kontext Gesamtkostenquote und Rendite
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bereits angedeutet, geht es heute vor allem um die Auswirkungen der Kostenstruktur bei ETF-Fonds, insbesondere in Verbindung mit dem MSCI World Index. Obwohl ich versuchen werde, auch Anfänger in der ETF-Welt mit kleinen thematischen Einschüben mitzunehmen, setze ich ein gewisses Grundverständnis voraus. Falls du noch völlig unerfahren bist, was Fonds im Allgemeinen und ETF-Fonds im Besonderen betrifft, bietet dir dieses Feature zwar erste Einblicke, könnte dich aber auch überfordern. Das ist lediglich als Hinweis zu verstehen und soll transparent sein. In Zukunft werde ich sicherlich noch viele weitere Blogartikel rund um das Thema ETF veröffentlichen, in denen ich dann auch für Anfänger starte. Aber heute geht es gezielt um Möglichkeiten zur Kostenreduzierung bei der Anlage in einen ETF-Fonds, insbesondere im Zusammenhang mit dem MSCI World Index. Dabei möchte ich betonen, warum Kosten, auch bei ETF-Fonds, von großer Bedeutung sein können und meiner Meinung nach oft vernachlässigt werden. Legen wir also los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ist es dir wichtig die Gesamtthematik im besonderen Fokus auf den MSCI World Index und diesem Index folgende ETF zu betrachten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz einfach, ich glaube, dass fast jeder, der sich mit Geldanlagen und Vermögensaufbau beschäftigt, irgendwann auf das Thema Fonds und ETFs stößt. Dabei kommt man meiner Meinung nach nicht um den MSCI World Index herum. Dieser Index und die damit verbundene Marke sind fest am Weltmarkt etabliert und das passive Investitionsmodell durch ETF-Fonds ist meiner Meinung nach sehr gut und berechtigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seröse Honorarberater, Verbraucherschutzvereine und Finanztipps empfehlen nach wie vor Investitionen in ETFs, die dem MSCI World Index folgen. Diese Art der Anlage wird als relativ sicher betrachtet und es wird empfohlen, regelmäßig Beträge zu investieren, um den Cost Average Effekt zu nutzen. Natürlich ist es wichtig zu beachten, dass Investitionen in börsengehandelte Wertpapiere und Sachwerte ein gewisses Risiko darstellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der MSCI World Index hat über viele Jahre hinweg gezeigt, dass er auf lange Sicht positive Renditen erzielt. Je nach Betrachtungszeitraum können die Renditen sogar deutlich über 5-6% liegen. Die Idee, mit einem ETF-Fonds in einen Korb von über 1.000 Aktien weltweit zu investieren, ist meiner Meinung nach genial. Auch wenn es gewisse Kritikpunkte gibt, halte ich einen Invest in einen ETF-Fonds, der dem MSCI World folgt, nach wie vor für berechtigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht zuletzt wird diese Sichtweise durch die hohen Einlagen vieler Privatinvestoren gestützt. Ein Beispiel dafür ist der iShares Core MSCI World ETF, der über 53.132 Millionen Euro Einlagen verfügt und 1.517 Einzelaktien abbildet. Dieser ETF wurde bereits im Jahr 2009 aufgelegt und hat eine Kostenquote von 0,20% p.a.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz gelegentlicher Zweifel und Kritik hat der MSCI World meiner Meinung nach nach wie vor seine Berechtigung und stellt dies immer wieder unter Beweis. Für diejenigen, denen er nicht gefällt, gibt es auch andere Varianten wie den FTSE World Index oder den MSCI AWI.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassend bietet der MSCI World Index Zugang zu den internationalen Aktienmärkten in 23 Industrieländern. Die Gewichtung der Einzelwerte erfolgt nach bestimmten Kriterien, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. Wenn du dich dafür interessierst, kannst du es selbst recherchieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay, aber wenn es also als Haupthema im engeren Sinne gar nicht so sehr um die Strukturen und eventueller Kritik am MSCI World Index und entsprechenden ETF Fonds detailliert gehen soll, worum dann? Du hast insbesondere auch von einer korrespondieren Kostenthematik gesprochen. Was meinst Du damit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Richtig und genau darauf möchte ich heute einen kleinen Schwerpunkt setzen: die Kosten und ihre Auswirkungen, die meiner Meinung nach von ETF-Investoren oft fahrlässig vernachlässigt werden. Denn die mit einer Vermögensanlage verbundenen Kosten sind entscheidend für die tatsächliche Rendite, die du erzielen kannst, willst oder möchtest. Gerade im ETF-Umfeld wird meiner Meinung nach jedoch oft viel zu wenig darauf geachtet, stattdessen stehen andere Rahmenfaktoren und Eckdaten im Vordergrund. Dabei kannst du gerade hier an der Rendite drehen und sie direkt beeinflussen. Denn dies sind feste Berechnungs- und Kalkulationsfaktoren, die nicht variabel sind.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/49170758_female-hand-with-smartphone-trading-stocks-online-in-coffee-shop-business-concept.jpg" alt="Frau nicht vollständig sichtbar hält ein Smartphone mit Börsen Chartdaten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woran liegt es Deiner Meinung nach, dass viele Anlegerinnen und Anleger keinen besonderen Fokus auf diesen Kosten- und daraus resultierenden Renditeaspekt achten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ETF-Fonds sind trotz ihrer langjährigen Etablierung im europäischen und deutschen Raum immer noch eine vergleichsweise junge Anlageform, die in der breiten Masse noch nicht so bekannt ist. Dies mag überraschend sein für diejenigen, die bereits seit vielen Jahren in ETFs investieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ETF-Fonds sind im Grunde genommen eine Art Indexfonds, die im Vergleich zu den traditionellen aktiv verwalteten Aktienfonds, die bisher im europäischen Raum bevorzugt wurden, eine alternative Anlagestrategie bieten. Bei aktiv verwalteten Fonds übernimmt ein Manager oder ein Team die Verantwortung für die Investitionen und hat dabei viele Freiheiten. Dies führt jedoch zu erheblichen Kosten, unter anderem durch das Management selbst, zum Beispiel Boni, sowie durch die historisch gewachsenen Produktstrukturen. Zu den genannten Kosten gehören beispielsweise Ausgabeaufschläge beim Kauf von Fondsanteilen oder hohe jährliche Verwaltungskosten, die je nach aktivem Aktienfonds immer noch zwischen 2,5% und in seltenen Fällen sogar über 6% liegen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein ETF-Fonds ist sozusagen der nüchterne Gegenentwurf oder, um es emotional auszudrücken, die Demokratisierung für private Anlegerinnen und Anleger mit dem Superhelden ETF, der vor allem die Kosten senkt. Vereinfacht ausgedrückt geht ein ETF davon aus, dass es nicht möglich ist, den Markt zu schlagen, was der Manager verspricht, aber in der Regel eher nicht schafft. Um es vereinfacht und stumpf auszudrücken, tut der ETF genau das, wofür er entwickelt wurde: Er verfolgt und bildet einen Index konsequent nach. Steigt der Index, gibt es Gewinn; fällt der Index, geht es dem ETF entsprechend schlecht. Die Verwaltung erfolgt größtenteils durch automatisierten Börsenhandel. Ja, ich weiß, dass es mittlerweile auch erste teil- oder vollaktiv verwaltete ETFs gibt, die einer neuen Art von Management unterliegen, aber das lassen wir heute außer Acht, da es hier nicht relevant ist. Im Kern entspricht die ETF-Welt diesem Muster. Innerhalb des ETF-Universums waren diese selbst bei Wahrnehmung durch private Investoren eine Art Offenbarung, da man entdeckte, dass ein ETF in der Regel selten mehr als 0,6% pro Jahr kostet und oft nur im Bereich von 0,2% bis 0,4% liegt. Im Vergleich zu aktiven Fonds sind ETFs also deutlich günstiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sage, dass dies zwar sicherlich nicht bei allen, aber durchaus bei vielen Anlegerinnen und Anlegern dazu führt, dass sie sich beim Investieren in ETF-Fonds vorrangig darauf konzentrieren, welchen Markt sie wollen, welche ETFs es gibt, welche von ihrer Hausbank oder Fondsgesellschaft angeboten werden und ob sie ausreichend groß sind. Möglicherweise prüfen sie nur relativ oberflächlich oder schauen lediglich darauf, ob die Ausschüttungen wieder angelegt werden oder ob der ETF direkt ausschüttend ist, falls sie dies wünschen. Bezogen auf das Ausgangsthema des MSCI World Index führt dies schnell dazu, dass Sätze fallen wie: "Ach, du möchtest in den MSCI World investieren? Das ist gut, eine solide Anlage. Du kannst fast jeden ETF nehmen, sie unterscheiden sich nicht viel voneinander. Hauptsache, er ist ausreichend groß. Viel Spaß damit!" So oder so ähnlich, hier natürlich plakativ und provokativ von mir dargestellt. Was ich damit sagen möchte, ist, dass gerade in dem großen, nennen wir es mal ETF Themen-Sammelbecken, nicht immer kostenbewusst gehandelt wird, was sich langfristig erheblich auf deine Rendite auswirken kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das scheint relativ realitätsnahe zu sein, was Du da erzählst, auf jeden Fall nicht unrealistisch. Dann lass uns doch einsteigen in die Thematik und erkläre uns, was Du konkret mit den Kostenaspekten meinst. Worauf sollte man achten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Problem. Die Rahmenbedingungen und Eckdaten jedes ETFs sind absolut transparent und nahezu überall im Internet einsehbar. Dazu gehören Informationen wie das Emissionsdatum, das aktuelle Fondsvolumen, die regionale Verteilung, die Fondswährung (z.B. Euro oder US-Dollar), die Replikationsmethode (z.B. echte physische Hinterlegung von Aktien oder andere Methoden) und vieles mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hierzu gehört auch die Angabe der sogenannten Total Expense Ratio (TER), übersetzt Gesamtkostenquote. Diese Kennzahl ist für deine Rendite von erheblicher Bedeutung. Die TER gibt an, welche Kosten die Fondsgesellschaft, meist eine große Bank oder reine Fondsgesellschaft, aus dem Fondsvermögen entnimmt, einschließlich deines Anteils. Vereinfacht ausgedrückt zahlst du also indirekt die Kosten, was zu einer etwas schlechteren Wertentwicklung deines Fonds führen kann bzw. definitiv nachvollzieh- wie belegbar führen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Randnotiz und möglicherweise wichtige Ergänzung möchte ich darauf hinweisen, dass die TER nicht alle Kosten abdeckt, was Anfänger und Laien schnell annehmen könnten. Es gibt viele andere Kosten und Gebühren, die sich unterschiedlich stark auf deine Rendite auswirken können. Beim Kauf von ETF-Fondsanteilen können beispielsweise verschiedene Kosten über dein Depot oder an der Börse entstehen. Zusätzlich können laufende Depotgebühren anfallen. Es ist jedoch auch wichtig zu beachten, dass die Total Expense Ratio des ETF-Fonds selbst ein sehr wichtiger Faktor ist, der über die gesamte Laufzeit deiner Anlage in diesen ETF-Fonds konstant bleiben wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay, das habe ich jetzt verstanden und es ist mir recht klar geworden. Aber ganz ehrlich gesagt, bei so geringen Kosten bei dieser Art von Fonds, im Bereich von weniger als 1 Prozent, spielt das doch eigentlich keine große Rolle, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Määäp! Genau falsch, und das ist der Punkt, den ich oft betone: bewusste Entscheidungen treffen und den Dingen selbst auf den Grund gehen. Gerade beim Thema Geld sollte man bewusst entscheiden, wann und in welchem Umfang man Emotionen und Bauchgefühle einbeziehen lässt. Nicht falsch verstehen, ich sage auch immer, dass eine Anlage zu dir passen muss und du ein gutes Gefühl haben solltest. Es ist in Ordnung, sich aus verschiedenen Gründen auch für eine teurere Variante zu entscheiden, solange du dir aller Faktoren wirklich bewusst bist. Ein Grundsatz ist, in nichts zu investieren, was du nicht vollständig verstehst. Meiner Meinung nach gehört dazu auch, Recherche zu betreiben und im Zweifelsfall selbst Tabellenkalkulationen durchzuführen oder nach Quellen zu suchen, die dies für dich übernehmen. Dadurch schaffst du Transparenz und eine noch bessere Entscheidungsgrundlage für deine unabhängige und eigenverantwortliche Anlagestrategie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sagte vorgennannt schon Määp! Falsch! Ich schulde Dir hierfür noch die Begründung. An der Stelle bleibe ich einmal bequem und zitiere teilweise wörtlich und teilweise sinngemäß einmal die Börse Online:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bei einer einmaligen Anlage von 50.000 Euro in einen Welt-ETF, bei einer meiner Meinung durchaus nicht unrealistisch angenommenen jährlichen Rendite von sieben Prozent und einem Anlagehorizont von 25 Jahren, würdest Du bei einer Total Expanse Ratio, also Gesamtkostenquote,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von 0,05% einen Betrag i. H. v. 268.219 Euro erhalten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von 0,20% einen Betrag i. H. v. 258.971 Euro erhalten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von 0,50% einen Betrag i. H. v. 241.385 Euro erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allein im Rahmen einer Einmalanlage kann eine bewusste Entscheidung, abhängig von der Wahl und dem gleichen Marktsegment, einen Renditeunterschied von rund 10.000 Euro bis zu rund 27.000 Euro ausmachen. Dies wurde meiner Meinung nach beeindruckend von Börse Online dargestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist hierbei noch zu beachten, dass diese Effekte im Rahmen von Skalierungen noch wesentlich stärker ausgeprägt sein können. Das bedeutet, dass man längere Anlagezeiträume in Betracht ziehen, regelmäßige oder zusätzliche einmalige Investitionen hinzufügen und dann die Ergebnisse und die damit verbundenen Effekte berechnen oder überprüfen sollte. Das Ganze sollte auf das echte Leben übertragen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist wirklich interessant, solche finanziellen Renditeunterschiede sind schon bemerkenswert! Aber ist dies denn überhaupt wirklich lebensnah oder sind dies nicht nur einfach Berechnungsspielereien?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz ehrlich: Wer ernsthaft so argumentiert, dem ist sein hart verdientes oder glücklich erworbenes Geld nicht allzu viel wert oder diese Person hat weniger Interesse daran, schnell und einfach Geld zu verdienen, wenn es um eine spätere Rendite geht. Man sollte sich das wirklich noch einmal vor Augen führen und sich bewusst machen. Und nein, das ist für mich wirklich nicht lebensfremd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne erläutere ich dies anhand eines Lebensbeispiels, das meiner Meinung nach keineswegs undenkbar ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stell dir vor, du befindest dich mitten im Leben. Du hast einen Job, eventuell sogar eine eigene Wohnung oder ein Haus, eine Familie und einen stabilen Arbeitsplatz mit einem ausreichenden Einkommen. Angenommen, du bist um die vierzig Jahre alt. Das Leben ist das, was passiert, während du Pläne machst. Doch dann ereilt dich ein Schicksalsschlag: Nachdem deine Mutter bereits früh verstorben ist, stirbt nun überraschend auch dein Vater mit Anfang 70 an einem Herzinfarkt. Als einzige Tochter bist du die Erbin. Neben vielen wertvollen materiellen Dingen, vielleicht sogar einer Immobilie, erbst du auch liquide Mittel in Form von Girokonten, Tagesgeld- und Festgeldkonten sowie Bargeld. Die Gesamtsumme, die in vielen heutigen Erbfällen der Vorgeneration nicht selten sogar höher ausfällt, beträgt in unserem Beispiel 65.000 Euro. Davon werden 15.000 Euro für die Beerdigung und alles, was damit zusammenhängt, benötigt. Es bleiben also die beschriebenen 50.000 Euro übrig. Dieses Geld benötigst du aktuell nicht flüssig. Du denkst dir jedoch, dass du es in deine Altersvorsorge investieren möchtest. Entweder auf Empfehlung eines Vermögensberaters, einer vertrauenswürdigen Person in der Familie oder basierend auf einer oberflächlichen Entscheidung entscheidest du dich für eine Anlage in einen ETF-Fonds für den MSCI World. Und genau an diesem Punkt befinden wir uns in unserem Beispiel. Wie bereits erwähnt, bist du 40 Jahre alt und möchtest das Geld für deine Altersvorsorge nutzen. Du planst, es mit 65 Jahren zu nutzen, obwohl du bei einem ETF jederzeit darauf zugreifen könntest, dies sei nur am Rande erwähnt. Damit haben wir bereits alle relevanten Fakten zusammen: eine Einmalzahlung von 50.000 Euro, einen Zeitraum von 25 Jahren und den Wunsch nach einer Anlage in weltweite Aktien. Die Wahl des ETF wird über alles Weitere entscheiden. Mit einer späteren Unterschrift oder einem Klick, der im Zweifelsfall nur wenige Minuten dauert, wird nun im Extremfall über eine Differenz von 27.000 Euro am Ende des Tages entschieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstens, das ist beeindruckend, zweitens ist der Minutenlohn wirklich großzügig. Man könnte fast sagen, man fühlt sich wie Cristiano Ronaldo oder Messi, zumindest im Spaß. Aber mal im Ernst, ist dieses fiktive Gedankenspiel nicht unrealistisch für das echte Leben da draußen? Ich denke, genau das Gegenteil ist die Realität.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Businessman.jpg" alt="Laptop groß im Vordergrund auf Schreibtisch liegend, Tastatur zu sehen und männlich Hände . Virtuell erscheinen Charts "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tatsache, wohl wirklich lebensnah. Sehr interessant und sensibilisiert für sehr bewusste Entscheidungen. Kannst du dies jetzt noch einmal in einen Zusammenhang zur Anlage in Weltaktien bringen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne, ja genau. Deshalb zielt der Titel dieses Features auf den MSCI World ab, da dieser Index historisch gesehen das Paradebeispiel und bisherige Referenzmodell für viele Privatanlegerinnen und Privatanleger ist, die eigenverantwortlich oder unter Anleitung von Dritten in einen ETF-Fonds investieren. Ich glaube nicht falsch zu liegen, wenn ich sage, dass in Bezug auf die Gesamtkostenquote und deren Auswirkungen im Detail oft nicht ausreichend transparent informiert wird. Vielleicht gilt dies nur für sehr gute und verantwortungsbewusste Honorarberater, wer weiß das schon. Die Anlagewelt und insbesondere der MSCI World sind deshalb ein sehr gutes Beispiel, da es zahlreiche Herausgeber, sprich Banken oder Fondsgesellschaften gibt, die solche ETFs emittieren und von denen du profitieren kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du dir den Markt hi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           er anschaust, wirst du feststellen, dass die Gesamtkostenquoten tatsächlich eine Bandbreite aufweisen können, wie ich sie hier dargestellt habe. Ich nenne nur einige ETF-Fonds, die explizit in den MSCI World Index investieren, und beziehe mich hierbei nur auf die Total Expense Ratio:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die drei größten MSCI World ETFs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind iShares Core MSCI World ACC mit einer TER von 0,20%, Xtracker MSCI World mit 0,19% TER und HSBC MSCI World mit 0,15% TER. Laut justETF sind die drei günstigsten MSCI World ETFs von Amundi, Lyxor und SPDR einheitlich bei 0,12% TER. Das bedeutet, dass sie im Vergleich zum iShares ETF 0,08% weniger kosten, was für mich persönlich eine erhebliche Ersparnis sein könnte. Es gibt jedoch auch teurere ETFs mit höheren Gesamtkostenquoten (TER) von allen genannten Emittenten. Zum Beispiel gibt es von iShares einen ausschüttenden ETF mit 0,50% TER und von DEKA den MSCI World UCITS mit 0,31% TER.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde versuchen, es dir noch einmal verstä
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ndlicher zu erklären. Du möchtest als Sparkassenkunde aus guten Gründen in den DEKA ETF-Fonds MSCI World CUCITS ETF investieren. Dieser hat eine TER von 0,31%. Im Vergleich dazu hat der günstigste MSCI World Index von Amundi eine TER von 0,12%. Die Differenz beträgt also 0,19%. Über einen Zeitraum von 25 Jahren und mit einem Anfangsinvestment von 10.000 Euro kann sich diese Differenz zu einer beträchtlichen Summe entwickeln. Es ist also wichtig, bewusste Entscheidungen zu treffen und die Kosten zu berücksichtigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mir ist wichtig klarzustellen: Entscheidungen für einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           teureren ETF basierend auf der TER sind nicht zwangsläufig falsch oder schlecht. Es gibt durchaus gute Produkte, die aus verschiedenen Gründen eine höhere TER haben können. Wesentliche Faktoren wie Stabilität und Fondsvolumen spielen dabei eine Rolle. Vielleicht ist es dir auch wichtig, dass der Fonds den Index physisch abbildet und echte Wertpapiere kauft, anstatt ein synthetisches Nachbildungsverfahren zu verwenden. Möglicherweise legst du auch Wert auf die Fondswährung, den Sitz der Fondsgesellschaft oder deren Reputation. Es kann auch sein, dass dein Depot nur eine begrenzte Auswahl an ETFs anbietet oder dass du gezielt eine ausschüttende oder thesaurierende Variante suchst. All diese individuellen Faktoren und viele weitere spielen bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten ETF eine im jeweiligen Einzelfall berechtigte Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Ziel hier und heute war lediglich, dich dafür zu sensibilisieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , dass du bei deinen Bewertungskriterien und Entscheidungsgründen für oder gegen einen bestimmten ETF-Fonds innerhalb einer möglichen Auswahl unter mehreren mit grundsätzlich gleicher Strategie den Aspekt und Faktor der Gesamtkostenquote (TER) nicht aus den Augen verlieren solltest. Dieser sollte vielmehr einen besonderen Fokus erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verstanden, Nachricht angekommen! Was sollte ich denn tun, wenn ich jetzt feststelle, dass ich einen Fonds bereits habe, der eher teurer in diesem Sinne war? Ergänzend die Frage was sollte ich tun im Falle gewünschter Folgeinvestitionen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um diesen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, gehe ich jetzt nicht auf alle Details ein und beantworte dies eher oberflächlich, ohne hoffentlich arrogant rüberzukommen. Für mich gilt: Häufiges Hin und Her macht die Kasse leer. Mit diesem Spruch meine ich, dass ständiges Tauschen, Kaufen und Verkaufen stets mit vielen weiteren Kosten verbunden ist, die langfristig die Renditen schmälern können, wie wir bereits am Rande des Themas besprochen haben. Ein zweiter, noch wichtigerer Faktor kommt ins Spiel, insbesondere abhängig vom Gesamtanlagevermögen und der vorherigen Fondswahl in Bezug auf thesaurierende oder ausschüttende Fonds. Ein Verkauf und Tausch zu bestimmten Zeitpunkten könnte steuerlich möglicherweise nicht vorteilhaft sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ehrlichste und fairste Antwort darauf ist, dass es von deinem individuellen Fall abhängt. Aber ich möchte mich nicht unfair der Antwort entziehen. Grob gesagt, wenn du bereits einen teureren MSCI World ETF besitzt und nach einer erneuten Prüfung feststellst, dass ein anderer ETF aufgrund dieses Beitrages bzw. auf Basis deiner neuen Überprüfungsergebnisse vorzuziehen wäre, ist das kein Weltuntergang. Der andere ETF ist deshalb nicht pauschal falsch oder schlecht, wie bereits erklärt. Ich würde das Geld dort belassen und für zukünftige Einmalanlagen oder Sparpläne auf den anderen ETF umstellen. In den meisten Fällen wäre dies der sinnvollste Weg.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/49048852_black-friday-signboard-hanging-on-gray-wall.jpg" alt="Symbolbild für Black Friday Rabattaktionen, BF Logo auf Steinwand beleuchtet."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier und dort hast du unterschwellig immer mal wieder von vorhandener Kritik an Weltfonds, insbesondere auch im Sinne des MSCI World Index, gesprochen. Willst Du uns zum Schluss dazu noch etwas sagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nein, das war keine Kritik am Weltfonds. Das Grundprinzip, über viele Länder weltweit hinweg mehrheitlich in Aktienwerte zu investieren, vorzugsweise in Industrieländern und über einen ETF-Fondanteil, der einen entsprechenden Index verfolgt, sogar in über 1.000 Aktienwerte, ist nach wie vor völlig berechtigt und in Ordnung. Ich hatte bereits erwähnt, dass der MSCI World weiterhin seine Daseinsberechtigung hat und meiner Meinung nach auch niemand grundsätzlich etwas falsch macht, wenn er so investiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der MSCI World Index ist zwar schon älter,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aber die Märkte entwickeln sich ständig weiter, ebenso wie die globale Situation und individuelle sowie gesellschaftliche Werte. Daher sollte man möglicherweise über den MSCI World hinausblicken und prüfen, ob man global, aber differenzierter investieren möchte. Dies kann über verschiedene Alternativen von renommierten Indexanbietern geschehen. Zum Beispiel könnte man Schwellenländer oder nachhaltige Kriterien wie Klimaneutralität, gute Mitarbeiterführung und den Ausschluss von Waffen, Porno und Tabak in Betracht ziehen. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und können den individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Dies kann spannend, aber auch herausfordernd und manchmal überfordernd für Erstinvestoren sein. Auch hier möchte ich meinen Beitrag leisten, um zukünftig Anlegern zu helfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch einmal konkret zum MSCI World: Kritikp
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           unkte, wenn man sie so nennen möchte, beziehen sich darauf, dass der Index die Indexstrategie und deren Gewichtungen widerspiegelt. Von mancher Seite wird bemängelt, dass der US-Aktienmarkt insgesamt stark überrepräsentiert ist und innerhalb dieses Marktes große IT-Werte wie Microsoft, Apple, Amazon und Co. einen überproportionalen Anteil haben oder haben können. Umgangssprachlich spricht man dann gerne von Klumpenbildung oder Klumpenrisiko.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wie bereits erwähnt, gibt es hier viele i
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nteressante Alternativen, wenn du daran interessiert bist. Du könntest zum Beispiel dein eigenes Weltportfolio aus verschiedenen einzelnen ETF-Fonds zusammenstellen. Dafür benötigst du jedoch monatlich oder einmalig höhere Beträge und musst dich selbst um das sogenannte Rebalancing kümmern, was zeitaufwendig sein kann. Eine andere Möglichkeit wäre es, auf andere ETF-Fonds auszuweichen, die einen etwas anderen Ansatz eines globalen Index bieten. Es gibt auch relativ neue und vermutlich innovative Fonds, wie zum Beispiel den L&amp;amp;G Gerd Kommer Multifactor ETF, der von dem bekannten ETF-Guru Gerd Kommer herausgegeben wurde. Für diesen Fonds wurde extra ein eigener neuer Index entwickelt, natürlich unter Beteiligung wie Federführung von Gerd Kommer, so wie ich es verstanden habe. Es sei jedoch angemerkt, dass dieser Fonds zwar sehr viele Positionen enthält, Multifaktoren berücksichtigt, wie der Name schon sagt (Stichwort Richtung „Smart beta“), ebenso erst kürzlich die wichtige Grenze für einen ETF Fonds von mehr als 100 Mio. Euro Fondsvolumen überschritten hatund dies meiner Meinung nach, alles gute Argumente pro einer bewussten Entscheidung für diesen neuen ETF sein könnten. Allerdings sei auch angemerkt, dass ausgerechnet dieser ETF im Kontext der von mir dargestellten wichtigen Kostenaspekte der TER eine jährliche Gesamtkostenquote (TER) von relativ stolzen 0,50% aufweist, was meiner persönlichen Meinung nach, ein Kritik- und Contrapunkt sein könnte. Wie immer gilt auch hier ein stückweit abhängig von deinen individuellen Prioritäten, Bewertungen wie Bedarfen und insoweit im Zweifelsfall Geschmackssache, seine abschließenden Renditefähigkeiten muss dieser sehr neue ETF in jedem Falle erst noch erbringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Zwischeneinschub möchte ich an dieser Stelle noch zum Ende dies Blogbeitrages aus Transparenzgründen darauf hinweisen, dass ich teilweise in unterschiedlich ETF, auch teilweise hier benannter Herausgeber sowie ebenso anteilig in ETF investiert bin, die dem MSCI World folgen. Mein Anlageverhalten unterziehe ich dabei stets laufenden Evaluationen. Ich stehe aber in keinerlei sonstigen Verhältnissen zu den in diesem Beitrag angesprochenen Produkten wie Fondsgesellschaften usw. Ebenso erhalte ich keinerlei Vergünstigungen oder ähnliches, ich bin völlig unabhängig und schreibe hier ausschließlich über meine Sicht der Dinge, Verständnis sowie Erfahrungswerte. Genau deshalb stellt nichts was ich hier und schreibe und zu keinem Zeitpunkt, eine Handlungsempfehlung oder Aufforderung zur Handlung an dir dar. Wenn handelst du stets auf eigenes Risiko und eigene Verantwortung, mit einem eventuellen Risiko sogar auf Totalverlust. Investiere in nichts was du nicht verstehst. Ebenso weise ich darauf, dass trotz größtmöglicher Sorgfalt meinerseits, nicht von dem hier geschriebenen abschließenden Anspruch auf Richtigkeit, Vollständigkeit und ausreichender Aktualität erhebt. So dieser Disclaimer musste natürlich mal wieder sein, kennst Du schon und ist trotzdem mir wichtig. Soll niemand später sagen, ich sei schuld. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau dies vorangestellt als kleinen Dank für das lange Lesen und auch Aushalten des Disclaimers sowie wieder bezugnehmend auf den Titel dieses Beitrages, nachfolgend mein letzter kleiner Tipp oder eher Hinweis sich etwas anzuschauen. Ich sprach ja von „MSCI World mit Black Friday Gefühlen“ und dies soll nicht ein hohler Spruch bleiben. Ebenso soll zum Schluss bewusst von mir noch einmal Bezug genommen werden auf das heutige Hauptthema meines Beitrages, nämlich der Bedeutung der Gesamtkostenquote pro Jahr, der Total Expanse Ratio -TER., bei der Vermögensanlage, also Investitionen von dir, in einen ETF.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einem ETF auf den MSCI World Index wirst du das Schnäppchen-Gefühl des Black Friday wahrscheinlich nicht erreichen, da die günstigsten ETFs in diesem Bereich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eine jährliche TER von 0,12% haben. Das ist zwar immer noch ein Schnäppchen und wirklich niedrige Kosten, aber es geht noch besser, wenn es um die Welt und niedrige TER geht. Wenn du über den MSCI World hinaus schaust und den Faktor "Aktien weltweit" berücksichtigst, habe ich etwas, das dich vielleicht an Black Friday erinnert. Aus dem großen Angebot an ETFs möchte ich dir den Amundi Prime Global UCITS ETF vorstellen. Du kannst auf Portalen wie just.ETF oder extraETF oder direkt auf der Website von Amundi nach weiteren Informationen suchen. Dieser ETF bildet den Solactive GBS Developed Markets Large &amp;amp; Mid Cap Index ab. Hier sind ein paar wichtige Eckdaten zu diesem ETF: Das Fondsvolumen beträgt bereits über 550 Millionen Euro, er verwendet eine vollständige Replikationsmethode und wurde 2019 aufgelegt. Die Dividenden werden einmal im Jahr ausgeschüttet. Der Index bietet Zugang zu großen und mittelgroßen Unternehmen aus den Industrieländern weltweit. Die Rendite seit der Auflegung im Jahr 2019 beträgt laut justETF +57,78%, umgekehrt war das Ergebnis in 2022 minus 13,30% und auf zuletzt auf ein Jahr gesehen bewegt sich der ETF imn Bereich von +7,68%. Ich wage keine Prognosen für die Zukunft, da ich nicht weiß, welchen Einfluss das nächste globale Ereignis, im Sinne vom bekannten aktuellen und gefühlten Dauerkrisenmodus, auf die weltweiten Börsen haben wird. Aber hier kommt nun das eigentliche "versprochene Black Friday Highlight":
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesamtkostenquote
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dieses ETFs beträgt nur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           0,05%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wenn das nicht Black Friday ist für ein Investment in Weltaktien, dann weiß ich es auch nicht :) ! Viel Spaß damit, falls es für dich interessant ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und damit schließe ich diesen Beitrag und bedanke mich herzlich für deine Zeit, die du mir geschenkt hast! Ich würde mich freuen, wenn du bald wieder bei myMPI und in diesem Blog vorbeischaust. Falls du Feedback geben möchtest, nutze bitte die unten stehende Umfrage oder kontaktiere mich über die verschiedenen Kommunikationskanäle, die ich dir unverbindlich anbiete. Ich würde dich gerne kennenlernen. Wenn du meine Blogbeiträge auch als Podcast hören möchtest, schau einfach in der Rubrik Podcast oder auf meinem YouTube-Kanal vorbei, oder überall, wo es Podcasts gibt. Wenn dir mein Inhalt gut gefallen hat, würde es mir auch sehr helfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , wenn du ihn teilst. Nochmals vielen Dank und bis bald, dein Christian.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/12174696_composite-image-of-curious-young-woman-holding-a-gift-while-opening-it.jpg" length="157092" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 10:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mympi.info/etf-msci-world-mit-black-friday-gefuehlen</guid>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Tagesgeld und Festgeld - Revival &amp; Comeback</title>
      <link>https://www.mympi.info/tagesgeld-und-festgeld-revival-comeback</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tagesgeld und Festgeld - Revival &amp;amp; Comeback
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erinnerst du dich vielleicht an die mittleren 2000er Jahre? Tages- und Festgeldkonten sowie deren Zinssätze waren in aller Munde. Mit der Massenverbreitung des World Wide Webs, also dem Internet, wurde das Kontohopping und die Jagd nach den 0,05% mehr Zinsen zum Trend. Doch dann kam die Niedrigzinsphase, die sich bis zu den Negativzinsen der letzten Jahre entwickelte, und das Thema geriet aus dem Fokus der Öffentlichkeit. Bitcoin und ETF wurden zu den neuen Schlagworten, um nur einige zu nennen. Kurioserweise erleben Tagesgeldkonten nun in Zeiten der Inflation ein sanftes Revival, während Festgeldkonten fast schon ein vollwertiges Comeback feiern. Genau darum geht es in diesem Beitrag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/52938308_curly-haired-young-woman-holding-piggy-bank-against-blue-background.jpg" alt="Junge Frau küsst symbolisch und entfernt eine Sparschweindose auf ihrer Hand"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einleitung zum Spektrum Tagesgeld, Festgeld im Kontext Inflation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Jahr 2022 stiegen die Verbraucherpreise im Durchschnitt um 7,9%. Im Vergleich dazu betrug die Inflation im Jahr 2021 nur etwa 3,1%. Im September 2023 lag die Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahr bei 4,5%. Diese Daten stammen vom Statistischen Bundesamt. Warum erwähne ich das hier? Weil der Verlust der Kaufkraft, also die Entwertung des Geldes, ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Anlageform sein kann. Es ist wichtig, die Zusammenhänge zwischen Zinsen und Inflation zu verstehen und zu wissen, warum eine deutliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage gerade jetzt zu einem Comeback von Festgeldkonten oder -anlagen führt. Wie konnte das passieren und wie wird es sich weiterentwickeln, obwohl dies im Jahr 2021 kaum jemand erwartet hätte? Fakt ist jedoch, dass Tages- und Festgeldkonten wieder eine sinnvolle und geeignete Anlageoption sein können, abhängig von deinem Risikoprofil, deinen Depotvorstellungen und anderen relevanten Bewertungskriterien. Es ist wichtig, dieses Thema zu verstehen, um die verschiedenen Produktmöglichkeiten richtig einordnen und bewerten zu können. Lass uns beginnen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum sprichst du hier, vor dem Hintergrund des eigentlichen Themas, den erfreulichen Zinsentwicklungen vor allem bei Festgeldkonten, fast ebenso ausführlich über den Aspekt der Inflation? Welche Rolle spielt dies überhaupt in diesem Gesamtkontext?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inflation ist ein komplexes Thema, das viele Aspekte umfasst. In einem früheren Feature habe ich im Partnerpodcast von myMPI, der Denkmanufaktur, ausführlich darüber gesprochen. Wenn du dich wirklich intensiv mit dem Thema Inflation auseinandersetzen möchtest, empfehle ich dir, dir die Episode "Angst vor der Inflation - Sieger entstehen im Bärenmarkt" in der Denkmanufaktur anzuhören. Ebenso gibt es einen gleichlautenden Blogbeitrag hier im myMPI | Blog, falls Du es lieber lesen möchtest. Dort gehe ich ausführlich auf das Thema ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für diesen Moment möchte ich das Thema jedoch etwas vereinfachen. Inflation bedeutet im Grunde genommen Geldentwertung, Kaufkraftverlust und indirekt höhere Kosten. Das betrifft deine Ausgaben, zumindest solange, bis du eine Gehaltserhöhung bekommst, die über der Inflationsrate liegt. Um es an einem praktischen Beispiel zu verdeutlichen: Du arbeitest und verdienst Geld. Du gibst deine Lebenszeit und dein Wissen für die Arbeit, und im Gegenzug erhältst du Lohn oder Gehalt. Nehmen wir an, du hast einen Euro verdient. Was machst du mit diesem Euro? Vielleicht kaufst du dir davon ein Brötchen. Laut Statistischem Bundesamt betrug die Inflation für Backwaren im Jahr 2022 etwa 15%. Angenommen, im Dezember 2021 kostete das Brötchen 30 Cent. Ein Jahr später kostet es dann bereits 34,50 Cent. Das bedeutet, dass du mit dem gleichen Gehalt weniger Brötchen kaufen kannst und somit Kaufkraft verlierst. Das gilt für alle Ausgaben. Wenn gleichzeitig andere Kosten wie Miete, Versicherungen, Gas, Strom usw. steigen, verringert sich dein verfügbares Einkommen für Konsum oder Sparen. Du kannst dies nur durch Gehaltserhöhungen ausgleichen. Dies kann jedoch zu einem Teufelskreislauf führen, der als Lohn-Preisspirale bezeichnet wird. An dieser Stelle möchte ich nochmals auf den myMPI Partnerpodcast Denkmanufaktur und die entsprechende Episode verweisen, um weitere Informationen zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übertragen wir dies nun auf das Thema Sparen und Vermögensanlage. Nehmen wir an, die durchschnittliche Inflation beträgt 6%. Das sind jedoch vergangene Werte, und die tatsächliche Inflation kann stark variieren. Angenommen, du hast 1000 € und möchtest dieses Geld anlegen. Du gehst zur Bank, und sie bieten dir ein Festgeld mit einer Laufzeit von 12 Monaten und einem Zinssatz von 3% pro Jahr an. Das bedeutet, dass du nach 12 Monaten 30 € Zinsen erhältst und insgesamt 1030 € hast. Sich nur auf diese Zahlen zu konzentrieren, kann dazu führen, dass du denkst, du hast dein Geld vermehrt. Aber die Inflation betrug in unserem Beispiel 4%. Das wären auf 12 Monate 40 €. Tatsächlich hast du also 10 € an Kaufkraft verloren, obwohl du eigentlich sparen und dein Vermögen vermehren wolltest. Der Kaufkraftverlust kann jedoch je nach individuellen Umständen unterschiedlich ausfallen. Wenn dich die Inflation nicht stark betrifft, weil du beispielsweise ein Elektroauto fährst und Ökostrom verwendest, könnten die 30 € Zuwachs durchaus akzeptabel sein. Was ich damit sagen möchte, ist, dass es ein komplexes Thema ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In jedem Fall solltest du bei deinen Entscheidungen für oder gegen eine Vermögensanlage immer die Inflation im Blick behalten. Die reale Rendite deiner Anlage, also der Ertrag abzüglich aller Kosten, sollte in der Regel mindestens die durchschnittliche Inflationsrate für Verbraucherpreise ausgleichen oder idealerweise übertreffen. Nur so kannst du deine Kaufkraft erhalten und tatsächlichen Vermögenszuwachs erzielen. Letztendlich wirkst du dem Effekt entgegen, dass 10 DM in der Vergangenheit eine andere Kaufkraft hatten als 10 € heute. Es ist wichtig, dies auch gefühlt zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du solltest dieses Thema also immer in deine Entscheidungsfindung einbeziehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/44808582_she-guarantees-returns-on-your-investments-portrait-of-a-beautiful-businesswoman-holding-hundred-dollar-bills.jpg" alt="Junge Frau versteckt grinsend ihr Gesicht hinter einigen 100 US-Dollar Noten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum spri
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           chst du von einem Revival oder Comeback beim Tages- und Festgeld?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich lautet hier das Motto: Totgesagte leben länger. Vor vielen Jahren gab es einen regelrechten Hype um Tagesgeldkonten und Festgeldkonten, vor allem mit der zunehmenden Verbreitung des Internets ab den 2000er Jahren. Gerade deutsche Sparer, die eher konservativ waren und tendenziell weniger in Aktien und Co investierten, interessierten sich für diese Alternativen zum reinen Sparbuch. Damals herrschte auch hohe Konkurrenz unter den Banken, und viele Kunden wechselten von Konto zu Konto, um von geringfügigen Zinsunterschieden von nur 0,1% zu profitieren. Besonders bei hohen Summen konnte das viel ausmachen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kamen die vielen Jahre mit extrem niedrigen Zinsen, bis hin zu Minuszinsen auf Vermögens- und Geldeinlagen. Das bedeutete, dass man Gebühren zahlen musste, wenn zu viel Geld auf dem Konto lag. Auch die Bauzinsen waren niedrig. Das Ergebnis war, dass Tages- und Festgeldkonten völlig aus dem Bewusstsein der Sparer gerieten. Der Grund dafür war, dass die Zinssätze teilweise extrem niedrig waren, zum Beispiel zwischen 0,5% und 0,05%, und manche Banken boten sogar 0% Zinsen für Tagesgeldkonten an. Das bedeutete, dass man keinerlei Ertrag hatte und die Inflationsrate ohnehin überschritten wurde, wie wir bereits besprochen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Inflation der letzten Zeit, verursacht unter anderem durch die Pandemie, den Ukraine-Krieg und viele andere Faktoren, hat die Entwertung des Euroraums enorm an Geschwindigkeit gewonnen, ähnlich wie in den USA. Die jeweiligen Zentralbanken mussten Maßnahmen ergreifen und ihren Aufgaben nachkommen. Hierbei kann man vor allem auf die Fed oder die EZB in Europa sowie die Bundesbank verweisen. Die EZB und die Fed haben insbesondere die Leitzinsen massiv erhöht. Ohne hier alle Hintergründe zu erklären, führen deutliche Erhöhungen der Leitzinsen, die sich vor allem auf die Banken auswirken, letztendlich auch zu einer Erhöhung der Zinsen für Verbraucher wie dich und mich, wenn auch zeitverzögert. Dies wirkt sich beispielsweise negativ aus, wenn du ein Haus bauen und finanzieren möchtest, da die Bauzinsen im Vergleich zu historischen Tiefständen stark ansteigen. Positiv wirkt sich die Zinserhöhung jedoch bei Sparformen wie Tages- oder Festgeldkonten aus. Um dir ein Gefühl dafür zu geben: Vor einigen Jahren habe ich persönlich einen Baukredit mit einem Zinssatz von 0,9% abgeschlossen. Bei einem Neuabschluss aktuell könnten die Zinssätze je nach Anbieter bereits bei 3,9% bis 4,5% oder höher liegen. Das wäre das Negativbeispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch diese Zinserhöhungen steigen also die Zinssätze für Festgeldkonten und Tagesgeldkonten seit einigen Monaten wieder kontinuierlich an, und das auch in relevantem Maße. Deshalb spricht man von einem Comeback oder Revival, da man diese äußerst sichere Anlageform möglicherweise wieder in Betracht ziehen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kannst du dies untermauern und etwas näher erläutern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Derzeit gibt es nach vielen Jahren erstmals wieder eine Situation, in der Verbraucher wie du und ich von der langsam sinkenden Inflation und zeitversetzt steigenden Zinssätzen profitieren können. Laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox gibt es seit langer Zeit wieder Festgeldkonten, die eine höhere Rendite als die Inflationsrate bieten. Dies ist eine bedeutende Entwicklung. Verivox hat erste Angebote von bis zu 4,75% je nach Laufzeit und Anbieter ermittelt, und die Tendenz ist steigend. Die Inflation betrug im September 4,5%. Wenn man bedenkt, dass die Auswirkungen der Inflation individuell unterschiedlich wahrgenommen werden, sind Festgeldangebote eine wieder beliebte Anlageform, besonders in Deutschland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Tagesgeldkonten ist der Anstieg nicht so hoch, aber dennoch positiv. Wenn ich Geld bei jederzeitiger Verfügbarkeit anlegen möchte, ist ein Tagesgeldkonto immer noch besser als ein reines Gehaltskonto. Damit kann ich den Kaufkraftverlust zumindest etwas abmildern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders wenn ich sicher weiß, dass ich eine bestimmte Summe in den nächsten 24 oder 36 Monaten nicht benötige und einfach nur sicher anlegen und im Idealfall Gewinn erzielen möchte, kann sich ein Festgeldkonto lohnen. Ein gutes Tagesgeldkonto als Zwischenlager kann zumindest den Kaufkraftverlust etwas abmildern, wenn auch nur teilweise.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/545446_padlock-with-money.jpg" alt="10 Euro Note wird mit symbolisch mit einem Schloss versehen um Sicherheit auszudrücken"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ist ein Festgeldkonto besonders sicher?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sprechen hier über Tages- oder Festgeldkonten von europäischen Anbietern, zumindest ich. Diese Konten unterliegen bei europäischen Banken der sogenannten Einlagensicherung von EU-weit durchgängig 100.000 €. Das bedeutet, dass selbst wenn die Bank insolvent wird, meine Einlage sicher ist und ich mein Geld zu 100% zurückerhalte. Bei deutschen genossenschaftlichen Banken oder je nach Bank und deren Besonderheiten können sogar noch höhere Schutzbeträge gelten. Dies ist ein sehr hohes Sicherheitsniveau, das kaum eine andere Vermögensanlage bieten kann und gesetzlich verankert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls du jetzt denkst, dass es doch Sparbriefe oder Anleihen von Unternehmen gibt, die teilweise höhere Zinssätze bieten, hast du recht. Aber das sind andere Produkte. Diese sind Inhaberschuldverschreibungen. Angenommen, du leihst einer Firma wie VW auf Basis einer Anleihe oder einer Inhaberschuldverschreibung fiktive 1.000 €. Dafür bieten sie dir nach einem Jahr 6% Zinsen, also 60 €. In diesem fiktiven Beispiel wäre das deutlich besser als der aktuelle Markt für Festgeldkonten. Aber diese Anlageformen unterliegen in der Regel nicht dem Einlagensicherungsfonds, was viele nicht wissen, genauso wenig wie Aktien, Fonds usw. Und wenn VW in diesem Fall pleite geht, ist dein Geld im schlimmsten Fall komplett verloren, da du ein Gläubiger bist. Die Unternehmen leihen sich letztendlich Geld, um günstiger an Kapital für Investitionen oder Liquidität zu kommen. In Bezug auf Sicherheit steht es also 1:0 für Tagesgeld- und Festgeldkonten. Aber auch hier gilt es, das Risiko abzuwägen und deine Entscheidung zu treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie lange wird es wohl mit den steigenden Zinsen noch weitergehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachhaltig seriös kann das meiner Meinung nach niemand sagen, genauso wenig wie man sicher sagen kann, ob die Zinsen weiter signifikant steigen werden. Dies hängt von der Entwicklung der Inflation in den kommenden Monaten und den Reaktionen der EZB ab, darunter auch mögliche weitere Zinserhöhungen. Die Bekämpfung der Inflation erfolgt derzeit auf politischer, finanzpolitischer und finanzieller Ebene. Wenn diese Maßnahmen erfolgreich sind, könnten die Zinssätze für Festgeldkonten stabil und relativ hoch bleiben, während die Inflation allmählich sinkt. In diesem Fall würde die Rendite steigen. Allerdings wird das Ganze auch von Globalisierung und Krisen beeinflusst, die derzeit ständig präsent sind. Solche externen Faktoren sind nur begrenzt steuerbar und vorhersehbar. Finanzexperten gehen mittelfristig eher von sinkenden Zinsen aus. Wenn du interessiert bist und Entscheidungen treffen möchtest, solltest du dies entsprechend analysieren und beobachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/44920530_in-the-end-cents-make-dollars-cropped-shot-of-an-unrecognizable-businesswoman-working-out-her-finances-with-a-calculator-and-a-notepad-in-her-office.jpg" alt="Schreibtischsituation, weibliche Hände, schreibt, Laptop, Taschenrechner und Münzen."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gehe ich denn nun in der Praxis vor, wenn ich mein Geld auf diese sichere Art und Weise anlegen möchte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist heu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           tzutage relativ einfach, ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto online abzuschließen. Es gibt viele Vergleichsportale wie Verivox, Check24 und andere, auf denen du die Zinssätze verschiedener Banken vergleichen kannst. Achte darauf, europaweit zu suchen, um von der Einlagensicherung und dem EU-Rechtsschutz zu profitieren. Manchmal stellt sich erst auf den zweiten Blick heraus, dass es sich um eine ausländische Bank handelt, aber du kannst bedenkenlos bei ihnen abschließen. Je länger der Anlagezeitraum, desto höher sind in der Regel die Zinsen. Beachte jedoch, dass du in dieser Zeit nicht über dein Geld verfügen kannst. Ein Vorteil dieses Produkts ist, dass es leicht verständlich und vergleichbar ist und online einfach abgeschlossen werden kann. Wenn du dich für eine neue Bank entscheidest, stelle sicher, dass du einen Freistellungsauftrag für die Zinserträge einreichst, um Steuern zu vermeiden. Bei mehreren Banken musst du den Freistellungsauftrag aufteilen. Es ist auch ratsam, mit deiner Hausbank zu sprechen, nachdem du einen Marktüberblick hast. Möglicherweise bietet sie gute Konditionen, insbesondere bei höheren Beträgen. Beachte jedoch, dass sie möglicherweise weniger flexibel oder verhandlungsbereit ist. Wenn der Unterschied jedoch gering ist, kann es attraktiv sein, den Aufwand für einen Abschluss woanders zu vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber super modern und „hipp“ klingt diese Anlageform ja mal so gar nicht! Sind Aktien oder sonstige Anlageformen nicht viel besser und bringen deutlich mehr Rendite?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber könnte man stundenlang reden und schreiben. Erstens sollte man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Zweitens ist es wichtig, das Risiko im Verhältnis zur Ertragschance sowie zu den Nebenwirkungen abzuwägen. Drittens sollte man die Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen. Viertens muss eine Anlage von dir verstanden werden und zu dir passen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um es anders auszudrücken: Kryptowährungen wie Ether, Bitcoin und Co. sowie der Derivatehandel mit Hebeln sind mit einem hohen Risiko verbunden und können zu einem Totalverlust führen. Festgeldkonten hingegen gelten als sicherer Hafen und bieten Schutz vor Verlusten. Es handelt sich also um zwei völlig unterschiedliche Arten von Anlagen. Dazwischen gibt es noch andere Anlageformen, die sich in der Mitte befinden. Meiner Meinung nach haben alle Anlageformen ihre Berechtigung. Je mehr Auswahl es gibt, desto besser kannst du eine Anlage finden, die zu deinen Bedürfnissen passt und die du verstehst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Festgeld ist eine einfache und solide Lösung. Es ist schnell erledigt und ermöglicht es dir, ruhig zu schlafen und dich diszipliniert zu verhalten. Es ist eine sehr sichere Anlageoption und bietet Einfachheit. Es ist also völlig in Ordnung, wenn du nicht tief in die Finanzwelt eintauchen möchtest oder wenn gerade gute Zinssätze vorhanden sind. Es ist immer noch besser, als das Geld einfach unter das Kopfkissen zu legen oder auf dem Girokonto zu lassen, insbesondere angesichts der Inflation. Mit guten Zinssätzen kann Festgeld also langweilig, aber positiv sein. Man könnte es klassisch konservativ nennen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/30269708_a-glass-jar-full-of-coins-and-plant-growing-through-it-concept-of-savings-interest-fixed-deposits-pension-social-security-cheque-isolated-on-white.jpg" alt="Eine relativ kleine Pflanze wächst symbolisch zur Verdeutlichung von Geldwachstum aus einem Einmachglas mit Geldmünzen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kann man oder konkret ich eigentlich sonst noch gegen die Inflation, also meinen Kaufkraftverlust und meinen damit auf Dauer verbundenen Vermögensverlust unternehmen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier empfehle ich die Episode in der Denkmanufaktur und fasse es kurz zusammen. Es gibt viele Ansätze. Schulden machen in Zeiten von Inflation ist relativ clever, wenn die Zinssätze nicht so hoch sind, da die Inflation auch Schulden abbaut. Natürlich musst du dir das leisten können. Eine Alternative ist der Wechsel zu einer anderen Währung mit geringerer Geldentwertung, wie beispielsweise der Schweizer Franken oder die norwegische Krone. Dollar ist aus meiner Sicht weniger empfehlenswert. Eine weitere Möglichkeit ist der Wechsel zu Gold als Wertsicherung in physischer Form. Gold bringt keine Zinsen, aber es ist wertbeständig, zumindest basierend auf den letzten rund 2000 Jahren. Wenn du risikofreudig bist, könnten auch Kryptowährungen in einer rechtzeitig gekauften und anschließend bullischen Phase zur Bekämpfung der Auswirkungen der Inflation dienen, wobei das Risiko eines Totalverlusts natürlich berücksichtigt werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich möchte dir gerne noch ein anderes Beispiel nennen: Wenn das Geld immer schneller an Wert verliert und du es dir leisten kannst, gib es aus für Dinge, die deine Lebensqualität steigern. So günstig wie heute wirst du vermutlich nicht mehr an leckere Brötchen, Fernseher oder andere Dinge kommen. Genieße das Leben ein wenig, das kann auch schön sein. Und ohne alle Zusammenhänge jetzt im Detail zu erklären, tust du mit deinem Konsum bereits etwas gegen die Inflation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie oft sei hier noch angemerkt, dies alles hier, wie immer, keine Handelsempfehlung oder Aufforderung zur Handlung durch dich darstellt. Ich berichte hier lediglich über meine Sichtweisen und Erfahrungswerte, du handelst wenn stets eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko. Und damit schließe ich diesen Beitrag und bedanke mich herzlich für deine Zeit, die du mir geschenkt hast! Ich würde mich freuen, wenn du bald wieder bei myMPI und in diesem Blog vorbeischaust. Falls du Feedback geben möchtest, nutze bitte die unten stehende Umfrage oder kontaktiere mich über die verschiedenen Kommunikationskanäle, die ich dir unverbindlich anbiete. Ich würde dich gerne kennenlernen. Wenn du meine Blogbeiträge auch als Podcast hören möchtest, schau einfach in der Rubrik Podcast oder auf meinem YouTube-Kanal vorbei, oder überall, wo es Podcasts gibt. Wenn dir mein Inhalt gut gefallen hat, würde es mir auch sehr helfen, wenn du ihn teilst. Nochmals vielen Dank und bis bald, dein Christian. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/52938308_curly-haired-young-woman-holding-piggy-bank-against-blue-background.jpg" length="152357" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 04:30:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mympi.info/tagesgeld-und-festgeld-revival-comeback</guid>
      <g-custom:tags type="string">Festgeld,Inflation,Tagesgeld</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>KFZ – Versicherung | Herbstzeit - Wechselzeit</title>
      <link>https://www.mympi.info/kfz-versicherung-herbstzeit-wechselzeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           KFZ – Versicherung | Herbstzeit - Wechselzeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Herbstzeit ist der perfekte Zeitpunkt, um über deine KFZ-Versichung nachzudenken und diese zu prüfen. Je nach skalierten investierten Aufwand von dir, kann du nicht nur einmalig, sondern mehjärig Beiträge und damit Kosten sparen. Nett oder? Und nein, dabei musst du kein Versicherungsexperte im engeren Sinne sein oder gar eine vollständige Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolvieren :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-1592384.jpeg" alt="Ein blaues Alpine-Auto fährt eine Landstraße entlang."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einleitung in das Thema
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon in den Teaserzeilen betont, es ist Herbstzeit und damit tatsächlich ein sehr guter Zeitpunkt sich mit deiner KFZ-Versicherung zu beschäftigen. Umso mehr, falls sie seit längerer Zeit, eventuell sogar seit Jahren, unverändert läuft. Warum ist der Herbst ein guter Zeitpunkt dafür? Nun im Regelfall ist es so, dass das Versicherungsjahr deiner Autoversicherung jeweils zum Jahresende endet, also den 31.12. eines jeden Jahres. Zeitgleich beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Ende des Versicherungsjahres. Damit sind Oktober und November also die Monate wo du am besten neue Entscheidungen treffen und Veränderungen an Deiner Autoversicherung veranlassen kannst, einschließlich eines vollständigen Wechsels des Versicherers. Unter der Annahme der Kenntnis zumindest gewisser Basisbegrifflichkeiten bei dir, soll es in diesem Blogbeitrag zur KFZ-Versicherung, vorrangig um gezielte praxisorientierte Einsparmöglichkeiten gehen, also konkrete Tipps und Tricks für das Alltagsleben Deiner Finanzen. Ja, für viele von euch da draußen nerven solche Themen tendenziell, also sich um die eigenen Versicherungen zu kümmern, aber umgekehrt kann es sehr schnell verdientes Geld sein, durch eingesparte Beitragskosten. Gerade wenn du deine Autoversicherung viele Jahre nicht hinterfragt haben solltest, kann ein sehr netter Stundenlohn winken, neben der Freude, sich bewusst selber um die Angelegenheit eigenverantwortlich gekümmert zu haben. Also legen wir los und schauen uns dies einmal gemeinsam an:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sollte ich an das Thema KFZ-Versicherung herangehen, also meinen Versicherungsvertrag prüfen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist wichtig, den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln und nicht einfach zwischen "nett zu haben", "vielleicht" und "nicht so wichtig" zu unterscheiden. Stattdessen sollte man klare Grenzen setzen. Dies hängt vor allem vom Wert des Fahrzeugs ab. Angenommen, du hast vor 10 Jahren ein brandneues Auto gekauft, versichert und dann vernachlässigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass du immer noch eine Vollkaskoversicherung hast, ist sehr hoch, aber auch teuer. War das damals die richtige Entscheidung? Wahrscheinlich ja. Ist es heute noch notwendig und sinnvoll? Eher nein. Kurz gesagt, wenn dein Auto noch etwa 5.000 € wert ist (Kaufpreis), wäre die Entschädigung bei einem Vollkaskoschaden wahrscheinlich nicht mehr allzu hoch und sowohl Teil- als auch Vollkasko wären im Vergleich zu den Gesamtversicherungskosten recht teuer. Um es klar auszudrücken: Wenn ich ein Auto im Wert von 2.500 € bis 5.000 € hätte, würde ich mich eher für eine Haftpflichtversicherung entscheiden, mit dem klaren Verständnis, dass alle Schäden, die normalerweise von einer Vollkaskoversicherung abgedeckt wären, wie selbst verursachte Schäden oder Schäden an meinem Auto durch meine Unfallverursachung, von mir selbst bezahlt werden müssten. Das Gleiche gilt für die Teilkasko, die Schäden abdeckt, die nicht von meinem Verhalten abhängen, aber auftreten können, wie Diebstahl, Brand, Hagel, Blitzschlag oder Marderbiss, um nur einige Beispiele zu nennen. Das bedeutet, dass ich in all diesen Fällen selbst für die Kosten aufkommen müsste, während mein Unfallgegner im Falle eines Unfalls versichert wäre. Natürlich kann man das auch anders sehen und jeder muss selbst entscheiden. In meinem Beispiel könnte ich zum Beispiel zu dem Ergebnis kommen, dass ich wirklich keine Vollkaskoversicherung mehr brauche, aber weiterhin eine Teilkaskoversicherung haben möchte. Alles ist möglich, wichtig ist eine bewusste und klare Entscheidung. Damit möchte ich nur betonen, dass die Faktoren, die deinen Bedarf bestimmen - nämlich der Wert oder Restwert deines Autos, deine finanzielle Leistungsfähigkeit im Falle von Schadensbehebungen oder Ersatzbeschaffungen im Extremfall und die Risikoabwägung für dich selbst - besonders wichtig sind. Dann kommst du automatisch zu dem Ergebnis, ob du nur eine Haftpflicht-, Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung benötigst. Das ist der grundlegende Bedarf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Bedarfsfragen bezüglich des Versicherungsschutzes sollte ich mir als nächstes stellen und gibt es eventuell weitere berücksichtigungsfähige Faktoren, die von Relevanz sind?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja gibt es, theoretisch wie praktisch und ist Marktpolitik der Versicherungen, letztlich auch um es möglichst unübersichtlich zu machen. Positiver formuliert und fairer gesagt aber umgekehrt auch, um eventuelle Sicherheitsbedarfe und damit Schutzbedürfnisse in unterschiedlicher Skalierung decken zu können. Dies sind zum Beispiel konkret und nur auszugsweise benannt: Gesonderte Schutzbriefe für Pannen, Rabattschutz in Bezug auf die Schadensfreiheitsklasse nach Eintritt eines Schadens- bzw. Versicherungsfalles, Insassenunfallversicherung, gesonderter Auslandsschutz, Verkehrsrechtsschutzversicherung in Kombination mit der KZF-Versicherung (obwohl dies dann eigentlich zwei völlig getrennte Versicherungsverträge sind)und viele andere mehr oder wenige tolle, interessante, sinnvolle oder sinnfreie Versicherungsangebote. Habe dabei bitte gedanklich immer auf dem Schirm: Die Versicherungsgesellschaften wollen und müssen verkaufen, sie wollen Umsatz und Gewinne machen, dies ist ein Hauptmotivator ihres Handelns und dies berechtigt wie nachvollziehbar. Umgekehrt ist deshalb nicht alles pauschal „blöd“ oder automatisch unsinnig, sondern hängt von deinem eigenem Empfinden, Bedarf und Budget, somit Ergebnis deiner Risikoabwägung und deiner Schutzbedürfnisse ab. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich nehme mal ein ganz anderes Beispiel für eine anschauliche Erläuterung: Du brauchst das Gewürz Pfeffer. Dies ist somit dein Bedarf. Jetzt denke einmal darüber nach, wie viele Varianten, Arten und Produktformen des von Pfeffer gibt. Vom ganz einfach billigsten Plastiknachfüllset mit gemahlenen Pfeffer, bis hin zur 50 cm großen „Ado Goldkanten Pfeffermühle“ mit besonders wertvollem, buntem und schmackhaften Pfeffer aus „HasteNichtGesehen“. Erfüllen beide den Zweck mit Pfeffer zu würzen und decken einen Grundbedarf? Ja. Beide gleich gut? Vermutlich eher nein. Rechtfertigt dies jeweils den jeweiligen Preis? Vielleicht und entscheidest du nach deinem Empfinden. Gibt es auch eventuell gute Gründe für die „Ado Goldkanten Pfeffermühle“? Auch das, vermutlich eher wie sicherlich und je nachdem wo es hinpasst. Also der oder eben dein individueller Bedarf ist hier gefragt, wie Maßstab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir dürfen aber Ziel nicht aus den Augen verlieren und dies heißt wir wollen, wenn möglich, Versicherungskosten sparen, dabei trotzdem unseren Kernbedarf abdecken. Deshalb sollten wir zunächst zum Kernbedarf zurückkehren und uns für erforderliche Versicherungsvergleiche darauf beschränken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Entscheidung, ob ich nur eine Haftpflichtversicherung benötige oder doch auch eine Teil- und/oder Vollkaskoversicherung, ist nun in diesem Kontext die Frage eventueller oder eher korrekter benannt erforderlicher Eigenbeteiligungen von Dir an etwaiger Kosten. Dies sind die Kosten, auf denen du in jedem Falle trotz Abschluss des Versicherungsschutzes im Schadensfalle hängenbleiben würdest. Selbstbeteiligungen beginnen häufig bei 150 € und gehen bis 1.500 € oder mehr, aber in der Regel nicht viel mehr. Je höher die Eigenbeteiligung desto geringer der Versicherungsbeitrag für die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung. Hier solltest du einfach eine Entscheidung für dich treffen, nach den gleichen Kriterien und Systematiken wie bereits beschrieben, was Thema Bedarfsermittlung unter Risikoabwägungsgesichtspunkten angeht. Fiktiv könntest Du zum Ergebnis kommen, für die Teilkasko ist 150,00 € Eigenbeteiligung für mich okay und für die Vollkaskoversicherung 500,00 €, was zudem zeitgleich tendenziell sinnvolle Werte sein könnten, in meiner persönlichen Wahrnehmung wie Sichtweise. Noch einmal zur deutlicher Klarstellung, was diese Beträge für dich bedeuten: Die Eigenbeteiligung in der Vollkasko bedeutet, dass wenn du einen Unfall verursacht hast und hierfür verantwortlich bist, zahlt deine Versicherung dir deinen Schaden, also auch die Reparatur deines Autos oder im Falle eines wirtschaftlichen Totalschaden entsprechende Restwerte. Von diesem Restwert oder eben der Rechnung der Werkstatt bei Instandsetzung, musst du selber die Eigenbeteiligung, in unserem Beispiel hier die 500 €, selber bezahlen. Bei der Teilkasko: Marderbiss, Reparatur Werkstatt 400 €, davon zahlst Du 150,00 € selber. Das Ganze gilt jeweils je Schadensfall. Und ja es gibt Versicherungen, die bieten Teil- wie Vollkaskoversicherungen auch ohne Selbstbeteiligungen an. Dies sollte aber wenn eine sehr bewusste Entscheidung von dir sein, denn die beitragserhöhenden Auswirkungen hierdurch auf deinen Gesamtversicherungsbeitrag werden erheblich sein. Geschmackssache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein thematischer Randausflug an dieser Stelle: Wie oft sollte ich in dieser Art und Weise prüfen und warum eigentlich? Geht es dabei „nur“ um eine potentielle Einsparmöglichkeit bei den Beiträgen, also nur um die Senkung deiner Kosten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine wiederkehrende, eventuell auch nur kleine und damit einfache Prüfung solltest du meiner Meinung nach einmal jährlich und zwar idealerweise genau im Herbst eines Jahres vornehmen. Die Kündigung des laufenden Versicherungsjahres einer KFZ-Versicherung ist im Regelfall jeweils bis zum 30.11. des lfd. Jahres möglich. Somit bietet sich dieser Zeitpunkt besonders an, da dies wegen der passgenauen Kündigungs- und damit Veränderungsmöglichkeit der ideale Zeitpunkt auch gegenüber deinem bisherigen Versicherer ist. Dabei egal, ob du final beim ihm bleibst oder nicht. Dies wäre für mich eine kleine und schnelle Prüfung unter Aufwandsgesichtpunkten und nach deinem Ermessen. Wie eine „kleine Prüfung“ noch schmalspuriger und einfacher geht, dazu noch an anderer Stelle mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine umfassende und recht aufwendige Prüfung im bisher hier beschriebenen Sinne von ausführlicher Markterkundung und Marktvergleichen, einschließlich der dafür eben erforderlichen Vorbereitung, empfehle ich jeweils im dritten Jahr. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in diesem Zeitraum relativ viel getan hat am Markt ist, meiner Meinung nach, ausreichend hoch. Dies hieße, dass du die Hinweise aus diesem Feature beachtest und entsprechend vorgehen wirst. Aber auch hier gilt: Geschmackssache und abhängig von deiner Energie, Lust und Zeit. Wenn du im Kern mit deinem Anbieter zufrieden bist, genügt eventuell auch die ganz kleine Variante jeweils. Verbraucherschütze und Kostenoptimierer allgemein würden natürlich den Standpunkt vertreten, wiederkehrend jedes Jahr zu prüfen und dies möglichst intensiv, auch klar. Am Ende des Tages und wenn man die Kirche im Dorf lässt, sollten aber Aufwand und Nutzen in einem gesunden Verhältnis stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Frage, ob es nur um das Geld, also die Erzielung einer Beitragseinsparung geht, die klare Antwort: Nein! Sondern es gibt einen zweiten Nebenaspekt. Dieser hängt mit vertragsadministrativen Gründen zusammen sowie der Funktionsweise und konzeptionellen Ausgestaltung von Versicherungen in entsprechende Tarifgruppen. Dies bedeutet, hier sehr vereinfacht dargestellt, dass eine Versicherung in relativ kurzen Abständen neue Tarife und Gruppen und damit verknüpft auch Versicherungsbedingungen, bildet. Soll heißen es wird eine Versicherung als Tarif und mit dazugehörigen Versicherungsbedingungen und wiederum damit verbundenen Optionen und Gesamtleistungen gebildet. Damit geht die Versicherungsgesellschaft an den Markt und versucht diese, auch an dich, zu verkaufen. Während dieser Phase kommt also eine Anzahl von X Kunden in den Tarif. Sie bilden eine Versicherungsgemeinschaft, sehr vereinfacht dargestellt und dies gilt auch in interner versicherungstechnischer kalkulatorischer Hinsicht, neben vielen anderen Kalkulationsfaktoren der Versicherung. Danach „lebt“ dieser Tarif mit allen diesen Rahmenbedingungen und Eckdaten fort. Extrem vereinfacht und bildhaft erklärt, verliert diese Kundengruppe und Versicherungsgemeinschaft nun sukzessive „seine Unschuld“ durch Schadensfälle und ggf. weitere Faktoren. Dies steigert potentiell Kosten in Mittel- bis Langfrist und kann zu Preissteigerungen bei deinen Beiträgen führen. Soweit und hier nur sehr grob dargestellt die ungefähren Systematiken. Allerdings sind wir damit nun doch wieder beim Thema Preis und Beitragseinsparungen. Worum es mir hier jetzt aber vorrangig in diesem Kontext geht, sind die Versicherungsbedingungen und damit vor allem der damit verbundene konkrete Versicherungsschutz im Sinne der möglichen Gesamtleistungen deiner KFZ-Versicherung zur Abwendung von Schäden dir gegenüber. Tatsächlich ist es so, dass durch Multifaktoren sich diese fortlaufend und je neuer Tarifgruppe verändern können und dies tatsächlich auch sehr oft tun. Diese Multifaktoren sind zum Beispiel Rechtsprechung, neue Marktideen in Form neuer Produktgestaltungen durch die Versicherungsgesellschaft, eingebrachtes Feedback von Kunden*innen, besondere kalkulatorische/wirtschaftliche Aspekte und vieles mehr. Dies kann durchaus und nicht selten auch dazu führen, dass neuere Versicherungsbedingungen für dich als Versicherungsnehmer wesentliche Verbesserungen, also einen höheren Schutz, mit sich bringen können. Diese Verbesserung der Versicherungs- und wenn du so willst Schutzbedingungen dabei tatsächlich zunächst einmal nicht zwingend in Abhängigkeit zum Preis im engeren Sinne. Dies bedeutet die besseren Versicherungsbedingungen bei einem aktualisierten Versicherungsvertrag oder eben Abschluss bei einem dritten neuen Versicherer für dich, können sowohl Vorliegen bei niedrigerem Beitrag, wie ebenso gleichbleibenden oder eben auch erhöhten Beitrag. Solche Verbesserungsaspekte könnten zum Beispiel er Einschluss neuer Leistungsmerkmale in der Teil- oder Vollkaskoversicherung sein, die Basiserhöhung von Versicherungssummen in der Haftpflichtversicherung, die Einführung sonstiger neuer Produktmerkmale oder die Berücksichtigung von Rechtsprechung dergestalt, dass bestimmte Haftungsfragen dir gegenüber lockerer werden, was Fragen zum Beispiel von fahrlässigen Handeln angeht in bestimmten Situationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Summe bleibt damit festzuhalten, dass eine regelmäßige Überprüfung deiner KFZ-Versicherung nicht nur mit der Zielsetzung der Kosteneinsparung Sinn macht, sondern ebenso sinnvoll sein kann, in Bezug auf wichtige Nebenfaktoren, wie eben zum Beispiel das damit verbundene Upgrade auf die aktuellsten Versicherungsbedingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-5999876.jpeg" alt="Bild zeigt Einsicht in einen Aktenordner"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann gibt es aber doch noch ganz viele weitere Zusatzleistungen und Unterschiede in den diversen Versicherungsmöglichkeiten, also Optionen. Dies hast Du ja schon ein wenig erklärt. Wie gehe ich damit weiter um?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, es gibt verschiedene Optionen und Leistungen bei Autoversicherungen, die du bei einem Vergleich berücksichtigen kannst. Bei einer Grundprüfung ist es jedoch meiner Meinung nach am besten, diese vorerst auszublenden. Du kannst sie dir später genauer anschauen, indem du zum Beispiel deinen aktuellen Vertrag und Versicherer sowie zwei oder drei andere Versicherungen stichprobenartig prüfst. Je weniger du jedoch berücksichtigst, desto besser für den Vergleich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige der verschiedenen Optionen und Leistungen sind zum Beispiel Telematiktarife mit Sonderrabatten, bei denen deine Fahrweise über eine App oder ein Bauteil im Auto überwacht wird. Wenn der Versicherer dies nach einer jährlichen oder anderweitigen Auswertung zusammen mit einem schadenfreien Zeitraum positiv bewertet, können weitere Rabatte gewährt werden. Beachte jedoch, dass diese Rabatte in der Regel nicht zu einem anderen Versicherer mitgenommen werden können, wenn du dich dazu entscheidest zu wechseln. Außerdem ist es eine persönliche Entscheidung, ob du deine Fahrweise und Daten offenlegen möchtest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dir etwas besonders wichtig ist, solltest du es berücksichtigen. Ein sinnvoller Rabattschutz könnte zum Beispiel relevant sein, bei dem die Versicherung trotz eines Schadensfalls pro Jahr nicht hochgestuft wird und der Beitrag gleich bleibt. Dadurch behältst du deine Schadensfreiheitsklasse, als hätte es den Unfall nie gegeben. Beachte jedoch, dass du dafür in der Regel etwas mehr pro Jahr zahlst. Wenn du nach drei Jahren einen solchen Fall hast, musst du die theoretische Höherstufung gegenrechnen. In der Regel lohnt sich dies jedoch. Es ist auch eine Frage des Gefühls, in einer Schadenssituation emotional gelassener zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie war das jetzt noch einmal genau mit den Kündigungsfristen und wie sollte ich kündigen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maßgeblich ist immer die Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres bis spätestens zum 30.11. des laufenden Jahres. Noch deutlicher: Die Kündigung muss nachweislich bis zum 30.11.2023 beim bisherigen Versicherer eingegangen sein. Das gilt auch für eine Veränderungskündigung beim bisherigen Versicherer, falls du dort bleiben möchtest. Alles, was danach kommt, wäre Kulanz. Bei Upgrades ist dies in der Regel kein Problem, ansonsten hängt es vom Einzelfall ab, ob der Versicherer entgegenkommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine wichtige Ergänzung: Gemäß der aktuellen Rechtslage hast du auch dann ein Sonderkündigungsrecht mit einer vierwöchigen Kündigungsfrist, wenn der Versicherer deinen Versicherungsbeitrag für das kommende Jahr erhöht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Empfehlung: Es ist äußerst ungünstig, keine Versicherung zu haben. Deshalb empfehle ich dir, rechtzeitig den Wechsel zur neuen Versicherung vorzunehmen und dann fristgerecht beim bisherigen Anbieter zu kündigen. Dies gilt auch für andere Versicherungen. Neue Versicherungen online abzuschließen ist kein Problem. Ich würde die Kündigung per E-Mail mit Rückbestätigung oder, falls vorhanden, über ein Portal mit Kündigungsmöglichkeit dort nutzen, aber wie gesagt, mit Rückbestätigung vom bisherigen Versicherer. Wenn du absolut sicher gehen möchtest, kannst du auch eine formlose schriftliche Kündigung in Papierform verfassen und diese per Einschreiben mit Rückschein versenden. Wenn dir der neue Versicherer einen Wechselkündigungsservice anbietet, den manche Vergleichsportale ebenfalls anbieten, kannst du dies nutzen, aber sei vorsichtig. Falls dein neuer Vertrag noch nicht sicher ist und der neue Versicherer für dich kündigt, könnte dies eventuell zu Problemen führen. Auch wenn dies sehr unwahrscheinlich ist und in den meisten Fällen alles problemlos abläuft, ist es dennoch Geschmackssache. Mit dem zuvor beschriebenen Weg hast du alles selbst in der Hand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum die neue Versicherung: Es gibt verschiedene Faktoren, warum Versicherer einen Versicherungsantrag ablehnen, und dies ist oft wenig transparent. Bei Risikolebensversicherungen ist dies oft besonders krass. Bei der KFZ-Versicherung kann zum Beispiel ein teures oder exotisches Auto oder ein Auto mit Umbauten, Tuning usw. ein Problem darstellen. Dies dient nur als Hinweis. Ein normaler BMW 5er oder eine S-Klasse sollten in der Regel problemlos versichert werden können, genauso wie ein Tesla. Das war eine grobe Einordnung zu diesem Thema.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es in Bezug auf die Haftpflichtversicherung oder eventuell auch Teil- und Vollkasko besondere Unterschiede oder Dinge die ich besonders beachten sollte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, es gibt Unterschiede, auf die du achten solltest. Die KFZ-Haftpflicht ist das wichtigste Element deiner Autoversicherung. Die Versicherungssumme der KFZ-Haftpflicht deckt alle Schäden ab, die du verursachst. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Versicherern in Bezug auf die Versicherungssumme. Derzeit werden Versicherungssummen von 50 Millionen bis 100 Millionen empfohlen und als gut angesehen. Das mag viel klingen, ist es aber nicht, wenn man an Folgeschäden, mehrere Beteiligte, hohe Sachschäden usw. denkt. Es ist ratsam, etwas mehr zu wählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Schäden, bei denen für dich bezahlt wird, wie Teil- und Vollkasko, sollte der Versicherer auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichten. Du solltest dies explizit erfragen oder in den Versicherungsbedingungen prüfen. Das bedeutet, dass der Versicherer auch bei normaler Unachtsamkeit seine Leistungen erbringt und zahlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bereits erwähnt, solltest du auch auf einen Rabattschutz achten. Dies bedeutet, dass keine Rückstufung in den Schadensfreiheitsklassen erfolgt und somit dein Versicherungsbeitrag nicht steigt, wenn du einen Unfall hast. Man könnte es als "Freischuss pro Jahr" bezeichnen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut, soweit verstanden und wie gehe ich dann weiter vor?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bedarf einer kurzen Vorbereitung, geht aber relativ schnell und einfach weiter: Suche zunächst die wichtigsten Unterlagen zusammen, dies sind dein bisheriger Versicherungsschein der bestehenden KFZ-Versicherung sowie die Zulassungsbescheinigung Teil 1 und 2. Außerdem solltest du für einen eventuellen Abschluss auch schon einmal den aktuellen Kilometerstand deines Fahrzeugs notieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Des Weiteren solltest du ein paar wesentliche Eckdaten und Rahmenfragen beantworten können, die später in jedem Fall relevant sind. Dazu gehören zum Beispiel und nur beispielhaft:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer fährt das Auto, auch altersbezogen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Voraussichtliche jährliche Fahrleistung?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Carport, Stellplatz oder Garage im Regelfall?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nur privat oder auch geschäftlich?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun bist du gut vorbereitet und kannst im ersten Schritt auf die Vergleichsportale gehen und dort Angebote und Vergleiche einholen. Rein nachrichtlich noch ein Praxistipp und meiner Meinung nach wichtiger Hinweis: Ehrlich währt am längsten, gilt auch hier. Nicht nur beim Aspekt und Frage der Laufleistung oder der Frage wer fährt das KFZ solltest du stets wahrheitsgemäß agieren. Die im Verhältnis relativ geringen Einsparungsmöglichkeiten bei den Beiträgen bei geschönten oder unwahren Angaben, werden sich ansonsten im Schadensfall erheblich rächen. Neben nicht unerheblichen allgemeinen Nachzahlungen, könnten auch Vertragsstrafen oder andere rechtliche Nachteile auf dich zukommen und spätestens im Schadensfall wird sehr genau geprüft. Umgekehrt sollte dich dies nicht abschrecken ein bestimmtes Merkmal zu wählen, welches sich kostensenkend auswirkt, wenn es mehrheitlich passt. Beispiel: Fahrer*innen unter 25 Jahre? Antwort: Nein habe ich nicht. Jetzt kommt dein Tochter über Weihnachten zu Besuch, sie ist 22 Jahre alt, sie soll zum Restaurant fahren, weil du ein Bierchen zischen möchtest. Ja, dass ist trotzdem möglich, die temporäre Veränderung, hier sogar eher mit einmaligen Charakter solltest oder eher musst du aber deinem Versicherer anzeigen. Dann ist auch dies kein Problem. Ich hoffe dies ordnet das Gesamtthema ganz gut in Summe ein für dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-12911951.jpeg" alt="Frau vergleicht Schriftstücke"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles klar! Also muss ich aber hier dann nur noch bei den Vergleichsportalen vergleichen und habe in Folge einen vollständigen Marktüberblick und definitiv die besten wie bedarfsgerechtesten Angebote für mich. Klasse Sache, stimmt so oder etwa nicht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch Vergleichsportale erhältst du tatsächlich einen guten allgemeinen Überblick und ein Gefühl für die Marktsituation. Das ist schon einmal wichtig und automatisch machst du dich ein wenig mehr mit der Materie vertraut, was ebenfalls gut ist. Allerdings solltest du wissen, dass nicht alle Anbieter in den Portalen zu finden sind. Auch renommierte Versicherungen sind dort nicht immer vertreten. Aktuell ist zum Beispiel die HUK-Coburg nicht gelistet. Die HUK-Coburg ist jedoch als seriös und relativ bekannt einzustufen, vielleicht kennst du sie sogar aus der Fernsehwerbung. Dies ist nur ein Beispiel. Deshalb lohnt es sich auch, direkt auf den Websites der Versicherer nachzuschauen und Tarifberechnungen durchzuführen, um hier ebenfalls Zahlen zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht fragst du dich, warum nicht alle Versicherer auf den großen Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox gelistet sind. Das kann verschiedene Gründe haben. Ein Anbieter kann dies bewusst verhindern. Andererseits kann es auch daran liegen, dass die Kooperationen und die damit verbundene Marketingwerbung den Versicherer Geld kosten, was sich wiederum auf die Beiträge auswirkt. Wenn über solche Portale direkt vermittelt und abgeschlossen wird, fließt in der Regel Geld für diesen Abschluss zwischen Versicherer und Portal. Die Geschäftsmodelle mögen sich fortlaufend ändern und im Wandel befinden, aber letztendlich sind sie nicht total objektiv und erfassen nicht alles, auch wenn sie sehr weitreichend sind. Das solltest du dir bewusst sein. Und die Portale müssen ja auch von etwas leben, nur Werbung auf der Website reicht dafür nicht aus. Ich denke, du verstehst, was ich damit sagen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als weitere Idee: Vielleicht hast du mehrere Versicherungen, was sogar recht wahrscheinlich ist, wie zum Beispiel eine normale Haftpflichtversicherung, eine Hausratversicherung oder eine Lebensversicherung. Vielleicht sogar bei unterschiedlichen Anbietern. Hast du mit diesen Versicherungen gute Erfahrungen gemacht? Das ist ebenfalls ein wichtiger Wert. Dann solltest du dort auch einmal prüfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich dies alles erledigt habe und nehmen wir einmal an, drei ganze gute preisliche Angebote habe, was mache ich dann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Empfehlung ist, auch weiche, aber wichtige Faktoren zu prüfen. Damit meine ich Aspekte, die für dich wichtig sein könnten und die ich teilweise bereits genannt habe. Dazu gehören Fragen wie Erreichbarkeit: Wird sie reguliert und ist der Kontakt nur online möglich? Wenn ja, wie erfolgt die Kommunikation – nur per E-Mail oder auch über Chat oder Telefon mit echten Menschen? Wo und wie muss ich mich im Schadensfall melden? Gibt es Geschäftsstellen, falls mir das wichtig ist? Wie ist die Kundenzufriedenheit und Reputation des Anbieters? Diese Faktoren solltest du bei der Auswahl und dem Wechsel des Anbieters unbedingt berücksichtigen. Denn bedenke, wie gut eine Versicherung wirklich ist, wirst du erst im Schadensfall feststellen können. Darauf solltest du also Wert legen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens: Manchmal konkurrieren Versicherungskonzerne durch eine Holding sogar selbst miteinander und bieten dadurch Vorteile für dich als Kunden. Hier ist ein beispielhafter Auszug: Die HUK-Coburg bietet KFZ-Versicherungen an und ist recht präsent. Aber sie hat auch im Gesamtkonzern die HUK24. Der Unterschied besteht darin, dass du bei HUK24 alles, was Beratung, Vertragswesen usw. betrifft, online erledigen musst. Dadurch werden Kosten gespart und deine Beiträge sind etwas günstiger als bei der "normalen" HUK. Im Schadensfall arbeitet jedoch nach meinem Kenntnisstand derselbe Service und Ansprechpartner. Wenn du also sowieso vorrangig online, per Telefon und E-Mail oder notfalls per Fax kommunizierst, könntest du hier eventuell elegant Geld sparen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassend solltest du nun anhand der Auswertung eine finale Entscheidung treffen, bei welchem Anbieter du abschließen möchtest. Nun empfehle ich dir, ab diesem Zeitpunkt alle anderen Versicherer auszublenden. Im Idealfall bedeutet das, dass dieser Anbieter erstens günstiger ist als zuvor, zweitens deine Grundbedürfnisse erfüllt und eine gute Reputation und Servicequalität aus deiner Sicht aufweist. Also "bingo". Schließe nun dort den Vertrag ab. Beschäftige dich nur bedingt mit möglichen Erweiterungsoptionen und schließe diese nur ab, wenn du wirklich Bedarf hast. Achte dabei darauf, nicht in die Falle zu tappen: In all der Freude darüber, einen tollen Anbieter mit einem guten Angebot gefunden zu haben, könntest du beim Abschluss schnell dazu verleitet werden, noch zusätzliche Leistungen anzukreuzen, die du eigentlich gar nicht haben wolltest. Schließlich war dein Bedarf vorher geklärt. Konzentriere und fokussiere dich auf das Wesentliche. Andernfalls minderst du die Ersparnis oder im schlimmsten Fall wird es aufgrund von Mehrleistungen sogar teurer als zuvor. Das wäre dann aus meiner Sicht vom Regen in die Traufe. Also sei diszipliniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist der Vertrag abgeschlossen und wurde er vom neuen Versicherer für das neue Jahr bestätigt? Perfekt, nun musst du nur noch deinen alten Versicherer kündigen. Das war es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-7736070.jpeg" alt="Versicherungsmaklerin"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klasse Sache, aber doch auch irgendwie viel Aufwand, außerdem hat ja vielleicht jemand damit Berührungsängste. Kann dies nicht alles jemand für mich erledigen, mein Versicherungsmakler zum Beispiel?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine ehrliche Meinung dazu: Wenn du dies in der heutigen Zeit, in der alles online abläuft, einmal initiiert hast und erfolgreich durchziehst, wird es dir in den folgenden Jahren sehr leicht fallen. Gleichzeitig wirst du feststellen, dass es schneller geht als du denkst und im Idealfall ist der Stundenlohn nicht schlecht. Außerdem lernst du etwas dabei, übernimmst Eigenverantwortung und triffst ausschließlich deine eigenen Entscheidungen und Wege. Das gibt dir ein gutes Gefühl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber zurück zur Frage: Natürlich kann das auch ein externer Dritter für dich erledigen. Bei Versicherungsmaklern und ihren Leistungen solltest du jedoch vorsichtig sein und dir bewusst sein, was du tust, insbesondere wenn er kein Geld von dir dafür verlangt. Warum? Frage dich doch mal, warum er das macht. Wegen deiner schönen Augen und Anmut? Sicherlich, zumindest in meinem Fall, ist das mit viel Selbsthumor gemeint. Du kannst mich ja nicht sehen. Tatsächlich muss er aber auch Geld verdienen, um davon zu leben. Solche Versicherungsmakler oder Vermögensberater tun dies, wenn sie vermeintlich kostenlos für dich arbeiten, indem sie Provisionen von den vermittelten Versicherern erhalten. Diese sind jedoch auch nicht exorbitant hoch, schon gar nicht bei einer KFZ-Versicherung. Entsprechend wenig Zeit muss der Makler dafür aufwenden, damit es sich langfristig für ihn lohnt. Ist es deshalb undenkbar oder der falsche Weg? Pauschal würde ich das nicht sagen. Du solltest dir nur der Rahmenbedingungen bewusst sein. Diese Makler arbeiten normalerweise mit einigen Versicherern zusammen und vermitteln aus dieser Auswahl heraus. Sollte dir jedoch ein Angebot unterbreitet werden, das all deine Wunschkriterien erfüllt, die Versicherung einen guten Ruf hat und der Beitrag tatsächlich günstiger ist oder bei gleichem Beitrag deutlich bessere Leistungen bietet, dann ist auch ein solches Angebot gut und abschlussfähig. Es ist jedoch wichtig, dass du kritisch hinterfragst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du jedoch schon einen dritten Partner möchtest, wäre der beste Weg in diesem Fall ein wirklich unabhängiger Berater. Vielleicht könntest du diesen sogar beauftragen, das Ganze ein wenig gemeinsam mit dir zu erledigen, indem er dich in den Prozess einarbeitet und heranführt, damit du es in Zukunft definitiv selbst machen kannst. Aber: Bei einem völlig unabhängigen Berater zahlst du eben diese Person, da sie auch von etwas leben muss. Da sie keine Vermittlungsprovision erhält, muss sie dir für ihre Dienstleistung Geld in Rechnung stellen. Das Problem dabei ist: Die potenzielle Ersparnis für dich bei einer KFZ-Versicherung in der Zukunft ist erstens nur vorübergehend und zweitens nicht immer so hoch. Das kann dazu führen, dass das Honorar, daher auch der Begriff Honorarberater, die Ersparnis aufzehrt oder sogar übersteigt. Letztendlich musst du das selbst entscheiden. Es ist ratsam, sich im Voraus über die Kosten des Honorarberaters zu informieren, um die Entscheidungsfindung zu erleichtern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Rahmen des Vertragsabschlusses der Autoversicherung, gibt es dann da ja noch diverse Zusatzleistungen und Angebote, also besondere weitere Tarifmerkmale der Versicherung. Hast Du da noch Tipps für uns, wie ich damit umgehen soll?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, ich habe noch einen weiteren Punkt, den ich persönlich wichtig finde, aber wie immer nur meine subjektive Meinung ist. Oftmals werden Bundles angeboten, die eine Verkehrsrechtsschutzversicherung beinhalten. Dabei erhält man den vollen Versicherungsschutz aus einer Hand. Allerdings sollte man vorsichtig sein, dass man nicht automatisch eine umfassende Rechtsschutzversicherung abschließt, die Anwaltskosten im Streitfall übernimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ist mein Tipp: Ich würde nicht unbedingt die Rechtsschutzversicherung dort abschließen wollen, wo ich auch die meisten anderen Versicherungen habe. Warum? Stell dir vor, du möchtest aus irgendeinem Grund deine Versicherung verklagen. Mehr muss ich wohl nicht sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichtsdestotrotz noch ein Nachtrag zu dem Thema: Wenn du einen Unfall nicht verursacht hast, muss die gegnerische Versicherung nahezu alle Kosten übernehmen, einschließlich berechtigter Anwaltskosten, zumindest nach meinem Kenntnisstand. Umgekehrt wird deine Versicherung im Eigeninteresse versuchen, unberechtigte Ansprüche gegen dich abzuwehren, notfalls auch vor Gericht, wofür entweder ihre Rechtsabteilung oder eine beauftragte Kanzlei zuständig ist. Daher solltest du überlegen, wofür du die Versicherung im Zusammenhang mit dem Verkehr benötigst. Der häufigste Fall ist letztendlich, dass du zu schnell gefahren bist und dich gegen ein Bußgeld oder den Entzug deines Führerscheins wehren möchtest. Das kann man auch anders verhindern. Wie immer ist das Geschmackssache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann gibt es noch die sogenannte "Mallorca-Versicherung". Diese kann sinnvoll sein. Die Logik dahinter ist, dass ein Mietwagen im Ausland über deine Versicherung zusätzlich auf deutschem Niveau versichert ist. Dies kann ebenfalls sinnvoll sein, wenn du diesen Bedarf hast. Frage dich also, wie oft du im Urlaub bist, wie oft du dort einen Mietwagen mietest und ob dir die Versicherungen vor Ort ausreichen. Auch hier ist eine bewusste Entscheidung erforderlich. Die Mallorca-Versicherung kann sinnvoll sein, da die Haftpflichtversicherungssummen im Ausland deutlich niedriger sein können. Stell dir einen schweren Personenschaden vor, da kann das Geld schnell knapp werden usw.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-1131575.jpeg" alt="Weißes Cabrio mit Menschen parkt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Abschlussfrage: Du hast mehrfach von einem ganz bequemen oder sehr einfachen Weg gesprochen, der eventuell weniger Ersparnis bringt, aber sehr schnell geht und trotzdem vielleicht etwas bringt, zum Beispiel etwas weniger Beitrag bei gutem Schutz, gleicher Beitrag oder geringfügig höher, aber deutlich mehr Leistung usw.? Wie funktioniert dies?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das verstehe ich gut. Dieser Tipp richtet sich an diejenigen, die faul sind. Du möchtest keine Vergleiche anstellen und auch nicht mit einem Makler sprechen, aber du möchtest trotzdem von Mitnahmeeffekten profitieren. Das kann ich nachvollziehen. Dieser Tipp ist zwar kein Geheimtipp, aber in der Praxis machen es dennoch nur wenige. Die Erfahrung zeigt, dass man die neue Rechnung erhält und sie einfach abheftet, ohne sich weiter damit zu beschäftigen, bis man ein neues Auto kauft. Das solltest du jedoch ändern. Vorausgesetzt, du bist ansonsten zufrieden mit deinem Versicherer und ein Wechsel ist nicht zwingend erforderlich, frage entweder telefonisch oder berechne es online nach dem neuesten Tarif mit mehr oder weniger identischen Leistungen wie beim Neutarif. In vielen Fällen wirst du überrascht sein, wie viel du sparen kannst. Es ist zwar nicht jedes Jahr der Fall, aber oft lassen sich kleine bis große Ersparnisse erzielen. Das Ganze ist unkompliziert und der Versicherer stimmt in jedem Fall zu, wenn du es bis zum 30.11. erledigst. Ansonsten ist es eine Frage der Kulanz. Es geht schnell und bringt etwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusätzlich noch ein Hinweis: Diese Variante ist auch sehr gut, wenn du bisher Kombirabatte genutzt hast. Einige Versicherer bieten zusätzliche Rabatte an, wenn du drei Versicherungen oder ähnliches hast.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu guter Letzt: Zahle deine Versicherungen, wann immer möglich, jährlich in einer Summe. Bei den meisten Versicherern gibt es dann noch einen weiteren Rabatt, auch wenn er in der Regel gering, aber spürbar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war es jetzt aber auch mit Tipps und Tricks zum Thema KFZ-Versicherung. Ich hoffe, du fühlst dich gut informiert, kannst etwas damit anfangen und im Idealfall umsetzen. Vielleicht bist du auch etwas schlauer oder neugierig geworden, das wäre toll. Wenn es dich dann noch ein wenig unterhält, freut mich das sehr. Wie immer sei gesagt, dass dies keine Handelsempfehlung oder Aufforderung zur Handlung ist. Du handelst stets auf eigene Verantwortung und Risiko. Ich wollte dir hier lediglich meine Sicht der Dinge erläutern. Wie so oft muss dieser Satz kurz erwähnt werden, auch wenn er dir wahrscheinlich sowieso klar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und damit schließe ich diesen Beitrag und bedanke mich herzlich für deine Zeit, die du mir geschenkt hast! Ich würde mich freuen, wenn du bald wieder bei myMPI und in diesem Blog vorbeischaust. Falls du Feedback geben möchtest, nutze bitte die unten stehende Umfrage oder kontaktiere mich über die verschiedenen Kommunikationskanäle, die ich dir unverbindlich anbiete. Ich würde dich gerne kennenlernen. Wenn du meine Blogbeiträge auch als Podcast hören möchtest, schau einfach in der Rubrik Podcast oder auf meinem YouTube-Kanal vorbei, oder überall, wo es Podcasts gibt. Wenn dir mein Inhalt gut gefallen hat, würde es mir auch sehr helfen, wenn du ihn teilst. Nochmals vielen Dank und bis bald, dein Christian.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 17:15:54 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Humanismus - Aktueller denn je!</title>
      <link>https://www.mympi.info/humanismus</link>
      <description>Was ist Humanismus, seine Inhalte und Werte? Warum ist er aktueller denn je? Gerade in der heutigen Zeit? Welchen Wert hat Humanismus für mein ganz persönliches Alltagsleben und welche Rolle spielt Humanismus für mein direktes Umfeld wie gesellschaftliche Entwicklungen. All dies und noch viel mehr erfährst Du in diesem Blog Beitrag von myMPI.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Humanismus - Aktueller denn je!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Human? Bin ich! Spaltung in der Gesellschaft finde ich doof? Themen der Philosophie? Klingt eher langweilig? Und Humanismus? Na ja, was dies jetzt genau ist, weiß ich nicht. Und ob es etwas sogar für mich und mein Alltagsleben bringen könnte ist mir unklar. Zudem klingt es irgendwie "altbacken". Im nachfolgenden Feature erfährst sehr viel über den Humanismus, warum er aktueller denn je in diesen Tagen der Zeitwenden ist und vermutlich auch ein wenig mehr über Dich und Dein gesellschaftliches Umfeld. Traue Dich und tauche ein wenig ein in das Thema Humanismus und vielleicht wirst Du schneller humanistische Ansätze entweder übernehmen oder bei Dir bereits erkennen, was ich hoffe, als Du jetzt noch denkst....
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/30363370_renaissance-art-style-yellow-flat-design-long-shadow-glyph-icon.jpg" alt="Symbol Bild Humanismus"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prolog &amp;amp; Einleitung in das Thema Humanismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eher Gegeneinander statt Miteinander, auf die eigenen Sichtweisen pochen und sie durchsetzen wollen. Wir oder ich sind okay, Du oder Ihr eher nicht! Gesellschaftliche Scheren klappen zunehmend auseinander. Egoistische Lebensweisen ohne Rücksicht auf Verluste bei fehlenden solidarischen und damit gemeinschaftsförderndes Agieren sind, wie ebenso sich vermehrende gesellschaftliche Radikalisierungen, auf dem Vormarsch. Befeuert oder katalysiert durch die diversen nationalen wie internationalen Krisen. Nur beispielhaft hier benannt die Klimakrise, technische Rezession und Inflation, der Krieg in der Ukraine oder bis vor wenigen Monaten noch die Covid 19 Pandemie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den jeweiligen „Meinungslagern“, wenn man sie so nennen mag, wenig bis keine Bereitschaft sich auf die gegenteiligen Meinungen überhaupt einlassen zu wollen, geschweige denn in einen richtigen Meinungs- und Informationsaustausch zu kommen. Radikale oder sich allgemein mit einfachen Lebensrezepten abgrenzende Gruppierungen, politisch wie gesellschaftlich finden einen so bisher nicht für möglich gehaltenen Zulauf. Aufgrund Angst, Frustration, Kompensation und fehlender Selbstreflexion sowohl in und mit Gruppen, wie in der bilateralen Kommunikation und dies bei zunehmender Auslebung von aggressiven, grenzüberschreitenden sowie verletzenden Verhaltensweisen. Seismographisch hier als Beispiel benannt, die sogenannten „Shit-Storms“ im Internet, wo in vermeintlicher Anonymität viele meinen, Ihre Wut, aber häufig eher fehlend sich seiner selbst oder den erforderlichen Veränderungen auf allen Ebenen bewusst zu sein, ausleben zu müssen. Letztlich und häufig um fehlendes Selbstbewusstsein, Ängste, Komplex und ähnliche Gefühle durch Angriffe wie radikalisierte Abgrenzung gegenüber anderen Menschen zu kompensieren. Wiederum verknüpft mit dem vermeintlichen „Opium-Gefühl“, Dinge wieder kontrollieren zu können, denn Kontrollverlust ist hier ein großes Thema.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fragen die sich hier stellen, könnten sein: Muss da so sein? Gibt es Alternativen dazu? Wie kann ich mich selber davor schützen, mich zu radikalisieren, abzugrenzen, mich Veränderungen nicht zu stellen und anzupassen und umgekehrt mit anderen Menschen gut zu kommunizieren wie zusammenzuleben? Dies sowohl bezogen auf mein unmittelbares Wirkungs- und Abhängigkeitsfeld der Familie, Freunde und Bekannten, wie ebenso zum Beispiel an meinem Arbeitsplatz? Denn das friedliche, zugewandte und offene Miteinander ist Nährboden für positive wie solidarische Gesellschaften. Gelingt mir dies persönlich und lebe ich dies vor, kann dies letztlich, wenn es viele machen würden, zu positiven gesellschaftlichen Entwicklungen führen. Durch das Vorleben und damit Vorbild sein, kann dies wiederum anderen animieren, sich zumindest einmal zu hinterfragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es hierfür einen systemischen Gedankenansatz? Ein „Mindset“, welches mir helfen könnte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort darauf ist ja und zwar in Form eines relativ altbacken wirkenden Ansatzes wie Wort:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             „Humanismus“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat jeder sicherlich schon mal gehört, Humanismus, irgendwie verbindet man etwas damit. Mit dem Teilwort „human“, steckt da irgendetwas mit Mensch drin, klingt irgendwie friedlich. Also schon mal gehört, aber so wirklich konkret?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bedeutet Humanismus also wirklich? Was steckt dahinter? Wo kommt es her und könnte es gerade in der heutigen Zeit ein sinnvolles Tool und Thema sein, wovon ich mir für mein ganz persönliches Leben etwas aneignen und abschauen könnte, was Mehrwerte für mich und andere Menschen in meinem Umfeld bringt? Genau darum soll es hier gehen. Ich möchte Dir Humanismus näherbringen und erklären, warum alleine, dass sich Auseinandersetzen mit dem konzeptionellen Ansatz des Humanismus, Dich ganz persönlich in Deinem Leben weiterbringen kann. Es freut mich sehr, dass Du neugierig bist und hoffentlich bleibst, herzlich Willkommen bei myMPI.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bedeutet Humanismus? Gibt es eine allgemeingültige Definition?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist gleich schon der erste interessante Aspekt aus meiner Sicht. Denn „den Humanismus“ oder eben „die“ Definition von Humanismus im engeren Sinne gibt es nicht unmittelbar. Vielmehr ist es so, dass der Humanismus als konzeptioneller Gedankenansatz wie gesellschaftliche Bewegung oder konkreter bei seinen Anhängern, tatsächlich seit Jahrhunderten einer fortlaufenden Evaluation und Evolution sowie leider auch partiellen Zersplitterungstendenzen, im Sinne von unterschiedlichen Humanismus-Gruppen oder Richtungen und damit verbundenen gegenseitigen Abgrenzungen, unterliegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letzteres ist wiederum hochinteressant wie widersprüchlich, da diese Ansätze wie Entwicklungen dem eigentlichen Grundgedanken von Humanismus zuwiderlaufen. Dies ist zwar, da Menschen eben Zugehörigkeit, vermeintliche Stabilität und Sicherheit somit einfache Lebensrezepte suchen wie ebenso der Egoismus stets ein Faktor bleiben wird, erklär- und nachvollziehbar, gleichwohl bedauerlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgleich warnend bin ich persönlich der Ansicht, dass diese Gruppenbildungen und sich diesen anzuschließen, wiederum weder erforderlich noch förderlich ist, willst Du Dir die Mehrwerte von Humanismus zu eigen machen. Aus grundsätzlichen Erwägungen bin ich eher dafür, sich mit der „Idee des Humanismus“ und seinen Leitmotiven wie Aussagen zu beschäftigen, daraus geeignete Ansätze für sich selbst zu übernehmen, die bei Dir zur Selbstreflexion, besseren eigenverantwortlichen Entscheidungen und damit eben neuen und Deinen ganz persönlichen Lebensweg und Lebensweise führen. Im Sinne eines weiteren Tools oder der Feinjustierung sowie Ergänzung Deines individuellen Mindsets. Aber zurück zur Kernfrage: Was bedeutet Humanismus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich versuche mich entsprechend an dieser Stelle einmal mit einer Definitionsannäherung, eher allgemeinen Erläuterungen und Zitaten, damit wir einen Überblick bekommen. Was jedoch offensichtlich schon einmal ist, ist der Wortstamm. Humanismus kommt von „human“ oder „hu*man“ somit adjektivbezogen „menschlich, menschenfreundlich“, englisch kommt es von „Mensch“ oder „Menschheit“ und bildungssprachlich bekommt es in der deutschen Sprachanwendung die Eigenschaften „die Würde des Menschen achtend, menschenwürdig“ zugesprochen. Streng im Wortstamm stammt es vom lateinischen Begrifflich „humanitas“ ab, der „Menschlichkeit“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant wie meiner Meinung nach berechtigt ist, dass in Wikipedia Humanismus unter dem Bereich Religion geführt wird. Die dortige Kurzdefinition in Wikipedia lautet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Humanismus ist eine seit dem 18. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für verschiedene, teils gegensätzliche geistige Strömungen in diversen historischen Ausformungen, unter denen der Renaissance-Humanismus begriffsbildend herausragt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bundeszentrale für politische Bildung umschreibt Humanismus wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Wort "Humanismus" leitet sich vom lateinischen Begriff „humanitas“ ab. Es bedeutet „Menschlichkeit“. Allgemein bezeichnet man mit Humanismus eine Geisteshaltung oder Einstellung. Wer eine humanistische Geisteshaltung hat, achtet die Würde jedes einzelnen Menschen. Er strebt ein Leben ohne Gewalt an, in dem jeder seine Meinung frei äußern darf. Als "Humanismus" wird auch eine kulturelle Strömung des 14. und 15. Jahrhunderts bezeichnet. Sie hatte ihren Ursprung in Italien und verbreitete sich dann in vielen Ländern Westeuropas. Die Humanisten haben sich an den Werken der griechischen und lateinischen Philosophen orientiert und diese zur Grundlage ihrer Ideen gemacht. Der Mensch sollte, so forderten sie, allseitig gebildet sein und eine unabhängige Persönlichkeit werden.“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wir alleine daran schon sehen können ist, dass es sich beim Humanismus um gesellschaftliche Strömungen handelt, die historisch gesehen und wie bereits gesagt, als konzeptionelles Ideenbecken, durch unterschiedliche Bildungsschichten wie Bereichen, aber sicherlich auch technischer wie wissenschaftlicher Innovation einer fortlaufenden Evaluation, also Neubewertung, wie Evolution, als verändernder Fortentwicklung wie Anpassung unterliegt und dies in Summe seit Jahrhunderten. In Deutschland gab es zum Beispiel grob ab 1750 eine, wenn wir sie so nennen wollen, Erneuerungsbewegung, den sogenannten Neuhumanismus. Geprägt wurde dieser u. a. durch Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller oder von Humboldt. Nach den Ideen dieses Neuhumanismus wurden zum Beispiel im 19. Jahrhundert diverse Schulen und Universitäten in Deutschland ausgerichtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für das weitere gemeinsame Verständnis nachfolgend eher stichpunktartig noch weitere Erläuterungen, um ein wenig herauszuarbeiten was Grundwerte wie Facetten von Humanismus sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein wesentliches Grundprinzip des Humanismus ist die Selbstverwirklichung durch individuelle Freiheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Innerhalb der Erlangung dieser Selbstverwirklichung und Freiheit gilt als besonders wichtig, die Toleranz und das Mitgefühl gegenüber anderen Menschen und der Verzicht auf Gewalt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Relevante Wertmaßstäbe, gemäß den humanistischen Leitmotiven des eigenen Gewissens als Gradmesser, sind vor allem erforderliche Toleranz, Mitgefühl als Basis gesellschaftlichen Grundfriedens und des Zusammenlebens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Humanismus bedeutet insoweit ebenso eine Weltanschauung, die sich an den Interessen, den Werten und vor allem wie vorrangig der unantastbaren Würde jedes einzelnen Menschen dieses Planeten orientiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Innerhalb dieser Werte ergibt sich konkludent, dass Humanismus in der Tendenz dogmatische Glaubenssätze oder religiöse wie autokratische oder gar diktatorische Gesellschaftsformen sehr kritisch sieht, diese somit hinterfragt und letztlich als nicht erfüllend bzw. Grundlage für eine gelungene humanistische Gesellschafts- sowie Staatsform ansieht. Er orientiert sich vielmehr an der modernen Wissenschaft und Forschung sowie Technik und zusammen mit gesellschaftlicher sowie bildungsbezogener Aufklärung kann der Humanismus, wie in der Vergangenheit auch, politische und damit letztendlich nachhaltige gesellschaftliche Wirksamkeit entfalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit dürften wir jetzt eine erste Idee wie Grundverständnis darüber hergestellt haben, was Humanismus in groben Zügen bedeutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist der Humanismus heute noch aktuell, welche Entwicklungen gibt es?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hierzu allein könnte man mehrere Vorträge wie Beiträge gestalten. Kurz und knapp kann man sagen, dass der Humanismus fortlaufend gesellschaftliche Veränderungen geprägt hat und bis heute wirkt und sich wie bisher auch verändert wie fortentwickelt. Nicht alles davon mag positiv wie zielführend sein. Eher stichpunktartig sei erläutert:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man findet in vielen staatlichen Verfassungen wesentliche Elemente, Gedanken und Forderungen des Humanismus. Im Grundgesetz ist der Aspekt „die Würde des Menschen ist unantastbar“ in besonderem Maße in den Vordergrund gestellt, als ein sehr prominentes Beispiel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bundesländer, z. B. Baden-Württemberg, wie ebenso mehrere Universitäten haben Stiftungen, Vereine oder Förderungen zur Forschung, Abbildung wie Erhaltung des Humanismus, in unterschiedlicher Skalierung und Form.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn auch bisher ohne wirklichen Erfolg, gibt es sogar eine aktuelle, in 2014 gegründete, „Partei der Humanisten“ in Berlin, die sich nach eigenen Angaben als soziale, liberale und progressive Partei verstehen, die auf einen evolutionären Humanismus und wissenschaftliche Erkenntnis zurückgreifen wollen. Im Vordergrunde stünden somit rationale Handlungsweisen und Offenheit für effektive Politikkonzepte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus meiner Sicht ist der wesentliche Unterschied zu den Vorzeiten, vor allem der letzten grob drei Jahrhunderte, dass durch Forschung &amp;amp; Wissenschaft, Technikvoranschreiten und bedingt Digitalisierung sowie zumindest und erfreulicher Weise der Etablierung von vollständigen oder teilweisen Demokratien, für rund 45% der Weltbevölkerung, bereits wesentliche und wie ich finde sehr wichtige wie gute Werte des Humanismus sich zumindest in gewissen Teilen der Welt bereits etabliert haben. Durch die Digitalisierung ist, trotz Zensuren in einigen Staaten, Wissen relativ frei via Internet zudem zugänglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich es einmal so nennen darf bezüglich von Aspekten „des aktiven Humanismus“ in der „Jetzt-Zeit“ ist zu verzeichnen, dass es formell strukturiert oder organisiert, wie ebenso ohne solche Strukturen, es zunehmend Adaptionstendenzen gibt. So gibt es humanistische Bewegungen und Abbildungen des Humanismus im Bereich der Rechtswissenschaften, der Medizin, der pädagogischen Bildung und vielen anderen Bereiche. Als konkrete Beispiele seien zum Beispiel die Humanistische Psychologie auch in realer Anwendung sowie der ethische Humanismus benannt. Auch kann man je nach Sichtweise heutzutage den Humanismus aus sehr vielen Richtungen betrachten, bewerten wie einordnen. Innerhalb des sogenannten säkularen Raumes, dies bedeutet in Bezug auf Staaten vorrangig die klare Trennung von Staat und Religion, kann man entsprechend unterscheiden in einen säkularen, religiösen, evolutionären oder ethischen Humanismus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innerhalb aktiver Bewegungen und Organisationen dieser Art gibt es somit Vor- wie Nachteile, je nach Ausgestaltung, Anwendung und vor allem Abgrenzung. Letzteres ist insoweit von Relevanz, als dass sich fast schon oder sehr provokativ formuliert einzelne aggressiv abgrenzende Humanismus Bewegungen gibt, die partiell oder gänzlich ihre Sichtweisen als maßgeblich ansehen. Genau dies läuft wiederum im Kern meines Erachtens den Grundideen und Leitmotiven zuwider.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist der Humanismus selber eine Religion oder hat religiöse Tendenzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sinne zur Anregung zum selbständigen philosophischen Nachdenken antworte ich darauf einmal initial mit einer Gegenfrage: „Ist Atheismus, also der Nichtglaube an eine göttliche Instanz, selber für sich eine Religion des Nichtglaubens? Sind somit überzeugte Atheisten Vertreter ihrer Religion Atheismus?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Provokativ gleichlautend hängt also ein Antwortszenario davon selbst ab, wie man Religion definiert. Sieht man ein überirdisches Wesen oder göttliche Instanz als wesentlichen Faktor an, kann man die Frage Humanismus als Religion im engeren Sinne mit einem Nein beantworten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verkürzend kann man grob sicherlich festhalten, dass der Humanismus selber im engeren Sinne gerade keine Religion ist. Er zeichnet sich und ich betone das Wort „eigentlich“ dadurch aus, dass er eine nichtreligiöse säkulare Weltanschauung ist. Der Humanismus ist wie bereits erläutert, mit seinen wesentlichen Eckwerten, der Mensch im Zentrum, Forschung &amp;amp; Wissenschaft, in Summe mit einem Fokus auf Rationalität und Menschlichkeit gekennzeichnet. Religionen zeichnen sich hingegen durch einen festen Glauben an bestimmte transzendente Wesen, Kräfte, also überirdische und gottgleiche Wesen aus und beziehen in der Regel auf Werte heiliger Schriften und deren jeweiligen Offenbarungen. Ergänzend haben sie einen tendenziell ausgeprägten missionarischen und vor allem Alleinstellungsanspruch der Richtigkeit ihrer mit dem jeweiligen Glauben verbundenen Werte, ohne diese im engeren Sinne zu hinterfragen oder an gesellschaftliche Entwicklungen anpassen zu wollen. Insoweit haben sie ebenso einen hohen Abgrenzungsfaktor untereinander, der punktuell und trotz vieler anderen friedvollen Bekundungen, historisch gesehen häufig als Anlass für Kriege und Verfolgung genommen wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/48944766_portrait-of-ukrainian-volunteer-woman-with-paper-box-of-humanitarian-aid.jpg" alt="Symbol Bild mit Frau und Care Paket"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann also ein echter Humanist nicht zeitgleich religiös sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erneut provokativ beantwortet, würde dies bedeuten, dass nur Atheisten und dies nur soweit sie ihren Nichtglauben an eine göttliche Instanz nicht selber als Religion interpretieren würden, Zugang zum Humanismus erhalten oder dürften sich als Humanisten bezeichnen. Und genau das wäre erstens nicht zeitgemäß, zweitens würde es meiner Meinung nach der Grundidee des Humanismus zuwiderlaufen und ist damit drittens für mich ganz einfach Blödsinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einige Menschen und Vertreter des Humanismus, ist Humanismus ein Gegenbegriff zu theistischen, als gottgeprägten, Religionen und steht damit auch, wie „Atheismus“ und „Säkularismus“, für die Gegnerschaft zu diesen Religionen. Dies ist ein hoch emotionales wie interessantes Diskussionsfeld, zugehörig auch der Philosophie. Belegt mit einem Minenfeld. Mal hart gesprochen, sagte Nietzsche schon vor weit mehr als einem Jahrhundert „Gott ist tot“, ohne hier auf Details einzugehen. Nur halb im Spaß gesagt, lebt er dafür noch recht lange, in unterschiedlichen Kleidern oder aber der Leichnam ist noch immer noch entsorgt und übt Einfluss. An der Stelle müßig. Zudem könnte man je nach Sichtweise die Frage stellen, wenn Gott tot sei, was ist dann mit der Gegenseite, worum es aber bei Nietzsches Ausspruch gar nicht inhaltlich ging und der darauf abzielte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich persönlich glaube, dass alle Menschen, einschließlich der Atheisten, spätestens wenn es zum wirklichen Ende kommt, wiederkehrend zweifeln, hadern, hoffen oder ähnliches., ob es eine göttliche Instanz gibt, in welcher Form und religiöser Ausübung auch immer. Letztlich wäre es tröstlich und der Gedanke, dass nach dem Tod noch etwas Neues, Anderes oder Wiederkehrendes sein könnte, stiftet Hoffnung wie Frieden und ermöglicht Loslassen, gerade zum Ende eines Lebens. Selbst wenn dem nicht so wäre, was relativ wahrscheinlich sein dürfte, für manche belegt, dürfte man sich mit dem Gedanken trösten, dass zumindest der Körper und die eigene Energie dessen, wieder zu veränderter Materie werden wird. Ebenso glaube ich ein wenig, dass die fortlaufende Suche nach Gewissheit in diesem Bereich, umgekehrt das Zweifeln oder aber der eventuell vermeintlich oder tatsächlich fest gefundene Glaube, in Summe die Entstehung von Religionen, neben dem manipulativen Aspekten jeder Religion intrinsisch motiviert aus dem Mensch sein selber kommt. Dies auch deshalb, welchen Sinn es sonst machen würde, sein Leben fortzuführen, allerspätestens nach Vollendung des evolutionsbedingten biologischen Auftrags der Fortpflanzung zur Erhaltung der Art, wenn es doch so oder so sehr kurzfristig tödlich enden wird. Dann könnte man auch gleich zu Beginn des Lebens den Betrieb einstellen. Dies am Rande und zeitgleich umso mehr menschlich, damit human und somit wiederum dem Humanismus offensichtlich zugehörig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dem Kontext nehme ich es mit mal Karl Marx, der sinngemäß und hier sehr grob dargestellt sagte, dass Religion zudem das erforderliche Opium für das Volk sei, damit sie im hier und jetzt sich anpassen, wenig Veränderungen anstreben, sich an einen bestimmten sowie gewollten Verhaltenskodex halten, verbunden mit dem tröstlichen Gedanken, dass es ein tolles und belohnendes Leben danach im Jenseits geben würde. Ich lass dies mal so stehen, kann sich jeder seine Meinung dazu bilden, interessant in dem Kontext ist aber tatsächlich, dass in praktisch jeder Religion in der ein oder anderen Form stets ein und nennen wir es mal so, Belohnungssystem für bestimmte Lebensweisen gibt, wie ebenso eine potentielle negative Drohung bei Nichtbeachtung. Ein Schelm, wer System und Hintergedanken damit verbindet, habe ich eigentlich schon meinen Ablass bezahlt und die Steuer abgeführt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus meiner Sicht ist also die Frage Humanismus und Religion gar nicht so von Relevanz, fast müßig. Es geht um die Grundwerte und Kerngedanken dahinter, die damit verknüpft sind. Gelebter Humanismus hat aus meiner Sicht in der heutigen Zeit die Kraft die Toleranz zu haben und haben zu müssen, zumal eigenen Grundwert, zu akzeptieren, dass das Menschsein in sich widersprüchlich wie facettenreich ist und es ohnehin meiner Meinung nach sehr selten oder fast nie „die Wahrheit“ gibt. Insoweit kann ein Humanist selber zum Beispiel Christ, Muslim oder sonstiger Religionsangehöriger, wie ebenso Atheist sein. Tendenziell glaube ich allerdings schon, dass ausgeprägter und intensiv gelebter Humanismus dazu führen kann, eher wird, bei hohem Verbreitungsgrad und ohne sich dessen unmittelbar bewusst zu sein, dass durch den Fokus auf Wissenschaft &amp;amp; Forschung, Menschlichkeit und Rationalität, die Bedeutung in der Regel eher autokratisch, mindestens hierarchisch oder patriarchisch strukturierter und organisierter Religionsgemeinschaften schwinden lässt. Dies sieht man auch in entsprechend aufgeklärten und wissenschaftsorientierten, tendenziell bildungsorientierten Gesellschaften, wo die Bedeutung von Religionen und vor allem deren reale wie strenge, hart formuliert fundamentalistische Umsetzung wie Einhaltung von Verhaltensregeln die mit dem Glauben verbunden sind, weniger werden. Ebenso problembehaftetes wie systemisch veranlagtes Agieren religiöser Institutionen nicht nur hinterfragt, sondern zumindest ansatzweise aufgeklärt wie verfolgt werden. Ein wenig stellt sich so Götterdämmerung ein, vielleicht wird somit die letztendliche Glaubensfrage zur zunehmend individuell persönlichen Angelegenheit und weniger abhängig, ich nenne es mal bewusst so neutral, bestimmten Verein. Dies kann gesellschaftlich von Vorteil sein, wenn man historisch einmal schaut, wie viel menschliches Leid, Verfolgung und Mord und bis heute religiös motivierte Kriege verursacht haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Schluss in diesem Kontext der Frage und eher als Spaß (Lachen nicht vergessen und nicht alles so wichtig nehmen bei solch anstrengenden Themen!), ich bevorzuge da meinen Cousin, der bei der Frage Religion durchaus auch schon einmal "Arminia Bielefeld" einträgt. Eine Religion im Sinne von Verein der durchaus auch ich zugeneigt bin, zumal sie sich durch äußerste Leidensfähigkeit als Grundvoraussetzung auszeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kannst Du Richtungen vom heutigen Humanismus oder Sichtweisen dazu bitte näher erläutern? Sind welche davon besonders wichtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich beantworte zunächst die zweite Teilfrage: Nein, gerade für den Ansatz oder Aspekt den ich von Humanismus für Dein, Euer kurz unser Leben von Relevanz im Sinne von Alltag und Deine persönlichen Verhaltensweisen im Sinne von auch mehr Selbstreflexion meine, spielt dies überhaupt keine Rolle und keine spezielle Richtung oder Ausprägung im engeren Sinne ist besonders wichtig. Vielmehr ist das Hantieren mit der Kernidee von Relevanz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb beantworte ich die erste und damit Hauptfrage damit an dieser Stelle sehr kurz, anhand von nur wenigen Beispielen. Bei mehr Interesse steige bitte selber in das Thema ein. Je nach Sichtweise, kann man heutzutage oder mit Blick auf das letzte Jahrhundert unterschiedlich zuordnen und definieren, ohne dies meiner Meinung nach wirklich machen zu müssen wie eigentlich zu wollen, was noch besser wäre. Ein paar Beispiele, ein liberaler Humanismus überbetont tendenziell den Aspekt der Freiheit des Individuums, der sozialistische forciert und stellt in den Fokus die Thematik der Gleichheit aller Menschen und das Kollektiv, der evolutionäre Humanismus lehnt die Idee einer statischen Menschheit ab, der religiös in sich und seinen Selbstzwecken motivierte Humanismus bewusst oder unbewusst stellt seine Werte, welche auch immer dies sind in den Vordergrund und kontert sich damit meiner Meinung nach selber aus, der atheistische Humanismus motiviert sich vorrangig und fokussiert sich auf die hart formuliert Bekämpfung des Irrglaubens von Religionen und als ein letztes Beispiel der innovationsgetriebene Humanismus legt einer Überfokus auf Forschung und Wissenschaft. Vielschichtig wie man sieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Bezug auch fachbereichsbezogene Adaption von humanistischen Werten, möchte ich zu guter Letzt in seiner Anwendung und Werte die humanistische Psychologie benennen, unter anderen bekannt gemacht und vertreten von Abraham Maslow und Charlotte Bühler, die das menschliche Selbstkonzept, die eigene Wahrnehmung und das eigene sich zeitgleich verändernde Wissen des Individuums und ein grundsätzlich positives Menschenbild in den Vordergrund stellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ist der Humanismus für Dich mit seinen Werten wieder aktuell? Wo entsteht der Kontext? Denn im Intro wurde Bezug genommen auf Krisen, Egoismus und Co.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir leben gesellschaftlich gefühlt latent im Krisenmodus. Teilweise ist dies meiner Meinung nach auch nicht nur gefühlt so, sondern in seinen Auswirkungen real, teilweise auf Generationen bezogen noch gar nicht absehbar. Welche Traumatisierungen und dauerhaften Folgeauswirkungen die Pandemie auf unsere Jugendgeneration, auch z. B. meiner Tochter, aktuell wie vor allem in den kommenden Jahrzehnten und damit folgend gesamtgesellschaftlich haben wird und dies auf allen Ebenen, also persönlich, bildungstechnisch und sozialisationsbezogen, in Bezug auf Beziehungs- und Bindungsfähigkeiten, Staats- und Gesellschaftsvertrauen ist noch überhaupt nicht absehbar und Gegenstand der Forschung in unterschiedlichen Bereichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich benenne mal nur Schlagworte: Inflation, Klimakrise, Ukraine Krieg, Energiekrise, Heizungskrise, Bildungskrise, Nachrüstungskrise, Digitalisierung, Rationalisierung, Künstliche Intelligenz und Arbeitsplätze der Zukunft, Welthunger und drohende Rohstoffkrisen und Rohstoffkriege der Zukunft, Wachstum muss weitergehen und vieles mehr. Was verknüpfen wir mit allen diesen Worten emotional: Genau, solche Dinge wie Druck, Angst, Sorge, Stress, Ohnmacht und vor allem Kontrollverlust.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachfolgend beziehe ich mich mal nur auf Deutschland: Wir lebten bisher in goldenen und sehr glücklichen wie privilegierten Zeiten und Jahrzehnten, weit mehr als ein halbes Jahrhundert, seit Ende des zweiten Weltkrieges. Wachstum, dem mit wenigen Unterbrechungen und kleinen Krisen und Rückschlägen nur noch mehr Wachstum folgte, führte verknüpft mit mehr Bildung, höheren Einkommen, immer mehr Fortschritt und Technik eine durchgehende Steigerung des Lebensstandards und damit der persönlichen Lebensqualität. Wesentliche Merkmale, trotz Kalten Krieges und Co., waren das Gefühl von grundsätzlich Sicherheit, Stabilität und verlässlicher Planungsmöglichkeit. Dahinter stand und steht emotional zudem das Wort der Kontrolle. Kontrolle die jeder von uns fühlte im Sinne von, dass ich planen und selber entscheiden kann und wenig fremdgesteuert bin. Teilweise natürlich nur vermeintlich und im Sinne von Selbstbetäubung, aber eben auch durchaus real, je nach Betrachtungsweise zutreffend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aktuell sind diese Zeiten vorbei. Nimm nur die Klimakrise und alle drohenden Auswirkungen. Dabei belasse ich es mal. Fakt ist Veränderung und dies extrem schnell, ist da, wird weiterkommen und bedarf hohen eigenen Widerstandsfähigkeiten im Sinne von Resilienz Kompetenzen, um mit dem daraus resultierenden Stress klarkommen zu können, ebenso kann erforderlicher Verzicht und Absenkung von Lebensqualität und Standards zunehmend Thema werden. Bezogen auf die aktuelle neue Generation und kommende Generationen die jetzt geboren werden, wird es wohl kaum Elternteile geben, die sich dazu hinreißen lassen würden Aussagen zu treffen wie: „Du wirst es einmal genauso gut haben wir!“ oder gar „Du wirst es einmal noch besser haben als wir!“. Warum nicht? Weil es extrem unwahrscheinlich und nicht plan- bzw. absehbar ist. Auch dies schafft Verunsicherung, bei den Kindern dieser Generationen wie ebenso zusätzliche emotionale Belastung bei den Eltern, denn die Kinder sollen doch „sicher sein“ und es einmal „gut haben“, was ein wiederum nur allzu humaner und damit menschlicher Wunsch ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All dies führt in Folge zu zunehmender Radikalisierung, Abgrenzung und Egoismus sowie gesellschaftlich tendenziell dauerhaft spaltende Tendenzen. Ebenso muss es „Schuldige“ geben, wie so oft und stets in der Geschichte der Menschheit von Gesellschaften, da lernen wir Menschen bisher nur bedingt bis gar nicht. Das macht es vermeintlich leichter und erträglicher.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/md/pexels/dms3rep/multi/pexels-photo-3760043.jpeg" alt="Bild Mann mit Kopfschmerzen und Problemen"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu was führt dies ganz individuell, kannst Du uns dies noch näherbringen? Wo ist das Problem im Detail und Prozess?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es hängt immer von den individuellen Voraussetzungen des jeweiligen Menschen ab. Risiken problembehaftete und kritische Entwicklungen an sich selber zu erleben oder erfahren zu müssen, nicht nur in Bezug auf Radikalisierung und Abgrenzung, sondern ebenso mit der Entwicklung von wirklich psychischen Problemen in Form von Zwängen, Panik, Depressionen, Burn-Out und vielem mehr, steigen umso mehr meiner Meinung nach, je schlechter die eigene Resilienz, also Widerstandsfähigkeit ist. Noch konkreter rational, gelassen, veränderungsbereit wie veränderungsfähig, anpassungsfähig und besonders wichtig sozial und solidarisch bleiben zu können. Viele dieser Aspekte und angrenzenden Themen stehen meiner Meinung nach in Konvergenz zur Bildung, also wie aufgeklärt, gebildet, offen und neugierig auf Neues Du bist, wie ebenso die Fähigkeit Dinge hinzunehmen, sich anpassen wie loslassen zu können. Ebenso spielen Achtsamkeit sich selbst gegenüber sowie Selbstreflexionsfähigkeiten eine weitere und wichtige Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann hier nur oberflächlich die Prozesse umschreiben und erläutern, damit Du und Ihr ein Gefühl bekommt, was so grob abgehen kann. Fachspezialisten der Psychologie und Soziologie mögen durchaus nachfolgend teilweise innerlich mit den Augen rollen, sollten dabei das Lachen nicht vergessen, besonders wichtig, gleichwohl glaube ich, dass zumindest wahre Fünkchen darin stecken, was ich erläutere:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst, Ohnmachtsgefühle im Kontext der Krisen wie ebenso dauerhafter Druck durch Stress und erforderlicher Veränderungsbereitschaft bzw. das Fehlen von Veränderungsfähigkeit führen zu Kontrollverlusten emotional. Kontrollverlust macht noch mehr Angst und ein emotionaler Teufelskreis entsteht. Mensch bleibt Mensch und sucht nach Lösungen. Gerne genommen werden einfache Rezepte, also Thesen, Meinungen, Bewegungen die den Eindruck vermitteln, dass alles ganz einfach sei. Dies kann sein, dass die „da oben“ schuldig sind, Dritte schuldig sind die damit gar nichts zu tun haben, dass es alles Lügen sind, eine göttliche Fügung oder wie auch immer. Der Reiz liegt darin, dass ich dann annehmen darf, dass es nichts mit mir im engeren Sinne zu tun hat. Ebenso liegt ein weiterer Reiz darin, dass ich solidarische Gemeinschaft finde, in einer Partei, einer radikalisierten Verbindung, Bewegung oder Gemeinschaft oder als lose Verbindung bzw. Netzwerk zum Beispiel im Internet. Die Thesen, Meinungen, Empfehlungen, Handlungsvorgaben geben mir Struktur, vermeintliche Klarheit wie eben und vor allem ein neues Gefühl von Kontrolle meines Selbst und der Situation, ich gewinne Sicherheit und Kontrolle also vermeintlich zurück, gefühlt eventuell sich selbst leugnend sogar real. Innerhalb solcher Bewegungen und in deren Teilhaben wird sich gegenseitig verstärkt, der Feind nach außen, einigt nach innen, das war schon immer so und ist eine gängige Teamdynamik des Menschen. Somit entsteht ein Gruppenegoismus, streng nach dem Motto „Wir gegen die“, wer oder was auch immer gerade „die“ ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere, von vielen weiteren Möglichkeiten ist das sich hingeben von Alternativwelten, Esoterik oder anderen gedanklichen wie konzeptionellen Ansätzen, die zeitgleich weniger Gruppendynamik erfordern, zum Beispiel bei bereits traumatisierten und oder sehr introvertierten Menschen, deren Rückzugsverhalten sich in solchen Lebenssituationen noch verschärfen kann. Alles wird zu viel. Reaktionen und Verhaltensweisen können dann zum Beispiel sein, Entzug von Informationen, Beschränkung auf bestimmte Informationsquellen, bevorzugt digital zum Beispiel in Telegram Gruppen um aktuelle Beispiele zu nennen. Nur dort wird konsumiert. Eine bestimmte Welt sich gebastelt, die ich besser verstehen und vermeintlich damit meine Situation und Krisen besser kontrollieren und bewältigen kann. Real ist dem natürlich nicht so, gefühlt schon. Dies kann bis hin zur Aufgabe des Arbeitsplatzes, Parallelwelten sowie Zwängen und Wahnvorstellungen hinführen, somit psychische Erkrankungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nächster Aspekt ist der allgemeine Egoismus. Wenn schon Krise, dann „muss es uns aber gut gehen“, „wir, ich und meine Familie, unsere Werte kommen zuerst und sind richtig“, „materiell müssen wir uns absichern“. An erster Stelle komme also ich und mein Umfeld, dessen Werte und alles andere im Sinne von Solidarität und Gemeinschaftssinn kommt später, nach mir die Sintflut. Schlagwortartig ein paar Wörter um Bilder entstehen zu lassen: Amerika first, make Amerika great again, Hefe, Toilettenpapier, Sonnenblumenöl, eigene Bewaffnung und Prepper-Bewegung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte noch viele weitere Beschreibungen und Beispiele geben, höre hier aber auf. Was alledem gemeinsam ist, sind jedoch die abgrenzenden, spaltenden und egoistischen Elemente die äußerst gefährlich für einen selber ganz persönlich, die unmittelbare Familie und Umfeld und daraus übergeordnet resultierend die gesellschaftliche Entwicklung sind. Man begibt sich notfalls in seine „Community“ oder „Bubble“ die verstärkend wirken, radikalisierend, bis hin zum Abbruch von Beziehungen, Feinde schaffend, Freundschaften versenkend und alles aber unter dem Strich nicht gesundheitsförderlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht selten verschließen sich Menschen entsprechend, einmal in solche Teufelskreise eintretend, zudem sachlichen, wissenschaftlichen Informationen, sind bewusst nicht mehr neugierig und offen für neue These, vermeiden gänzlich Selbstreflexion und damit den Bezug zur Realität, der eigenen Person die ich einmal war und verlieren zeitgleich ohne dass sie es merken und selbst wenn materiell alles gleichbleiben oder sogar besser werden sollte, nicht unerheblich Lebensqualität. Letzter kann real gesehen, sogar bei oder durch materiellen Verlust höher werden, wenn ich meine Einstellungen verändern und anpassen könnte. Weiterhin werden Vorverurteilungen und Feindseligkeit forciert, bis hin zu massiver Aggression und Hass, was noch nie zu etwas Gutem geführt hat, für keinen der Beteiligten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was bringt mir jetzt der Humanismus in einer solchen Situation und warum ist er genau deshalb aktuell?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich ganz einfach: Welche Werte der Humanismus und welche Grundideen er mitbringt, habe ich schon versucht Euch und Dir ausführlich näher zu bringen, damit Du ein Gefühl davon hast. Der Humanismus stellt die Würde eines jeden einzelnen Menschen, die individuelle Freiheit, bei zeitgleich grenzgebenden Gewaltverzicht und gegenseitiger Toleranz in den Vordergrund, in Summe und noch einfacher Menschlichkeit, sehr idealisierend beschrieben: Du bist okay, ich bin okay, wir sind okay, lass uns mal schauen, wie wir Probleme lösen können. Behandele mich so, wie Du behandeln werden möchtest, achte auf Dein Gewissen. Dies unter Einbezug rationalen Denkens soweit möglich sowie Einbezug des aktuellen Standes von Wissenschaft &amp;amp; Forschung und Technik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich mit diesen Werten identifiziert und sie versucht zu leben, muss sich zwangsweise selber reflektieren und hinterfragen, wird dadurch potentiell sich seiner selbst bewusster, sicherer und gelassener im Umgang mit seinem Gegenüber wie neuen Situationen. Es wird Dir auch leichter fallen erst einmal Empathie für Dein Gegenüber zu entwickeln, wie ebenso Offenheit für seine Sichtweisen und mit ihm vernünftig zu diskutieren und Dich auszutauschen, ohne Vorverurteilung, Diskriminierung und ähnliches. Du wirst bereiter zumindest gedanklich, einmal ein paar Schritte in den Schuhen des anderen zu machen, ihn als Mensch wahrzunehmen, zu tolerieren und zu akzeptieren im ersten Schritt, teilweise vielleicht auch Denkweisen und Werte besser zu verstehen. Dies muss nicht immer zu Konsens führen, aber gegenseitiges Verständnis, Toleranz wie Akzeptanz und leben und leben lassen sowie die Erleichterung von Solidarität. Würden nur wenige Menschen hierzu deutlich mehr bereit sein, würde dies spaltenden Tendenzen im Kleinen und im Großen innerhalb der Gesellschaft entgegenwirken können und Zeichen setzen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abschlussfrage: Was ist Dein abschließendes Fazit und eventueller Tipp?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Humanismus im Sinne von Menschlichkeit geht uns zunehmend allen verloren. Dies ist schade und genau deshalb ist das Thema so aktuell wie vor mehreren Jahrhunderten, als diese konzeptionellen und philosophischen Ansätze das erste Mal entstanden sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wollen wir Probleme individuell wie in unserer Gesellschaft und dies zwingend erforderlich solidarisch lösen sowie Krisen alleine oder gemeinsam, von der Familie und Umfeld bis gesamtgesellschaftlich, erfolgreich bewältigen, sind neben Hoffnung und positivem Denken, Fähigkeiten zur Selbstreflexion, die Besinnung auf grundsätzliche, wesentliche Werte, nämlich das die Würde und die Freiheit eines jeden einzelnen Menschen unantastbar sein sollte, existenziell und wesentlich!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenso wird gegenseitiges Verzeihen, gemeinsames Agieren &amp;amp; ein Miteinander dadurch erst ermöglicht. Genau aus diesen und vielen weiteren Gründen, wenn Du darüber nachdenken wirst, ist der Humanismus und dies gerade in Zeiten wie jetzt, so hochaktuell, zumindest meiner Meinung nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Tipp ist insoweit, sei wie immer wissbegierig, neugierig und offen für neue Dinge, bilde Dich weiter. Sich mit dem Humanismus einmal selber ein wenig zu beschäftigen und den Ideen dahinter, wird Dich zu neuen Ufern gedanklich führen. Dadurch wirst Du Dich bewusst oder unbewusst, einschließlich Deines täglichen Handelns, Kommunikation wie Umgang mit Deinen Mitmenschen, privat wie beruflich, hinterfragen und dies ist immer gut, sich zu hinterfragen, zu reflektieren und über sich auch ganz einfach mal Lachen zu können, loszulassen und sich selber als Mensch anzunehmen, somit human zu sein, wo wir wieder und hier schließt sich der Kreis, beim Thema Humanismus sind!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darauf aufbauend kannst Du mit gewonnenen neuen Erkenntnisse bewusste neue Entscheidungen treffen, ob und was Du verändern möchtest. Beides ist möglich und wichtige Entscheidungen für Dich, die zu neuen Wegen führen oder bestehende bestärken. Dies ist eines der Leitmotive von myMPI im Sinne von FIND YOUR WAY und passt damit ins Bild. Und damit schließe ich diesen Beitrag und bedanke mich herzlich für Deine Lesens- und Lebenszeit die Du mir geschenkt hast und würde mich freuen, wenn Du bald einmal wieder bei myMPI, würdest. Falls Du mir Feedback geben möchtest, nutze die unten folgende Umfrage oder kontaktiere mich einfach über die diversen Kommunikationskanäle die ich Dir völlig unverbindlich anbiete, ich lerne Dich gerne kennen. Und falls Du diese Blogbeiträge hier gerne auch als Podcast Feature hören möchtest schaue einfach in der Rubrik Podcast oder auf meinem YouTube Kanal vorbei und überall wo Podcast ist. Wenn Du es zudem sehr gut gefunden hast, würde teilen/sharing meines Content mir ebenfalls sehr helfen. So oder so noch einmal vielen lieben Dank, ich sage wie immer, bis bald und die Nächte, Dein Christian.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 21 Jun 2023 21:56:34 GMT</pubDate>
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  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst vor der Inflation - Sieger entstehen im Bärenmarkt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir alle spüren es schon an der Kasse im Supermarkt &amp;amp; an der Tankstelle, eine „echte Inflation“ ist entstanden! Wir sehen uns konfrontiert, tagtäglich, mit schlechten Nachrichten hinsichtlich einer Energie-, einer potentiellen Versorgungs- und in Summe drohenden nachhaltigen Wirtschaftskrise im Sinne einer Rezession. Gas- und Strompreise explodieren. Was ist Inflation eigentlich? Droht gar eine Währungsreform oder ist das total utopisch? Wer profitiert, wer verliert? Was bedeutet dies als „Otto Normalo“ für mein Alltagsleben? Gibt es Erfahrungswerte aus der Geschichte? Was muss ich wissen, wie kann ich mich vorbereiten? Nicht zuletzt auch, was bedeutet es eventuell gesellschaftlich? Gibt es Tipps und Tricks (Ja!)! Gibt es Möglichkeiten meinen Lebensstandard zu halten? Kann ich selber eventuell sogar mittel- oder langfristig als Sieger aus der Krise hervorgehen? Alles was Du jetzt wissen und beachten musst, Lesen schon fast Pflichtprogramm, willst Du die Inflation verstehen, ein wenig hinter den Vorhang schauen und gut vorbereitet sein :) !
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Inflation01.jpg" alt="Bild zur Inflation"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prolog &amp;amp; Einleitung zum Thema "Angst vor der Inflation - Sieger entstehen im Bärenmarkt!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auszüge aus relativ aktuellen Tagesmeldungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Inflation in Deutschland ist so hoch wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr! Die Tagesschau vom 21.06.2022 berichtet unter anderem über folgende Preissteigerungen im Verhältnis zum Vorjahresmonat: Die Kosten für Erdgas steigen um 148%, Strom um 90%, Öl um 56% und Butter um 80%.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Unterschiedliche Expertinnen und Experten für Energiekosten warnen, auf diversen Portalen und in verschiedenen Foren, vor mindestens einer Verdreifachung und mehr, für Heizkosten mit dem Energieträger Gas, in den Jahren 2023 fort folgende.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Der Kursverlauf von Bitcoin zeigt seit November 2021 einen Einbruch von ehemals 60.000 Euro auf zurzeit sich zäh schwankend bewegend zwischen 18.000 € und 20.000 €.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Meldung vom Manager Magazin vom 05.07.2022: „Dax stürzt auf 18 Monatstief, der Euro fällt auf ein 20 Jahrestief!“. Der Euro notiert damit nur noch minimal über der Dollar Parität.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             NTV berichtet und zitiert am 05.07.2022 unseren Wirtschaftsminister, Robert Habeck, mit der Aussage, dass die Angst vor einer Rezession unserer Wirtschaft „überwältigend groß“ sei!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            NTV berichtet am 05.07.2022 weiter wie folgt: „Kreml prügelt Euro auf 20 Jahrestief! Für den Euro geht es … noch weiter … abwärts. Dafür gibt es einen Grund: Der Kreml könnte Europa das Gas vollständig abdrehen und damit eine Rezession auslösen“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            NTV berichtet am 30.06.2022: „… die Inflation geht durch die Decke. In den USA erreicht sie im Mai 8,6 Prozent und damit den höchsten Stand seit 40 Jahren. In der Eurozone stiegen die Preise zeitgleich um 8,1 Prozent. Die Europäische Zentralbank sieht sich gezwungen, die Zinsen nach langem Zögern anzuheben“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehrere Wirtschafts- und Politikportale berichten am 06.07.2022 darüber, dass unser Wirtschaftsminister, Robert Habeck, ablehnen wird, einen Gaspreisdeckel zu verhängen! Die Weitergabe von Kosten der Preissteigerungen durch die Inflation an die Verbraucher*innen und damit letztlich jeden von uns sowie unabhängig von der Einkommenssituation, sei damit möglich, letztlich also sogar beschlossene Sache! Zeitgleich werden, beziehungsweise sollen, bestimmte Energiekonzerne als systemrelevante und systemkritische Unternehmen unter einen gesetzlichen und damit staatlichen Schutzschirm kommen können. Konkret bedeute dies, das der deutsche Staat nicht nur staatliche Hilfe in Form von Subventionen geben könne, sondern es durch Beteiligungen oder andere Maßnahmen notfalls auch zu einer teilweisen oder vollen Verstaatlichung kommen könnte, falls dies erforderlich werden würde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fassen wir zusammen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Europa und Deutschland erleben erstmals seit Jahrzehnten eine Inflation und damit eine Preissteigerungsquote, wie wir sie seit Ende des 2ten Weltkrieges nicht mehr gesehen haben. Deutschland droht, aufbauend auf der Energiekrise und drohendem Versorgungsausfall, eine Wirtschaftskrise von noch nicht absehbaren Ausmaß, sollten Lücken nicht geschlossen werden. Hypothekendarlehen und deren Bauzinsen werden durch erforderliche Zinserhöhungsmaßnahmen der nationalen und Europäischen Zentralbank – EZB – deutlich steigen. Die Auswirkungen auf den Immobilien- und Bausektor erscheinen noch unklar. Aufgrund der Inflation und geringeren Einkommen sowie drohenden steigenden Arbeitslosenzahlen wird jedoch mit Kreditausfällen zu rechnen sein, Zwangsversteigerungen würden folgen. Die amerikanische Zentralbank – kurz FED genannt – hat bereits auf Spannen von 1,5 bis 1,75 Prozent angehoben, die EZB wird sukzessive folgen müssen. Die Generation „Z“ erlebt ihren ersten fundamentalen Crash an der Börse, Ende zurzeit nicht absehbar, zeitgleich sind die Zinserhöhungen weiteres Gift für die Aktienmärkte. Der Kryptomarkt und die vermeintliche oder zu Recht so betitelte Kryptoblase bricht radikal an, Insolvenzen von diversen Startups und Massenentlassungen bei Kryptobörsen sind die Folge. Letzteres zum Beispiel zuletzt bei Bitpanda. Kunden die dezentralisierte Finanzbörsen (DeFi) nutzen, bekommen ihre Einlagen und damit keine Gelder mehr ausgezahlt, wie zum Beispiel zuletzt beim Anbieter Celsius, der kurz vor einer Zahlungsunfähigkeit und damit Insolvenz steht. Die Ursachen sind vielschichtig: Covid 19 Pandemie mit wiederkehrenden teilweise mehrmonatigen harten Lock Downs, beim Gobal Player und wichtigstem Land für Zulieferungsketten China, der Ukraine Krieg und die Auswirkungen der Sanktionen, Kosten für Naturkatastrophen und deren quantitative Steigerung durch den Klimawandel, drohender Welthunger durch festgesetzten Weizen in der Ukraine u. v. m. Die Abhängigkeiten wie Auswirkungen der jahrzehntelang erfolgten und verfolgten und als selbstverständlich unterstellten Globalisierung stellen sich zunehmend als große Gefahr heraus. Die Nato wird erweitert, Sicherheitsthemen stehen im Vordergrund wie seit mindestens Ende des Kalten Krieges nicht mehr, den wir jetzt wieder haben. Dies mit der Gefahr eines drohenden heißen oder sich zumindest weiter ausweitenden Krieges, was viele im Alltag versuchen zu verdrängen. Zeitgleich mit einer parallelen Führung von Wirtschafts- und IT-Sicherheitskriegen, wie wir sie so noch nicht gesehen haben. Beispiel der wirtschaftlichen Auswirkungen hier: Die verabschiedeten Mehrkosten für das Sondervermögen Bundeswehr, was nicht mehr und nicht weniger heißt, als das Deutschland weitere massive Schuldenbelastungen für kommende Generationen in Kauf nehmen wird, vielleicht auch muss, will man Werte wie Demokratie und Freiheit wahren und beschützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen den Zeilen der Aussagen der Politiker und Expertinnen und Experten kann man herauslesen und hören, wie ernst die Situation wirklich ist. Gerade die Zwischentöne sind entscheidend. Sie lassen vermuten, dass die wirklichen drohenden Risiken als noch viel gefährlicher eingestuft werden. Es ist zu vermuten, dass wenn wir zum Beispiel die Gas und Ölversorgungslücken bis zum Winter nicht hinreichend schließen können, es zu massiven Insolvenzen oder zumindest temporären Schließungen von Firmen, deutlicher nochmaliger Erhöhung von Kurzarbeit und echter Arbeitslosigkeit kommen könnte. Produktionstechnisch dann nicht mehr nur mit Problemen von einzelnen Lieferketten und Lieferverzögerungen, sondern wirklich mit Versorgungsausfällen in Teilbereichen zumindest unserer Wirtschaft. All dies wird vermutlich erneut nur mit massiven Markteingriffen, Subventionen aber auch gravierenden schmerzhaften Einschnitten bekämpft werden können, was durch noch mehr Geldmenge im Markt potentiell die Inflationsgeschwindigkeit weiter befeuern könnte. So würden wir auch in Deutschland in eine Wirtschaftskrise von seit sehr sehr langer Zeit nicht mehr bekannten und erfahrenen Ausmaßes schlittern. Wir können alle nur hoffen, dass in diesen Zeiten unsere gewählte Regierung weise und gut agiert und reagiert und uns durch diese Zeiten führen wird, unabhängig vom Parteibuch. In ihrer Haut möchte ich zurzeit nicht stecken, auch dies sei gesagt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirkliche düstere Aussichten also, mit Potential auf mehrere kommende härtere Jahre. Tragisch, Sorge und Angst breitet sich aus, gesellschaftlich aber auch ganz individuell bei jedem Einzelnen von uns, mal mehr und mal weniger ausgeprägt, da spürbar erst teilweise. Was aber bereits jeder schon spürt, ist sicherlich die bereits hier mehrfach benannte Inflations- und damit Preissteigerungsthematik. Nicht zuletzt an den Tankstellen und der Supermarktkasse. Dies zeichnet sich nicht mehr nur ab, sondern ist de facto da und beschleunigt sich sogar von Monat zu Monat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da also genau dieses Thema, die Inflation, in der Mitte unserer Gesellschaft und unseres Alltags bereits angekommen ist, soll es genau darum heute und hier gehen. Was bedeutet eigentlich Inflation? Was könnte Wirkung und Ursache sein? Was bedeutet dies für mich? Gibt es Dinge die ich in meinem Alltag tun kann? Wie kann ich ihr begegnen? Könnte ein noch heftigerer Einbruch des Euro bis hin zu einer Währungsreform drohen? Gibt es vielleicht sogar Chancen oder Vorteile durch die Inflation? Wer ist eigentlich Profiteur und geht als Sieger aus solchen Zeiten hervor?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade wenn wir ein Thema nicht voll verstehen, es aber eingetreten ist, die Marktschreier sehr laut sind, Ängste und Sorgen entweder durchaus berechtigt sind und bzw. oder geschürt werden, ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, sich zu informieren und die Zusammenhänge einigermaßen zu verstehen, um die es geht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die von mir hier bereits recht intensiv angerissenen wirtschaftspolitischen, teilweise sicherheitspolitischen und finanzpolitischen sowie fachsystematischen Themenfelder sind extrem weitläufig. Würde man alles betrachten wollen, wäre es ein mehrbändiges Kompendium, mit einer gewissen und eventuell schnellen Verfallszeit seiner Aussagen und Meinungsbekundungen, in Abhängigkeit von den weiteren eintretenden Entwicklungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb wollen wir uns heute hier reduzieren auf das Thema, was bereits gesellschaftlich bei Dir und mir angekommen ist: Die Inflation!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Inflation und seine Systematik zu verstehen, Tipps für Deinen Alltag und kleine thematische Randausflüge. Auf Basis meines Beitrags hast Du und Ihr dann sicherlich ein gutes Fundament, auf Basis dessen Du Dir in Folge Deine ganz eigene Meinung zu dem Thema ausprägen kannst und zeitgleich wirst besser bewerten können, ob und wenn ja welche Handlungsmöglichkeiten und Notwendigkeiten für Dich bestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Inflation02.jpg" alt="Bild einer Frau mit Problemen beim Einkauf wegen Inflation"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann man die Inflation allgemein umschreiben? Woran erkenne ich sie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer Marktwirtschaft können sich die Preise von Waren und Dienstleistungen immer wieder ändern. Manche Produkte werden teurer, andere billiger. Steigen die Preise von Waren und Dienstleistungen allgemein sowie stetig, und nicht nur die Preise einzelner Produkte sondern gleich mehrerer Produktgruppen, so bezeichnet man dies als Inflation. Ein anderes Wort für Inflation ist also die Teuerung. Die Inflationsrate wird in Prozent ausgedrückt. Sie gibt an, wie sehr Preise für Waren und Dienstleistungen in einem bestimmten Zeitraum gestiegen sind. Meistens werden hier Jahreswerte verglichen, also die Teuerung und Kostensteigerung zum Vorjahr für entsprechende Produktkategorien und jeweilige Teilbereiche des Marktes. Im Prolog waren dies Preissteigerungsmeldungen der Tagesschau anhand von Beispielen von Gas, Öl, Butter usw. Wenn Preise steigen, verliert Dein Geld also an Wert. Es wird bei „echter Inflation“ spürbar. Die jüngeren Generationen unter uns, ich würde mal sagen, praktisch alle Bewohner*innen Deutschlands bis zum 25ten Lebensjahr kennen dieses Gefühl noch gar nicht und erleben dies erstmals.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deinen Lebensalltag übersetzt, merkst Du dies ganz einfach und konkret an der jeweiligen Kasse: An der Tankstelle, im Supermarkt, beim Bäcker oder z. B. im Onlineshop. Im ersten Schritt vor allem also als ein Gefühl. Lag der Wocheneinkauf noch in den Monaten zuvor im Schnitt zum Beispiel bei rund 80 Euro, jetzt auf einmal 110 Euro. Dies wird Dir in dem Moment richtig bewusst und Du kontrollierst Deinen Einkaufswagen, wirfst einen Blick hinein, ob Du irgendwas anders gekauft hast als sonst, z. B. teurere Lebensmittel wie Lachs oder Steaks oder teure Reinigungsmittel etc. Du stellst fest: „Nein, eigentlich alles wie immer!“. Du „fühlst“ also real in diesem Moment auf dem Parkplatz des Supermarktes den Verlust der sogenannten Kaufkraft Deiner hart verdienten Euros. Frustriert fährst Du zur Tankstelle und stellst identisch fest, Volltanken statt bisher 50 Euro, jetzt bei 75 €. Du kommst nach Hause und Dein Gas- und Stromanbieter hat Dir geschrieben, dass sich die Preise für die Energieversorgung erneut deutlich erhöhen werden. Er empfiehlt Dir dringend, die Vorauszahlungen, also Abschläge, zu erhöhen. Du entdeckst eine E-Mail. Es meldet sich sich der Reiseveranstalter für Deinen gebuchten Urlaub und teilt mit, die Reise wird teurer aufgrund eines Kerosinzuschlages für den Flieger. Der Parkplatz am Flughafen der Dich sonst für die 14 Tage 90 Euro kostet, kostet trotz Onlinevorbuchung auf einmal 110 Euro. Am Abend teilen Dir Amazon und Netflix mit, dass die Kosten für die Abonnements kurzfristig steigen werden. Du bekommst davon Kopfschmerzen, aufgrund der Verärgerung wie viel Geld verbrannt wird von Dir, Du fährst zur Apotheke. Das gibt Dir, im Spaß gesagt, den Gnadenstoß für diesen Tag, weil die Packung Aspirin auf einmal nicht mehr 4,99 Euro kostet sondern 7,99 Euro.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Findest Du Dich ein wenig wieder in dieser Beschreibung? Ich vermute schon, so geht es nahezu jedem zurzeit in Deutschland: Gefühlt wird „alles teurer“ und objektiv ist es auch mittlerweile so! Die Statistiken des Bundesamtes für Statistik lügen hier nicht und Du kannst Dir jederzeit alles recht gut verständlich im Internet dort nachvollziehbar selber anschauen, recherchieren und einen Eindruck verschaffen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nun vorliegende „echte Inflation“ wird dadurch spürbar, dass mehr oder minder über die gesamte Breite und Palette von Produkten und Dienstleistungen am Markt durchgehend Kostensteigerungen zu Buche schlagen. Du erzielst mit Deinem monatlichen Einkommen deutlich weniger Kaufkraft, flapsig formuliert am Ende Deines Einkommens ist noch viel Monat vorhanden. Auf dem Girokonto oder Sparkonten kannst Du praktisch zuschauen, wie sich bisher nicht angetastete Reserven, fast wie von selbst, abschmelzen. Kurzes Trostpflaster vorab: Falls zutreffend bei Dir, Schulden indirekt auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie entsteht eine Inflation und was sind die aktuellen Ursachen? Warum spürt man sie jetzt wirklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies sind viele Fragen in sich und ein sehr komplexes Feld. Ich versuche dies möglichst einfach darzustellen und trotzdem fange ich bewusst zunächst einmal mit einem relativen formalistischen Definitionsansatz an: Übersteigt die gesamtwirtschaftliche Güternachfrage das gesamtwirtschaftliche Güterangebot, das kurzfristig auch nicht erhöht werden kann, sind steigende Preise die Folge, die Inflation setzt ein. Die Preissteigerungen lösen steigende Löhne aus, wegen des höheren Einkommens steigt die Nachfrage nach Gütern weiter an, sinkt zumindest (noch) nicht. Die Folgen sind noch weiter steigende Preise. Dies beschleunigt sich im Extremfall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich versuche jetzt dies in die Praxis zu übersetzen und gehe gleichzeitig damit verbunden auf die Ursachen mit ein:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Corona Pandemie und die massiven staatlichen Unterstützungen, im Rahmen der Covid 19 Begegnungen, wurden Subventionen in erheblichem Umfange in Deutschland und ganz Europa, letztlich weltweit, geleistet. Auszugsweise Beispiele sind für Deutschland das Kurzarbeitergeld, temporäre Erhöhung Kindergeld, Kredit und Zuschüsse für Gewerbetreibende, Rettungspakete für große Marktplayer wie TUI und Lufthansa als wenige hier zum schnellen Verständnis benannte Beispiele. Was ich damit sagen will ist, stelle es Dir ganz einfach vor was Geld ist: Letztlich „mehr oder minder schön bemaltes Papier mit ein paar Sicherheitsgimmicks zur Fälschungssicherheit“ an welches wir als Zahlungsmittel „glauben“, bedingt durch dessen Kaufkraft. Die EZB und Nationalbanken, erneut hier jetzt wirklich sehr vereinfacht ausgedrückt, drucken mehr und mehr von diesem Papier und bringen es in den Markt und genauer formuliert den Geldmarkt, der aus unterschiedlichen Geldmengen besteht. Aus Vereinfachungsgründen für Dein Verständnis, stelle es Dir aber als einen Markt für die Geldmenge vor, also wie viel Geld insgesamt zur Verfügung steht. In echt sind es unterschiedliche Finanzinstrumente mit denen dies funktioniert, aber so versteht man es. Der Effekt von mehr Geld ist, weil gefühlt jetzt jeder den 50er Schein in der Geldbörse hat, dass es beliebiger wird und damit weniger wert wird. Die Erhöhung der Quantität des Geldes wirkt sich auf dessen Qualität, anders ausgedrückt dessen Wertigkeit, Wertbeständigkeit, damit seinen Geldwert und final somit dessen Kaufkraft für Dich und uns aus. Dies war die Sichtweise auf das Geld selbst als Zahlungsmittel.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinzu kamen jetzt in den letzten rund drei Jahren historisch bemerkenswerte Einschläge: Die Effekte wie Abhängigkeiten durch die Globalisierung traten zu Tage. Durch harte Lock Downs in China rissen die Lieferketten bei gleichbleibend hoher Nachfrage ein. Wurden oder konnten fehlende Güter kurzfristig selber produziert werden, z. B. in Deutschland oder allgemein in Europa, waren oder sind sie zwar wieder verfügbar, aber zu höheren Produktions- und damit Stückkosten. Vermeintlich im schnellen Blick witzige aber wirtschaftlich fatale Einzelereignisse kamen hinzu, nur ein Beispiel an dieser Stelle: Der Suez Kanal wird als eine der wichtigsten Versorgungswege von Lieferketten durch ein querstehendes Schiff auf längere Zeit blockiert, mit Auswirkungen in Folge über Monate. Containerhäfen machen temporär in Asien wegen Covid zu, Container werden nicht geliefert. Zeitgleich wurde trotzdem Personal teilweise entlassen oder fehlte später wieder bei Bedarf. Dazu in Bezug auf Deutschland weitere fatal Einzelereignisse wie zum Beispiel die Überflutung in NRW im letzten Jahr, mit ebenfalls erforderlichen erheblichen Unterstützungsmaßnahmen sowie Kosten für zuständige Versicherungen und Co. Sicherlich ebenfalls eine der wichtigsten Ursachen: Der im Februar dieses Jahres begonnene Krieg Russlands in der Ukraine, mit allen seinen fatalen Folgen. Mit Blick auf unser Thema heute und hier vor allem der Folge, dass Gas und Öl extrem knappe Güter, vor allem für den europäischen und insbesondere noch stärker deutschen Markt, wurden. Dies aufgrund der Abhängigkeit in Deutschland im Gasbereich alleine von mehr als rund 50% vom russischen Gasmarkt und dessen Versorgung. An der Abänderung dieser Abhängigkeit wird zurzeit gearbeitet. Fatal wäre, wenn Russland die wichtigste Pipeline „Nordstream 1“ nach einer vertraglich vorgesehenen Wartung nicht wieder voll in Betrieb nimmt bzw. den mittlerweile nun berühmten Gashahn nicht mehr aufdrehen würde oder deutlich schwächer. Deutschlands Speicher sind zurzeit maximal und je nach Fall lediglich im Bereich von 35 bis 65 Prozent gefüllt, je nach Fall und Lokalisation. Würde übrigens niemals für einen wirklich harten Winter reichen, dessen muss man sich bewusst sein. Die politische Interpretation lassen wir hier bewusst außer Acht, uns interessiert die Auswirkung auf die Preissteigerungen im Sinne von Inflation, weil dies das Thema dieses Beitrags ist.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert nun und sind die Folgen? Auch hier wieder sehr vereinfacht dargestellt: Öl und Gas allgemein als Energiequelle ist nicht nur wichtig dem ersten Impuls folgend, für Deine persönliche Heizungswärme im Winter für Raum und Wasser sowie das Öl zu Deiner Mobilität im Sinne von Kraftstoff für Auto und Bus, sondern vor allem zur Herstellung von Gütern und auch Dienstleistungen im Industriesektor ist es existenziell. Ohne Energie geht nichts. Hersteller von Produkten müssen und werden ab einem gewissen Zeitpunkt diese Kosten weitergeben müssen, was sie auch eben schon in erheblichem Maße tun, wollen sie nicht insolvent gehen. Die die nicht weitergeben können was die Preissteigerung angeht, gehen auch de facto schnell und hart insolvent, was wiederum zu Arbeitslosigkeit führt und die Rezessionsängste schürt und dessen Eintrittswahrscheinlichkeit erhöht. Die gestiegenen Energiekosten und eben nicht nur bei der Heiz- und Stromrechnung, schlagen sich auf alle Gütern nieder und landen tatsächlich damit auch bei Dir und mir. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie passiert das genau? Was hat dies zum Beispiel mit den Kosten meiner Mango oder Banane zu tun? Ganz einfach, denke praxisorientiert: Wie kommt die Banane in den Supermarkt: Transport über Weltmeere und Kontinente hinweg, Lagerung und Logistik, Kühlketten, Verpackung und dessen Herstellung, all dies geht nur mit Energie und letztlich Öl, Gas und Co. Ergo erhöht sich der Preis für Deine Banane oder Mango. In Summe werden zudem die Güter also alle Produkte, Waren und Dienstleistungen immer knapper. Das knappe Angebot trifft nun auf eine hohe Nachfrage am Markt. Denke dabei mal an Klopapier, Hefe und Pandemie oder zuletzt Sonnenblumenöl als Beispiele, die sogar gesellschaftlich, meiner Meinung nach krankhaft, künstlich herbeigeführt wurden, was die Preise weiter antreibt. Ängste vor Rezession, Existenzverlust und Versorgungsknappheit führen zudem dazu, dass Menschen teilweise auch Impulsen folgen. Stell Dir vor Dein Geld wird extrem schneller weniger wert und Du wüsstest nicht, ob Du morgen für Dein Geld noch Brot kaufen könntest, eigenen Lebensmittelanbau hättest Du nicht. Fast jeder würde dann vermutlich noch so viel Brot kaufen, wie er nur kann. Zeitgleich der Gedanke, mein Geld ist ja morgen noch weniger wert, dann lieber weg damit und etwas kaufen. Somit, wie immer bei wirtschaftspolitischen und gesellschaftlichen Themen, auch ein großer Anteil Psychologie. Dies führt lange Zeit dazu, dass die Nachfrageseite nach Gütern, trotz durchaus extrem steigender Preis einfach hoch bleibt. Kommt also noch zeitgleich Lieferproblematik in Zeiten von Inflationssteigerungsquoten dazu, befeuert dies die Preise weiter. Denn der Kapitalismus ist stets gewinnorientiert. Konkret bedeutet dies, dass die Unternehmen auch ihren Aktionären und dem System geschuldet, natürlich weiterhin nicht nur Gewinne, sondern nach Möglichkeit auch Gewinnsteigerungen erzielen wollen, sicherlich letztlich innerhalb dieses Systems auch müssen. Konkret wiederum übersetzt bedeutet dies, dass selbstverständlich der Markt auch getestet wird, wie viel mehr Preis der Verbraucher und Abnehmer noch akzeptiert. Notlagen werden im Zweifelsfall innerhalb dieser Systematik den Gewinn steigernd ausgenutzt. Bestes Beispiel der Baubereich: Du baust ein Haus, es soll fertig werden, die Kosten sind so oder so schon immens hoch. Es fehlt ein wichtiger Baustoff, Holz, Dämmmaterial, Fliesenkleber oder Elektrokram, suche Dir etwas aus. Letztlich egal was. Der Bauunternehmer teilt Dir mit, ich bekomme nahezu nichts am Markt, aber Produkt „x“ bekomme ich, das kostest aber 20% mehr. Nehmen wir das nicht, haben wir Baustillstand. Die Mehr- und Nebenkosten aus dem Baustillstand wären wiederum immens und hätten potentiell weitere fatale Auswirkungen und Folgekosten für Dich. Also was machst Du? Du akzeptierst den Preis, wohl oder übel und zähneknirschend. Der Bauunternehmer macht dies beim nächsten Bauherren genauso und der Hersteller „x“ des Produktes stellt wiederum die erhöhte Nachfrage durch die Handwerker fest. Was macht er? Natürlich: Den Preis erhöhen. Und so schraubt es sich dann weiter und weiter hoch. Die Folge auf anderen Ebenen ist nun, bleiben wir nur bei diesem Beispiel, dass im Bereich der Dienstleistungen auch höhere Kosten sich entwickeln. Konkretes einfaches Beispiel zum Verständnis: Wohngebäudeversicherung im Schadensfall. Die Schadenssummen steigen für deren Behebung, in Folge die Versicherungsprämien.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von einer „echten Inflation“ spricht man also, wenn durch solche sich langsam aufbauende Preissteigerungen einzelner Produkte, sich diese über die gesamte Produktpalette aller Marksegemente und Dienstleistungen somit den gesamten Waren- und Dienstleistungssektor und damit Wirtschaftskreislauf erstrecken. Wird nur ein Produkt oder Segment deutlich teurer, spürst Du dies eher nicht und man spricht nicht von „echter Inflation“. Auch hier zum Verständnis ein Beispiel: Wenn Sonnenblumöl extrem teuer wird durch einen Einzeleffekt im Ausgangsstadium, hat dies noch keinen nachhaltigen und erwähnenswerten Effekt, weil Du sagen würdest: Was juckt mich das? Du weichst auf Rapsöl, Olivenöl oder sonstige Alternativen aus. In unseren Beispielen merkst Du es aber am gesamten Einkaufswagen an der Supermarktkasse. Du spürst den Kaufkraftverlust real in Deinem Portmonee. Beim Beispiel des Sonnenblumenöls bleibend, auch die Psychologie dahinter, wie Auswirkung nochmals: Alle weichen auf Rapsöl aus, was passiert wohl? Brauche ich glaube ich nicht weiterführen, schwupps steigt das gesamte Marktsegment Speiseöl in unserem Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursache und Wirkung hier für das wirklich „harte Fühlen“: Je nach Branche wirst Du wiederkehrend verhandelt durch die Tarifparteien also Gewerkschaften und Arbeitgebern, Lohnerhöhungen erhalten. Lass diese sich zwischen 2,5% und 5% bewegen wie bisher, nur als Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laut Statischem Bundesamt lag die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – im Mai 2022 bei +7,9%. Die Differenz ist offensichtlich und das Ergebnis damit klar: Dein Einkommen und Deine Kaufkraft wächst damit langsamer als die Preise sich steigern. Du verlierst nicht nur gefühlt, sondern eben auch wirklich real, an Kaufkraft, Marktmacht und dies spürst teilweise heftig. In der Phase wo die Inflation im Bereich von 1,5 % bis 3% war, waren also Lohnerhöhungen mindestens ausgleichend, teilweise höher als die Inflation. Entsprechend hast Du hier nichts gespürt, ggf. hat sich Deine Kaufkraft sogar jahrelang erhöht und damit auch Dein Lebensstandard gesteigert. Neben dem nun spürbaren Kaufkraftverlust realisierst Du auch, dass Dein Geld bzw. dessen Kaufkraft jeden und ich betone, aktuell jeden Monat, um 5-8% verliert im Verhältnis zum Vorjahr. Die zehn Euro aus Januar dieses Jahres sind also Ende dieses Jahres in punkto Kaufkraft extrem viel weniger wert. Auch dies kann dazu führen, solange es Dir und uns nicht extrem schlechter geht, dass der erste Impuls nun ist, warum soll ich noch Geld anlegen oder aufbewahren, dann kaufe ich doch lieber ein. Ebenso besteht emotional ein gewisser Nachholbedarf von Dingen durch die Pandemie oder Menschen wollen sich zur Sublimierung einfach etwas gönnen. Nachvollziehbarer Gedanke und zeitgleich, Dir jetzt offensichtlich klar denke ich, befeuert es wiederum das aufbauende Prinzip der Inflation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Staat versucht punktuell gegenzusteuern, natürlich gesellschaftspolitisch verpflichtet, aber auch aus wahl- und sozialpolitischen Machtkalkül. Gesellschaftliche Unruhe soll und muss sicherlich verhindert werden. Konkrete Beispiele hierfür: Tankrabatt oder andere temporäre Hilfen in anderen Kontext, wie z. B. die einmaligen Corona Zahlungen, temporäre Erhöhungen von Kindergeld oder die Anhebung von Sozialleistungen. Aktuell staatliche einmalige Zuschüsse über Gehaltszahlungen für steigende Energiekosten, die voraussichtlich für Herbst dieses Jahres geplant sind, wenn sie so kommen werden. Ein wenig auch kurzfristiges Opium für das Volk, bis sich hoffentlich Perspektiven wieder aufhellend zeigen, Eintrittswahrscheinlichkeit dessen, meiner Meinung nach, aktuell noch völlig unklar. Blöd dabei nur, bei diesem „Gießkannen Effekt“ oder auch „Helikopter Geld“ benannt, wird wiederum erneut mehr Geld in den Finanzmarkt gespült und dies wirkt den o. g. Auswirkungen gerade nicht entgegen, auch wenn man sich individuell temporär eventuell freut. Zudem ist der Effekt nur sehr kurzfristig und befeuert meiner Meinung nach sogar nochmals die Inflation, aufgrund der bereits beschriebenen Systematiken. Ist halt leichter zu verkaufen, als die Ansage, es wird harte Einschnitte geben und wirklich heftige Sorgen sind aktuell berechtigt. Ich denke, auch dies ist jedem von uns sofort klar., will niemand hören und Wahlen würde man so auf keinen Fall gewinnen. Denke mal an Begriffe wie „blühende Landschaften“ im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands und den damaligen Gegenpart bei der Wahl, wer hat sie gewonnen? Geköpft wird immer der Botschafter einer Nachricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste daraus resultierende Effekt ist die sogenannte „Lohn- Preisspirale“. Was ist das nun schon wieder? Ganz einfach wieder praxisorientiert erklärt: Du wirst sauer und arbeitest hart, den Verlust Deiner Kaufkraft spürst Du. Deine Interessenvertretung selber, also z. B. die Gewerkschaft der Du angehörst, sagt natürlich, dass sich Arbeit lohnen muss. Bei einer Inflation von 7,9% fordert sie also 9% mehr Lohn. Zum Ausgleich der Inflation und sogar Erhöhung der Kaufkraft „wie es vorher war“. In seinen dauerhaften Auswirkungen fatal, weil dies Brennstoff für die Inflation ist. So hart es auch klingt. Dies gab es in der Vergangenheit und auch konkret in Deutschland schon mehrfach, eine solche Situation. Auch wenn es hart klingt, der bessere Weg, meine reine persönliche Meinung, wäre, dass Lohnerhöhungen unterhalb der Inflation liegen und auch nicht nahe daran, in einer solchen Phase. Auch wenn es meine Familie und mich selber relativ hart treffen würde. Dies hätte vermutlich relativ schnell einen entsprechende Effekt auf der Nachfrageseite der Güterversorgung und deren Abnahmequote, also wie viel gekauft wird. Es würde sicherlich nach einer gewissen Zeit sinken (müssen, mangels Kaufkraft). Entsprechend würden sich ab einem gewissen Zeitpunkt, höhere Preise nicht mehr so ohne Folge durchsetzen, absehbar und wenn auch nicht in allen Bereichen, wieder fallen. Ein gewisses Durchbrechen der Preisspiralen würde erzielt. Allerdings sei auch gesagt, es bleibt dabei komplex, dies wiederum kann das Wachstum der Wirtschaft wiederum hart treffen, es kommt dadurch in der Folge zu mehr Insolvenzen von Firmen, mit dann steigender Arbeitslosigkeit und somit erforderlichen erneuten Transferleistungen im sozialen Bereich. Steuererhöhungen könnten die Folge sein, erneute Staatshilfen usw. Damit wieder mehr Geld im Gesamtmarkt, was es wieder schwieriger macht, Teufelskreisläufe zu durchbrechen. Ich höre da mal auf, weil man sieht wie vielschichtig und vernetzt die Themen sind, auch jeweils unter den Gesichtspunkten Ursache wie Wirkung, Aktion und zu erwartende Reaktion. Deshalb beneide ich zurzeit auch ausdrücklich nicht finanz- und wirtschaftspolitisch verantwortliche und entscheidungsbefugte Politikerinnen und Politiker. Im Zweifelsfall könnte gelten: „Wie Du es machst, Du kannst es nur verkehrt machen!“. Ich glaube bei allen Facetten die Politikerinnen und Politiker charakterlich manchmal und leider zeigen, ist die Mehrheit sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, wie ebenso ihres Auftrages bewusst. In diesem Kontext nenne ich einmal einen altmodischen Begriff: Es ist sicherlich oft zurzeit eine Bürde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind aktuelle sowie denkbare Nebenwirkungen? Was sind dessen Auswirkungen und Risiken wiederum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon beschrieben reagiert der Staat häufig mit Helikopter Geld, Gießkannenprinzip und punktuellen Maßnahmen die ich schon beschrieben habe. Dies sicherlich in guter Absicht und auch, um wirklich vielen Menschen und Gesellschaftsgruppen helfen zu wollen, aber ebenso um Unruhe in der Gesellschaft zu besänftigen und sich die Wahlurne zu sichern, was natürlich abgestritten werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finanzpolitisch ist es relativ eindeutig dem Grunde nach, was getan werden muss. Die Geldmenge muss reduziert werden. Wie erfolgt dies? Durch Zinserhöhungen der National- und damit Staatsbanken, in den USA der sogenannten FED und in Europa für den Euro durch die Europäische Zentralbank EZB, mit Sitz in Frankfurt. Diese Effekte liegen jetzt schon vor. Reagiert die EZB noch zögerlich, so agiert die FED in den USA bereits relativ hart, hat erhebliche Zinssteigerungen durchgeführt, hohe nächste Schritte angekündigt und auch eine Roadmap dazu mehr oder minder veröffentlicht. Ob die EZB viel zu zögerlich reagiert, werden vermutlich Wirtschaftshistoriker in ca. zehn Jahren beantworten können. Durch hohe Zinsen wird Geld im Zweifelsfall „geparkt“, auch wenn es im Umlauf grundsätzlich ist, aber in dem Moment eben nicht mehr so aktiv, was Warenwirtschaft und Dienstleistungen angeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Zusammenhänge kann und will ich jetzt hier nicht erläutern, weil dies viel zu umfänglich wäre, aber ein paar Impulse geben, was dies in Folge bedeutet, sowohl die Zinserhöhung selber, wie auch die Inflation in diesem Kontext:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab einem gewissen Punkt werden große Investitionen nicht mehr vorgenommen. Dies gilt vor allem auch für die Unternehmen. Entweder weil die Inflation so hoch ist, das Risiken im Sinne von Kostensteigerungen überwiegen oder aber weil das Parken des Geldes durch höherer Zinsen wieder attraktiver wird. Insbesondere Unternehmen stecken nun weniger Geld in Expansion usw. und dies auf allen Ebenen. Dies gefährdet wiederum ihre Wettbewerbsfähigkeit und kann in Folge Arbeitsplätze kosten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Zeiten hoher Inflation werden „Schulden“ weniger wert. Denn die Inflation frisst ja den Wert im Sinne von Kaufkraft des Geldes. Dies gilt sowohl für die positiven wie negativen Geldwerte. Dies ändert aber leider für Dich als Privatmensch und Otto Normalbürger nichts daran, dass Du Deinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen musst. Reiche profitieren potentiell, wenn sie in einer solchen Phase Schulden geschickt machen würden, dies am Rande an dieser Stelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Effekt daraus, werden in der Regel Hypotheken und Bauzinsen schnell und deutlich teurer, weil sich die Kredite noch lohnen müssen für die Anbieter und Risiken abgesichert werden müssen. Nachfolgekredite, also Anschlussdarlehen, können punktuell einem nun das Genick brechen, hat man sehr eng kalkuliert. Dabei ist egal, ob Privatmensch oder Unternehmer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Steigen die Zinsen, werden Aktien auf den ersten Blick unattraktiver. Geld geht weg von Aktien. Dies fließt z. B. in Anleihen und sonstige Schuldverschreibungen. Auch das Vertrauen in Unternehmen, bei einsetzender Rezession, also einer Wirtschaftskrise, sinkt allgemein. Die Anleger vermuten ausfallende Gewinne, damit Dividenden und Wertsteigerung der Aktie selbst, wie sie ebenso eine potentielle Insolvenz eines Unternehmens befürchten. Investoren ziehen sich zurück. Im Zweifelsfall fließt das Geld ebenso in einfachen Konsum. Dies hat leider zur Folge, dass sich Rückläufigkeit der Inflation weiter verzögert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inflation trifft die Schwächsten am stärksten. In Abhängigkeit von Deiner gesellschaftlichen Positionierung und Einkommenssituation, trifft eine hohe Inflation untere Einkommensgruppen umso härter. Beispiel: Der relativ wohlhabende Mittelständler, wird eventuell seinen Urlaub statt auf den Kanaren nun ggf. in Bulgarien, Polen oder sonst wo machen wollen oder auch müssen, aufgrund des Verlustes seiner Kaufkraft. Betroffene der untersten Einkommensgruppen und an den Rändern der Gesellschaft trifft es ungleich härter. Denn sie können sich der Preissteigerung von Lebensmitteln und Energiekosten nicht entziehen. Hier ist die Reduzierung der Lebensqualität erheblicher heftiger und unmittelbar spürbar. Empfänger von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II sowie Grundsicherung profitieren in der Regel überhaupt nicht von staatlichen Förderungen und die Erhöhungen von Regelsätzen sind häufig nicht ausreichend, eine echte Inflation „frisst“ sie sofort weg. Ebenso haben untere Einkommensgruppen kaum Chancen wie Möglichkeiten durch Investitionen Kosten dauerhaft zu senken und so wieder eventuell zu mehr oder ehemaliger Kaufkraft kommen zu können. Hierzu ein kurzes Beispiel: Jemand mit sehr wenig Einkommen hat ein Haus familiär geerbt und lebt darin. Er verdient aber wirklich sehr wenig aufgrund seines Bildungsstandes und hat kein Vermögen. Er kann nun nicht zum Beispiel für 25.000 Euro eine Photovoltaik Anlage und zusätzlich für mehrere tausend Euro noch eine Wärmepumpe kaufen um dadurch den Energieträgerwechsel durchzuführen und sich durch erneuerbare Energien unabhängiger zu machen von den Preisentwicklungen am z. B. Strom- und Gasmarkt. In Summe reißt somit die Schere von armen und reichen Menschen und Gesellschaftsklassen, auch innerhalb Deutschlands, immer mehr auf. Ich persönlich, ohne es belegen zu können und mehr als Gefühl, finde, dass dieser Prozess bereits vollständig im Gang ist und der ehemalige „Mittelstand“ zudem zunehmend in die Gruppe darüber oder mehrheitlich darunter sich reduzierend bis auflösend bewegt, wenn auch etwas überzogen hier dargestellt. Gesellschaftlich kann sich dies durchaus fatal auswirken, Ränder können sich verstärken und auch politische Extreme haben in Folge mehr Zulauf, egal aber extrem links oder rechts usw. Ebenso ist absolute politische Frustration häufig die Folge, soll heißen es gibt noch mehr Nichtwähler, was auch wiederum die Ränder verstärkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraus können also gesellschaftliche Verwerfungen entstehen, bis hin zu Unruhen, was es in der Geschichte schon oft gab. Das Anfangsstadium sind schwere Wirtschaftskrisen mit zunehmender Arbeitslosigkeit. Auch dies gab es in Deutschland, Europa und weltweit schon mehrfach in der Geschichte. Manche Gesellschaften reagieren hier auch schneller, als bisher in Deutschland. Ich erinnere nur kurz an das Stichwort „Gelbwesten“ in Frankreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit ist auch: Als Verlierer aus Wirtschaftskrisen gehen immer die kleinen Leute hervor, die Reichen werden in der Regel noch reicher, aber dazu kommen wir noch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/melting-euro.jpg" alt="Bild einer schmelzenden 1 Euro Münze"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum gibt es die Inflation überhaupt und warum ist Geld nie „ewig“? Wie kommt es überhaupt dazu und kann uns eventuell sogar eine Währungsreform drohen? Oder ist dies utopisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau diesen Punkt musst Du Dir mit einem Blick in die Geschichtsbücher vor Augen führen. Hier kannst Du sehr viel Schlüsse selber ziehen, Dir eine eigene Meinung und Einschätzung bilden und dies Thema ist meiner Meinung nach wirklich wichtig, auch für Deine persönlichen Planungen in finanzieller, persönlicher wie letztlich auch gesellschaftlicher Hinsicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte schon beschrieben, was Geld ist, auf einer sehr vereinfachten Ebene. Dadurch wird es weniger komplex, genau dies ist es eigentlich auch nicht. Und was ist das noch einmal? Wenn Du so willst ein gesellschaftlicher Glauben oder Vereinbarung, nenne es Konsens, dass hübsch bedrucktes Papier ein Handelsgut im Sinne eines gesetzlich anerkannten Zahlungsmittels ist, an welches wir alle halt glauben. Hart formuliert: Vielleicht „noch“ glauben. Konkret: Ich gehe zum Bäcker und lege einen Euro auf den Tisch und er gibt mir dafür zurzeit wahrscheinlich 1 ½ Brötchen. Warum macht er das? Weil er mit dem Euro seine Kosten decken und vom verbleibenden Gewinn leben kann. Ebenso hat er die Gewissheit, dass er mit dem Euro völlig andere Güter wiederum selber kaufen kann. Zeitgleich ist es praktisch, denn die Alternative wäre ansonsten ausschließlich Tauschgeschäfte. Beispiel: Du gibst mir das Brötchen, dafür gebe ich Dir fünf Zigaretten oder fünf Möhren. Oder aber ich verpflichte mich 15 Minuten für ein Brötchen für Dich zu arbeiten. Damit funktioniert eine moderne Gesellschaft aber nicht, umso mehr nicht, da wir mehrheitlich unser Einkommen und Existenz im Dienstleistungsbereich erbringen. Flapsig formuliert: Oder wie viel Sack Kartoffeln produzierst Du in Deinem Garten die Du eintauschen könntest? Am Rande: Schnell merkst Du daran auch, wie wichtig unsere Landwirtschaft ist, wenn es wirklich hart auf hart kommt. Ebenso wie wichtig eigener Landbesitz werden könnte, aber dies ist wiederum ein anderes Thema.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Probleme mit dem Geld und seiner Kaufkraftentwicklung, bzw. klarer formuliert, seiner Entwertung durch Inflation, entstehen ebenfalls durch Multifaktoren, dies an dieser Stelle nur auszugsweise:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Staaten verschulden sich und dies fortlaufend und immens steigend. Betrachte mal die deutsche Schuldenuhr pro Einwohner. Nur kurz ein paar Beispiele aus Deutschland: Der Bund war Ende 2020 mit 1.403,5 Milliarden Euro verschuldet. Der Schuldenstand stieg damit gegenüber dem Jahresende 2019 um 18,1 %. Dies trotz steigender Steuereinnahmen. Alle Schulden der gesamten öffentlichen Hände (also Bund, Länder, Kommunen usw.) beträgt aktuell grob 2,3 Billionen Euro in Deutschland, grober Stand der letzten zwei bis drei Jahre. Schwer vorstellbar. Greifbarer und verständlicher wird dies, wenn man es runter rechnet auf uns alle. Dies entspricht sehr grob rund 28.000 Euro pro Einwohner. Du und ich als Mitglieder unserer Gesellschaft haben also diese Schulden pro Kopf, verursacht durch den Staat. Stelle Dir die Frage wie viele Menschen könnten dieses Geld von jetzt auf gleich dem Staat wirklich zahlen, wenn wir gesellschaftlich vor einem drohenden Staatsbankrott stehen würden? Richtig, es wäre nicht möglich! Deutschland kann nicht pleite gehen? Dann schaue bitte in die Geschichtsbücher, dito was Staatsbankrotte allgemein angeht in weltweiter Hinsicht. Dies zur Einordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Krisen wie Naturkatastrophen (wie zuletzt auch in NRW), Pandemie, eben Wirtschaftskrisen oder Sonderereignissen wie jetzt Krieg in der Ukraine und einem erhöhtem Sicherheitsbedürfnis, kann der Staat letztlich effektiv nur mit Geld reagieren. Dies liegt in der Natur der Sache. Er kann nicht ohne Weiteres selber Häuser bauen, Waffen herstellen usw. Dafür leben wir in einer noch sozialen Marktwirtschaft, allgemein formuliert im Kapitalismus, mit eben gerade mehrheitlich einem Markt, bestehend aus der sogenannten freien Wirtschaft, also eigenständigen Unternehmen. Das Gegenteil wären ausschließlich verstaatlichte Unternehmen, was grob formuliert ein Systemwechsel dann wäre in Richtung Sozialismus oder Kommunismus. Beispiel: Die ehemalige DDR. Ich betone dabei, dass die DDR sicherlich gerade dabei nie die gesellschaftliche Idee und Philosophie eines echten Sozialismus jemals realisiert hat, wie noch kein Staat auf der Welt, auch wenn sich viele so betiteln. Durchaus rein philosophisch als Idee betrachtet, schade, funktioniert aber wohl wahrscheinlich nie, aufgrund des Egoismus der Menschen. Gerade in solchen Fällen, wenn der Staat also mit Geld reagiert, sind dies aber Unsummen, neben den lfd. Kosten zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur, die immer anfallen, auch ohne Innovationsfortschritt und nur Erhalt. Dieses Geld wirft er also auf den Markt. Damit Du es ganz grob verstehst und dies ist ausdrücklich so nicht wirklich korrekt dargestellt: Die Nationalbanken oder konkret die EZB druckt dann im Auftrag der Regierungen einfach Geld, sie vermehrt die Geldmenge. Sie gibt Kredite oder kauft Anleihen oder Aktien oder ähnliches und bringt das Geld so in den Finanzmarkt. Gleiches gilt für direkte Leistungen an die Bürgerinnen und Bürger. Das erhöhte Kindergeld wird aus den Steuergeldern in den Markt gebracht, genauso wie eine Corona Hilfe. Das Problem: Das Geld ist im Markt und bleibt im Markt, die Geldmengen haben sich erhöht. Nur nachrichtlich finanztechnisch und finanzpolitisch differenziert man diverse Geldmengengruppen, aber dies würde hier zu weit hier führen, mir geht es um die grundsätzliche Systematik dahinter. So kannst Du ein wenig hinter den Vorhang schauen, worüber Politiker nur bedingt gerne offen und transparent sprechen, zumindest meiner Meinung nach. Durch die Schwankungen von Angebot und Nachfrage sowie Geldmenge, ergeben sich nun Preisbildungen die schwanken, die in seinen Auswirkungen auch wiederum Auswirkungen auf die Kaufkraft und damit die Inflation haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soll mal reichen an dieser Stelle, gehen wir nun auf den Aspekt „Geld ist nie ewig“ ein: Warum sage ich dies? Schaue in die Geschichte und bleibe einfach direkt in Deutschland. Beginne 1850 und gib Währungsreform in Deutschland seit 1850 bei Google ein. Du wirst sehen, dass Deutschland mehrere Währungsreformen hatte. Natürlich ist dies eine ultima ratio, also eine ansonsten unabwendbare Ausnahme. Aber letztlich ist es der einzige Ausweg aus diesem Chaos, dies war bisher immer so. Schaue europa- und weltweit und suche nach vollständigen und teilweise erfolgten Währungsreformen und beschränke Dich sogar auf die letzten 50 Jahre und Dir wird sicherlich etwas komisch werden, versprochen. De facto kann dem Ganzen dann ein Staatsbankrott zugrunde liegen. Sehr aktuelles Beispiel: Sri Lanka. Offensichtliche Indikatoren sind, wenn bei Währungen begonnen wird, dass auf einmal staatlich „Nullen gestrichen werden“, zu Anfang gibt es auf einmal den 1.000 € Schein. Ist der nix mehr wert, streicht man einfach mal eine null, bis hin zur Aufgabe einer Währung. Ursachen sind stets die immensen Staatsausgaben und das über den Verhältnissen leben und vertagen der Schulden in die Zukunft, zu Lasten zukünftiger Generationen. Wirtschaftswachstum auf den Rücken von Schulden, ist ein, wenn nicht der Motor und Prinzip von kapitalistischen Staatssystemen. Dieses System muss, wie beim Kinofilm Matrix, ab und an einem Reset zugeführt werden, damit es wieder neu starten und funktionieren kann. Und irgendwer muss der Verlierer sein, im Zweifelsfall der Steuerzahler. Konkret nenne ich es mal eine politische Entschuldung. Dies wird nur selten so klar ausgesprochen, weil ansonsten ein Großteil von Staaten sofort bankrott und nicht kreditwürdig wäre und global gesehen, alle kapitalistischen Staaten, dieses Spiel so spielen wollen, wenn nicht müssen, soll es irgendwie weitergehen. Solange das Wirtschaftswachstum ausreicht und die Verschuldung in einem angemessen Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt steht, funktioniert das Ganze also jeweils, denn Kredite und damit Gläubiger können bedient werden, kippt dies, wird dies kritisch, siehe zum Beispiel Griechenland vor wenigen Jahren um in Europa zu bleiben. Irgendwie hat es global gesehen durchaus etwas von einem Schnellballsystem oder Scam, also Betrug, wenn Du so willst. Nur mit gewissen gesellschaftlich und globalpolitischen Regeln wie Akzeptanz. Das Spiel funktioniert ziemlich lange, vergleichbar Monopoly. Betrachte solche Systematiken auch ganz einfach mal im Kleinen: In der Griechenlandkrise gab es viel europäische und deutsche Kredithilfe. Warum? Nicht zuletzt auch deshalb, weil das Geld, was wir zum Beispiel südeuropäischen Staaten leihen, häufig zur Bezahlung der von uns exportierten Güter wiederum verwendet wird und hat damit Auswirkung auf die Außenhandelsbilanz und Wirtschaftswachstum von uns, der Motor läuft weiter und bleibt geölt, schick oder? Zeitgleich sieht es nach Hilfe aus und ist es irgendwie auch trotzdem, denn letztlich geht es auch dort zumindest erst einmal weiter. Harte Einschnitte sind in solchen Krisen dann erforderlich, auch hier wieder vorrangig auf dem Rücken und zu Lasten von Otto Normalbürger, also uns, siehe dito Griechenland als Beispiel oder in der Vergangenheit aller Staaten, die Probleme in ihrer Historie hatten. Ich betone bezüglich dieser Ausführungen, dass sehr viel hier bewusst vereinfacht, teilweise etwas aus dem Kontext gezogen und überzogen dargestellt ist. Dies ermöglicht aber, schneller hinter die Kulissen ein wenig schauen zu können und ein grobes Gefühl wie Verständnis für staatsschöpferische wie wirtschaftspolitische und finanztechnische Zusammenhänge gewinnen zu können. Bitte verstehe es ausdrücklich nicht als politische Statements von meiner Seite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Geld also seinen Wert nicht behält, Inflation ganz normal ist, hat viele Faktoren, ihre finanztechnische Steuerung ist entscheidend. Hier befinden wir uns in Europa und in Deutschland aktuell in einer, meiner Meinung nach, historischen Phase von extremen Herausforderungen, auch wenn dies allen noch nicht richtig bewusst zu sein scheint und überall angekommen ist. Dies kann ganz schnell extrem kippen, muss es aber nicht, auch Teil der Wahrheit oder eben noch nicht, aber irgendwann. Meine Message ist hier: Nicht nur auf Geld vertrauen, der Glaube an eine Währung kann schnell flüchtig werden und sie verschwinden. Total unrealistisch für Dich noch immer? Dann benenne ich Dir zum Schluss ein ganz aktuelles Beispiel, was letztlich nur 3 Flugstunden von uns entfernt ist, somit nicht weit: Die Tagesschau berichtet mit Stand vom 04.07.2022: „Die Inflation in der Türkei ist im Juni auf den höchsten Wert seit 1998 gestiegen. Hauptgrund ist die extrem schwache türkische Lira, die Importe drastisch verteuert. Im Juni erhöhen sich die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vorjahresmonat auf 78,62 Prozent, wie das nationale Statistikamt in Ankara mitteilte. Es ist die höchste Inflationsrate seit September 1998 mit damals 80,4 Prozent. Die Türkei kämpfte danach fast ein Jahrzehnt lang damit, die chronisch hohe Inflation zu beenden.“ Dies ist eine Meldung also im hier und jetzt. Stelle Dir konkret vor, was dies für einen einfachen Menschen in der Türkei wirklich im „echten Leben vor Ort“ bedeutet, in finanzieller Hinsicht und bezüglich seiner Kaufkraft: Du hättest im Juni letzten Jahres, jetzt vergleichend dargestellt durch den Euro, auf Deinem Konto 100 Euro gehabt. Dies mit der Kaufkraft, die Du bisher von 100 Euro z. B. für Miete, Lebensmittel usw. gewohnt bist. Nach jetzt nur einem Jahr ist 80 Prozent dieser Kaufkraft verloren gegangen, Du hast noch de facto 20 Euro Kaufkraft auf Deinem Konto oder Portemonnaie. Wenn dies nicht ein eindeutig erläuterndes Beispiel für Dich ist, dann weiß ich es auch nicht. Zudem kannst Du Dir sicherlich denken, so sehr der türkische Staat auch versucht dagegen zu ankämpfen, die türkische Lira hat ein Großteil seines gesellschaftlichen Konsens und Glaubens an das bemalte Papier verloren. Schattenwährung in Form von Euro, Dollar und z. B. Schweizer Franken werden somit unmittelbar oder mittelbar Ersatzwährungen. Sie setzen der eigenen Währung zusätzlich zu. Dies befeuert den Prozess weiter. Über kurz oder lang wird die türkische Regierung voraussichtlich mit einer Währungsreform reagieren müssen oder Maßnahmen die nicht so benannt werden, aber dem inhaltlich gleich oder sehr nahe kommen würden. Beobachte es einfach einmal und verfolge Details zu dem Thema, wenn Du magst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/richpeople.jpg" alt="Bild zur Illustration reicher Menschen mit Schachfiguren"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du sagtest „Superreiche“ gehen aus einer Inflation, einer Wirtschaftskrise oder im Extremfall Währungsreform, fast immer als Sieger hervor! Dies sei historisch immer so gewesen. In Deutschland und in der ganzen Welt bei vergleichbaren Fällen! Wieso ist dies so? Kannst Du Deine Meinung gut begründen und dies anhand eines fiktiven Beispiels erläutern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es Dich interessiert google mal das Thema Superreiche weltweit und wie viel Geld sie halten. Aber wir müssen gar nicht an Bill Gates, Elon Musk, Jeff Bezos und Co. denken und deren Pendants in Deutschland.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmen wir einfach mal eine sehr reiche fiktive deutsche Tochter einer Industriedynastie und nennen sie spaßeshalber Ursula. Ursula wurde aus dem ehemaligen Familienunternehmen ausbezahlt und hat ein sehr hohes Vermögen, sagen wir mal gar nicht so viel, stellen wir uns 200 Millionen Euro vor. Arbeiten muss sie offensichtlich nicht mehr. Gehen wir mal davon aus, Ursula hat gute Berater und Connections, ihr Vermögen ist geschickt verteilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will hier jetzt keinen Roman erzählen und stelle erneut nur auszugs- und ansatzweise dar, welche Möglichkeiten nun Superreiche in Phasen von zunächst heftigen Wirtschaftskrisen und Inflation und Extremfall Währungsreformen haben, nicht zuletzt alleine auch schon dadurch, dass gute Berater dies steuern werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Beispiele:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu Anfang ist Ursula sehr flüssig. Viele Menschen kommen in Not. Sie müssen Häuser verkaufen, Zwangsversteigerungen etc. Ursula schlägt zu und kauft Immobilien, die sogar renoviert und wieder teurer vermietet oder gewinnbringend weiterverkauft werden. Letzteres in Großstädten gerne auch an ausländische Investoren, früher z. B. russische Oligarchen, jetzt halt alternativ den arabischen Scheich und Co. oder den Fußballmillionär.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ursula kauft kleine Firmen in Not auf, die Potential haben, fasst sie zusammen und macht daraus eine einheitliche Aktiengesellschaft, die sie international an den Markt bringt, entsprechend als Hauptaktionär beteiligt ist und dies wird eine Erfolgsgeschichte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie erhält weiterhin fortlaufend Dividenden auf ihre Aktienpakete, vieles davon in Fremdwährung Dollar als Beispiel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wirtschaftskrise nimmt zu, das landesspezifische Geld wird immer weniger Wert, die Inflation steigt zum Beispiel auf 45 Prozent und mehr. Eine Währungsreform droht. Aufgrund der Empfehlungen der Berater und kurz vor der Reform und je nach Thema schon frühzeitiger begonnen, strukturiert Ursula Ihr Geld um. Sie tauscht die bisherige Währung in Fremdwährungen, z. B. aktuell Krone, Schweizer Franken, Pfund oder Dollar. Sie kauft Gold, Platin, Silber und andere Rohstoffe und seltene Erden, investiert in Logistik und Baubranche und noch mehr Immobilien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Währungsreform kommt. Der Staat gibt vor, dass private Vermögenswerte im Sinne von Geldern auf Sparbüchern, Girokonten etc. sagen wir mal und ich betone hier bewusst „nur“ halbiert werden. D. h. aus 1.000 € werden jetzt 500 neue europäische „Tacos“, die neue Währung heißt so. Ursula hat aber Dank ihrer Berater solche Konten kaum noch. Zeitgleich ist sie höchst kreditwürdig und liquide durch die Vermögenswerte. Ausnahmsweise weil sie alles so stresst, fährt sie mal nicht nach Monaco, nein nur auf die Malediven in den Urlaub. Harte Zeiten für Ursula, darüber spricht sie auch mit ihren Freundinnen beim Golf. Man bemitleidet sich gegenseitig und tauscht vor allem Anlagetipps, Visitenkarten und Anlagechancen aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Währungsreform ist zwischenzeitlich gelaufen. Vielen geht es gesellschaftlich noch sehr schlecht. Die neue Taco Währung ist aber tatsächlich, wie erfreulicher Weise, erst einmal stabil, der Staat, vereinfacht hier dargestellt, ist ein wenig bis größtenteils entschuldet. Sicherlich schauten viele Gläubiger in die Röhre. Die Wirtschaft nimmt langsam wieder Fahrt auf. Der Taco hat einen neuen belastbaren Wechselkurs, zu anderen etablierten Währungen und z. B. Gold. Was macht Ursula nun? Dank Ihrer Berater tauscht sie jetzt die Fremdwährungen wieder in Taco, dito Ihr Gold, denn Gold wertet nun wieder etwas ab. Sie tauscht aber letztlich nahezu 1:1 vielleicht sogar mit mehr Gewinn als vorher, weil der Taco noch nicht so stark ist, im Verhältnis zu anderen Währungen. Zeitgleich nimmt sie jetzt noch zinstechnisch clever sehr günstige Kredite in der neuen Währung Taco auf, für neue Investitionen. Alle anderen normalen Menschen, hatten soeben mindestens 50% Ihrer Vermögenswerte verloren, es wurde halbiert. Sie haben sich damit aber nach kurzer Zeit abgefunden, was sollen sie auch machen. Sie sind sogar ein wenig froh darüber, dass Geld endlich wieder Geld ist, die Inflation ein Ende hat und Preisstabilität einkehrt. Gesellschaftliche Ruhe kehrt langsam aber sicher ein, Menschen setzen sich wieder Ziele, planen und beschäftigen sich mit ihrem normalen Alltag. Viele sind aber noch in Not. Ursula geht wieder einkaufen, Immobilien, Firmen, Aktienbeteiligungen etc., nutzt die sich jetzt bietenden Notsituationen und Einkaufschancen gut aus. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ursula ist glücklich wenn sie nach weiteren zehn Jahren zurück schaut. Dank Ihrer Berater hat sich ihr Vermögen von ehemals 200 Millionen Euro auf nun neue 450 Millionen Tacos gesteigert und die Kaufkraft des Tacos ist sogar gestiegen, weil neue und vermeintlich gute Währung, die ja nun „immer bleiben wird“, da ist sich die Regierung und Gesellschaft „total sicher“ als neue Mehrheitsmeinung. Ursula muss lachen und erklärt diese Systematik ihrer Tochter und die der Enkelin und gibt die Visitenkarten Ihrer Berater raus. Sie fährt glücklich und erholt sowie ausgeglichen mit ihrer Tochter in den Urlaub nach Monaco. Die Golffreundinnen haben zu einer Party auf Ihren Jachten eingeladen. Irgendwie versteht sie die Armut der anderen Menschen gar nicht, wahrscheinlich arbeiten die einfach nicht hart genug für ihr Geld, was hatte sie doch für stressige Momente in letzter Zeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist jetzt natürlich sehr überspitzt und plakativ, fast schon ketzerisch, dargestellt als erläuterndes Beispiel von groben Systematiken. Es soll auch ausdrücklich kein Mobbing und Shitstorm gegen reiche Menschen sein. Ich habe höchsten Respekt vor Menschen, was zum Beispiel Jeff Bezos angeht, als Beispiel, wenn ich sehe, was letztlich doch durchaus vorrangig er selber mit Amazon seit Anfang der 90er Jahre aufgebaut hat. Es gibt immer wieder solche Menschen die polarisieren und durch Leistung wie Glück so hochkommen. Sie schaffen zudem innerhalb dieses Prozesses viel Wachstum und damit auch wichtige Arbeitsplätze. Es gibt aber ebenso viele Superreiche, wie Ursula, deren Reichtum sich nicht mehr aus dem eigenem Unternehmertum aufbaut, sondern aus Dynastien und Vererbung. Wie brauchen starke Wirtschaftskräfte auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen, wobei in meinem Beispiel ersichtlich wird, viel vom Arbeitsmarkt bleibt hier teilweise nicht übrig zur Geldvermehrung. So geht dies seit Jahrhunderten und über Dynastien hinweg. Ist so und wird tendenziell so bleiben, ob man es gut oder verwerflich findet. Am Rande: Deshalb hätte ich auch kein Problem höhere Steuern geeignet wohlgemerkt in diesem Bereich einzuführen für Superreiche, am besten wie sinnvoller Weise in ganz Europa oder was besser wäre, aber unrealistisch, global, denn davon sind alle Länder und Gesellschaften betroffen. Dafür gibt es Lobbyarbeit und Parteispenden, gerade in Ländern mit Compliance Problemen. Wieder ein Thema für sich. Diese Steuereinnahmen dann vorrangig gesteckt in gesellschaftspolitische Transferleistungen und vor allem den Bildungssektor, könnten gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt schützen, den ich persönlich sehr wichtig finde. Ebenso im Bereich Bildung könnten sich neue Chancen ergeben, so dass der nächste Jeff Bezos, Elon Musk oder Bill Gates vielleicht einmal nach sehr vielen Jahrzehnten Max Mustermann, Andreas Müller oder Claudia Schmidt heißen könnte. Aber ich drifte schon wieder ab und träume ein wenig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erzähle Dir dies also nicht, um nicht Dich zu frustrieren, sondern damit Du die Zusammenhänge hinter dem Vorhang ein wenig verstehst. Als kleinen weiteren Appetizer in diesem Kontext noch der Hinweis: Google doch mal was Staatsbanken in den letzten 15 Jahren auch in Europa an Gold gekauft haben! So viel, echt? Warum wohl? Gold bleibt rar, ist eine Versicherung für Kaufkraft und Macht. Für eine Unze Gold hast Du in Rom eine Toga bekommen, heute mindestens einen sehr guten und teuren Anzug (Eine Unze Gold liegt zurzeit ungefähr bei 1.700 €). Hat ein Staat viel Gold, kann er seine Währung, wenn auch nicht offiziell, stützen und im Falle einer Staatskrise ist es eine gute Basis zur entweder Abwendung oder Fundament für eine Währungsreform und Gewährleistung wie Sicherung der staatlichen Handlungsmacht. Übrigens holt Deutschland seit einigen Jahren seine weltweiten Goldbestände nach Deutschland zunehmend zurück. Warum? Also weil… Ach lassen wir das mal an dieser Stelle, Du kannst es Dir schon denken und ein Schelm wer Komisches dabei denkt und eventuell ein flaues Gefühl in der Magengegend bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also hinnehmen, und daraus Schlüsse ziehen, was Du lernen kannst. Dies ist meine Devise. Ansonsten sich freuen, dass Erling Haarland aufgrund seinem Wechsel vom BVB zu nun zukünftig ManCity rund 600.000 Euro die Woche verdienen wird. Hoffentlich hat er und wird er gute Berater haben, die ihm das erklären bzw. für ihn machen. Und ja auch hier gilt, Angebot und Nachfrage und irgendwo auch die Inflation bestimmen Preis und Gehalt, weil es der Markt hergibt. Dies ist also kein Bashing gegen Erling, sondern sollte lediglich ein letztes Beispiel zu Marktsystematiken sein. Der Markt und seine Möglichkeiten bestimmen in unseren Systemen, wie ebenso die Geldmenge und Inflation als Faktor, den Preis. Ist wie es ist. Passe Dich besser an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was könnte die Inflation wirksam bekämpfen? Gesamtgesellschaftlich und finanzpolitisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier kann ich nur Anhaltspunkte liefern und ich vermute deutschland- und europaweit arbeiten und denken darüber sehr kompetente Menschen viel intensiver als ich nach, mit hoffentlich sehr guten zukünftigen Ergebnissen, im positiven Sinne für uns alle. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anhaltspunkte könnten meiner Meinung nach sein:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Massiver stattlicher Schuldenabbau, weniger Neuschulden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Keine erheblichen Lohnerhöhungen, auch wenn dies temporär dann das Wirtschaftswachstum bremst und unpopulär in solchen Zeiten ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verzicht und temporäre Einbußen von Lebensqualität von uns allen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stärkere Unabhängigkeit auf dem Energiemarkt und dies ist besonders wichtig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erhöhungen von Steuern bei Superreichen und allg. Vermögenssteuern zur staatlichen und gesellschaftlichen Einkommensgenerierung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konsolidierung von Unternehmen durch Insolvenzen, die eigentlich Zombies sind, aufgrund fehlender Innovationen, mit dem Negativeffekt gestiegener Arbeitslosenzahl und persönlichen Einzelschicksalen, so traurig dies auch ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Investitionen nur in Zukunft im Sinne von Infrastruktur und Innovation, also konkret Digitalisierung und Bildung. Zeitgleich dient gesteigerte Bildung gesamtgesellschaftlich der Bekämpfung von Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung….
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch wenn ich dies nicht gerne sage: Im Energiesektor temporär zumindest zu Lasten von Klimathemen, wobei evaluiert werden müsste, was die Langzeitfolgen sind, Rückgriff auf alte oder Übergangssysteme. Vielleicht ist ein temporäres Kohlekraftwerk mit bestmöglich verbesserter Filterfunktion zurzeit nicht die schlechteste Idee. Nein, mich bitte nicht schlagen, liebe Friday for future Kids und ja, das meine ich ernst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wichtig: Starke Anhebung der Leitzinsen, auch wenn fatal für den Aktienmarkt im ersten Impuls.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vieles mehr, ich kann hier wie gesagt nur Ansätze liefern und Dir ein Verständnis vermitteln der groben Zusammenhänge und es wird hierzu auch klar abweichende Meinungen geben. Dies liegt in der Natur der Sache, macht es spannend und interessant, bilde Dir vor allem Deine ganz eigene Meinung. Wenn Dich meine Meinungsbekundungen dazu animieren, umso besser. Letzter Kommentar: Viele solcher Maßnahmen wären in Wahlperioden nicht gut für einen Machterhalt, somit eher also nicht im Sinne von Marketing zu verkaufen, auch Teil der Wahrheit und häufig Hindernis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay, das war viel Hintergrundwissen und wir haben jetzt ein grundsätzliches Verständnis. Aber interessant ist doch vor allem was kann ich jetzt ganz konkret tun, innerhalb der Inflationsphase und der also potentiell einsetzenden Wirtschaftskrise? Was kann ich in meinem Alltag tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies hat aus meiner Sicht drei Aspekte im Kern: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             1. Kosten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             2. Einkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             3. Vermögensanlage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sinkt Deine Kaufkraft und Du willst Dein Vermögen schützen oder weiter aufbauen sowie bedingt mit gewissen Einschränkungen zeitgleich Deinen Lebensstandard einigermaßen halten, kannst Du im ersten Schritt auf die Kosten und deren Reduzierung schauen. Ganz praxisorientiert ein paar Tipps zum Thema Kosten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hinterfrage Deine Versicherungen. Selbst vorhandene neu abschließen, ggf. auch nur beim gleichen Anbieter zum aktuellen Tarif. Häufig kannst Du ein paar Euros sparen. Bei der KFZ-Versicherung jährlich zu hinterfragen, bei allen anderen Versicherungen alle 3-5 Jahre ist meine Empfehlung. Dies in Bezug auf Aufwand und Nutzen. Neben geringerem Beitrag, bei häufig besseren Versicherungsbedingungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kostenreduzierung im Kleinen: Girokonto noch bei einer normalen Bank? Würde ein kostenloses Konto bei einer Direktbank auch genügen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abos prüfen: Amazon Prime, Disney Channel und Netflix erforderlich oder reicht eventuell Netflix? Gehst Du wirklich regelmäßig ins Fitness Studio oder bist Du so wie ich der Wunschkunde, der eine Mitgliedskarte hat und sie regelmäßig am Studio vorbeifährt? Vielleicht doch besser joggen? Irgendwo noch Vereinsmitglied?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einkauf: Kostensteigerung begegnen durch diverse Maßnahmen. Können mehr Artikel beim Discounter gekauft werden in letztlich vergleichbarer Qualität? Sind mehr Preisvergleiche möglich?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einkauf: Bedarf hinterfragen: Brauche ich jetzt ein neues Smartphone oder das achte paar Schuhe? Durch gesellschaftliche Reduktion von Nachfrage, führt dies dauerhaft, wie beschrieben, irgendwann wieder zu einem Angebotsüberhang, die Folge wären wieder sinkende Preise, ist klar glaube ich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anspruch: Muss es der 4* Urlaub in Griechenland sein oder hätte eine Finca auch mal seinen Reiz oder wechsele ich das Reiseziel in ein Land wo der Euro mehr Kaufkraft noch hat, z. B. Bulgarien, Polen oder angesichts der immensen dortigen Inflation, wie beschrieben, die Türkei? Wenn ja, kann ich mich damit auch gesellschaftspolitisch und ethisch identifizieren und dies vertreten, auch die Frage solltest Du Dir stellen. Vielleicht ist der bescheidenere Urlaub auch allgemein denkbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auto: Du tankst Super E5? Kann Dein Auto E10 tanken? Brauchst Du Dein Auto wirklich? Würde ein Wechsel per Leasing evtl. auf ein E-Auto Sinn machen, falls noch Förderung möglich und Du es Dir leisten könntest?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nebenkosten: Strom-, Gasanbieter prüfen, ggf. wechseln soweit möglich. Dito Internetanschluss und Handyanschluss prüfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anspruch: Fleischkonsum reduzieren, zeitgleich gut für die Umwelt und Gesundheit. Ausdrücklich: Da sitze ich im Glashaus und habe „gut reden“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vieles mehr. Was ich sagen will: Hinterfrage Dein Alltagsleben und suche Kostenfresser und für Dich ganz individuell mögliche, wie für Dich akzeptable Einsparungspotentiale, die Deine Lebensqualität für Dich gefühlt nicht sonderlich tangieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kostenreduzierung durch Investitionen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Solltest Du über Vermögen verfügen, könntest Du trotz der hohen Preise darüber nachdenken, sinnvolle Investitionen zu tätigen. Falls Du Hausbesitzer bist, würde Solar, also Photovoltaik, Sinn machen? Wärmepumpe möglich? Hausdämmung? Wechsel der Energieträger? Neue Heizung, hydraulischer Abgleich? Thermostate, Wartung etc.? Zeitgleich würdest Du unabhängiger und es ist noch gut für die Umwelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt kommen wir zur Einkommensseite:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht also um den Erhalt oder sogar die Wiedererhöhung Deiner Kaufkraft durch mehr Einkommen. Wie kann oder könnte dies funktionieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bist Du normal tariflich beschäftigt, bist Du letztlich weitestgehend machtlos und somit abhängig von den Tarifverhandlungen. Je nach Deinem Stellenwert am Arbeitsplatz kannst Du Dich aber eventuell nach Sonderleistungen auf anderen Ebenen informieren: Diensthandy mit privater Nutzungsmöglichkeit? Dienstwagen? Sondertantiemen? Denkbar oder nicht, prüfe Deine Chancen, Fragen kostet ggf. nichts, gutes Vertrauensverhältnis beim Arbeitgeber vorausgesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bist Du außertariflich: Kannst Du Dein Gehalt selbst zeitnah neu verhandeln und erhöhen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Marktwert durch Arbeitgeberwechsel prüfen! Neue Firma, eventuell neues Glück, mehr Gehalt beim gelungenen Stellenwechsel denkbar? Prüfe die Arbeitsmarktsituation für Deinen Beruf und Branche und recherchiere die Marktmöglichkeiten. Verliere dabei aber auch nicht aus den Augen, wie wichtig die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist. Wie wohl fühlst Du Dich im Team und mit weiteren Rahmenbedingungen?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alternativer Nebenerwerb denkbar? Zweitjob oder selbständig nebenher etwas?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich will es nicht altersabhängig machen, aber wahrscheinlich etwas leichter ist es, wenn Du noch jung bist: Denkbar ein weiteres Studium oder Aus- und Fortbildung mit höherem Bildungsgrad und Nachfrage am Arbeitsmarkt? Nebenberuflich eventuell, mit der Perspektive durch einen Aufstieg Dein Einkommen zu verbessern?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und auch wenn es komisch klingt: Einkommensgenerierung durch Verkauf. Bei Ebay als Beispiel wirst Du mehr los als Du denkst und Kleinvieh macht auch Mist wie man so schön sagt. Aber irgendwann ist der Keller dann vielleicht leer, also nur eine temporäre Sache, aber zeitgleich schön aufräumend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt zum Bereich Vermögen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Geld einfach rumliegen lassen, wenn Du welches monatlich, wie allgemein, über haben solltest und wenn ja herzlichen Glückwunsch dazu, wäre fatal. Es wird bei diesen Inflationsquoten immer weniger wert werden und dies zunehmend schneller, hatten wir schon erarbeitet. Zeitgleich hortest Du damit die Währung, die aktuell zunehmend ihre Kaufkraft verliert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind also denkbare Alternativen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerade auch in fallenden Märkten Aktienkäufe im Sinne antizyklischen Verhaltens. Dabei breit gestreut und eventuell eher BlueChips mit hohen Dividenden im Sinne von Global Playern oder systemrelevanten Firmen und Branchen. Ausschüttung ggf. in Fremdwährung und sofortige Reinvestion der Erträge, sogenannter Thesaurierung. Am besten in Form von Aktienfonds und nicht Einzelwerten und innerhalb dessen am besten als passiver Fond.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kauf von Gold, physisch oder z. B. als ETC Fond. Ggf. auch andere Rohstoffe, je nach persönlicher Sichtweise und Risikobereitschaft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kauf von Immobilien. Dies geht auch im Kleinen, z. B. durch offene Immobilienfonds. Beim Kauf „echter Immobilien“ generierst Du passives Einkommen und kannst selber Kosten weitergeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Investitionen in Zukunftsmärkte bei langer Haltefrist, meiner Meinung nach und nach wie vor: IT, Digitalisierung, disruptive Technologie, Mobilität, Klima und Biotechnologie. Aber vorsichtig sein und vorher intensiv informieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Punktuell Anleihen, wenn die Zinsen weiter anziehen sollten. Damit wirst Du aber in Kurz- und Mittelsicht die Inflationsfolgen nur reduzieren können, wirkliche Realrendite mittelfristig eher unwahrscheinlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Du richtig viel Geld hast, eventuell Wechsel in Fremdwährungen und entsprechende Konten, wie z. B. Schweizer Franken oder Krone.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aufgeschobene Investitionen tätigen: Das Geld wird weniger Wert. Soll heißen, kannst Du Dir die Solaranlage leisten, kaufe oder miete sie trotz der hohen Preise aktuell. Dadurch reduzierst Du dauerhaft laufende Kosten. Wichtig dabei ausführliche Prüfung der Amortisation und somit des break even points, vergleichende Angebote mehrerer Bieter einholen. Zu kompliziert und Du bist skeptisch: Überschaubarer wäre die Thematik von Dämmmaßnahmen, wenn Du Hausbesitzerin bist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und zu guter Letzt: Bei Investitionen prüfen, ob Du Dir alternativ nicht sogar noch besser tatsächlich Schulden leisten kannst. Die Inflation frisst auch die Schulden, wie schon erklärt. Beispiel die Solaranlage kostet 20.000 Euro. Die hast Du zwar und sogar mehr. Stattdessen ziehst Du einen aktuell noch sehr günstiger Kredit und legst Dein Geld anders an. Die Inflation frisst zeitgleich Deine Schulden. Aber vorsichtig sein, genau prüfen wie Du vorgehen würdest.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allgemein orientiert und formuliert: Sachwerte stehen im Vordergrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtiger Hinweis dabei von meiner Seite: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies stellt wie immer kein Handlungs- und Handelsaufforderung von mir dar. Prüfe und beachte steuerliche Auswirkungen. Willst Du verbindliche Beratung und Empfehlungen sowie Aussagen, wende Dich an zuständige Stellen, z. B. Steuerberater und Fachanwälte und sonstige Einrichtungen. Du handelst auf ausschließlich eigene Verantwortung und Haftung. Dies hier sind nur meine persönlichen Meinungsbekunden im Sinne von allg. Technik und Wissensvermittlung aus meiner Sicht der Dinge, ohne dabei Anspruch auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit sowie wissenschaftliche oder finanztechnische Belastbarkeit zu erheben. Soweit zum Disclaimer, der immer mal wieder erforderlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/bitcoinBearMarket.jpg" alt="Bitocin im Bärenmarkt als Bild"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war jetzt tatsächlich praxisorientiert. Du hast diesen Beitrag aber auch betitelt mit: „Sieger entstehen im Bärenmarkt!“ Was meinst Du damit noch konkreter? Kann ich profitieren von der jetzigen Situation in Deutschland und Europa?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst einmal kurz und knapp zur Erklärung, wer mit dem Begriff nichts anfangen kann: Läuft es an den Börsen, Aktienmärkten und allg. im Finanzsektor richtig gut, spricht man von einem „Bullenmarkt“. Läuft hingegen alles eher schlecht oder ist sogar eine Krise und Crash, wie aktuell so zu sehen aus meiner Sicht, spricht man von einem „Bärenmarkt“. Dies ist glaube ich wichtig, kurz erläutert zu haben. Wir sind also aktuell in einem Bärenmarkt oder Bärenmärkten. Soweit dazu und zur Einordnung des Themas. Deshalb siehst manchmal auch den Bullen in der Tagesschau als Statue, wenn von der Börse in Frankfurt berichtet wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich damit sagen will, ist die Psychologie der Menschen wie sie emotional entscheiden und handeln, gerade im Finanzbereich. Ganz konkret: Die Börsen brechen ein. Viele entdecken das spät oder zu spät. Sie sind dann entsetzt, werden ängstlich, wollen sich absichern und verkaufen mitten in der Krise. Umgekehrt die Börsen ziehen extrem an, wird ebenfalls in der Regel spät oder erneut zu spät entdeckt und man kauft dann zu teuren Preisen. Der Mensch ist ein Herdentier „und wenn alle jetzt verkaufen, dann muss da was daran sein, dann verkaufe ich“. Denke an die Klopapier und Thematik Hefe und Mehl während der Pandemie usw. Umgekehrt genauso. Genau dies halte ich für bedenklich und Emotionen sind eher fehl am Platz, wenn es um Deine Finanzen geht, zumindest mehrheitlich und meine klare Meinung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erläutere Dir dies an einem Zitat von Warren Buffet, einem sehr bekannten, erfolgreichen und erfahrenen Akteur an den weltweiten Aktienbörsen dieser Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warren Buffet erläuterte einmal:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit umschreibt Warren Buffet perfekt antizyklisches Verhalten. Seine damit erläuterte Philosophie: Aktien von einem Unternehmen, von dem Du überzeugt bist, was solide ist, innovativ und gut, bleibt gut, auch und gerade in einer Krise. Unabhängig vom Einbruch seines Aktienwertes und wie sich dieser aktuell und gerade in einer Krise entwickelt. Denn dies ist durch viele weitere Faktoren partiell beeinflusst. Ggf. geht es sogar gestärkt daraus hervor. Um so cleverer ist es also hiervon viele Aktien genau dann zu kaufen, wenn sie alle anderen panisch verkaufen und sie günstig am Markt sind. Alle verkaufen, die Preise fallen. Bester Zeitpunkt also zu einem Nach- oder gut gewählten Erstkauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der oder Diejenige die also in einem Bärenmarkt die Chance nutzt, konsequent ein- und bzw. nachzukaufen am Aktienmarkt, in welcher geeigneten Form auch immer, wird unter Einbezug und Betrachtung von langen Zeiträumen daraus im Regelfall als Gewinner und Sieger hervorgehen. Seine Gewinne werden auch potentiell deutlich höher sein. Da Aktien zudem im Kern Sachwerte sind bzw. sich auf ein Unternehmer beziehen, entziehen sie sich ein Stück weit der Inflationsthematik, solange sie weiter existieren und nicht insolvent gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Kern ist hier also meine ganz persönliche Meinung, dass auch bei weiter fallenden Aktienmärkten ein Nachkauf zu günstigen Preisen, wie Erstkauf, umso mehr in Zeiten von Inflation, sich z. B. in fünf oder zehn Jahren sehr rentieren und als sinnvoll herausstellen kann, wenn auch nicht muss. Dann wirst Du auf der Siegerstraße, startend aus einem Bärenmarkt heraus, sein. Du wärst damit ein „Antizykler“, was die wenigsten verstehen und schaffen. Wichtig dabei: Den perfekten Zeitpunkt wirst Du nie finden, stehe nicht zu lange an der Bushaltestelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wohlgemerkt kann auch hier dies kein Versprechen sein, stellt nur meine persönliche Meinung dar und den Disclaimer hatte ich ja schon benannt. Du handelst auch hier auf ausschließlich eigene Verantwortung. Ausschließlich Dein Risiko. Niemand kann versprechen, wie sich Märkte entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay, interessant! Wie sieht dies in Bezug auf den aktuellen Kryptocrash bei Bitcoin und Co. aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Thema Krytowährungen, Bitcoin und Co. habe ich schon sehr viel beigetragen, denke ich, sowohl im Podcast Denkmanufaktur, wie ebenso im myMPI | Blog. Deshalb versuche ich es für meine Verhältnisse mal relativ kurz und knapp zu halten und nicht zu detailverliebt zu sein. Interessieren Dich Bitcoin und Co. sehr, schaue dort. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber zumindest ein paar Statements dazu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bitcoin und andere Kryptowährungen sind ein nach wie vor noch junger Markt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Regulierung erfolgt sukzessive, potentiell wird es dadurch belastbarer, stabiler, seriöser. Ganz frisch und aktuell gab es jetzt neue Regulierungsvorgaben der EU im Juni/Juli. Dies hinausgehend über bereits von mir erläuterte Maßnahmen konkret in Deutschland. Informiere Dich darüber, bei Gelegenheit mache ich dazu vielleicht ein kurzes Update.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktuell findet fortgesetzt eine Konsolidierung statt am Markt. Scams und Angebote wie Konzepte ohne Fundament sortiert der Markt zurzeit aus. Leider mit heftigen Einzelschicksalen wie man am Totalverlust Terra Luna gesehen hat. Auch durchaus krasser, weil noch sehr unreguliert anders, sehr freier Markt, also ohne Rücksicht auf Verluste und auch Totalverluste in vielen Fällen von privaten Anlegerinnen vorrangig. So etwas wie Einlagensicherung oder ähnliches gibt es hier nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            DeFi Märkte, also dezentralisierte Finanzmärkte ist noch immer total neu und befindet sich am Markt im Sinne von Sondierung. Auch hier konsolidiert sich der Markt, eine meiner Meinung nach gesunde Entwicklung, leider auch wieder in Einzelfällen mit persönlichen Schicksalsschlägen im Sinne von Totalverlust. Beispiel neben Terra Luna sind zum Beispiel die Probleme beim Anbieter Celsius, aktuell neu die Börse Vauld und viele mehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Kryptomarkt lebt von Schlagzeilen und ist sehr kommunikativ, umso überzogener sind viele Berichte und zielen auf Klickrates ab. Auch dessen solltest Du Dir bewusst sein. Kryptomärkte verliefen zumindest bisher tendenziell immer in durchaus sehr extremen Wellen. Dies könnte, ich betone könnte, auch jetzt so sein und nach dem Down holt der Markt Schwung für einen neuen rasanten Aufstieg. Ebenso könnte die jetzige Phase aber auch der Anfang vom Ende für Kryptowährungen für lange Zeit sein. Sagen kann Dir dies wirklich niemand. Jeder der dort etwas verbindlich behaupten würde, würde meiner Meinung nach lügen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer in Krytpo investiert, sollte wissen und verstehen, dass immer und ich betone stets immer, Totalverlust jederzeit droht! Investiere nur mit Geld, welches Du niemals im Ernstfall benötigen solltest. Dies ist und bleibt meine klare Meinung dazu.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der derzeitige Crash ist wirklich sehr heftig, die Konsolidierung massiv, die Bereinigung ebenso am Markt was Anbieter angeht, was ich aber positiv sehe. Dies bietet die Chance, dass der Markt positiv und gestärkt daraus hervorgeht, aber nicht muss, siehe oben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gezeigt hat sich auch, wider Erwarten führen hohe Inflationen und Krisen gerade nicht in eine Flucht in die Kryptowährungen die sich wert steigernd abbilden würde. Dies haben viele anders erwartet am Markt. Auch ich ganz persönlich, muss ich sagen, als Investor im Kryptobereich. Insbesondere auch Bitcoin profitiert zurzeit überhaupt nicht von den Inflationsentwicklungen in Deutschland, Europa, den USA und weltweit. Der Bitcoin zeigt hier auch nicht in Ansätzen die Wertspeicherfunktion, im Sinne von Wertversicherungsfunktion, von zum Beispiel echtem und physischen Gold, als Gegenbeispiel. Die Kryptowährungen können sich allgemeinen Entwicklungen am Markt also nicht zu entziehen. Die Zinserhöhungen der FED und EZB scheinen sich ebenfalls eher kontraproduktiv für eine positive Wertentwicklung auszuwirken. Viele Anlegerinnen und Anleger flüchten zurzeit massiv auf dem Kryptosektor, aus diesen und vielen weiteren vielschichtigen Gründen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist nicht alles an dieser Stelle, bei weitem nicht, aber soll mal als Voranstellung reichen. Du möchtest in Summe meine Meinung dazu hören:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Aspekt Sieger entstehen im Bärenmarkt, könnte und ich betone nochmals und deutlich könnte, auch hier greifen. Bitcoin ist extrem gefallen, schwankt aber aktuell zwischen, sehr grob formuliert, zurzeit 18.000 Euro und 20.000 Euro mit Stand Anfang Juli 2022. Dies ausgehend von ehemals rund und grob 60.000 Euro im November 2021, was schon für sich spricht, was die Konsolidierung angeht. Irgendwie zeigt dies, dass niemand zurzeit, einschließlich des Marktes selber, weiß, wohin die Reise gehen wird. Gerade im Krytobereich kaufen die meisten Menschen erst dann, wenn in der Tagesschau plakativ formuliert wieder berichtet wird, der Bitcoin hat eine Rekordmarke wieder gerissen. Genau dann zu kaufen, ist zumeist falsch. Da sind wir wieder beim Herdentrieb und eben nicht antizkylisch, wie schon beschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Tendenz würde ich sagen, im wirklich Bewusstsein und Verstehen von jederzeitigem Totalverlust, Verwendung nur von Geld welches Du keinesfalls benötigst, könnte es und ich betone könnte, Sinn machen, jetzt einzusteigen. Dies aus der Überzeugung dann aber heraus, dass man an diesen Markt und den jeweiligen Coin glaubt und der Technik und den Zusammenhängen dahinter, die ich schon in anderen Beiträgen und Stellen erläutert habe. Und beachte unbedingt: Kaufe nie etwas, was Du nicht wirklich verstanden hast!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Bitcoin sei gesagt, bald ist irgendwann Schluss mit dem Schürfen, also Mining. Die Menge an konkret Bitcoin ist definitiv endlich. Ein Nachdrucken wie bei staatlichem Geld ist definitiv und unwiderruflich, nach meinem technischen Kenntnisstand und meiner Meinung nach, nicht möglich. Absolute staatliche Regulation auch nicht wirklich auf technischer Ebene. Eine unterstellte Begehrlichkeit, Glaube an Bitcoin und Einsatzzweck vorausgesetzt (kann auch rein die Wertspeicherung in sich sein, im Vergleich als digitales Gold, was zurzeit aber als Argument sehr schwächelt), im Sinne somit von gleichbleibender oder steigender Nachfrage vorausgesetzt, könnte man mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit annehmen, dass Bitcoin aus dieser Krise wieder herauskommt und wieder und ggf. sogar deutlich im Preis steigen wird. Eventuell auch erneut als strahlender Sieger. Es bleibt aber auch dabei, dass es Prognosen für die kommenden fünf Jahr gibt, die von Totalverlust sprechen, wie ebenso davon, dass ein Bitcoin mehrere 100.000 Euros wert werden könnte. Wo es Nord- und Südpol gibt, liegt nach Lebenserfahrung die Wahrheit recht häufig in der Mitte, im Bild bleibend, also am Äquator.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hier, wiederhole ich meinen Disclaimer: Dies ist keine Handlungs- oder Handelsempfehlung, Du handelst ausschließlich auf eigene Verantwortung. Dies ist nur meine persönliche Meinung! Alles Dein eigenes Risiko!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Aspekt, sich am besten eher antizyklisch zu verhalten, ist sehr interessant! Ich habe die Chance die darin liegt verstanden. Zeitgleich ist mir dies aber auf Dauer viel zu stressig. Ich müsste ja ständig die Märkte beobachten und meine Entscheidungen und Handlungsweisen wohl sehr oft prüfen. Dies ist eher nichts für mich! Gibt es nicht noch weitere praxisorientierte Alternativen dazu?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gibt es. Zeitgleich bequem und man kann tendenziell relativ wenig verkehrt machen. Ganz kurz und knapp praxisorientiert und ausschließlich erneut meine persönliche Meinung: An Aktien als zumindest Bestandteil einer guten Vermögensanlage und dessen Aufbau führt, meiner Meinung nach, kein Weg vorbei. Zeitgleich ist Portfolio- und damit Risikodiversifikation sehr wichtig. Die absolut bequemste Art und Weise wäre, jeden Monat nur Geld zu investieren, wo Du Dir sicher bist, da muss ich die nächsten zehn Jahre, besser noch länger, gar nicht dran und dies bleibt auch wirklich so. Ist dem so, dann suche Dir einen kostengünstigen passiven, sogenannten ETF Fonds, der einem Weltindex folgt. Beispiel könnte ein ETF Fonds auf den FTSE all World Index sein oder dem MSCI World Index. Willst Du es etwas nachhaltiger dabei haben, kannst Du auch eine Variante wählen, die bestimmte Marktsektoren ausschließt. Dieses Indizes haben dann gewisse Kriterien gegen z. B. Waffenindustrie oder klimaschädliche Dinge, aber ansonsten dito weltweite Ausrichtung. Suche hierfür nach einem Weltmarktindex zeitgleich mit dem Hinweis und der Abkürzung zum Beispiel ESG oder SRI. Weitere Informationen und Beschreibungen wirst Du dann bei einem ETF Fonds dazu finden, die Dir vieles erklärt, was ich jetzt und hier an dieser Stelle nicht mache, würde zu weit führen. Mit wenigen Euros, möglich je nach Depotbank bereits ab 25 bis 50 Euro monatlich, kaufst Du von einem solchen Fonds jeden Monat nun Anteile als Dauerauftrag oder Lastschrift. Du investiert damit, ab dem ersten Euro, in eine breit gestreute Palette von Aktien und damit Unternehmen in Summe. Einzelne Ausfälle sind somit in der Tendenz als Risiko zu vernachlässigen. Dadurch, dass Du jeden Monat wiederkehrend kaufst, nutzt den sogenannten „Cost Average Effekt“. Dies bedeutet ganz einfach ausgedrückt, dass Du halt immer kaufst und dies gleichbleibend, z. B. immer für 50,00 € je Monat. In Zeiten wie jetzt, bekommst Du dann relativ viele Fondsanteile für Dein Geld und kaufst sehr günstig ein, kaufst noch mehr, wenn der Aktienmarkt weiter fällt. Du bist in dem Moment, ob gewollt oder nicht, also automatisch antizyklisch unterwegs. Die Chancen und Risiken daraus, habe ich ja schon erläutert. Du kaufst aber auch in eben sehr teuren Phasen, wenn also die Börsen brummen. Dies ist dann eher nicht antizyklisch, aber nicht schlimm, denn: Der Effekt ist aber auf lange Sicht, logischer Weise, dass Du einen sehr guten Durchschnittspreis erzielen würdest. Wenn Du dann noch einen thesaurierenden ETF Fonds dabei wählst, werden Ausschüttungen also anteilige Dividenden sofort wieder angelegt. Der Vorteil ist dabei konzeptionell: Keinerlei emotionaler Stress für Dich, Du kaufst stumpf im Sinne von „buy &amp;amp; forget“. Machst Du dies mit einem sehr langen Anlagehorizont, ich spreche hier von mindestens 10 Jahren, hättest Du mit Blick in die Vergangenheit Dich durchaus am Ende sehr gefreut über erfreuliche Wertsteigerungen und Rendite, je nach Verlauf irgendwo zwischen 5 bis 12 Prozent, je nachdem welche Zeiträume Du untersuchen würdest. Außerdem entscheidest Du ja über den Zeitpunkt des Verkaufes. Selbst wenn Du nicht mehr in dieser Form sparst, aber das Geld nicht unmittelbar benötigst, kannst Du eine sehr positive Börsenentwicklung durchaus gelassen abwarten und dann erst verkaufen. Dies erhöht nochmals die Chancen. Dies ist und kann natürlich nie eine Zusicherung für die Zukunft sein, Risiko ist immer. Aber es ist bequem. In der Tendenz empfehlen dies auch z. B. Institutionen wie FinanzTip und andere seriöse, tendenziell unabhängige Finanzdienstleister und Verbraucherschutzzentralen, dies nachrichtlich. Dies ist bequem und meines Erachtens nach sehr gut. Informiere Dich einfach dazu oder kontaktiere mich wenn Du magst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Kaufprinzip als Solches, kannst Du aber letztlich, in Bezug auf den beschriebenen Cost Average Effekt, auf jeden Markt übertragen, so zum Beispiel auch auf Krytpowährungen. Der Effekt des Kaufpreises und Menge die Du bekommst, wird identisch sein. Nur in diesem Falle und Beispiel, um Bitcoin als eine Kryptowährung zu benennen, natürlich mit einem ganz anderen Risiko und Chancenverhältnis, soll heißen potentiell sehr hohe Gewinne oder potentiell Totalverlust, also null Euro. Dieses Risiko wirst Du bei einem weltweit agierenden Aktienfonds indes in der Tendenz eher nicht haben können, denn Du investiert in Sachwerte, Unternehmen konkret, dies breit gestreut, über Märkte hinweg und dies weltweit. Ich glaube in Summe alles nun einleuchtend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/gasSupply.jpg" alt="Gastank Bild zur Verdeutlichung von Gasversorgung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kehren wir noch einmal zurück zum Thema der Inflation, also den Preissteigerungen und dem Verlust meiner Kaufkraft, und dies im Kontext des Energiesektors. Ganz konkret in Bezug auf die Strom und die Gaspreise. Womit sollte ich hier in Summe potentiell rechnen? Wie sollte ich praxisbezogen in meinem Lebensalltag damit umgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese erneute Nachfrage ist sehr berechtigt und wichtig meiner Meinung nach, wir sollten darauf noch einmal eingehen. Zeitgleich wollen wir aber trotzdem langsam aber sicher zum Ende kommen, denn ein wenig bedrückend ist das Ganze ja schon, trotz aller Chancen und Möglichkeiten zum individuellen Umgang die damit verbunden sind und die ich bereits aufgezeigt habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Einordnung wie ich die Dinge sehe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich glaube ehrlich gesagt, wie extrem ernst die Lage bereits insgesamt in Bezug auf insbesondere die bundesweite Gasversorgung ist, wird zurzeit nur teilweise in der Öffentlichkeit und allgemein Bevölkerung wahrgenommen. Viele sind sich dessen noch nicht bewusst, vielleicht wollen sie es auch gar nicht hören und wissen, was menschlich und emotional zwar verständlich für mich ist, aber zeitgleich und hart formuliert, sehr naiv. Aufmerksame Beobachtung, Wissensaneignung und Informationen einholen und sich vorbereiten zumindest sukzessive, kann ich nur dringend anraten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiterhin glaube ich, dass wir gesamtgesellschaftlich bei weitem nicht alles in voller Tiefe und Gänze erfahren und kommuniziert bekommen zurzeit. Dies vielleicht auch zu Recht, weil es nicht so kommen muss, aber kann. Diesen Bereich halte ich mal kurz und gebe nur Indikatoren: Die bundesweiten Gasspeicher sind irgendwo zwischen 40 und 60 Prozent gefüllt, je nach Fall und Entwicklung vielleicht auch 35 oder eben 75 Prozent, wir werden sehen. Unklar ist, bei grob nach wie vor 50 Prozent Abhängigkeit, plus/minus irgendwas in diesem Jahr, vom russischen Gas, ob Putin den Gashahn bei Nordstream 1 wieder voll oder teilweise aufdrehen wird. Nordstream 2 realisieren wir nicht mehr. Abhilfe aus anderen Ländern ist nicht oder nicht so schnell möglich. Beispiel: LNG Terminals als Bau sind jetzt erst genehmigt, z. B. und insbesondere in Wilhelmshaven, hilft dies jetzt? Nein! Diese Energiereserven würden bei einem harten Winter meiner laienhaften Meinung nach, bei einem sehr harten Winter 2022/2023 , vermutlich keine drei, maximal vier Monat reichen. Experten*innen mögen mich gerne korrigieren. Zeitgleich sind die angekündigten Teilabschaltungen von Industrie und Privatwohnungen sehr komplex, weil entsprechende Abschaltungen wohl zumindest teilweise so gezielt gar nicht immer möglich sind, aufgrund des physischen Aufbaus der Versorgungsnetze. Auch muss man sich bewusst machen, dass einfach kurze Vollabschaltung und Wiederversorgung teilweise manuelles Agieren vor Ort je Liegenschaft erforderlich werden lässt durch die Netzversorger, was dito sehr kritisch und aufwendig ist. Ein Beispiel: Stelle Dir mal ein Stahlwerk vor, was runter- und wieder hochgefahren werden soll, was dann alles erforderlich ist und berücksichtigt werden müsste. Da höre ich mal auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gesetzlichen Anzeichen und Maßnahmen zeigen bereits wie ernst es ist. Versorgungsunternehmen usw. werden als maximal systemrelevant eingestuft und schon jetzt ab sofort gesetzliche Maßnahme ergriffen, dass der Staat maximal diese subventionieren oder wird sich direkt beteiligen können, was einer Teil- oder Vollverstaatlichung letztlich inhaltlich gleichkommen wird, wenn sich der Bedarfsfall ergibt. Dies geht alles erstaunlich schnell, relativ geräuschlos vonstatten im Bundestag und Bundesrat, unabhängig von Parteibüchern. Alleine dies für sich zeigt die Bedeutung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klargestellt sei aber auch, dass bisher keine Anzeichen ersichtlich sind, dass für private Verbraucher ein Gaspreisdeckel kommen soll. Sondern sogar eher klarstellend das Gegenteil. Dies wird bedeuten, dass Dein Energie Versorger und damit Gasanbieter die Kosten 1:1 weitergeben kann und sicherlich wird. Dies ist auch schon mehrfach erfolgt, wie Du vielleicht bemerkt haben wirst. Da helfen dann auch nicht in Ansätzen irgendwelche kleine staatlichen Einmalzahlungen des Staates, dies ist für mich nur Aktionismus, mit wenig Hilfe und Wirkung in Deinem echten Leben. Bei den wirklich schwachen Einkommensgruppen könnte und wird dies, meiner Meinung nach, zu massiven Zahlungsausfällen für die Energieversorger führen können. Auch dies wird sich nochmals auf die Preise auswirken, da solche Risiken und Ereignisse indirekt weitergegeben werden, egal auf welchen finanztechnischen und kalkulatorischen Lösungswegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klar muss Dir auch sein, dass wirkt sich mit dem Gas eben gerade nicht nur auf die Heizkosten, sondern ebenso auf die Stromkosten aus. Halte ich kurz, ist so, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fakt oder eher komisch ist auch, warum ist es dann noch so ruhig, auch in der Gesellschaft? Wirtschaftsminister Robert Habeck warnt doch schon relativ offen. Warum ist das so? Erstens glaube ich, die Menschen und wir oder viele von uns, wollen dies noch gar nicht hören, verdrängen dies bewusst oder unbewusst und emotional aus diversen Gründen. Wir haben halt gefühlt nur noch Dauerkrise, können schlechte Nachrichten nur bedingt noch ertragen, auch wenn vieles mit einer vergleichenden Brille in weltweiter Sichtweise Luxusprobleme sind. Der Hauptgrund ist aber meiner Meinung ein bzw. zwei andere: Erstens, noch funktioniert alles, gefühlt ist alles noch ein Gespenst, der Ausfall einer Heizung im Winter selber, wie ebenso eine echte massive Wirtschaftskrise, die uns, meiner Meinung nach, wirklich zumindest drohen kann, ist (noch) nicht fühlbar. Der zweite aber noch oder ebenso wichtige Grund ist ein anderer: Das Ganze kommt erst zeitversetzt und dann umso massiver und intensiver bei den privaten Haushalten an. Die ganzen Preiserhöhungen und Marktsystematiken, werden sich in Deinen Verbrauchsabrechnungen, egal ob Mieter oder Hausbesitzer, erst im kommenden Jahr 2023 massiv einsetzend und 2024 fortführend niederschlagen. Über, dies wirklich ohne Scherz gemeint, eine mindestens Verdrei- bis Verfünffachung Deiner laufenden Jahreskostenendabrechnung für jeweils Strom und Gas und je nach Anbieter und Situation wie Verbrauch, dürftest Du Dich dann ebenso nicht wundern, wie über noch zusätzliche weitere Erhöhungen der Preise selbst für die Zukunft. Ganz konkret praktisch in Zahlen: War zum Beispiel bisher Deine Jahresabrechnung als Single meinetwegen für Deine Heizkosten bei 1.200 Euro, als völlig fiktives und wahlloses Beispiel, dann gehe für 2023 und 2024 durchaus von Werten zwischen 2.400 bis 3.600 Euro erst einmal aus. Ähnlich kann und wird dies für Strom aussehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Schlüsse solltest Du daraus ziehen und welche Fragen Dir stellen. Auch hier liefere ich Dir nur Ansätze und einige Tipps, die Du individuell auf Deine Situation übertragen und überprüfen solltest:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Regel sind die jetzigen monatlichen Abschlagsvorauszahlungen darauf überhaupt nicht angepasst. Eher allgemeine Informationen und Hinweise der Versorger erfolgten, im Sinne von Freiwilligkeit. Spätestens nach der Abrechnung, fordern diese Unternehmen aber bei Dir letztlich relativ gnadenlos diese Kosten ein. Ergo prüfe Deine Abschlagsvorauszahlungen. Ich würde empfehlen, diese durchaus und eher mindestens zu verdoppeln und dies meine ich nicht im Scherz. Und wenn Du damit falsch liegst, ist es immer noch besser bei der Jahresendabrechnung ein kleines oder größeres Guthaben zu haben, sich dann zu freuen, als eine horrend wirkende Nachforderung, die Dich zu dem Zeitpunkt potentiell in erhebliche Nöte bringen könnte. Achtung dabei: Bei freien Versorgern, so nenne ich die mal, sei vorsichtig mit Jahresvorauszahlungen. Trotz staatlicher Eingriffe schließe ich nicht aus, dass zukünftig einige Anbieter „über die Wupper gehen“, wie man so schön sagt. Sprich also Insolvenzrisiko. Willst Du dies vermeiden, lege alternativ eben wirklich jeden Monat Summe X an die Seite für die Jahresendabrechnung, hat den gleichen Effekt wie beschrieben. Dich überrascht die Jahresabrechnung dann nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prüfen, ob es am Markt in Deiner Region noch sinnvolle Wechselmöglichkeiten gibt, ggf. mit Preisgarantie und einem Preis den Du für Dich vertretbar und leistbar halten würdest. Wahrscheinlichkeit relativ gering, Versuch der Recherche schadet aber nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Hausbesitzer entscheiden, ob noch Investitionen und Umsetzung von Maßnahmen zur Kosten- und Verbrauchsreduktion, Vermögen vorausgesetzt, möglich sind. Dies bedeutet konkret Themen wie Wechsel Energieträger, also z. B. noch praxisorientierter Themen wie: Photovoltaik, Wärmepumpe, Hausdämmung und Co. Hast Du einen Kamin? Schaue nach Holz, aber sei auch hier preissensitiv. Wird aktuell vermutlich wie Klopapier zur Zeiten der Hochphase Pandemie gehandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kleinerer Maßstab: Heizungswartung, moderne Thermostate, Heizungseinstellung, Temperatursenkung. Ein Grad kann schon durchaus 5 Prozent bringen. Im Strombereich zum Beispiel Umstellung konsequent oder konsequenter auf LED prüfen. Stand by Geräte prüfen, etc. Allgemein Verbrauchsverhalten hinterfragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und kein Scherz: Falls Du vermögender Rentner oder Rentnerin bist und findest eine gute und günstige Möglichkeit ein oder zwei Monate in warmen Regionen im Winter Urlaub machen zu können, zu einem recht günstigen Kurs, kann dies durchaus das Gute mit dem Schlechten verbinden, wenn Du verstehst wie ich dies meine. Zumindest auch einen Prüfungsgedanken wert, wenn Du dies wirklich kalkulierend prüfst und für denkbar halten würdest. Grober Kalkulationsansatz: Den durchschnittlichen Verbrauch an Energie in den Wintermonaten errechnen, mit den aktuell für Dich gültigen Preis. Dies in eine Verhältnis zum Urlaub setzen und dann abwägen. Denn zu Hause würdest alles ja lediglich auf Frostschutz setzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel wird auch davon abhängen, wie hart der Winter wirklich werden wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass auf dem Arbeitsmarkt in diesem Kontext Homeoffice, ohne Begründung Pandemie, irgendwann ein Thema werden könnte, dies am Rande. Denn dann kann im Büro bei flächendeckendem Homeoffice aller Mitarbeiter auf Frostschutz gesetzt werden. Würde mich nicht wundern, umgekehrt, kann ich völlig falsch liegen, sei auch gesagt. Sind nur Gedankenansätze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So in diese Richtung schätze ich die Dinge ein. Wichtig dabei: Prüfe Deine Situation wie Meinung und treffe eigene, unabhängige Entscheidungen und dies bewusst. Gehe und finde Deinen Weg in diesen Dingen. Dies ist mir als Message wichtig, laufe nicht blind in ein offenes Messer. Ich hoffe dies hilft Dir ein wenig für eine eigene Orientierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit haben wir das Thema „Angst vor der Inflation - Sieger entstehen im Bärenmarkt!“ ausführlich beleuchtet. Willst Du uns noch etwas mit auf den Weg geben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Thema Inflation und die damit verbundenen Preissteigerungen belasten und beschäftigen uns zurzeit alle sehr. Ich hoffe mit diesem Beitrag Dir ein wenig Licht ins Dunkle gebracht zu haben. So dass Du jetzt ansatzweise klar hast, was Inflation wirklich bedeutet und darüber hinaus sogar ein wenig hinter dem Vorhang schauen konntest. Auch die Gefahr die gesamtgesellschaftlich und finanzpolitisch im Sinne von möglicher Destabilisierung dahinter steht. Viele von uns haben zurzeit Sorge bis hin zu Angst aufgrund dieser Entwicklungen, teilweise je nach persönlicher Einkommens- und Lebenssituation, sogar Existenzängste. Sorge um die Bezahlung der Heiz- und Stromrechnung und das Bezahlen von Lebensmitteln. Viele spüren es jetzt schon massiv, vor allem wie leider an den gesellschaftlichen Rändern unterer Einkommensgruppen sowie Sozialleistungsbeziehern. Andere bezüglich der Aufrechterhaltung ihres oft, international gesehen, sehr guten bis Luxus Lebensstandards, auch dies ist aber verständlich für mich. In dem Fall erdet ein Blick, z. B. auf Menschen in Krisenregionen wie Syrien, Mali, Ukraine und Co., wie ebenso schon der Blick auf ärmere Lebensverhältnisse direkt hier in Deutschland selber. Soweit muss der Blick gar nicht gehen. Dann erkennt man wie gut es einem wirklich geht und was zählt im Leben, kann auch nicht schaden, etwas Demut (wieder) zu lernen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenso gibt es noch immer einige Menschen, die diese Themen und das Thema Inflation noch nicht ernst nehmen mit seinem Bedrohungspotential in möglicher Auswirkung auf das ganz konkrete alltagsbezogene eigene Leben. Teilweise ungewollt, teilweise mangels Bildungs- und Informationswillen oder unbewussten Verdrängungsmechanismen, aus Angst vor der Angst Dinge zu hören, die ich nicht hören möchte, was aber nicht viel helfen wird und „den Kopf in den Sand stecken“ gleichkommt. Oder es wird oberflächlich betrachtet und meiner Meinung nach völlig unterschätzt. Dann leider aus meiner Sicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin der Meinung, dass die Dinge die erheblich Angst machen, kleiner werden, wenn ich sie verstehe und dann sehe, dass ich nicht völlig ausgeliefert und ohnmächtig bin. Kann ich selber noch Dinge verändern und kontrollieren wie beeinflussen und wenn es nur partiell und im Kleinen ist, wirkt es und wird es stückweise beherrschbar und kann von uns eingeordnet werden, im Sinne von Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau dies hoffe ich erzielt zu haben, mit insbesondere auch praxisorientierten Ansätzen und Tipps für Deinen ganz unmittelbaren Lebensalltag. Vergiss auch nicht, Dich gerade nicht hineinzusteigern in solche Angstszenarien. Dies nutzt keinem etwas, schon gar nicht der psychischen und physischen Gesundheit von Dir. Zwischendurch einfach das Leben genießen, Lachen nicht vergessen, denn das Leben geht so oder so weiter, Du hast nur das Eine und dies solltest Du, wo immer möglich, genießen. Nur eben nicht achtlos. Vorbereitete Gelassenheit und clever sein, ist mein Empfehlung zu diesem Thema Inflation, bis hin zu Chancen nutzen können, vermögenstechnische Handlungsoption vorausgesetzt, die leider nicht jeder hat, ich weiß. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solltest Du in einem dieser Bereiche Deiner Finanzen oder Lebenseinstellungen wie Situation Hilfe benötigen, helfe ich Dir gerne und stehe Dir als Coach und Mentor jederzeit und gerne zur Verfügung, wie für viele Themen mehr. Über eine Kontaktaufnahme diesbezüglich, wie ebenso gerne auch Feedback direkt zu diesem Beitrag, würde ich mich wirklich sehr freuen. Auch in meiner myMPI | Academy und dem damit verbundenen Mitgliederbereich, wirst Du zukünftig Kurse finden, die Dir helfen könnten, schau einfach mal rein. Registrierung ist kostenlos und unverbindlich, wie ebenso mein myMPI |Newsupdate, wenn Du nichts mehr verpassen möchtest. Solltest Du mein Projekt und mich unterstützen wollen, Dir dies gefallen hat, würde mir vor allem helfen, wenn Du dies teilen und weiterempfehlen und ggf. abonnieren würdest, dies hilft mir zurzeit sehr, wie am meisten. Das soll es aber mit dem Werbeanteil jetzt auch gewesen sein und für Deine Unterstützung meinen herzlichen Dank. Wobei: Wenn Du mir Feedback zu diesem Beitrag direkt geben möchtest, nutze doch direkt die Umfrage unter diesem Beitrag oder nutze die diversen Kontaktmöglichkeiten auf meiner Website. Schaue Dich einfach mal um, würde mich freuen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu guter Letzt bei aller Wissensaneignung und sich Beschäftigen mit Dingen des Lebens, persönliche Dinge wie in punkto Finanzen, bleibt es wahrscheinlich immer so: „Leben ist das was passiert, während Du planst!“. Dies gilt meiner Meinung nach auf allen Ebenen. Siehe Corona, siehe Ukraine, siehe Klima und vieles mehr. Wichtig ist gelassen zu bleiben und allgemein gut aufgestellt sein, seine eigenen und unabhängigen Wege selbstverantwortlich zu finden. Ich hoffe dies siehst Du auch so. In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Dir dies gefallen hat, ich Dich ein wenig unterhalten und eventuell neugierig auf mehr machen konnte von myMPI, bedanke mich ganz herzlich für Deine Lebenszeit die Du hier mit mir verbracht hast, würde mich freuen von Dir zu hören, in welcher Form auch immer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 08 Jul 2022 00:05:39 GMT</pubDate>
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      <title>Achtsamkeit - Mehr Lebensfreude!</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtsamkeit - Mehr Lebensfreude!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleines Kompendium zum Thema &amp;amp; Technik der Achtsamkeit! Erfahre was Achtsamkeit ist und wie Du sie im Alltag zur Verbesserung Deiner Lebensqualität, im Sinne von mehr Zufriedenheit, Glück und präventiven Gesundheitsschutz, als Technik einsetzen kannst. Inkludiert sind thematische Ausflüge zur Historie, Hintergründen und wissenschaftlichen wie gesellschaftlichen Aspekten der Achtsamkeit. Aber vor allem Achtsamkeit konkret, praxisorientiert und lebensnah, mit direkten Tipps für Deinen beruflichen wie privaten Alltag. Lerne wie Du ab sofort mehr Lebensfreude und Lebensqualität erzielen kannst!
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/happyMoodWife+1600X1068.jpg" alt="Picture Wife good mood"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prolog &amp;amp; Einleitung zur Thematik der Achtsamkeit - Eine Reise und Weg zu mehr Lebensfreude:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was habe ich heute Vormittag gefrühstückt? Schmeckte mir der Kaffee? Wie bin ich eigentlich zur Arbeit gefahren und was habe ich dabei gesehen? Wollte ich nicht zum Arzt wegen meines Rückens? Ich wollte doch Mama besuchen…. Ach vergessen, so ein Mist! Wieso hat der Kollege schon wieder das neueste iPhone? Wie kann er sich das überhaupt leisten? Wieso lachen die Kollegin und der Kollege so viel mit dem Chef zusammen? Die schleimen sich doch wieder ein, um selber nur ihren Vorteil zu suchen! Heute Abend muss ich zum Sport. Bis dahin muss ich die Präsentation fertig haben und noch einkaufen! Wollte ich nicht schon lange mal wieder Joggen gehen? Ach, vielleicht später! So jetzt gleich noch die Antwort für die Kundin schreiben, danach den Chef zurückrufen, nebenher die E-Mail an die Freundin schreiben. Danach muss ich noch den Urlaub buchen und ach ja, meinen besten Freund habe ich seit einer Woche auch nicht gesprochen, dass muss heute alles noch klappen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieso zickt eigentlich mein Körper ständig? Warum habe ich da immer wechselnd diesen Ausschlag und leichte Magenprobleme? Ich ernähre mich doch gut, oder? Warum schlafe ich in letzter Zeit so oft schlecht? Letztes Wochenende war ich total platt, wollte eigentlich in die Therme fahren, letztlich dann doch wieder nur Netflix! Abschalten konnte ich aber trotzdem nicht und die Gedanken kreisten die ganze Nacht. Trotz sechs Stunden Schlaf war ich wie gerädert und der Montag steht schon wieder vor der Tür!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Na, findest Du Dich vollständig oder teilweise bei diesen Fragen und Gedanken wieder? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fällt Dir vielleicht auf, dass Du teilweise Dich selbst, Deine Seele und Deine Physis aus den Augen verlierst? Also Körper und Seele potentiell nicht mehr in einem guten Einklang stehen? Du Dich mit Gott und der Welt, privat und beruflich, mit tausend Dingen beschäftigst, ständig am Rotieren bist und selber gar nicht mehr genau weißt: Wer bin ich, wenn ja wie viele, wo will ich hin, was brauche oder will ich jetzt eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solange dies alles in einem gewissen Rahmen bleibt, sind diese vielen Beispiele relativ normal. Sie sind Bestandteil unseres Alltags und wenn sich Phasen der Ruhe einstreuen wahrscheinlich vertret- und tragbar, auch unter gesundheitlichen Gesichtspunkten. Ebenso ist die Realität nun einmal so, dass in unserer Leistungsgesellschaft Du Dich ganz einfach vielen Anforderungen relativ unausweichlich wirst stellen und anpassen müssen. Zumindest für den Fall, dass Du einen gewissen Erfolg haben möchtest und dies privat wie beruflich sowie dabei unabhängig davon, wie Du ganz konkret für Dich Erfolg definieren würdest. Abgabetermine, Prüfungs- und Klausurtermine, die Deadline zu einem Projekt kommen unausweichlich. Dies wie ebenso private Termine, die ebenfalls organisiert sein wollen oder gar müssen: Die Konfirmation, der Geburtstag, das geplante verlängerte Wochenende, die Vereinsfeier, die Organisation des nächsten Trainings, der Hausputz oder die Gartenarbeit, die Steuerklärung, ach ja und meine Instagram Story oder der Facebook Reel. Und auch mein WhatsApp Status benötigt unbedingt wieder ein tolles Bild, was ausstrahlt wie glücklich ich und wir sind u. v. m. Hier natürlich sehr vereinfacht dargestellt: Das Hamsterrad Deines Alltagsleben in dem Du Dich nun einmal befindest! Dies bedingt durch Deine verschiedene Rollen in Deinem Leben, in der Außen- wie Selbstwirkung. Rollenbeispiele sind hierbei zum Beispiel Deine jeweils unterschiedliche Eigenschaft als Mutter, Schwester, Tante, Tochter, Schülerin, Studentin, Kollegin, Chefin, Kursteilnehmerin oder Trainerin, Partnerin, Ehefrau, Geliebte usw. Suche Dir etwas aus und ergänze es gerne für Deine individuelle Lebenssituation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das alles ist für sich betrachtet erst einmal nicht schlecht. Vielmehr ist es ganz einfach die Realität des bzw. Deines Alltags und kann durchaus, wenn auch teilweise von Außen eben erzwungen, Tagesstruktur, Routinen und damit Dir einen gewissen Halt in Deinem Leben geben. Fakt ist auch, Du, ich und damit letztlich wir alle müssen damit in irgendeiner Form umgehen, soll alles am Ende des Tages funktionieren. Funktionieren ist sowieso ein relevantes Wort in unserer Gesellschaft, auf allen Ebenen, wie ebenso Anpassungsfähigkeit. Relativ egal ist dabei, in welchen Rollen Du steckst und dies wandelt sich auch in Deinem Leben automatisch durch sich verändernde Lebensumstände, beginnend z. B. mit einer Beziehung zu einem ersten festen Partner. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die oder Deine individuelle Belastungs- und Stressquote kann hierbei sehr unterschiedlich sein, wie ebenso die Widerstandsfähigkeit und Stressresistenz bei jedem von uns sehr unterschiedlich ausgeprägt sein wird. Zudem in der Regel abhängig wo und wie und in welchem Rollen- und Funktionsbereichen der Stress entsteht. An der Stelle sei erwähnt, dass wir häufig von Begriffen von durchschnittlicher Belastung oder normaler Belastung sprechen. Was aber soll das wirklich genau sein? Wonach misst sich dies und sollte es sich eigentlich richten? Nach gesellschaftlichen Erwartungshaltungen? Denen Deines sozialen Umfeldes? Gar denen des Arbeitgebers, der so oder so Erwartungshaltungen definiert? Oder sollte es nicht vielmehr Deine sein, bzw. ist die durchschnittliche Belastungsquote nicht von den individuellen Fähigkeiten und Ressourcen eines jeden Einzelnen von uns maßgeblich? Bezogen auf Deine Lebensqualität wie Gesundheit wahrscheinlich Letzteres, aber dies ist vermutlich und verbleibt vermutlich häufig in unserer Leistungsgesellschaft nur Wunschdenken. Ein sehr schwieriges Thema, welches man für sich alleine schon sehr lange diskutieren könnte. Fakt ist aber sicherlich, dass dies in jedem Falle von vielen sehr individuellen Multifaktoren wie besonderen Lebenssituationen und auch Schicksalsschlägen abhängen wird. Ebenso wie Du damit wiederum umgehen wirst und Deine Resilienz aussieht. Letztere ist meiner Meinung nach, im Sinne einer Stressresistenz, durchaus eng thematisch mit Gesichtspunkten und Techniken der Achtsamkeit verknüpft. Ein weiterer Aspekt werden bezüglich entsprechender Entwicklungen in Deinem Leben die gegenseitigen Abhängigkeiten wie Bedingungen von körperlicher, seelischer und emotionaler sowie geistiger Gesundheit (im Sinne kognitiver Fähigkeiten) sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber diese Zusammenhänge bergen auch Gefahren in sich. Wenn es aus dem Ruder läuft, können aus Herausforderungen schnell Überforderungen werden. Geht der Spaß und damit die Lebensfreude, also die Freude von Dir an Deinem Lebensalltag (macht den Begriff noch deutlicher, finde ich), im Alltag unter und damit die Zufriedenheit und Deine Glücksmomente zurück, kann dies zum Beispiel zu Dekompensation, Burn Out und im Extremfall zu depressiven Episoden in Deinem Leben führen. Damit also Deine Gesundheit in Summe, eventuell sogar erheblich, gefährden. Ebenso ist ein Nebeneffekt, dass Du durch Dein Leben mehrheitlich rasen wirst. Die Zeit fließt dahin, Standortbestimmungen und sich die Fragen zu stellen: Wer bin ich wirklich? Wo will ich hin? Bin ich eigentlich zufrieden und zumindest manchmal glücklich? Will und kann ich oder muss ich mich sogar verändern, privat oder beruflich? Will oder soll ich noch einmal etwas wagen? All dies fällt teilweise oder vollständig wie leider weg. Schwupps stehst Du irgendwann nach vielen Jahren da und hier plakativ dargestellt, stellt sich ein Gefühl ein, war ich gefühlt gestern noch 25 Jahre alt und voller Energie, bin ich jetzt 45 oder älter. Wo bin ich? Wo ist mein bisheriges Leben hin und wo ist die Zeit geblieben? Wollte ich eigentlich an dieser Stelle hier und wenn ja so stehen? Im schlechteren Falle entsteht also ein Hadern mit Dir selbst, was auch wieder zu psychischen oder psychosomatische Problemen führen kann! Im besten Falle stellst Du Dir spätestens jetzt die Frage, ob dies nicht auch anders geht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit sind wir bei dem wichtigen Thema der sogenannten Achtsamkeit. Achtsamkeit vor allem Dir selbst gegenüber. Dir als Mensch und damit Individuum, verbunden mit allen Deinen berechtigten Gefühlen, Wünschen und Träumen. Alleine sich mit dem Thema Achtsamkeit auseinanderzusetzen kann Dein Alltagsleben, Deinen Lebensstil und Lebensführung, Deine Zufriedenheit und vor allem Deine Gesundheit schützen und im Idealfall verbessern. Herzlichen Glückwunsch ein ganz wenig hast Du gerade, hier und jetzt, damit begonnen, indem Du jetzt weiterlesen wirst! Denn, ob es Du es willst oder nicht, wirst Du beginnen Dir nun selber Fragen zu stellen. Damit beginnt sofort ein erster Prozess von Selbsthinterfragung und somit Selbstreflexion. Wirst Du kaum oder nur mit viel Energie aufhalten können, aber warum solltest Du auch? Hiermit verknüpft, fängst Du an Dich mit Dir selbst zu beschäftigen. Das kann irritierend sein und doch ist es, grundsätzliche psychische Stabilität und Kerngesundheit bei Dir vorausgesetzt, sicherlich gut für Dich. Aus diesem Prozess kann zum Beispiel die Feststellung entstehen, dass wirklich alles toll und gut ist und so wie Du es Dir vorgestellt und gewünscht hast in Deinem bisherigen Leben. Wenn dem so wäre, umso besser und wirklich von Herzen meinen Glückwunsch dazu. Alleine diese Selbstbestätigung wird Dich selbstbewusster machen und dadurch entsteht ein zusätzliches Glücks- oder eher Gefühl der Zufriedenheit und vielleicht verspürst darüber sogar eine ergänzende innere Dankbarkeit im Sinne von Demut und findest auch hierdurch mehr innere Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus all diesen Gründen wollen wir uns hier damit beschäftigen, also dem Thema und der Methodik der Achtsamkeit. Vorweg möchte ich dabei betonen, dass es für mich „die eine“ abschließende Umschreibung, Definition und Technik von Achtsamkeit nicht wirklich gibt. Mir ist es vielmehr wichtig, ein Gespür dafür zu geben, was Achtsamkeit alles sein kann, aber nicht immer sein muss, dass es ein konzeptionelles Angebot für Dich selbst und Deinen eigenen psychischen Werkstattkoffer sein kann und sicherlich auch wird. Meine persönliche Meinung dabei ist, dass jeder dieser Werkstattkoffer, wie im echten Leben auch, durchaus sehr unterschiedlich sein kann wie soll, denn Du musst und sollst für Dich selbst herausfinden, was ganz speziell zu Dir am besten passt. Die eine nimmt den kleinen Hammer um Nägel perfekt in die Wand zu schlagen, mit vielen kleinen Schlägen. Der andere nimmt den großen Hammer und schafft es mit einem Schlag. Das bedeutet im ersten Fall viele kleine Schritte und im anderen Falle eine Aktion. Beides führt potentiell zum gleichen Ergebnis, beides ist wahrscheinlich passgenau zur jeweiligen Person und damit hat beides, zumindest aus meiner Sicht, seine Berechtigung. Diese Tools führen im Idealfall dazu, dass Du ein eigenes „Mindset“, also vor allem eine Sensibilität für das Thema Achtsamkeit selbst, wie ebenso dessen individuelle Umsetzung durch Dich ganz persönlich, entwickeln kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Ziel und Ergebnis, kann die Berücksichtigung von Achtsamkeit ganz praxisorientiert in Deinem Alltagsleben zu mehr Gelassenheit, die Rückgewinnung von Energie, das klare Erkennen von Deinen Bedürfnissen und Deiner persönlichen Situation führen. Nicht zuletzt deshalb, weil Du durch Techniken der Achtsamkeit Dir Deiner selbst mehr bewusst wirst. Aus meiner Sicht verbessert schon dies Deine Situation. In teilweise abweichender Meinung zu vielen anderen, bin ich der Ansicht, dass wenn Du daraus Dich selbst reflektierend, teilweise Veränderungen und neue Wege ableitest, die Wahrscheinlichkeit auf Dauer sehr hoch ist, dass Du wieder oder noch mehr Gelassenheit, Selbstliebe und damit Lebensfreude dauerhaft entwickeln kannst, zumindest in der Mittel- bis Langfrist. Zeitgleich sind schnelle und kurzfristige Ergebnisse ebenso nicht ausgeschlossen. Deshalb ist es wichtig, sich zumindest punktuell mit dem Thema der Achtsamkeit im Alltag zu beschäftigen und genau dies tun wir hier bereits und steigen jetzt tiefer in das Thema ein. Los geht es...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es eine oder mehrere eindeutige Definitionen von Achtsamkeit? Gibt es einen abschließenden Konsens dazu und was ist Deine Meinung dazu?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kurzantwort meinerseits dazu ist, was das Thema Achtsamkeit zeitgleich umso praxistauglicher wie interessanter macht: Nein, gibt es nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alleine diese Einstiegsfrage, ist somit ein weites Feld und gar nicht so einfach. Genau aus dem Grund, weil mir der Praxisbezug für Dein Alltagsleben wichtig ist, wollen wir uns hier den möglichen Definitionen der Achtsamkeit nur ansatzweise nähern und sie ein wenig beleuchten, denn letztlich bietet sich hier die Chance, dass Du Dir sukzessive Deine ganz eigene Definition entwickelst. Denn dadurch hättest Du ein neues individuelles und perfekt passgenaues Werkzeug für Dich in Deinem Werkzeugkoffer, angepasst an Deine Bedarf und den Werten Deines Mindsets.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies vorangestellt nun einige Informationen, Annäherungen und Ansätze von Definitionen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wikipedia bezeichnet Achtsamkeit, englisch mindfulness, wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „...als einen Zustand von Geistesgegenwart, in dem ein Mensch hellwach die gegenwärtige Verfasstheit seiner direkten Umwelt, seines Körpers und seines Gemütes erfährt, ohne von Gedankenströmen, Erinnerungen, Phantasien oder starken Emotionen abgelenkt zu sein, ohne darüber nachzudenken oder diese Wahrnehmungen zu bewerten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit_(mindfulness))
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Verband der Achtsamkeitslehrenden MBSR-MBCT definiert Achtsamkeit wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Achtsamkeit ist ein Weg, unseren Geist und unser Bewusstsein zu schulen. Wir üben uns darin, aufmerksam mit unseren Gedanken, Gefühlen und unserem Körper umzugehen. Auf diese Weise entwickeln wir ein tiefes Verständnis von uns selbst und unserem Umgang mit der Welt und können so den eigenen Alltag mit seinen Herausforderungen besser bewältigen. Achtsamkeitspraxis lehrt innezuhalten und sich immer wieder zu fragen: Wie lebe ich im jetzigen Augenblick?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Quelle: https://www.mbsr-verband.de/)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Dalai Lama definiert, recht prägnant, Achtsamkeit mit einem Satz wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Achtsamkeit bedeutet, dass wir ganz bei unserem Tun verweilen, ohne uns ablenken zu lassen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Ausgangspunkt von Achtsamkeit suchend, muss man durchaus attestieren, dass sicherlich oder zumindest tendenziell die Quelle dieses Themas bereits vor 3.000 Jahren im Buddhismus zu suchen ist. Im Buddhismus sind viele Themen und Techniken ineinander übergehend, insbesondere was deren Umsetzung im Alltagsleben angeht. Denkt man an Begriffe wie Meditation und setzt diese zeitgleich in den Kontext Achtsamkeit, erschließt sich dies meiner Meinung nach augenblicklich. Im Buddhismus gibt es den Begriff „Sati“. Sati bedeutet so viel wie „die Realität sehen“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Kontext definiert ein aktueller Repräsentant des Buddhismus, namens Bhikkhi Analayo ,1962 in Deutschland geboren und 1995 in Sri Lanka in den Mönchstatus eintretend, die Achtsamkeit ungefähr wie folgt: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Achtsamkeit ist das Betrachten der körperlichen Verfassung, die Einordnung des seelischen Zustandes, die Fokussierung auf klare Gedanken und das Erwachen aus Lust, Überwollen, Trägheit, Unruhe und Zweifel.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt noch diverse andere Definitionen von Achtsamkeit. Komplexer wird es zudem, wenn man das Spektrum erweitert um die Thematik, dass Achtsamkeit, wenn auch vorrangig ein Mindset vor allem für Dich selbst, erweitert wird, um die Thematik der Achtsamkeit gegenüber anderen Menschen. Dies können Menschen sein, die Dir in Deinem Leben entweder besonders wichtig sind oder mit denen Du zumindest zwangsweise interagieren musst. Interessant ist dabei welche Vorteile Dir dies bieten, aber auch welche Risiken dies bergen kann. Dies blenden wir an dieser Stelle einmal aus, weil wir ansonsten schnell im Bereich eines weiteren wichtigen psychologischen Themas wären, der Empathie mit all seinen Facetten und unterschiedlichen Ebenen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was können wir nun diesen Definitionen und Annäherung entnehmen: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstens, das Thema beschäftigt die Menschen seit tatsächlich tausenden von Jahren und scheint insoweit seinen Reiz wie Berechtigung zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zweitens es scheint schwerer greif- und definierbar zu sein. Daraus ableiten lässt sich, dass sehr viel hinter diesem kleinen Wort Achtsamkeit zu stecken scheint und im Einzelfall von vielen und häufig unterschiedlich gemeint wird. Dies verdeutlicht meiner Meinung nach, dass Achtsamkeit im positiven Sinne, eine sehr machtvolle und Dir Energie bringende Technik sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drittens die eine wirkliche Definition von Achtsamkeit in wirklich wortwörtlicher Weise, auf die sich die Mehrheit aller einigen könnte, scheint es eher nicht zu geben. Kernaspekte tauchen aber wiederkehrend und dies seit Jahrhunderten, teilweise Jahrtausenden, auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viertens sich je nach Betrachtungsweise tendenziell Abweichungen in den Einschätzungen dahingehend ergeben können, ob die Wahrnehmung einer Situation und des Zustandes „hier und jetzt“ im Sinne der Achtsamkeit einer Bewertung und eventuellen Entscheidung zugeführt werden darf oder sollte oder es ratsamer wäre in diesem Moment ausschließlich zu verweilen. Also nur Achtsamkeit im Sinne von Wahrnehmung oder eben mit oder in Nachfolge wirklicher Analyse, Bewertung und eventuellen Folgeentscheidungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fünftens, dass es in Summe also sehr komplex ist, wie so oft, wenn man sich wirklich und ernsthaft auf ein Thema fokussiert und somit, Achtung Wortspiel, „achtsam umgeht“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Komplexität könnte zeitgleich etwas abschrecken, sollte es aber meiner Erachtens nach nicht. Vielmehr bieten Dir diese Zusammenhänge die Chance sukzessive selber Deine eigene entwickelte und dann gelebte Praxis von Achtsamkeit in Deinem Alltagsleben zu integrieren. Die Umsetzung geht im Zweifelsfall in kleiner Schritten schneller und unkomplizierter, als Du jetzt vielleicht noch denkst. Zudem darf und kann die Skalierung, also die Häufigkeit der Anwendung von Achtsamkeitstechniken, meiner Meinung nach, durchaus erheblich und zulässiger Weise deutlich variieren, je nach Deinem ganz individuellen Bedarf. Du musst bei weitem nicht jeden Tag achtsam sein, vielleicht sogar nicht jede Woche oder Monat. Wäre erstens wahrscheinlich sofort nicht umsetzbar und zweitens vielleicht in Deinem Falle gar nicht notwendig. Alles kann und nichts muss in diesem Falle, es kommt wie gesagt, ausschließlich auf Deinen Bedarf als entscheidenden Gradmesser an. Eventuell viel wichtiger ist es, dass Du Seismographen entwickelst, also „achtsame Seismographen“, die Dir melden würden: Achtung Achtsamkeit ist jetzt angesagt, willst Du Dich schützen und bewusst leben, „Houston we have a problem“ als Leitmotiv. Das Schöne ist, dass jeder Mensch diese Seismographen bereits automatisch besitzt. Du musst „nur“ lernen, die Signale erstens wahrzunehmen und zweitens diese zuzulassen und dann auch aktiv, im besten Falle sogar proaktiv, im schlechtesten Falle reaktiv, zu handeln. Leider schlagen die Seismographen zumeist erst an, wenn schon etwas nicht mehr so gut läuft. Insbesondere dann, wenn man mit Achtsamkeit noch nicht vertraut ist. Dies kann trotzdem frühzeitig genug noch helfen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Menschen wissen damit gar nichts anzufangen, dies endet dann häufig in temporären oder chronischen Krankheitsbildern auf psychischer oder physischer Ebene. Auf psychischer Ebene kann es sogar dazu führen, dass betroffene Menschen dies selber gar nicht merken. Nicht zuletzt auch, weil sich das soziale Umfeld, privat wie beruflich, anpasst. Beispiel: „Das war bei Ursula schon immer so, die lebt nur für die Arbeit! Wenn da was nicht passt oder geschmiert läuft, dann schreit die halt rum und dreht am Rad. Einfach ruhig sein und ja sagen, dann geht das wieder weg“. Arme Ursula! Mutmaßlich hat sie viele Probleme. Solange aber kein körperlicher Leidensdruck dazukommen wird und sich gegenseitig bedingt und sie es wirklich nicht für sich selber merkt, vielleicht auch kein Weltuntergang. Dies sei an dieser Stelle auch gesagt. Traurig trotzdem. Warum? Weil sie viel im Leben verpassen wird. Deshalb ist es wichtig zu lernen, zwischendurch achtsam mit sich umzugehen und hinzuhören, wenn eigentlich alles schon in einer längerer Phase gut laufen würde bei Dir. Die Wahrscheinlichkeit dass dieser Status Quo dann gehalten wird, wird so deutlich höher. Zuhören im Sinne der Achtsamkeit kann hierbei bedeuten, nicht nur wie bisher hier dargestellt in sich hineinzuhören und Wahrnehmung zu üben, sondern auch sehr achtsam die Fremdwahrnehmung zu hinterfragen und Feedback von Freunden, KollegInnen und Familie erst einmal achtsam aufzunehmen. Daran siehst Du: Schwupps ist eine Schnittstelle der Achtsamkeit vorliegend zu den kommunikativen wie psychologischen Aspekten der Fremd- und Selbstwahrnehmung gegeben, was wiederum Themen berechtigter Weise für sich sind, die wir hier im Detail nicht behandeln, wird ohnehin schon fast ein Buch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke mit diesen fünf interpretierenden und zusammenfassenden Punkten zu den Definitionsansätzen, haben wir uns dem Thema schon recht gut angenähert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast Du eine eigene Definition von Achtsamkeit für Dich selber? Was leitest Du daraus ab?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eine abschließende Definition? Nein nicht wirklich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich ist das Thema ein sehr wichtiges Becken in dem ich schwimme. Dabei immer wieder neue Aspekte entdecke und dies ist auch gut so. So kann ich hinschwimmen, wo es mich gerade hinzieht und ich etwas meine zu benötigen oder auch neu oder wiederentdecken möchte. Das Problem dabei ist, sich nicht in diesem Ozean zu verlieren. Aber es haben sich in diesem Ozean, um im Bild zu bleiben, feste Themeninseln bei mir gebildet. Dies aufgrund einer gewissen Lebenserfahrung, die ansatzweise eine Grundlage bildet, für meine eigene Definition von Achtsamkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Aspekte stellen sich ungefähr wie folgt dar und zeitgleich hat es punktuell etwas von eigenen Glaubenssätzen, die ebenfalls ein wichtiges psychologisches Tool zur Selbststeuerung sein können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fortlaufende Selbstreflexion ist wichtig! Selbstreflexion ist für mich ein Bestandteil von Achtsamkeit, nicht die Achtsamkeit selber in Summe. Die Fokussierung dabei rein auf ein Thema oder die unmittelbare Situation in der ich mich jetzt und hier befinde und dies möglichst im ersten Schritt gerade nicht emotional und wertend wahrzunehmen sowie die Gedanken streifen und weitläufig innerhalb einer Betrachtung zuzulassen, umso mehr wenn es mich persönlich betrifft und beschäftigt, ist extrem anspruchsvoll. Selbstflexion ist deshalb in Summe für mich nur ein Aspekt, einer der Bausteine der Achtsamkeit. Achtsamkeit selber und mit allen Bestandteilen ist viel mächtiger. Selbstreflexion in und auf unterschiedlichen Ebenen ist somit für mich zeitgleich ein Baustein und Bestandteil der Achtsamkeit und kann gleichwohl ihren grundsätzlichen Ansätzen wie Zielsetzungen zuwider laufen. Relativ komplex, aber wenn man länger darüber nachdenkt erschließt sich dies meiner Meinung nach. Denn Achtsamkeit selbst im Ursprung zielt vorrangig auf Techniken der bewussten Selbstwahrnehmung ab, während Selbstreflexion häufig eigene Wertung inkludiert wie erfordert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgleich schließen für mich die Techniken der Achtsamkeit also nicht aus, in Folge einer bewussten achtsamen Wahrnehmung durchaus zu einer Bewertung dessen was ich wahrnehme zu kommen oder sogar gezielt kommen zu wollen. Nur so ist persönliche Veränderung möglich. Die entscheidende Kunst ist dabei, gerade und erneut im Sinne von Achtsamkeit, nicht zuzulassen, dass andere Gedanken und Emotionen zugelassen werden, sondern vorrangig nur diese eine Sache, diese Situation und damit den Moment zu betrachten. Damit meine ich zum Beispiel Gedanken und Gefühle die verbunden sind mit Ängsten und Sorgen mit Blick auf die Zukunft und damit verknüpft die Erfahrungswerte aus der Vergangenheit, wozu wir stark neigen. Solche Gedanken sollten in diesem Prozesse in den Hintergrund treten, was viel Praxiserfahrung benötigt und trotzdem Dir nicht immer gelingen wird. Dies ist aber kein Beinbruch, Versuche machen nur klüger. So erweitere ich Fähigkeiten und kann Chancen auf Veränderungen und damit neue mögliche sowie eigene Wege entdecken, mit denen ich mich auch identifizieren kann. Die Gefahr ist allerdings hierbei, sich von der eigentlichen Achtsamkeit und dessen Kerntechnik zu entfernen, somit ist ein solcher Prozess eine stetige Gratwanderung. Auch hier gilt also, man muss achtsam sein, selbst innerhalb der Achtsamkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bezüglich des Bausteins Selbstflexion in der Achtsamkeit und dessen bei mir gewollter und zugelassener Bewertung des durch die Achtsamkeit Wahrgenommenen, spielt für mich der Preis stets eine Rolle. Was ich damit meine? Ich bin davon überzeugt, dass alles im Leben einen Preis hat, den Du und ich entweder bezahlen müssen oder im Sinne eine Belohnung erhalten. Aber auch die Belohnung hat bei genauer Betrachtung wieder einen Preis, häufig in Deinem sozialen Umfeld. Dies zunächst einmal unabhängig davon, ob es empfunden positiv oder negativ für Dich sein wird oder ist. Durch die Selbstreflexion als Baustein, also die Bewertung und eventuelle Entscheidung als Erweiterung der Achtsamkeit, werde ich in die Lage versetzt, mir den Preis einer Entscheidung bewusst zu machen. Im erlernten Idealfall im Vorfeld einer wichtigen Entscheidung oder besonderen Lebenssituation die entsteht. Genau in diesem Moment wirklich achtsam zu sein und in Folge unabhängig und eigenverantwortlich, im Sinne der Achtsamkeit wie ich sie definiere, abzuwägen, ist recht anspruchsvoll und wird naturgemäß nicht immer gelingen können. Wenn es Dir aber gelingt, kann in Summe Achtsamkeit zu bewussten, unabhängigeren und eigenverantwortlichen und hierdurch häufig besseren Entscheidungen für Dich selbst, wie ebenso in seinen Auswirkungen gegenüber anderen Dritten führen. Dies gilt privat wie beruflich. Falls Du Dich noch immer fragst, was ich mit dem Preis hier meine, erläutere ich Dir dies am besten anhand eines ersten Beispiels: Du steckst in Deinem beruflichen Alltag. Er erfüllt Dich mittelmäßig, weil viele Tätigkeiten nicht immer Deinen wirklichen Interessenfeldern und Neigungen entsprechen, der Aspekt Berufung ist minder ausgeprägt, aber der Job und seinen Rahmenbedingungen grundsätzlich okay. Dies dem Motto folgend: Lebenszeit gegen Lohn, arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. Du bekommst aufgrund toller Arbeitsleistungen und Bewertung eine höherwertige Stelle von Deinem Chef oder allgemein dem Arbeitgeber angeboten. Du wirst direkt gefragt, ob Du Dich freust und dies annehmen möchtest? Der normale situative Impuls wird hier sein, auch unter dem Gesichtspunkt Karriere, dass die meisten von uns sofort reagieren werden auf diese Frage und erfreut „Ja“ sagen, vor allem aufgrund des situativen Drucks. Der Aspekt Achtsamkeit wäre hier für mich im ersten step, wobei dies in diesem Beispiel die Königsklasse wäre, innezuhalten, erst einmal durchzuatmen. Achtsames Agieren wäre im zweiten Schritt die Situation tatsächlich und soweit möglich emotionslos zu betrachten, was wenn erlernt und geübt durchaus möglich ist. Was sehen wir vermutlich? Meine bisherigen Arbeitsleistungen wurden festgestellt, für gut bis sehr gut bewertet, eine höherwertige Stelle wird mir angeboten, mit potentiell mehr Reputation, eventuell mehr Macht im Sinne von Verantwortungs- &amp;amp; Gestaltungs- sowie Handlungsspielräumen. Vor allem aber sicherlich verbunden mit mehr Einkommen. Ich komme also beruflich voran. Atme ich jetzt noch einmal durch und betrachte die Situation noch weiter im dritten step, stelle ich andere Aspekte und Sichtweisen fest, die ich vorher vielleicht nicht sofort sehe. Was könnte dies ein? Beispiele hier: Die Firma hat den Bedarf die Stelle dringend besetzen zu müssen, der situative Druck auf mich ist hoch durch die Firma, gewollt oder ungewollt, man drängt mich zu einer sofortigen Entscheidung. Meine Entscheidung soweit sie beruflich sogar toll wäre, hat eventuelle Auswirkungen auf ganz anderen Ebenen, wie zum Beispiel: Die Inhalte meiner Tätigkeit können sich in Bezug auf meine Motivation und Tätigkeit am Arbeitsplatz verbessern oder verschlechtern, die zeitliche Beanspruchung meiner Tätigkeit kann sich auf mein privates Umfeld, Familie und Freunde in nicht unerheblichem Umfange auswirken. In diesem Schritt der Achtsamkeit bis dahin noch nicht wertend, sondern analysierend beobachtend, könnte ich letztlich zu dem Ergebnis kommen, was sehr gut wäre, dass ich die Sache noch gar nicht vollständig überblicke somit eigentlich unsicher bin, ob ich dies überhaupt will und abschließend schon jetzt entscheiden zu vermag. Das Ergebnis könnte kommunikativ von Dir sein, dass Du so clever bist, der Firma mitzuteilen, dass Du Dich sehr über die gute Bewertung freust, ebenso die Anerkennung wie Chance auf die neue Stelle, aber darum bittest, zunächst eine Nacht darüber schlafen zu dürfen und auch mit Deiner Familie darüber beraten zu können. Ein seriöser Arbeitgeber mit allgemein üblichen Werten in der Personalführung, wird eventuell irritiert sein, kurz Zögern, aber nur schwer aus der Sache rauskommen. Würde er mit Druck agieren, würdest Du sowieso noch nachdenklicher und insoweit wird er sich vermutlich, eventuell sogar kommunikativ sehr verständnisvoll agierend beugen. In Nachfolge könnte ich erneut im Sinne der Achtsamkeit und dies dann in Ruhe, auf unterschiedlichen Ebenen der Betrachtung der Situation, zunächst und vorrangig völlig alleine in mich hineinhören und beobachten: Wie fühle ich mich jetzt damit? Will ich dies überhaupt? Was passiert jetzt gerade körperlich und seelisch mit mir? Fühlt es sich richtig, fühlt es sich gesund und gut für mich an? Wie würde sich mein Umfeld, meine Familie damit fühlen und welche Auswirkungen könnte es haben? Ich könnte zudem diese sinnvoller Weise befragen, wie ebenso meine Freunde und hier besonders wichtig „achtsam zuhören“! Die Ergebnisse nach der Beobachtung in Folge zu bewerten, führt mich dazu die Preise zu ermitteln, was mich die Entscheidungen pro wie contra und beruflich wie privat in meinem Umfeld und in Bezug auf Chancen und Risiken kosten werden. Ebenso welchen Preis ich vor allem ganz alleine bezahle, in Bezug auf meine Zufriedenheit und Lebensglück und meine punktuell auch mal berichtigten egoistischen Gefühle und Lebensvorstellungen sowie damit verbundene persönliche Ziele.
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           Zu diesem Thema ein zweites Beispiel an dieser Stelle, was vermeintlich noch einfacher wirkt: Ich habe einen Impuls und Lust auf ein Stück Schokolade. Sie liegt vor mir und ist greifbar. In ungefähr acht oder neun von zehn Fällen werden wir das Stück Schokolade essen ohne viel nachzudenken und wahrzunehmen. Im Spaß gesagt und würden wahrscheinlich Freunde und Familien von mir sagen, bei mir in zehn von zehn Fällen. Manch einer stellt später fest: Die Tafel ist weg, kann mir auch passieren. Kein Weltuntergang. Aber darum geht es gar nicht. Worum es geht ist, dass selbst eine solche lapidare Alltagssituation die Chance für Achtsamkeit bietet. Die Alternative im Sinne der Achtsamkeit wäre nämlich genau jetzt innezuhalten, durchzuatmen und die Situation und sich selbst zu beobachten. Tun wir dies einmal als fiktives Beispiel: Ich stelle fest, ich hatte oder habe das Gefühl Schokolade essen zu wollen. Weiterhin stelle ich aber fest, dass ich ein umfängliches Abendbrot bereits hatte und es schon 23.00 Uhr ist. Ich sehe, ich bin in diesem Moment allein, ich ergründe ob ich stattdessen vielleicht müde bin usw. Wenn ich in Folge dann in die Selbstflexion weiter aus der Achtsamkeit heraus übergehe und mir den Preis vor Augen führe, komme ich vielleicht zu dem Ergebnis, dass die Hauptmotive bzw. Ursache des Appetits auf Schokolade gerade Langeweile und Einsamkeit sind oder die Schokolade ist einfach Ablenkung und eine Pseudobelohnung, um nicht anderweitig nachdenklich sein müssen. Eventuell ist sie sogar Mittel zur Selbstbetäubung. Der Preis den ich zahle ist, dass ich mit dem Stück Schokolade dies eventuell alles tue und on top mir mal eben die Kalorien reinschraube, die im Verhältnis mindestens einem üppig belegten Brötchen entsprechen würden. Preis ist aber auch, dass ich ein kurzes Glücksgefühl bekomme von der Süße, die evtl. gewollte Ablenkung und natürlich in der Schokolade und deren Inhaltsstoffen sogar wirklich Stoffe stecken, die sich emotional temporär und stoffwechseltechnisch ein wenig positiv auswirken könnten auf meine Psyche usw. Ich kann also in Folge abwägen und bewusst entscheiden, ob ich jetzt wirklich bereit bin, überhaupt einen Preis zahlen zu wollen. Wenn ich mich dagegen entscheide, zahle ich wahrscheinlich temporär, bis ich schlafe, den Preis, punktuell immer mal wieder doch noch an die Schokolade zu denken. Dafür bin ich umgekehrt am nächsten Tag vielleicht froh und stolz darauf, dem Impuls widerstanden zu haben. Dies wäre der Preis oder die Belohnung die ich erhalte. Ausgangspunkt in diesem letzten Beispiel war die Situation, dass ich Lust verspüre auf ein Stück Schokolade. Also eigentlich total harmlos. Du siehst wie weit dies alles führen kann. Dazu nur soviel, wenn Du in der Situation so achtsam agieren würdest, würde Dich dies vielleicht zu ganz anderen Fragen in Folge führen: Warum bin ich immer noch wach, obwohl ich eigentlich müde bin? Warum will ich mich so oft in letzter Zeit mit Schokolade und Essen belohnen, mir vermeintlich etwas Gutes tun usw.? Ich höre hier mal auf, die Systematik ist, glaube ich, sehr deutlich geworden und lässt sich beliebig, auf wirklich nahezu jede Lebenssituation übertragen.
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           Eine weiterer Aspekt und Bestandteil der Achtsamkeit ist für mich der Wahrnehmungsaspekt selber. Dies in Bezug auf die oder Deine Realität und dies in einem Kontext zur Begrifflichkeit Wahrheit. Dies verwirrt jetzt zunächst, denke ich. Ist aber gar nicht so komplex. Ich bin überzeugt, dass Realitäten und Wahrheiten vielschichtig und fließend sind und es im Regelfall nicht „die eine Realität“ und die „eine Wahrheit“ gibt. Dies fast nie im Leben und schon gar nicht im eigenen Leben von mir. Dies gaukeln wir und unser Gehirn uns nur schön vor, weil es leichter ist. Dazu stehe ich, auch wenn dies sehr viele Menschen im ersten reaktiven Impuls völlig anders sehen und darüber denken. In klaren, vermeintlich eindeutigen Realitäten und Wahrheiten zu denken, macht Dir das Leben halt leichter. Dein Gehirn liebt dies, weil es einfacher ist und Dir energiesparend Stabilität in Dein Leben bringt. Pauschal ist dies erst einmal eine Sache, die grundsätzlich okay ist. Jede Münze hat aber mehrere Seiten und Ebenen, in diesem Beispielfalle wenn Du länger nachdenkst, sogar nicht nur die berühmten zwei Seiten einer Münze, sondern sogar deutlich mehr. Es geht entsprechend dem Ansatz der Achtsamkeit hier erneut ganz viel um Wahrnehmung. Ich nenne Dir noch ein Beispiel: Schau mal aus dem Fenster und nimm Deine Realität und Umwelt dort draußen wahr. Was siehst Du? Genau, Deine Wahrnehmung von Umwelt und Realität, viele Farben, vielleicht einen Baum, vielleicht Sonne. Du und nur Du nimmst es einmal zunächst in diesem Sinne so wahr und vielleicht positiv. Eine andere Person, würde vielleicht sagen, die lauten Vögel nerven mich, die Sonne blendet. Denke noch einen Schritt weiter, wie würde eine Fledermaus oder ein Lebewesen mit Infrarotwahrnehmung diese Realität auch optisch sehen? Ganz anders oder? Einer sagt also in meinem Beispiel der Himmel ist blau, die Sonne klar und hell, es ist schön. Der Andere sagt, es blendet, die Vögel sind zu laut, dies nervt. Die Wahrheit und Realität hier? Richtig oder falsch? Also vielschichtig ist vermutlich als Antwort sinnvoll und wie so oft, wenn man neugierig ist, alles doch komplexer als man denkt. Denkst Du für Dich, die Wahrheit ist der Nordpol, wird für Dich häufig die abweichende Meinung eines Anderen der Südpol sein, den Du vehement und impulsartig aus o. g. Gründen ablehnen wirst. Die Vielschichtigkeit und wahrscheinlich häufig in vielen Fällen ebenso mögliche weitere Wahrheit, bleibt in diesem Falle der Äquator. Dies ist bei mir damit kombiniert, dass ich glaube, dass sich durch Denkweisen, Einstellung und zunächst bewusst werden von Wahrnehmungen im Sinne der Achtsamkeit, Denk- und Wahrnehmungsweisen von Situationen steuern und beeinflussen lassen. Dies bietet Dir die Möglichkeit Deine Denkweise sogar ganz zu verändern und eine Situation abzuwägen, neu zu bewerten und Chancen wie Risiken dadurch anders zu betrachten, im Idealfall in Folge neue mögliche Wege für Dich zu entdecken. Setze ich die veränderte Denkweise in Folge in Entscheidungen und Taten um, ermöglicht mir im Ausgangspunkt die Achtsamkeit und dadurch sich verändernde Wahrnehmungen tatsächlich sogar zukünftig meine Realität und bisherige Wahrheit selbst zu verändern. Sehr spannend oder nicht? Durch Achtsamkeit kannst Du also Dein bisheriges Denken &amp;amp; Fühlen wahrnehmen, feststellen, hinterfragen, bewerten und darauf aufbauend im letzten Schritt Entscheidungen treffen sowie diese im Sinne von persönlicher Veränderung umsetzen. Dass Ergebnis wird sein, Du veränderst Deine Sichtweise, Deine Werte und auch ganz konkret Deine Lebenssituation im ganz kleinen, wie ebenso eventuell großen Sinne. Und ja, damit veränderst Du, ob Du willst oder nicht, Deine Realität und Wahrheit unmittelbar. Dein Tun wird auch Dein Umfeld eventuell irritieren und ihre Reaktionen wird deren und Deine Realität erneut verändern. Wenn man sich diesen Zusammenhang wirklich vor Augen führt, sage ich: Wirklich Hammer, was Achtsamkeit als eines Deiner Tools in Deinem Mindset Werkzeugkoffer zu leisten vermag!
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           Achtsamkeit ist also in seinen skalierbaren Möglichkeiten ein sehr mächtiges Tool und kann gerade deshalb sehr einfach und sehr schnell zu Abhilfe führen, um in sich Ruhe einkehren zu lassen. Gerade aber auch dann, wenn ich es nicht unnötig kompliziert haben will und simple Lösungsansätze benötige. Hierzu direkt ein weiteres Alltagsbeispiel: Du bist extrem gestresst, unruhig und aggressiv. Ein Berg von weiteren Aufgaben liegt vor Dir. Jetzt könnten wir die ganzen Geschütze der Achtsamkeit auffahren, durchdenken und anwenden, bis hin zu Meditations-, Yoga- und Atemtechniken usw. Ich mache es hier aber mal ganz einfach und zeige Dir, wie simple Achtsamkeit auf anderer Ebene in diesem Beispiel sein kann: Du gehst in dem Moment ganz einfach spazieren und entziehst Dich bewusst, damit bereits achtsam, dieser Situation. Dies muss gar nicht lange sein, 20 Minuten könnten bereits reichen, dies würde also sogar in einer Mittagspause auf der Arbeit funktionieren, selbst in der Pause einer Projektbesprechung. Du läufst jetzt aber nicht „stumpf“ durch die Gegend und lässt die Gedanken kreisen und diesen freien Lauf wie vermutlich sonst! Nein, eine bzw. folgende entscheidenden Veränderungen nimmst Du vor: Du gehst sehr bewusst und jeweils einzeln fokussiert wahrnehmend spazieren. Beispiel kann hier sein, dass Du Dich zunächst auf die Luft konzentrierst. Wie fühlt sie sich an? Großstadtluft? Waldluft? Sauber und rein oder vollen Pollen und Dreck? Du bewertest dies hier aber nicht. Du konzentrierst Dich nur darauf dies ganz bewusst wahrzunehmen, im Sinne wertungsfreier Feststellung. Du atmest sie ganz bewusst drei, viermal sehr tief ein und konzentrierst Dich darauf, ob Dir dies gut tut oder nicht, ohne es darüber hinaus weiter zu bewerten. So verfährst Du weiter und fokussiert Dich auf weitere Themen Deines Spazierganges, z. B. Menschen die Du siehst, die Wahrnehmung des Weges was dort wirklich alles liegt, suchst gezielt nach Tieren oder ähnlichem. Wichtig ist die maximale Konzentration auf die Wahrnehmung Deiner Umwelt selbst. Zum Schluss konzentrierst Du Dich auf Dich selbst: Was fühlst Du? Erneut ohne Wertung. Was macht Dein Körper genau, welche Signale sendet er Dir? Höre innerlich zu! Zum Schluss atmest Du noch einmal volle zwei Minuten sehr bewusst tief ein und dabei länger aus. Dies zwei Minuten sind viel länger als Du jetzt denkst. Nahezu versprechen kann ich Dir, dass nach diesen 20 Minuten Dein Stresslevel zumindest erheblich niedriger sein wird und Du bestimmte Aspekte bereits wieder gelassener wirst sehen können. Achtsamkeit ist erstaunlich. Probiere es einmal in der Praxis alternativ wie folgt aus: Nimm Dir einen Gegenstand dinglich oder aus der Natur oder direkt vor Dir, irgendetwas z. B. einen Stift, Lineal, Papier oder ein Blatt vom Baum, eine Blüte, letztlich egal und gönne Dir einmal diesen Gegenstand fünf volle Minuten zu betrachten und wahrzunehmen., Dies auf allen Ebenen der Wahrnehmungsmöglichkeiten. Also zum Beispiel das Aussehen bis ins Detail, den Geschmack wenn möglich, Hautgefühl, Geruch, visuelle Besonderheiten. Wirklich volle fünf Minuten. Die werden sehr lang. Wirst Du merken, auch wenn Du jetzt noch denkst, was sind schon fünf Minuten? Wenn Du bewusst wahrnehmen willst und musst, entschleunigt dies ungemein und wird gefühlt die Zeit für Dich ausbremsen. Ein anderes Ergebnis bei Dir würde mich sehr verwundern und lässt wenn vermuten, dass Deine Gedanken doch flüchtig waren und Du es nicht hinbekommen hast, nur ganz und voll bei diesem Gegenstand zu sein und nichts anderes. Dieser Fall ist als Anfänger völlig normal. Wenn es klappt, werden Effekte sein, dass Du viel mehr über dieses Ding erfährst als Du denkst, mehr sehen wirst als vorher, aber auch noch viel wichtiger, dass Du andere Gedanken temporär für fünf Minuten völlig ausblenden wirst, entschleunigst und ruhig werden wirst. Zeitgleich wirst Du bei diesen ersten Versuchen wie gesagt und eventuell feststellen, so einfach wie das klingt, ist das gar nicht. Schon gar nicht für uns multimediale und Multitasking orientierte Menschen, die sich hier auf diese eine und nur diese eine Aufgabe so lange konzentrieren und fokussieren sollen.
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           Hintergründe sind hier, dass Du dies zum einem verlernt hast und dass wir dies soziokulturell von der Gesellschaft aberzogen bekommen haben. Dies spätestens beginnend in der Schule, teilweise schon durch die Eltern und letztlich spätestens auf der Arbeit, wo wir funktionieren sollen. Denn eigentlich liegt dies tief in uns allen verankert und ist ein wirklich mächtiger Schlüssel um innere Ruhe und Frieden zu finden. Wie ich das so arrogant und selbstsicher behaupten kann, dass diese Fähigkeit eigentlich jeder Mensch von Natur aus in sich trägt? Dass Du, wenn es gelingt, eine solche Fokussierung zu erzielen, zufriedener und in Dich ruhend wirst, vielleicht sogar kurz glücklich bist? Auch dies erläutere ich Dir an einem anschaulichem Beispiel: Versuche Dich entweder an Deine ganz frühe Kindheit zu erinnern oder beobachte einmal Kinder bis ungefähr zum fünften Lebensjahr. Noch besser: Vielleicht sogar in einem Alter bevor sie in eine Kindertagesstätte kommen. Wenn ein kleines Kind sich für etwas wirklich interessiert, eine tolle Blume auf der Wiese, das Förmchen im Sandkasten, die Puppe die es gerade geschenkt bekommt hat und sich zurückzieht, was passiert und was siehst Du? Du wirst feststellen, dass jegliche Interaktion, geistig wie körperlich, dieses Kindes, die gesamte und volle Konzentration ausschließlich hierauf fokussiert. Es riecht, es schmeckt, es testet, es dreht. Alle Sinnesorgane, Augen, Ohren, Nase, Haut werden eingesetzt. Manche Kinder geben sogar einen Ton von sich oder murmeln dabei mit sich selber. Das Kind wirkt total glücklich und in sich ruhend, häufig fällt der Satz, „Guck mal, wie schön die Kleine spielt!“, ohne dass wir weiter darüber nachdenken, warum wir dies so toll finden. Denn wenn Du noch länger nachdenkst, sind wir als Eltern oder Angehörige oder auch als neutraler Beobachter tief in uns drin, erstaunt, dass das Kind alles andere und so auch sogar uns völlig ignoriert, im hier und jetzt nichts anderes benötigt und vor allem will, als die Konzentration auf diese eine Sache. Störst Du das Kind, reagiert es eventuell sogar gereizt und aggressiv und zeigt dies sogar, weil es zu diesem Moment zurückkehren möchte, ohne Beeinflussung von weiteren äußeren Reizen und zumindest in diesem Moment weiteren Interaktionen anderer Menschen. Ziemlich viel dran denke ich, oder? Fazit denke an das Kind in Dir und entdecke es durch Achtsamkeit wieder. Es wird Dich auf seit langer Zeit brachliegenden und zugewachsenen Wegen wieder zu Deinem kleineren Ich führen, was in vielen Situation durchaus gut sein kann, wenn auch nicht immer, in der Welt der Erwachsenen. Vergiss nicht, dass Deine Persönlichkeit aus verschiedenen Ebenen besteht. Du als kleines Kind ist eine Version von Dir mit vielen Stärken und Schwächen, Vor- und Nachteilen, wie alle anderen Ebenen auch. Aber auch dies ist dann schon wieder ein anderes psychologisches Themenfeld, was wir eventuell ein anderes Mal betrachten werden.
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           Ist denn das Thema Achtsamkeit nur eine moderne Zeiterscheinung? Nur ein Modetrend? Ist da überhaupt wissenschaftlich etwas dran?
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           Hier könnte ich jetzt wirklich noch viel mehr ausführen, als ohnehin schon. Dies erspare ich Dir und mir und beziehe dazu nur relativ kurz Stellung: Allgemein formuliert kannst und darfst Du fest davon ausgehen, dass Aspekte der Achtsamkeit und deren Techniken wissenschaftlich sehr vielschichtig weltweit in unterschiedlichen Abhängigkeiten und soziokulturellen Umständen untersucht und erforscht wurden und weiter werden. Dies bereits seit Jahrzehnten und je nach Betrachtungsweise seit Jahrhunderten, in Bezug auf den Buddhismus sogar seit ca. 1.000 vor Christus . Du darfst und kannst fest davon ausgehen, dass es seriös und wissenschaftlich belegbar ist, dass Achtsamkeit in seinen unterschiedlichen Facetten und Interpretationen definitiv einen Effekt auf Deine seelische und daraus resultierende psychosomatische wie letztlich somit sogar physische Gesundheit hat. Sie ist also sehr gut für Deine Seele und Deinen Körper, vereinfacht ausgesagt. In vielen unterschiedlichen medizinischen, also psychologischen und psychotherapeutischen Einsatzgebieten sowie klinischen Anwendungsfeldern, stellt sie heute, auch wieder in unterschiedlicher Ausprägung und Anwendungsart, einen festen und vermutlich unwiderruflich wichtigen Baustein dar. Also ja, es ist nachweislich wissenschaftlich jede Menge daran wahr und es ist absolut seriös. Aus meiner Sicht ist da nichts esoterisches. Dazu nur am Rande gesagt, selbst wenn es das wäre, aber funktioniert, was soll’s? Denke an ein Placebo. Wenn der Placeboeffekt hilft, hilft er, „da beißt die Maus keinen Faden ab!“. Was juckt es Dich dann?
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           Trotzdem ist die Frage berechtigt, ob es nicht nur ein Modetrend ist und das Thema seit einigen Jahren einem zu großem Hype unterliegt. Modetrend kann sein, aber der hält dann schon seit mindestens oder spätestens den siebziger Jahren an, und verläuft wellenförmig. Es gibt halt Phasen in jeden Gesellschaften wo Themen besonders gehypt sind. So ist dies auch mit der Achtsamkeit. Aber umgekehrt habe ich Dir und Euch schon erläutert, dass sich die Menschen im Kern bewusst oder unbewusst damit bereits seit Jahrtausenden beschäftigen und Bausteine der Achtsamkeit teilweise sogar fest in Religionen oder Gesellschaften seit Jahrhunderten verankert sind. Allerdings kann man auch festhalten, dass insbesondere der asiatische Kontinent uns hier weit voraus ist. Insoweit kann es nicht nur ein Modetrend sein, sondern ist vor langer Zeit gekommen um zu bleiben und hat seine feste Daseinsberechtigung, die Du Dir zu Nutze machen kannst.
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           Die Verknüpfung von Modetrend und zeitgleich auch in der westlichen Welt mittlerweile fest verankerten Pfeilern lässt sich anhand folgendem Beispiel erläutern: 2014 zierte im Februar das weltweit bekannte Time Magazin das Bild einer jungen Frau mit geschlossenen Augen, die entrückt und zufrieden, in sich ruhend wirkt. In dem dazugehörigen Leitartikel berichtet sie dann von einem achtwöchigem Kurs zur „Achtsamkeitsreduzierten Stressreduktion“. Man erfährt in Folge, dass dieser letztlich auf der Idee und Konzept von „mindfulness based stress reduction“ basiert. Dies wiederum ist ein von dem im Bereich Achtsamkeit recht bekannten Jon Kabat-Zinn in den 1970er Jahren entwickeltes Programm, welches vor allem Bausteine und Techniken aus dem Bereich von Atemübungen, Meditation, und Elementen von Yoga beruht. Gepackt in einen achtwöchigen Intensiv- und damit Crashkurs. Was man aber daran sieht: Thema war es bereits in den 70ern und war und ist fortlaufend seit 2014 wieder hochaktuell. Mittlerweile nehme ich es so wahr, dass Achtsamkeit heutzutage kein Modetrend mehr ist, allgemein nicht mehr belächelt wird als pseudoesoterischer Kitsch, auch nicht in der Breite der Gesellschaft und wie von mir beschrieben, seinen berechtigten Platz sowohl in der Medizin wie im gesellschaftlichen Leben einnimmt. Diese Entwicklung hängt damit zusammen, dass immer mehr Menschen, sogar Prominente, sich zur Thematik und Erkrankung von und an Depressionen outen und darüber berichten. In Folge dessen, die Erkrankung Depression mittlerweile in seiner Bedeutung gesellschaftlich deutlich besser akzeptiert wird, wie ebenso, dass sie in vielen Fällen gut zu behandeln sein kann und hier Achtsamkeit eine große Rolle, insbesondere präventiv nach Gesundung, spielt. Achtsamkeit bedeutet in solchen Fällen Unterstützung als eine Technik auf dem Weg zur Heilung und Genesung, in Folge Prävention zum Schutz vor Rückfall und bei hinreichender Stabilität sogar weiterführende Optimierung der eigenen Lebensqualität.
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           Gibt es Zusammenhänge von Aspekten der Achtsamkeit und dem Gesichtspunkt mehrere Tätigkeiten zeitgleich auszuüben oder leisten zu müssen?
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           Diese Frage zielt auf den Aspekt des „Multitasking“ ab. Häufig gibt es den Spruch, „Frauen können dies, Männer aber nicht!“. In meiner beruflichen Alltagserfahrung würde ich dies sogar bestätigen. Ob es wissenschaftlich belegbar ist? Keine Ahnung. Ich meine auch, ohne es wirklich zu wissen und recherchiert zu haben, dass tatsächlich gewisse Unterschiede in der Psyche wie bestimmten Aktivitäten des Gehirns, zwischen Mann und Frau gibt. Wie es also genau wissenschaftlich einzustufen und zu bewerten ist in Bezug auf die Geschlechter, weiß ich also nicht wirklich. Wenn Dich dies besonders interessiert, recherchiere selber. Aber auf Dauer gut, tut es weder Frau noch Mann. Vieles deutet darauf hin, dass das menschliche Gehirn allgemein und damit letztlich Dein Geist hierfür nicht wirklich ausgelegt ist. Es strengt das Gehirn ungemein an, ständig hin und herschalten zu müssen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fehler einschleichen werden, ist ungleich höher, als wenn Du konzentriert und damit fokussiert an nur einer Sache arbeitest und diese und da ist das Wort wieder, achtsam wahrnimmst. In der Variante alles zeitgleich parallel bearbeiten zu wollen, ist das Risiko sehr hoch, dass Du Dich überforderst, praktisch sicher ist, dass Du Dich einem deutlich höherem Stresslevel aussetzen wirst. Warum ist das so? Weil Du punktuell feststellen wirst, dass Du alles ein wenig, aber nichts wirklich richtig gut wirst machen können. Nebeneffekt ist in der Regel und dies sogar teilweise empirisch belegt, dass Du auch keine wirkliche Zeitersparnis erzielen wirst, um alle Dinge zu erledigen, sondern teilweise sogar mehr Zeit in Summe benötigst, bei qualitativ maximal gleich guten und tendenziell sogar schlechteren Ergebnissen. Dies spätestens dann, wenn die Zeit miteinbezogen wird, die später darauf verwendet werden muss, entstandene Folgen von Fehlern, resultierend aus dem Multitasking, wieder auszubügeln.
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           Unter dem Strich wirst Du eine Arbeit und Tätigkeit zufriedener, qualitativ besser, mit weniger Stress und schneller erledigen, wenn Du sie vollständig und dies nur als jeweils alleinige Aufgabe wahrnimmst. Dass dies beruflich und privat nicht immer oder vielleicht nur selten geht, ist gelebte Erfahrung aus der Alltagspraxis von uns allen. Sich aber genau dies bewusst zu fragen, also: Muss dies so sein? Kann ich diese Aufgaben nicht zunächst nur für sich alleine erledigen? Kann ich meine Arbeitsbedingungen anders erledigen? Dies im Sinne von Kriterien der Achtsamkeit, ist in sich bereits anwenden von Aspekten der Achtsamkeit selber. Ein paar Aspekte hierzu aus der Praxis, fortgesetzt im beruflichen Kontext. Dies am Beispiel eines klassischen Büroarbeitsplatzes durch folgende Fragestellungen: Kannst Du wirklich Popup Nachrichten von Deinem E-Mail Programm nicht zumindest temporär ausschalten? Kannst Du nicht temporär zumindest einen Anrufbeantworter für eine Stunde anstellen, um eine Sache konzentriert zu erledigen und dann zurückzurufen? Ein Schild an der Bürotür bis 13.00 Uhr „Bitte nicht stören“, für eine wichtige und komplexe Projektarbeit, ist wirklich undenkbar, wenn dafür qualitativ nachweislich bessere und schnellere Ergebnisse erzielt werden? Dies sollen an dieser Stelle nur Impulse sein und all dies grenzt auch wiederum an Themen der Arbeitsplatzorganisation und des Zeitmanagements an, was zwar Themen für sich sind, aber man daran sieht, wie weit Achtsamkeit geht und welche Schnittstellen es hat.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem solltest Du diesen Aspekt auf bestimmte Bereiche Deines Privatlebens, vor allem bei ganz egoistischen Dingen für Dich selber die Dir gut tun, die Dich entspannen, also Hobbys zum Beispiel, übertragen. Was ich damit meine? Wie sieht es in der Alltagspraxis häufig aus? Nehmen wir an Du bist handwerklich begabt und freust Dich darauf für Deinen Sohnemann den Sandkasten zu bauen. Du planst es fest ein und startest wie gewollt am Wochenende damit. Während Du daran arbeitest schaust Du ständig auf Dein Smartphone. Die Fußballergebnisse sind wichtiger, hat jemand auf WhatsApp geschrieben? Wahrscheinlich ja und die Antwort muss sofort sein. Du regst Dich erst einmal darüber auf was geschrieben wurde usw. Das Ergebnis wird mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit sein, dass erstens der Sandkasten hätte besser werden können, zweitens Du bekommst gar nicht genau mit, was Du leistet und gibst Dir drittens selbst nicht die Chance, einfach nur im hier und jetzt zu sein, bei dem was Du wolltest und worauf Du Dich eigentlich gefreut hattest: Den Sandkasten für den Sohnemann zu bauen. Letztlich bist Du vielleicht jetzt sogar gestresst und unzufrieden, denkst lediglich, dass Du es endlich erledigt hast. Flüchtige Glücksmomente somit vorhanden? Wohl eher Fehlanzeige! Gut für Dein Wohlbefinden? Wohl nur bedingt. Denke dabei an das Beispiel von dem Kind und Dir wird schnell klar, was ich damit meine. Hier und jetzt und nur hier und jetzt, ist ein entscheidender Schlüssel zum Glück. Die Gegenwart ist genau und immer jetzt, gleich ist Zukunft, die kommt so oder so und die Vergangenheit kannst Du nicht ändern. Die gedanklich Reise dorthin zurück kann lehrreich sein, verändern kannst Du aber nichts mehr. Den Sandkasten hingegen schon in unserem Beispiel. Ich hoffe ich konnte dies so einigermaßen verdeutlichen. Dein Wohlbefinden ist also durch Reizreduzierung in der Regel höher, wenn Du dadurch besser fokussieren kannst. Zeitgleich kannst Du durch ein gewisses digital Detoxing in meinem Beispiel hinterfragen, wie hoch schon Dein Suchtfaktor nach dem Smartphone und der digitalen Welt ist und wie gut Du noch überhaupt mit Dir alleine, also Dir selbst und Deiner Zeit etwas anfangen kannst. Ein kleines Kind wirst Du dies nie fragen müssen. Wenn es antworten würde, würde es wahrscheinlich sagen: Ich verstehe die Frage nicht! Daran sei erneut erinnert und damit reicht es zeitgleich an dieser Stelle, zu dieser Frage und diesem Teilthema, denke ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ist Achtsamkeit so wichtig für meine Gesundheit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus meiner Sicht ist wichtig zu betonen, dass Achtsamkeit sich in Gänze auf Deine Gesundheit auswirkt. Manche meinen, dass es hier nur um Themen der Psychologie und damit die seelische, psychische Gesundheit geht. Wer so argumentiert ist für mich auf dem Holzweg unterwegs. Natürlich gibt es unbestreitbar Krankheitsbilder und Krankheiten, die haben definitiv und wissenschaftlich belegbar, nichts mit meiner psychischen Situation zu tun, oder wenn wirklich nur sehr wenig. Greifbare Beispiele wären hier genetische Erkrankungen oder aber, um aktuelle Beispiele zu nehmen, die erworbene Krankheit durch eine virusbedingte Infektion, wie zuletzt Corona / Covid 19. Aber ebenso besteht heutzutage sicherlich, unzweifelhaft und wissenschaftlich belegt, ebenso ein sehr enger Zusammenhang von psychischer und physischer Gesundheit, also körperlicher und geistiger/seelischer Gesundheit und ja, diese Themen können sich durchaus stark gegenseitig bedingen und beeinflussen. Tendenziell kannst Du davon ausgehen, dass eine gesunde Seele und Psyche sich positiv auf Krankheitsverläufe und die Stärke zum Beispiel Deines Immunsystems auswirken können. Umgekehrt kann regelmäßiger Sport, aber ebenso Achtsamkeit im Sinne des bereits beschriebenen Spaziergangs, sich stabilisierend, beruhigend und positiv auf Deine Psyche auswirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiteres fiktives Beispiel hierzu zur Verdeutlichung: Stell Dir einen Menschen vor, der vorbildlich körperlich lebt. Klar strukturierter Tag, feste Arbeitszeiten und eine Arbeit die ihm zumindest einigermaßen Spaß macht, gute Bezahlung, jeden Abend gleiche Schlafenszeit, absolut gesunde, vielleicht sogar vegetarische, in jedem Falle ausgewogene Ernährung. Kein Alkohol und kein Nikotin, regelmäßiger Sport ungefähr drei bis viermal die Woche. Er geht oft ins Kino und Theater und hält Kontakt zu seiner Familie. In Erstannahme ist zu vermuten, dass dieser Mensch wohl kaum bis selten krank sein wird, und ein Zusammenhang zwischen seelischer und körperlicher Gesundheit hier kaum besteht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir schauen kurz hinter die Kulissen und Du bekommst etwas mehr Informationen: Er lebt alleine aufgrund des ansonsten guten Jobs in der zugezogenen Großstadt, Anbindung an Freunde hat er nicht. So viel zum Sport geht er, weil er Freunde sucht, findet aber keine. Kein Alkohol und Nikotin liegt vor, weil er vor allem panische Angst vor Intoxikation und Abhängigkeit hat. Kino und Theater deshalb, weil er da alleine kaum auffällt und sich alleine so nicht unnötig unsicher in der anonymer Masse fühlt, geht aber meistens direkt erst kurz vor Vorstellungsbeginn hin. Der Kontakt zu seiner Familie ist flüchtig, über die Probleme dort reden kann er nicht, weil aus der Kindheit eine schlechte Bindung zu den Eltern und tiefenpsychologische Traumatisierung vorliegt. Ups, sieht alles ganz anders aus oder? Wie hoch ist nun wohl die Wahrscheinlichkeit, dass trotz der rein körperlich gesehen vorbildlichen Lebensweise dieser Mensch psychosomatische Symptome entwickeln wird und sein Körper ihm ein Magengeschwür, einen Ausschlag, Rückenprobleme oder ähnliches schickt und er damit körperlich wirklich krank wird? Dies letztlich nur „um ihn zu sagen“, Du musst etwas ändern, pflege mich, Deine Seele und damit wiederum Deinen Körper, liebe Dich selber, verbessere Dein Leben durch soziale Kontakte usw.? Der Körper sagt also und sendet hier die Nachricht: Gehe achtsam mit mir und damit achtsam mit Dir um. Gar nicht so unwahrscheinlich ist vermutlich auch, dass der als Gegenbeispiel rauchende und ab und an ein Bierchen zu viel trinkende, am Grill stehende Familienvater mit Bauchansatz sowie Kind, Kegel, Familie und Co. zumindest relativ lange nicht an den beschriebenen Krankheitsbildern erkranken würde, oder? Ich will dies gar nicht alles abschließend entscheiden noch verbindlich beurteilen. Was wir aber sehen ist, wenn ich die Situation im Sinne von achtsamer Wahrnehmung betrachte, stellt sich die Situation so oder eben so dar. Zeitgleich zeigt dies Beispiel sehr gut und genau in diesem Kontext, warum es sehr wichtig ist, immer mal wieder achtsam auf sich und seine Situationen zu schauen. Daraus resultiert nicht selten in Folge eine Standortbestimmung, mal mehr oder minder bewusst ausgeprägt und in unterschiedlicher Form und Stärke sowie eben eventuellen Folgeentscheidungen und Konsequenzen, oder eben auch nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solltest Du in einer Lebenssituation sein, dass Du leider schon Kontakt hattest mit psychischen Erkrankungen wie zum Beispiel burn out, depressiven Episoden, Angstzuständen und Panikattacken, ist Achtsamkeit noch wichtiger und ein gutes Instrument diese zu überwinden und in Folge später präventiv einzusetzen, um sich vor vermeidbaren Rückfällen besser schützen zu können. Hier dann sicherlich allerdings nur als ein Aspekt, neben vielen weiteren erforderlichen medizinischen Maßnahmen, die entsprechende Fachärzte und Therapeuten bestimmen können. Ggf. und im schlechteren Falle auch durch geeignete und/oder begleitende Medikamentengabe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich aber vermitteln wollte ist, was Achtsamkeit für Dich und Deinen Bedarf passgenau und in Deinen Alltag integriert, praxisorientiert leisten kann, um Dich präventiv zu schützen und noch viel mehr, selbst eine bereits eventuell gute Lebensqualität nicht nur zu sichern, sondern ggf. sogar weiter zu verbessern. Das ist immens, beachtlich und spannend. Die Ausgestaltung dessen liegt nur bei Dir selber und Deinen Bedarfen. Die Frage warum Achtsamkeit für Deine Gesundheit also wichtig ist, dürfte damit hoffentlich hinreichend beantwortet sein, wie ebenso der Aspekt, dass dem auch wirklich so ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind noch konkreter die Vorteile von Achtsamkeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vorteile oder Auswirkungen des Tools oder der Technikanwendung, Wissensaneignung und dessen Umsetzung in Bezug auf die Achtsamkeit, kann sich auf unterschiedlichen Ebenen Deiner Lebensqualität auswirken. Wissenschaftlich ist hier vermutlich noch immer nicht alles erforscht. Das was ich nachfolgend dazu sage, basiert teilweise auf Studien, teilweise auf eigener Lebenserfahrung und Praxis, teilweise aus Informationen von Dritten und Erfahrungswerten von Menschen die ich unterstützt habe und weiteren Aspekten. Mit einer gewissen aber unverbindlichen Sicherheit kann man schon attestieren, dass durch Achtsamkeit folgende Effekte passieren können und dies tendenziell nachhaltig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es führt Dich zu mehr Feingefühl. Du wirst mehr Offenheit und Sensibilität für Deine Umwelt und soziales Umfeld entwickeln, deutlich mehr wahrnehmen, an Dir und von anderen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daraus resultierend werden sich Deine empathischen Fähigkeiten, wie ebenso Deine emotionale Intelligenz, im besten Falle, verbessern. Wiederum hieraus resultierend triffst Du bessere Entscheidungen, die sich auf Dich und Dein Umfeld auswirken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grundvoraussetzung für Achtsamkeit ist Fokussierung auf die Situation. Deshalb wirst Du auf Dauer vermutlich Deine Konzentrationsfähigkeit verbessern können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sowohl durch die Achtsamkeit selber, ggf. aber auch unter Nutzung weiterer Tools oder Überbetonung bestimmter Bausteine der Achtsamkeit, wirst Du Potentiale entwickeln können, besser mit Schmerzen umgehen zu können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiterhin kann es helfen überwältigenden Angstgefühlen und Panikattacken entgegen zu wirken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allgemein wird sich im Regelfall Deine Grundstimmung deutlich verbessern. Dies erhöht Deine Resilienz und damit Stressfähigkeit und mindert, potentiell wie eventuell erheblich, Dein Risiko an zum Beispiel Dekompensation, Burn out oder depressiven Episoden zu erkranken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du Dir alle diese potentiellen Vorteile und Ziele genau in seinen Auswirkungen und ihrer Bedeutung anschaust, die Du mit Achtsamkeit erzielen kannst, wirst Du erneut sehr gut erkennen, was für eine vielschichtiges und starkes Mindset Werkzeug die Achtsamkeit ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war alles sehr spannend. Ebenso komplex und vielschichtig, aber vor allem noch relativ viel Theorie! Gibt es noch konkretere, greifbarere praxisorientierte Alltagstipps? Etwas das ich niederschwellig und einfach in meinen privaten oder beruflichen Alltag integrieren kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich gibt es das. Das Schöne ist hierbei, dass Du den Grad und Tiefe der Verwendung von Achtsamkeit im Alltag selber bestimmen und beeinflussen kannst. Also zum Beispiel, ob Du es jeden Tag machen willst oder nur punktuell, ebenso wie anspruchsvoll. Toll und gut ist, dass Du es jederzeit steigern oder reduzieren, wie ebenso darin Dich ohne Probleme wiederkehrend einfach üben kannst. Darüber hinaus ist es bemerkenswert, dass die Wahrscheinlichkeit, dass jeder Versuch Deine Lebensqualität verbessert, recht hoch ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber Du wolltest wirklich, praxisorientierte Beispiele und diese möglichst ganz einfach. Ich nennen Dir gerne ein paar:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konzentriere Dich einmal morgens vor der Arbeit unter der Dusche tatsächlich auf das Duschen. Wie oft macht Du dies wirklich? Ist es nicht vielmehr so, dass Du mehr daran denkst: Wann muss ich los? Was liegt gleich an? Wie wird der Verkehr sein? Wird meine Chefin gleich sofort mich ansprechen? Wann muss ich mein Kind abholen? Was müssen wir heute einkaufen, usw..? Mach es einmal wirklich im Sinne der Achtsamkeit bewusst anders. Konzentriere Dich auf das Duschen! Wie fühlt sich das Wasser wirklich an, was passiert mit Deiner Haut, wie verändert sich die Luft im Raum durch das Duschen, Deine Atmung? Was passiert mit Deinen Muskeln? Was siehst Du wenn aus dem Fenster schaust beim Duschen? Fühlst Du Dich wohl? Bewerten im engeren Sinne musst Du hierbei nicht, ist aber natürlich möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind mit Duschen fertig… Der schnelle Kaffee, die nächste Chance: Konzentriere Dich auf den Kaffee. Wie schmeckt er? Ist er zu warm oder zu kalt? Passen Milch und Zucker? Wie süß oder bitter ist er? Ist er anders als gestern? Konzentriere Dich selbst bei Hektik, falls Du kein Frühstückstyp bist, in den Sekunden des Trinkens, Dich wirklich nur hierauf zu konzentrieren, sonst wirklich nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tag verläuft stressig am Vormittag. Du wirst aggressiv und gestresst. Die Mittagspause steht an. Variante eins wäre nun: Kantine mit den Kolleginnen und Kollegen und es wird genau über diese Themen weitergesprochen, was durchaus oft wichtig und richtig und gut sein kann, im Sinne kollegialer Zusammenarbeit sowieso, aber nicht immer hilft, manchmal Dich sogar (unnötig) negativ verstärkt. Aber ebenso könntest Du den bereits angesprochenen Spaziergang stattdessen einstreuen und dort achtsam sein, auf Deine Atmung achten usw. Weitere Details zu diesem Beispiel hatte ich ja schon erklärt und siehe insoweit oben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtsames – bewusstes Essen: Was kaufe ich? Warum kaufe ich es? Was ist mir wichtig? Wie bereite ich es zu und konzentriere mich nur darauf? Ich esse bewusst und konzentriere mich auf langsames Essen, den Geschmack selbst und versuche wahrnehmend zu genießen, nur hier beim Essen zu sein. Ich registriere bewusst und achtsam mein Kauen und wie sich die Nahrung verändert hierdurch. Genau zu fühlen, was es in Folge in meinem Körper auslöst. Am Rande: Dies ermöglicht zum Beispiel auch, früher das Sättigungsgefühl zu erzielen und zu empfinden, unkontrolliertes Essverhalten kann so besser reguliert werden durch Dich. Die Entscheidung als Genießertyp dann trotzdem noch das zweite Steak zu essen, wird so zumindest noch bewusster getroffen. Die Entscheidung des ob’s obliegt dabei natürlich nur Dir, aber vielleicht weißt Du es dann umso mehr zu schätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf vielen Fitness Trackern und Uhren gibt es vor eingestellte Programme für Atemübungen: Schaffe Dir ein Ritual, einmal am Tag oder einmal in der Woche nur fünf Minuten bewusst zu atmen. Gerade stehend oder sitzend, bewusstes und darauf konzentriertes Ein- Ausatmen, nur wirklich bei diesem Thema und Tätigkeit, vor allem gedanklich, bleiben. Alles andere wirklich versuchen auszublenden. Auch drei Minuten können schon reichen. Der Effekt wird erstaunlich sein, versprochen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deine Gedanken kreisen und belasten Dich, Du kommst nicht zur Ruhe. Neben Atmung im vorgenannten Beispiel, kann es hilfreich sein zum Durchbrechen dieses Kreislaufes eine andere ähnlich gelagerte Technik zu verwenden. Erfinde und dies ist wichtig und fördert zeitgleich Deine Kreativität, ein Phantasiewort. Wichtig ist, es darf keinen Sinn für dieses Wort geben. Auf dieses Wort konzentrierst Du Dich, Du versuchst nur daran zu denken. Schreibe es gedanklich, sprich es gedanklich aus, wiederhole es, drehe es in der Luft, schreibe es gedanklich erneut um, spreche es gedanklich aus, lies es gedanklich vor und mache nur dies und stetig wiederholend. So kannst Du es hinbekommen, dass Dein Gehirn, sehr vereinfacht ausgedrückt, beginnt sich zu beruhigen, es geht in eine Endlosschleife und Routinearbeit. Du bist nur im hier und jetzt, bei Dir. Hinweis: Nicht ganz leicht. Tipp: Ein langweiliges Wort ist häufig besser, als wenn es weitere Emotionen in Dir auslösen könnte, dies versuche vorher festzustellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Situation Wartezimmer: Die lange Wartezeit ist oft ätzend oder? Was machst Du im Regelfall? Zeitungen lesen vor Ort, Dein Smartphone sichten und wieder weglegen, 20 unterschiedlichste Apps, Messenger prüfen hin und her und zurück. Parallel denkst Du daran wie viel Zeit Du jetzt sinnlos verlierst und was heute und morgen noch alles ansteht und ärgerst Dich, oder? Alternative: Bewusstes Warten im Sinne von Achtsamkeit. Was kannst Du tun? Über Atmung haben wir schon gesprochen, geht auch skaliert unauffällig, die Wortübung ebenso. Ebenso könntest Du Dich, natürlich gesellschaftlich vertretbar und nicht belästigend, auf Dein Gegenüber im Wartezimmer oder einen Aspekt von ihm oder ihr konzentrieren. Noch besser vielleicht im Kontext Wartezimmer und Arzt: Höre achtsam in Dich hinein und weshalb Du beim Arzt bist, konzentriere Dich darauf, was Dein Leiden ist, fühle und ergründe es und ordne es für Dich ein. Aber im Spaß gesagt, pass auf, dass es danach durch die Achtsamkeit nicht weg ist, weil die Ursache eigentlich Deine Hektik, Stress und Unruhe waren und wenn doch freue Dich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema leichteres oder besseres Einschlafen: Es gibt in den Appstores hunderte von Wellness Applikationen im weitesten Sinne. Suche nach einer guten kostenlosen oder kostenpflichtigen App, die Dir gefällt. Ob mit Musik oder ohne, ist Typfrage. Gute wäre eine Anleitung zur progressiven sehr einfachen Muskelentspannung oder leichten Meditation als eine Option. Und Dein Smartphone hast Du ja sowieso immer an. Aber vielleicht solltest Du daran denken, alle andere Funktionen und Nachrichten genau jetzt zu deaktivieren. Kein Freund von Muskelentspannung und Meditation, willst Dich darauf gar nicht einlassen? Auch kein Problem, suche Dir, gerade wenn Du in der Großstadt leben solltest, eine App mit Naturgeräuschen. Suche nach einem Geräusch was Dich an Deine Kindheit erinnert und Wohlgefühl auslöst. Bei mir zum Beispiel ist es Regen am Fenster und der Jalousie, kann andere wahnsinnig machen, schon klar, dass sind bei mir morgens die Vögel die zwitschern, meistens weiß ich dann, ich war mal wieder zu lange am Rechner und bin am Arsch, im Spaß gesagt. Konzentriere Dich jetzt nur auf diese Geräusch mit geschlossenen Augen und für Dich passender Lautstärke. Aber wirklich versuchen alle anderen Gedanken zu killen, nur das Geräusch, immer und immer wieder. Das Gute ist, wenn Du einen Partner oder Partnerin hast, vielleicht wird da stark geschnarcht, erinnert meistens auch an die Kindheit und den schlafenden Papa, prima Sache, kannst Du Dir die App sparen. Nur Spaß, wenn zutreffend, wird es wahrscheinlich eher Mordgedanken auslösen, zum Glück sind Gedanken frei und nur eine Umsetzung wäre strafbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Größer denkend im Alltag könnte es der Beginn des Besuches von Meditations-, Yoga- und Pilateskursen sein, wie ebenso progressive Muskelentspannung oder ähnliches.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hoffe einige dieser Beispiele verdeutlichen Dir und Euch, trotz des einen oder anderen Scherzes dabei, dass es tatsächlich recht einfach und direkt möglich ist, Achtsamkeit in Deinen Alltag praxisorientiert zu integrieren und dies ohne viel Aufwand. Anhand dieser Beispiele müsstet es Dir möglich sein, Ideen zu entwickeln, was für Dich genau passgenau ist und was noch alles funktionieren könnte. Häufig ist es try &amp;amp; error und dies ist überhaupt nicht schlimm. Eine weitere Randnotiz zu den Tipps: Die Wortspielübung, wie ebenso die Atemübung, vor allem wenn Du sie nach einiger Zeit gut beherrschen würdest, können insbesondere auch sehr gut bei Angstzuständen, kleinen Panikattacken oder emotionalen allgemeinen gefühlten Zuständen von vermeintlicher Hilflosigkeit durchaus helfen.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kunst ist Achtsamkeit als Chance zu verstehen, die unmittelbar Gefühle der Freude oder des Glücks oder zumindest einfach intensive Emotionen auslösen kann, je nachdem was für ein Mensch Du bist. Ebenso kann sie schützender Hafen und Rettungsanker sein. Ich denke und hoffe, dass dies nun hinreichend deutlich wurde.
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtsamkeit kann aber noch mehr und dies hat häufig mit Erinnerungsfunktionen des Gehirns aus der Kindheit zu tun. Dies kann positiv wie negativ sein, insoweit ein wenig Achtung. Zudem ist es weniger leicht als vorgenannte Beispiele in den Alltag zu integrieren, aber erwähnenswert. Häufig gehen diese Momente aber achtlos an Dir vorbei, Du merkst es nicht. Leider. Bist Du hingegen achtsam, kann dies sehr toll und voller neuer Erfahrungen für Dich sein. Ein Beispiel von mir persönlich: In bestimmten Situationen im Sommer, dies kann im Auto bei Fahrtwind oder auf dem Fahrrad sein, wo ein bestimmter Wind und Luftkonstellation und damit verbundener Geruch entsteht, wahrscheinlich spielen da Pollen eine Rolle, wie ebenso die Temperatur, verbinde ich dies emotional mit bestimmten Erinnerungen an Momente aus meiner frühen Jugend und Schulzeit. Es ist irgendwie ein Sammelsurium von Bildern, was dann in mir, fast schon wie ein Flashback oder Zeitreise in die emotionale Vergangenheit, ausgelöst wird. Wenn ich diesen Geruch achtsam wahrnehme und mir die Chance gebe, darauf zu achten und ihn erwische, was mir ab und an schon gelungen ist, dann sauge ich ihn solange ich nur kann auf, komme so tief an meine Wurzeln, es löst tatsächlich wie auch immer geartet ein Mischmasch von Gefühlen von Sehnsucht, Freiheit und Unabhängigkeit, Glück und auch ein wenig Wehmut und Melancholie im positiven Sinne aus. Aber es ist vor allem sehr intensiv und führt zu meinem inneren Kern, warum auch immer, weiß ich selber nicht. Was ebenso daran besonders interessant ist: Ich werde dieses Jahr 50 Lenze, die Emotionen die dann entstehen, Bilder und Erinnerungen, fühlen sich aber an wie gestern, obwohl sie nun irgendwas zwischen 35 und 40 Jahren her sind. In diesem Moment bin ich ganz und nur bei mir, gefühlt spielt das Alter hier für wenige Momente überhaupt keine Rolle mehr. Was war nochmal genau Zeit? Wann werde ich erwachsen? Vielleicht will ich das gar nicht in dem Moment, mit einem Grinsen hier gesagt! Übrigens dabei wichtig ist der Aspekt, dass man hierbei von einem sogenannten Achtsamkeitstrigger oder auch indirekt Anker sprechen kann, also einem Auslöser sowie Ausgangspunkt, in meinem Fall der Wind und Kombination mit einem Geruch. Hat man dies einmal erkannt, kann man dies eventuell nutzen, achtsam suchen oder provozieren. Dies gilt zudem im Sinne von Schutz auch umgekehrt was Trigger und Anker angeht. Falls Du mit Angstzuständen Bekanntschaft hast, bietet genaue Achtsamkeit in einem frühen Stadium viel detaillierter ergründen zu können, was die Auslöser zumindest symptombezogen sein könnten und was Deine Seismographen Dir schon früh melden. Dies würde Dir zum einen ermöglichen früher gegensteuern zu können oder aber Dir evtl. Hinweise bieten können, der Sache noch besser tiefenpsychologisch nachgehen zu können, wenn Du dies wollen würdest.
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           Ein weiterer Tipp hierzu: Übung macht den Meister, also üben, üben, üben! Solche Sätze kennst Du sicherlich noch aus der Schule, in diesem Kontext ist wirklich etwas dran. Zeitgleich birgt dies die Chance, dass Du es zu einem Ritual oder noch deutlicher zur Routine werden lassen kannst. Der Idealfall wäre, dass es in Fleisch und Blut bei Dir übergeht und Du es fast schon gar nicht mehr bewusst machst, achtsam zu sein, zumindest was diese kleinen Alltagsdinge angeht. Der Mehrgewinn für Deine Lebensqualität, Gesundheit und damit Wohlbefinden wird erheblicher sein, als Du jetzt denkst und meinen würdest. Ich kann nur sagen, probiere es doch einfach mal aus, was hast Du schon zu verlieren, im schlimmsten Falle, mit Ironie formuliert, hilft es Dir und wenn nicht, auch okay oder?
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was sind dann die nächsten Schritte oder was wäre Achtsamkeit im großen Stil, wenn ich mein Leben nachhaltig verändern will? Oder was wäre wenn ich eine wirkliche Krise habe, sogar ernste psychische Problem bei mir vermute?
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           Hierzu zunächst ein wichtiger Hinweis: Solltest Du Dich psychisch krank fühlen oder Probleme vermuten, wirst Du bereits einen Leidensdruck haben. Alleine das Nachdenken darüber macht deutlich, dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass Du richtig liegst. Und wie denken wir alle in der westlichen und auch deutschen Gesellschaft viel zu sehr noch in solchen Situationen in völlig überholten, veralteten Mustern von früher? Dies verdeutliche ich wieder an einem Beispiel: Wenn Du Dir Dein Bein brichst, fährst Du ins Krankenhaus oder gehst zum Arzt, nicht wahr? Wohl sicherlich ja, denke ich, selbstverständlich! Werden die anderen um Dich herum akzeptieren, dass Du krank bist? Absolut, spätestens wenn sie den Gips oder die Krücken sehen. Das Problem ist, dass wir uns bei psychischen Problemen den Gips um das Herz, die Seele oder den Kopf gesellschaftlich nur schwer vorstellen können, leider, würde vieles leichter machen. Der erste Impuls ist, zum Beispiel bei Dekompensation oder depressiven Episoden mit Fragen und Unverständnis zu reagieren, vor allem wenn selbst noch nie Betroffenheit bei einem selber oder im Umfeld vorlag. Häufig fallen Formulierungen oder entstehen Gedanken wie: Wieso der oder die hat doch ein tolles Leben? Ist doch alles gut, soll sich nicht so haben, eigentlich hat der oder die doch gar nichts, ist doch körperlich topfit! Und doch ist dies so offensichtlich falsch und ist so traurig, dass diese Denke noch recht häufig gesellschaftlich etabliert ist und akzeptiert wird. Denn in diesem Moment sind Betroffene ja alles, aber nur eines nicht, nämlich gesund und belastbar. Genau deshalb ist jetzt Hilfe von fachlich zuständigem medizinischen Personal sowie zugewandte Unterstützung aus dem sozialen Umfeld und nicht nur Familie und beste Freunde so wichtig. Wenn es hilft, stelle Dir einen Gips oder blutenden Riss im Herz vor und schon bist Du schneller bereit zum Arzt zu gehen und als Außenstehender zu akzeptieren, dass jemand eben wirklich nicht gesund und krank ist und der Hilfe und Therapie bedarf, wie ebenso der Akzeptanz und Unterstützung durch sein unmittelbares Umfeld. Auch die Akzeptanz dessen und ohne gleich alles in Frage für die Zukunft zu stellen, sollte insbesondere bei Arbeitgebern eine Selbstverständlichkeit sein, wovon wir im echten Leben dort draußen leider ebenfalls noch sehr weit entfernt sind. Stichwort hier ist „alte weiße Männer“, obwohl bin ich nicht auch einer mittlerweile? Hier müssen wir gesellschaftlich alle noch sehr viel lernen und sind meiner Meinung nach viel näher noch an 1960/70ern als an 2022, um es einmal zeitlich und historisch gewachsen auszudrücken. Vom Ausgangspunkt ausgehend, solltest Du Dich wirklich krank fühlen und dies vermuten, gehe zum Arzt, bei suizidalen Gedanken unbedingt sofort, notfalls direkt in eine Krankenhaus. Dein Hausarzt oder Ärztin als Ausgangspunkt und Dich dort vertrauensvoll öffnen mit ein paar Stichworten, wird alles ins Rollen bringen, davon kannst, sollst und darfst Du ausgehen!
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           Mit diesem Exkurs habe ich die letzte Frage beantwortet denke ich. Kehren wir zur Vorfrage zurück, was wäre der nachhaltige, im Umfang größerer Stil, um unter Gesichtspunkten der Achtsamkeit mein Leben zu verändern? Dies kommt ganz einfach darauf an. Worauf? Dies kann viele Aspekte haben. Ich nenne nur ein paar: Hast Du Geld oder bist Du bereit Geld hierfür zu investieren? Wenn ja, gibt es zig Angebote vor Ort, in Kurform, in Kursen in Präsenz wie online, Dich intensiv mit diesem Themen auseinander zu setzen und Dein Wissen wie Techniken durchaus recht schnell zu erweitern. Ausgehend von dem bereits erläuterten Aspekt Buddhismus und den Themen Yoga, Meditation und Atemtechniken, Aspekten progressiver Muskelentspannung, Pilates und vielem mehr, wäre dies ein nächster denkbarer step, dies zu lernen. Hier gibt es niederschwellig und oft gar nicht so klar definiert und im Marketing verankert ohne direktem Bezug zur Achtsamkeit diverse Angebote in Kursen der Volkshochschulen oder ganz einfach schon im Fitnessstudio um die Ecke. Dies mal besser, mal schlechter ausgeprägt und mal mehr oder weniger preiswert. Noch extremer könnte ein Rückzug im Sinne von Kur in eine Einrichtung oder Umgebung sein, die intensive Reizreduzierung ermöglicht und Du würdest Dir Zeit bewusst für diese Dinge nehmen und sie zu erlernen. Ein Kloster als Besucher wäre ein Stichwort, in dem Falle dann wohl ohne WLAN. Ein weiterer Schritt kann sein, sich noch viel intensiver mit dem Thema auch unter Wissensgesichtspunkten und Recherche autodidaktisch zu beschäftigen. Auch dies würde und wird Dein Denken bewusst oder unbewusst, gewollt oder ungewollt verändern. Ist eine Wissensmauer erst einmal eingerissen, wird es schwer sie wieder aufzubauen, auch für Dich und dies ist gut so. Denn mein Credo ist sowieso Bildung erweitert Deinen Horizont und um die Welt mit anderen Augen zu sehen, teilweise sogar völlig neu zu entdecken. Zudem gilt tendenziell, dass wenn Du einmal wirklich verstanden und auch gefühlt begriffen hast, dass die Welt eine Kugel ist, wird es Dir schwerfallen wieder wirklich daran glauben zu können, sie sei doch eine Scheibe, als ein erläuterndes Beispiel hierzu.
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  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was findest Du jetzt richtiger, beziehungsweise besser: Großer oder kleiner Ansatz in Bezug auf die Thematik Achtsamkeit? Was würdest Du empfehlen?
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde es gibt da kein richtig oder falsch und man kann hierzu vor allem keine pauschale und abschließende Empfehlung aussprechen. Vieles ist einfach abhängig davon, was Du für ein Mensch und Typ bist, woher Du kommst, wie Du Dich jetzt fühlst und wohin Du willst. Ebenso hängt es von zeitlichen, persönlichen und monetären Ressourcen zum Teil ab, was Möglichkeiten zur Umsetzung angeht. Schön ist, materielle Ressource in Form von Geld, brauchst Du definitiv nicht. Es liegt alles in Dir!
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Aspekt ist, dass wenn bei Maßnahmen in diesem Bereich groß und schnell mit viel einmaliger Ressource gedacht wird, der Effekt potentiell oft nicht nachhaltig sein wird. Was meine ich damit? Nehmen wir einmal Kuren oder mehrwöchige Kurse oder Themenurlaube als Beispiele. Welche Rahmenbedingungen sind damit verbunden und welche Effekte stellen sich ein und wie sieht häufig die weitere Entwicklung später aus? Hier nur einmal ein paar Hinweise und Gedankenansätze: Viele Menschen gehen in eine Kur. Sie werden ihrem regulären Umfeld wie Lebensalltag völlig entzogen. Ihre Ernährung wird umgestellt, Sport gemacht etc. Dies geht in der Kur richtig gut, Gewicht wird verloren, Gesundheit verbessert, etc. Häufig hält dies noch vier bis sechs Wochen danach an. Ein Jahr später? Häufig, nicht immer, alles beim Alten. Du hast ein Powerkurs, weil Du schnell etwas verändern willst, ohne intensiv darüber nachzudenken. Der Kurs geht zwei Wochen Vollzeit. Effekt anders? Ich denke es wird ansatzweise klar, was ich damit meine.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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           Ich verknüpfe solche Gedanken mit der Methodik und den Zusammenhängen der sogenannten intrinsischen Motivation. Falls Dich dies interessiert findest Du im Podcast DENKMANUFAKTUR hierzu eine gesonderte Episode und ebenso einen gesonderten Beitrag hier im Blog von mir. Kurz als Impuls hierzu: Entsteht ein Wunsch aus Dir selbst ohne externen Trigger und Rahmenbedingungen, wird die Dimension der erreichbaren Möglichkeiten aus Dir selbst heraus, ungleich höher sein. Du hast dann viel mehr Energie Rahmenbedingungen Deines Alltagslebens von Dir heraus, dauerhaft und nachhaltig zu verändern. Selbst sehr kleine Veränderungen, dafür aber wirklich dauerhaft, können einen maximalen Effekt erzielen und sind damit potentiell auch in der Langfrist effizienter als der maximale einmalige Ressourceneinsatz in Kurzform.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich damit sagen möchte ist, dass Abhängigkeiten wie gegenseitige Bedingungen von Deiner wirklichen persönlichen Motivation und damit meine ich wirklich im Sinne von Herzenswunsch oder Leidensdruck nach Veränderung und Erfordernis dessen bestehen. Daraus leitet sich skalierbar Dein wirklicher Bedarf ab. Dies solltest Du für Dich selbst überprüfen und realistisch einschätzen, also und hier haben wir es wieder, achtsam Deine Situation beobachten, wahrnehmen und bewerten. Jedes Ergebnis was hierbei herauskommt ist in Ordnung und ist wie es erst einmal ist. Wichtig ist, Du musst gnadenlos ehrlich zu Dir selber sein. Ergänzend kann es hilfreich sein, im Sinne von Selbstreflexion und Fremd- und Selbstwahrnehmung eine gute Freundin oder Freund zu fragen, der dann weitestgehend hoffentlich bereit ist, Klartext mit Dir zu reden, Dir ein Feedback zu geben, zu Deinen Gedankengängen und wie hoch er oder sie einschätzt, dass Du kurzfristig im ersten step zu großen oder kleinen Veränderungen direkt fähig bist und zweitens dies nachhaltig längerfristig durchzuziehen. Eine weitere Alternative kann hierbei die Unterstützung wie Einschätzung oder Gabe von Feedback und bedingt Anleitung durch einen neutralen Mentor, wie zum Beispiel mir sein. Der Faktor ist hier unterstützende Technik- und Wissensvermittlung sowie mentale Unterstützung und Begleitung aus zwar zugewandter aber letztlich eher neutraler Position heraus und dies im positiven Sinne. Wenn dies alles positiv ist, dann wäre es meines Erachtens sinnvoll und denkbar auch Geld in die Hand zu nehmen, mit späterem Erfolg, wie immer Du ihn für Dich definierst den Erfolg. Diesen solltest Du in Folge selbstkritisch kontrollieren. Andernfalls kann es sinnvoll und effizienter wie effektiver sein, gerade in Langfrist, erst einmal und wie gesagt, kleine Schritte zu gehen und dies einfach auszuprobieren. So sammelst Du Erfahrungen, aus denen Du wiederum Deine eigene Schlüsse ziehen kannst. Sei also nicht enttäuscht, wenn Du im Rahmen einer Selbsthinterfragung zum ehrlichen Ergebnis kommst: Nein eigentlich will ich so eine große Veränderung nicht oder nicht so schnell, kann ich nicht leisten, ist doch alles okay eigentlich. Denn dies ist sogar eher der Regelfall und für sich betrachtet nicht unbedingt schlimm, solange es Dir gut geht und Du gesund bist.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Erfahrungswert ist auch, dass 10 bis 20 Prozent Umsetzung dauerhaft in Deinem Alltagsleben schon ein wirklich großer Erfolg sind. Da muss man ehrlich sein. Ich nehme mal ein Alltagsbeispiel aus dem beruflichen Kontext: Du hast ein Seminar zum Zeitmanagement, z. B. verknüpft mit Arbeitsplatzorganisation und Prioritäten setzen. Das Seminar geht zwei Arbeitstage. Danach kommst Du voll motiviert und voller neuem Wissen an Deinen Arbeitsplatz zurück. Viele denken und erwarten von sich, alles ändert sich von jetzt auf gleich und dies dauerhaft. Die ersten Tage wird auch vieles angegangen und verändert. Kontrolle nach einem Jahr: Nicht selten alles wie vorher oder im besseren Falle vieles. Gleiche Systematik wie bei der Kur oben. Und warum? Der Mensch liebt Gewohnheit, Veränderung ist anstrengend, dauerhafte Veränderung besonders. Das Gehirn liebt seinen gewohnten Trott und im Spaß gesagt, unterfordert und nicht wiederkehrend angetriggert um neue Nervenautobahnen zu planieren, besitzt es die nicht so erfreuliche Eigenschaft, trotz allem Potential was vorhanden ist, gemütlich verblöden zu wollen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will es mal positiver darstellen: Das Schöne an dieser Stelle ist, Du entscheidest und kannst einfach ausprobieren. Falls etwas nicht klappt oder nicht passgenau war, kannst Du es immer noch anders machen und anders ausprobieren. Du solltest nur nicht hadern sondern danach suchen, was funktioniert und Dich mit zu hohen Erwartungen an Dich selbst nicht überfordern. Gut ist auch, dass wenn Du Dich mit Achtsamkeit einfach als Thema selbst beschäftigst, sich Dein Denken und Deine Selbstwahrnehmung so oder so verändern wird, wenn auch nur punktuell, weil Du nun bereits Kenntnis davon hast. Dein Horizont wurde bis hierhin sowieso schon erheblich erweitert, soweit Dir nicht schon alles bekannt war.
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           Die zweite Frage war, was ich konkret empfehlen würde? Beschäftige Dich mit dem Thema, wiederkehrend, dies ist mein Tipp dazu. Versuche erst einmal die kleinen Alltagstipps und schaue was mit Dir passiert. Wenn Dich das Thema interessiert besuche einmal einen Onlinekurs, wahrscheinlich wird es auch von mir hierzu bald mal einen kleinen Kurs geben. Eigne Dir ein Wissen dazu an. Dass ist schon recht viel. Ist dies erfolgt und Deine Erfahrungen sind positiv, kannst Du nächste Schritte im Kontext Achtsamkeit unternehmen. Prüfe aber immer vorher was realistisch ist, dass Du es in Deinen Alltag punktuell oder dauerhaft etablieren kannst, überfordere Dich selber nicht, dann bist Du auch nicht enttäuscht, weder von Dir noch von der Thematik Achtsamkeit selber. Wenn Du kein Typ für Meditation, Yoga, Pilates und Co. bist, ist dies völlig okay. Vergiss einmal als Indikator nicht: Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass viele Menschen und so auch Du, sich vorher damit gar nicht beschäftigt haben. Wenn Du jetzt sogar nur einmal im Monat, Dir eine halbe Stunde Zeit nehmen würdest für Gedanken und Übungen zur Achtsamkeit, wäre bereits dies aus meiner Sicht ein toller Schritt auf den Du stolz sein solltest und darfst. Wenn dann Hunger nach mehr kommt, umso besser und dann entwickelst Du dazu von selbst ein intrinsisches Interesse wie Motivation. Der Rest kommt ganz automatisch von selbst. Wichtig aber auch: Wenn Du zum Ergebnis für Dich kommst, interessantes Thema, aber bei mir ist alles gut, nichts für mich oder zurzeit nicht, dann ist dies völlig okay und in Ordnung. Gut zu wissen, wenn mal schlechtere Zeiten kommen, dass es so etwas gibt und ich jetzt zumindest ein Tool in meinem Werkzeugkoffer dafür habe, auch wenn ich noch nicht weiß, wie ich es verwende. Bei Bedarf lese ich mir in dem Falle halt die Bedienungsanleitung durch. Dies hast Du hier glaube ich bereits teilweise gefunden, vor allem wenn Du wirklich bis hierhin vollständig gelesen hast, super! Ebenso ein guter Gedanke und gutes Gefühl finde ich.
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           Gibt es zum Schluss noch weitere Hinweise oder Kommentare zur Thematik Achtsamkeit oder diesen Blogbeitrag im allgemeinen Sinne?
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           Wie so oft, an dieser Stelle trotz an zig Stellen von mir veröffentlicht, der Hinweis, dass ich hier erneut nur und ausschließlich meine persönlichen Meinungen widerspiegele sowie allgemeine Wissens- und Technikvermittlung aus meiner persönlich Sicht heraus vornehme, ohne dabei abschließende Richtigkeit und Aktualität gewährleisten zu können oder zu wollen. Ebenso die Information, dass ich keinerlei im schulmedizinischen oder im wissenschaftliche Sinne vorliegende Ausbildung eines Psychologen, Psychotherapeuten oder Studium der Sozialwissenschaften oder Pädagogik absolviert habe. Solltest Du also aufgrund des Feststellens von ernsthaften Symptomen auf diesen Beitrag gestoßen sein und Hilfe suchen, ist es zwar gut meiner Meinung nach, dass Du dies gefunden hast, aber meine dringende Empfehlung wäre, dass dann Du zu einem entsprechenden schulmedizinischen Experten gehst. Die Krankenkassen, Deine Hausärztin und viele andere Stellen können Dir hier Hilfe vermitteln. Wie immer stellt nichts von mir hier eine konkrete Handlungsaufforderung oder Handelsempfehlung dar. Du handelst stets auf eigene Verantwortung und in diesem Zusammenhang sei gesagt, dass Du ebenso eigenverantwortlich für Deine persönliche seelische und körperliche Gesundheit bist, ich kann hierfür keinerlei Verantwortung übernehmen.
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           Zur Thematik der Achtsamkeit selber und diesen Beitrag dazu, hoffe ich ganz einfach Dich neugierig gemacht zu haben auf mehr dazu. Vielleicht es sogar hinbekommen habe, dass Du vielleicht einmal probierst das eine oder andere bei Dir zu hinterfragen sowie den einen oder anderen Praxistipp im Alltag auszuprobieren. Falls mir dies gelungen wäre und es im Idealfall bei Dir funktioniert und zu einer verbesserten Lebensqualität bei Dir führen würde, würde mich dies riesig freuen.
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           Ich selber finde das Thema Achtsamkeit gerade und insbesondere aufgrund seiner Vielschichtigkeit und den vielen Schnittstellen zu anderen Tools und psychologischen Themen äußerst spannend, beschäftige mich schon lange damit und werde dies auch weiterhin tun. Wahrscheinlich werde ich hierzu in den kommenden Monaten auch einen Onlinekurs entwickeln und anbieten. Registriere Dich bei Interesse doch einfach sicherheitshalber schon einmal in meinem Mitgliederbereich der myMPI | Academy, wenn Du magst. Es ist völlig kostenlos und dort werden zukünftig kostenlose wie kostenpflichtige Kurse von mir veröffentlicht werden. Besonders spannend an dem Thema Achtsamkeit in Summe ist, dass dieses Werkzeug in Deinem Lebenskoffer individuell von Dir selbst passgenau zugeschnitten werden kann, ich hoffe auch dies kam hier zum Ausdruck. Eine freie Interpretation Deinerseits, was Du für Dich zukünftig unter Achtsamkeit verstehst, wie ebenso die Ausprägung konkreter Handlungsoptionen für unterschiedliche Alltagssituationen wie Krisensituationen in Deinem Leben, macht die Achtsamkeit als Methodik sehr machtvoll. Wenn Du Dich damit weiter beschäftigen solltest und dies der Auslöser war, was mich sehr freuen würde, wirst Du schnell feststellen, dass immer neue Erkenntnisse dazukommen werden und Du Dir weitere Themen der Psychologie erschließen wirst.
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           Damit sind wir automatisch wieder einmal an einem meiner Kernanliegen angelangt. Denn wenn Du hierdurch neugierig geworden bist, die Bereitschaft mitbringst, für neue Dinge offen zu sein, Dir Wissen und Technik anzueignen, Dich selbst und Dein Handeln und Tun zu hinterfragen, wird Dir die Achtsamkeit viele neue Wege und Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen können, die es Dir ermöglichen zufriedener und glücklicher und damit gesünder zu leben. Also unter dem Strich Deine Lebensqualität weiter zu optimieren und Konflikte mit Dir sowie anderen besser zu verstehen und vielleicht häufiger zu lösen. Das Thema Achtsamkeit kann hierbei ein perfekter Wegbegleiter und Ratgeber aus Dir selber heraus sein. Auch weil es antriggert wieder zu lernen auf Deine inneren Stimmen zu hören. Ob Du solche Wege neu beschreiten möchtest und auch ein wenig gespannt darauf bist, Dich selber neu kennenzulernen, dies kannst nur Du selbst entscheiden…
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … Damit entlasse ich Dich aus der Welt der Achtsamkeit und übergebe diese Abschlussfrage in Deine eigenen vertrauensvolle Hände. Wenn Du wirklich bis hierhin und tatsächlich alles gelesen haben solltest, bin ich Dir sehr dankbar, denn es wertschätzt die erhebliche Arbeit und Ressource, die ich in diesen Blogbeitrag gesteckt habe. Es ist fast schon ein kleines eBook geworden. Vielen Dank, dass Du diesen Weg mit mir lesend gegangen bist und insoweit nochmals meinen herzlichen Dank für Deine Lebenszeit, die auf diesen Beitrag verwendet hast. Wenn Du neugierig wie nachdenklich geworden bist, freut mich dies riesig. Feedback gerne erwünscht, unten findest Du ein Formular hierfür und wenn gewollt, kannst Du jederzeit auch mit mir kommunikativ in Kontakt treten, genug Möglichkeiten findest Du auf dieser Website von mir. Was mich zudem noch mehr freuen und vor allem meine Arbeit und mein Projekt myMPI unterstützen würde, wäre mehr Reichweite. Deshalb meine Bitte, falls Dir dies gefallen und geholfen hat, teile diesen Blog und das Projekt myMPI. Würde mir sehr helfen und vielen Dank dafür im Voraus. Noch mehr freuen würde mich, wenn Du Dich zudem, völlig kostenlos und unverbindlich für Dich, in der myMPI | Academy registrieren würdest und für mein Newsupdate. So verpasst Du nichts mehr. Das soll es jetzt aber auch gewesen sein mit Marketing/Werbung, Bitten und Angeboten. Somit schließen wir diesen Blogbeitrag nun gemeinsam wie achtsam und ich sage Danke und bis die Nächte….. Dein Christian.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 16 Jun 2022 00:12:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bitcoin &amp; Co. - SpeedUpdate</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin &amp;amp; Co. - SpedUpdate!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Updatekompendium. "Speed" in Bezug auf die Quantität der Themen die wir hier abhandeln, nicht in Bezug auf die Kürze, dies sei vorab gesagt. Themen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Infos zum Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 10.05.2020 zur steuerlichen Handhabung von Bitcoin &amp;amp; Co.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Talfahrt und Krise an den Kryptomärkten, Bitcoin erleidet zurzeit massive Verluste &amp;amp; der Terra Luna Crashskandal
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipps und Trick zum Tracking - Bitpanda Upgrade
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/_stopwatch-and-bitcoin.jpg" alt="Bitcoin &amp;amp; Stopwatch"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin &amp;amp; Co. - SpeedUpdate
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “, sagte Michail Gorbatschow.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor diesem Hintergrund und Leitgedanken, dient dieser Beitrag einem inhaltlich Update und weiteren Tipps in Bezug auf die bisherigen beiden Blogbeiträge von mir zum Thema Bitcoin &amp;amp; Co. Der stärkere Schwerpunkt liegt hierbei auf einem Informationsupdate insbesondere auf meinen Beitrag „Bitcoin &amp;amp; Co. - Die Steuer und viel mehr!“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie dort erläutert, sind die Kryptowelt und damit verbundene Märkte, wirklich extrem dynamisch. Da ich hier alles nebenberuflich leiste und somit Content nur sukzessive erstellen kann, wurde ich tatsächlich inhaltlich von aktuellen Entwicklungen am Markt, bezüglich der Regulation, dem aktuellem Crash am Kryptomarkt im Mai 2022, aber zum Glück auch erfreulichen Themen ein wenig überholt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgleich möchte mit diesem somit im Sinne eines Aktualisierungsbeitrages für einen temporären Zeitraum, dass Thema Bitcoin und andere Kryptowährungen abrunden und erst einmal abschließen. Ich bin der Meinung, dass wer an Bitcoin und dem Kryptomarkt vor allem erstmals interessiert ist, erhält durch die drei Beiträge einen umfassenden Ersteindruck um im Anschluss auf die eigenen Wegsuche zu gehen und erste Entscheidungen unabhängig und eigenverantwortlich treffen zu können. In den kommenden Beiträgen, so viel sei schon einmal verraten, folgen erst einmal wieder mehr Themen aus dem Bereich Personal Mentoring und somit Themen der Psychologie und Kommunikation. Im Sektor Finanz Coaching wiederum sehe ich für die Zukunft Themen wie z. B. Fonds, wikifolio und allgemeine Alltagstipps.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies als Ausblick vorangestellt jetzt zu den Themen, die meiner Meinung nach perfekt anknüpfen an meinen letzten Blogbeitrag zum Bereich Bitcoin &amp;amp; Co. und hierauf einen Impact haben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neuigkeiten vom Bundesfinanzministerium – Die Regulierung schreitet voran und dies schnell und meiner Meinung nach hier positiv, vieles wird zumindest jetzt für alle Beteiligte klarer als Handlungsrahmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Crypto Crash, Bitcoin &amp;amp; Co. brechen weltweit ein, insbesondere auch aufgrund der Implosion von Terra Luna und Terra USD, einem Ereignis mit dem so wohl eher nur sehr wenige von uns Allen gerechnet haben. Totalverlust inklusive – Ich war (leider) dabei! Lehrstunde!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktuelle Tipps oder eher Hinweise aus der Praxis zum Thema Staking bei der Kryptobörse Bitpanda.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es wichtige Vorabhinweise bevor wir direkt zum SpeedUpdate übergehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja gibt es, zwei Dinge:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ens macht es sehr viel Sinn, dass wenn Du weiterlesen willst, was mich sehr freuen würde, dass Du Dir zuvor meinen anderen beiden bisherigen Blogbeiträge zum Thema Bitcoin und Co. durchlesen würdest. Die beiden vorherigen Blogbeiträge leisten den Aufbau von Grund- und Basiswissens und gewährleisten, dass auch Du bestimmte Fachbegrifflichkeiten besser und grundsätzlich verstehen kannst. Solltest Du hingegen bereits sehr erfahren sein in der Kryptowelt, kannst Du durchaus direkt weiterlesen. Dies ist nur eine Empfehlung von mir vorab, damit Du Dich eventuell nicht fragst, warum erklärt er dies oder das in diesem Beitrag nicht umfänglicher und verständlicher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zweitens der klassische aber erforderliche Disclaimer: Ich betreibe hier allgemeine Wissens- und Technikvermittlung im Sinne von Bildung, basierend jedoch auf ausschließlich meiner ganz persönlichen Sichtweise und Meinung. Keine meiner Äußerungen erheblich hier, trotz größter Sorgfalt einen Anspruch auf technische, wissenschaftliche, finanztechnische und allgemein inhaltliche Richtigkeit wie perfekte Aktualität, dies kann ich zeitlich gar nicht leisten und soll keine wissenschaftliche Abhandlung sein. Ebenso betone ich nochmals und wie immer: Keine meine Äußerungen und Inhalte dieses Beitrages stellen eine Handlungsaufforderung oder Handelsempfehlung an Dich dar. Handeln mit und investieren in Kryptowährungen, kann den jederzeit möglichen Totalverlust von Vermögen für Dich bedeuten, dessen musst Du Dir bewusst sein. Gerade in diesem SpeedUpdate wirst Du hierzu sehr aktuelle, reale Informationen ergänzend erhalten, sogar an meinem persönlichen Beispiel und welche Schlüsse ich ausschließlich für mich daraus ziehe. Ob dies passgenau für Dich ist, kannst nur Du selber für Dich entscheiden. Alles was Du in Folge eventuell also vornehmen wirst oder auch nimmst, ist ausschließlich Deine ganz persönliche Eigenverantwortung. Ich fordere hier zu nichts auf und empfehle auch nichts konkret. Solltest Du juristisch belastbare Beratung und Empfehlungen suchen, wenn Dich an zuständige Stellen wie Steuerberater, Fachanwälte für Steuerrecht, haftbare Vermögensberater und andere Stellen. Nur meine Einschätzungen und persönlichen Sichtweisen gebe ich hier wieder. So soll mal reichen, zur Absicherung meiner Seite.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Neuigkeiten gibt es zum Themenbereich der Regulierung und steuerrechtlichen Behandlung von Bitcoin &amp;amp; Co. im Verhältnis zum letzten Blogbeitrag? Gibt es zum Beispiel News zum Thema Haltefristen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja und zwar so etwas von, im Spaß gesagt! Und super dabei, zumindest aus meiner Sicht an dieser Stelle, dies im positiven Sinne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte im letzten Beitrag ausführlich erläutert, dass es im Bereich der Halte- oder Spekulationsfrist in den letzten Jahren viele Unsicherheiten und Sichtweisen gab. Dies in Bezug darauf, wann greift bei den Kryptowährungen eine Haltefrist von einem Jahr und wann von zehn Jahren. Insbesondere im Bereich Lending und Staking war dies umstritten, gab unterschiedliche Rechtsprechung von Gerichten wie Finanzämtern und auch Kryptsteuersoftwaretools agierten hier durchaus sehr unterschiedlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bundesfinanzministerium positionierte sich hier über viele Jahre nicht abschließend eindeutig, was es und da muss man einmal fair bleiben, auch nicht unbedingt den Finanzämtern vor Ort leichter machte, wie ebenso nicht den Steuerberaterinnen und Steuerberatern. Insbesondere beim Staking wurde häufig die Auffassung vertreten, es würden 10 Jahre in Folge gelten, was nicht gerade erfreulich war im Sinne von Förderung des Kryptomarktes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte weiterhin im letzten Beitrag darauf hingewiesen, dass es einen Roundtable bei der FDP im Rahmen der Regierungsarbeit gab, zusammen mit dem Bundesfinanzministerium und das man an einem umfassenden Gesetzesentwurf und damit weiterer Regulierung des Kryptomarktes für Deutschland zurzeit arbeiten würde. Dies kann man gut oder schlecht finden, auf jeden Fall kommt Klarheit. Erste Tendenzen zeichneten sich dort ab, dass vor allem mit Blick auf die Haltefristen mehr Klarheit kommen sollte. Auch bezüglich der steuerrechtlichen Definition und Interpretation von diversen Begrifflichkeiten der Kryptowelt gab es bisher Lücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Super erfreulich ist, dass als Ausfluss des vorbenannten Roundtable nun mehr Klarheit herrscht. Das Bundesfinanzministerium, abgekürzt nachfolgend BMF; hat am 10.05.2022 endlich auf viele steuerrechtliche Fragen zur Handhabung bzgl. Bitcoin &amp;amp; Co. wesentlich mehr Klarheit geschaffen. An diesem 10.05.2022 veröffentlichte das BMF ein Schreiben mit dem Titel „Einzelfragen zu ertragssteuerrechtlichen Behandlung von virtuellen Währungen und sonstigen Token“. Zum Sinn und Zweck des Schreibens und was klargestellt werden soll, schreibt das BMF auf seiner Website selber hierzu: „Behandelt werden neben dem An- und Verkauf virtueller Währungen und sonstiger Token insbesondere die Blockerstellung, die bei Bitcoin Mining genannt wird. Daneben beschäftigt sich das BMF-Schreiben mit Staking, Lending, Hard Forks, Airdrops, den ertragsteuerrechtlichen Besonderheiten von Utility und Security Token sowie Token als Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.“ Alleine an den Begrifflichkeiten siehst Du, auch unter Bezugnahme auf meinen letzten Blogbeitrag, dass hier viele bisherige steuerrechtliche Minenfelder endlich behandelt und tatsächlich auch klargestellt und gelöst werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schreiben selber hat 24 Seiten, was schon verdeutlicht, wie umfangreich es ist und wie viel klarzustellen war. Zur Einordnung: Formal gerichtet ist es an die jeweiligen Obersten Finanzbehörden der Bundesländer. Dies bedeutet, dass in Folge sich normalerweise bundesweit einheitlich alle Finanzämter an diesen Vorgaben orientieren werden, bzw. noch konkreter auch tendenziell halten sollten, eher müssen . Noch deutlicher interpretiert gehe ich sogar davon aus, dass sie vor Ort sehr froh sein werden, endlich einen klareren Handlungsauftrag für steuerrechtliche Festsetzungen für Kryptowährungen zu haben. Bezug genommen wird als Grundlage u. a. auf diverse europäische Vorgaben, sogenannte EU-Richtlinien usw. Wichtig zu verstehen ist aber, dass dies kein Gesetz ist. Gleichwohl kannst Du in der klaren Tendenz davon ausgehen, dass dies Grundlage für viele weitere Schritte sein wird und sich die Finanzämter, wie notfalls ebenso Gerichte, hieran zumindest recht genau orientieren werden. Eine weitere Randnotiz ist, dass, wenn auch typisch „beamtendeutsch“ recht trocken geschrieben, dieses Schreiben meiner Meinung eine super Quelle ist, sich über Definitionen, Begrifflichkeiten und Zusammenhänge der Kryptowelt einen hervorragenden Überblick zu verschaffen. Dies verbunden mit dem Mehrwert gleich direkt zu erfahren, welche steuerrechtlichen Auswirkungen dies auf Deine individuelle Steuerfestsetzungen im Rahmen der Einkommensteuererklärungen haben kann. Ich kann nur dringend empfehlen, sich dieses Schreiben, wie man so schön sagt „reinzuziehen“, denn es wird Dir erheblichen Mehrwert bieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde die Website und Quelle, wo Du das Dokument findest am Ende dieses Abschnitts verlinken, so dass Du es ohne Probleme wirst finden kann. Relativ zeitnah kommt dazu mit anderen Themen ergänzend auch ein YouTube Video von mir, wo ich ebenfalls verlinken werde. Dies nachrichtlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da es sich hier um SpeedUpdate handelt, kann und möchte ich jetzt nicht hier auf alle Details des Schreibens des BMFs eingehen müssen wie wollen, da das eigenständige wirkliche Nachlesen, Dir erheblich mehr bringen wird. Aber sicherlich fragst Du Dich, was sind denn bestimmte Highlights? Deshalb kurz ein paar wesentliche Punkte, die zeitgleich für mich Meilensteine sind, weil endlich Klarheit bestehen wird und teilweise, wie ich finde, sehr erfreuliche und sinnvolle Entscheidungen getroffen wurden, die ich persönlich als eher kryptofreundlich einstufe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit dem Schreiben streicht das BMF endlich das seit vielen Jahren höchst umstrittene Thema der Verlängerung der Jahres-/Halte-/Spekulationsfrist auf 10 Jahre in bestimmten Handelskonstellationen oder Aktivitäten, die Du schnell im Umgang mit Kryptowährungen auslöst, insbesondere im Bereich Lending und Staking um nur ein paar Beispiele zu bennen. Dies tollem Ergebnis war intensiver Informations- und Entscheidungsprozess beim BMF vorausgegangen, wo diverse Marktakteure gehört wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die von mir zumindest angedeutete und sinnvolle Handhabung der klaren Depottrennung und Dokumentation wurde seitens des BMF bestätigt. Die Methoden FIFO und LIFO zur Handhabung und Dokumentation Deiner Transaktionen bleiben grundsätzlich zugelassen, wie ich es verstanden habe. In allgemeiner Sicht muss man aber sagen, dass FIFO klar favorisiert wird. Falls Du nicht verstehen solltest, was FIFO oder LIFO sind, der Hinweis, dies erklärte ich in meinem letzten Blogbeitrag, lese dann bitte dort nach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Du in Bitcoin und andere Kryptowährungen investieren solltest, gilt weiterhin, das diese kein gesetzlich anerkanntes Zahlungsmittel sind. Dies bedeutet noch deutlicher, juristisch ausgedrückt, sie gelten weiterhin als „andere Wirtschaftsgüter“ und unterliegen damit weiterhin den Regulierungsvorgaben eines „privaten Veräußerungsgeschäftes“ nach § 23 EStG. Trotz SpeedUpdatefaktor in diesem Beitrag hierzu noch einmal ein Beispiel: Jetzt in der Crashphase und Talfahrt der Kryptowährungen würdest Du Dich antizyklisch verhalten und kaufst in diesem Mai jetzt einen ganzen Bitcoin irgendwo in der Range von 25.000 € und 30.000 €. Sagen wir aus Vereinfachungsgründen für 25.000 € am 20.05.2022. Du wartest etwas mehr als ein Jahr und es ist Juni 2023. Den Schwarzsehern zum Trotz, ist der Bitcoin zwischenzeitlich auf 50.000 € gestiegen. Du verkaufst den Bitcoin wieder. Dein Gewinn wären in diesem fiktiven Beispiel 25.000 €. Dieser wäre in voller Höhe, aufgrund der erfüllten Haltefrist von einem Jahr, steuerfrei. Du hast richtig gelesen, null Steuern musst Du auf diesen Gewinn zahlen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben vielen weiteren recht technischen Bereichen und Möglichkeiten mit Kryptowährungen, die damit auch behandelt werden (Masternodes, Hardforks, Mining um Beispiele zu nennen, die für Dich als Einsteiger meiner persönlichen Meinung eine nicht wirkliche Rolle spielen), gibt es vor allem ebenso für das von mir mit dem letzten Beitrag ausführlich erläuterte Staking und Lending (zur Erinnerung letztlich extrem vereinfacht ausgedrückt, Du legst Deine Kryptowährungen eine Zeit lang fest an und bekommst dafür attraktive Zinsen oder Belohnungen in Kryptowährungen zurück), recht erfreuliche News. Konkret hat das BMF hier entschieden, dass es sich bei diesen Vorgängen um sogenannte Beschaffungsvorgänge handelt. Bedeutet im Falle der Veräußerung greift auch hier die einjährige Halte- oder Spekulationsfrist. Ein wenig aufpassen musst Du aber, wie Du Staking betreibst, sonst kann es passieren, dass es als gewerbliche eingestuft wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Stelle höre ich einmal auf, es gibt aber viele weitere detaillierte Informationen und Klarstellungen, letztlich deutliche Handlungsempfehlungen an die Obersten Finanzbehörden der Länder, die in sehr vielen Bereichen Klarheit und zukünftig einen eindeutigen Handlungsrahmen schaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir ist bewusst, dass Großteile der Community in der Kryptowelt sich tendenziell gegen jegliche Regulierungen im Kern verwehren. Sie beharren auf die Dezentralisierung und würden Bitcoin und Co. am liebsten gar nicht steuerrechtlich und gesetzlich behandelt wissen. Hier sage ich nur meine ehrliche Meinung, der Du Dich natürlich nicht anschließen musst: Diesen gewünschten Ponyhof wird es nicht geben, dass ist unrealistisch. Ebenso führt keinerlei vernünftige Regulierung zu erheblichen Nachteilen für alle Beteiligten aus meiner Sicht. Denn vorher konnten sich weder Du, Deine Steuerberaterin, noch das Finanzamt genau sicher sein, was nun gilt, wie verfahren werden soll und was passiert. Vor allem für Dich hatte dies den Nachteil, dass im Einzelfall und bei Streit mit dem Finanzamt sehr aufwendig und komplex werden konnte, bis hin zu aufwendigen gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Vater Staat, hier auftretend als Fiskus. Diese Zeiten dürften jetzt vorüber sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterhin ist meine Meinung, dass die in dem Schreiben vom BMF vorgenommenen Klarstellungen eher eine kryptofreundliche Signalgebung für Deutschland sind und Stabilität schaffen, was nur förderlich sein kann. Nebeneffekt ist, dass damit zudem erste eindeutige Fundamente gelegt und Pflöcke eingehauen werden, bei denen damit zu rechnen sein wird, dass diese sich auch in zukünftigen Gesetzen wiederfinden könnten. Meine erneute ausschließlich persönliche Meinung ist gleichwohl, dass auf Dauer Kryptowährungen, selbst wenn nicht anerkannt als gesetzliches Zahlungsmittel, tendenziell eines Tages ähnlich behandelt werden, und aus meiner Sicht auch sollten, wie jegliche andere althergebrachte Finanzinstrumente. Ja ich weiß, auch hier schreit jetzt die Kryptogemeinde auf, aber tatsächlich würde ich dies für eine erhebliche Erleichterung erneut für alle Marktbeteiligten und Verantwortlichen halten, denn dies würde zusätzliche Kryptosteuersoftwaretools für Dich, wie ebenso die damit erforderliche Selbstverwaltung Deiner Kryptoanlagen in Aufbereitung für die Einkommensteuererklärung obsolet machen. Nebeneffekt wäre auch, dass der für manche reizvolle, aber sehr gefährliche Gedankengang, zu versuchen dem Finanzamt das Eigentum an und die Gewinne aus Kryptowährungen zu verheimlichen, gar nicht mehr möglich wäre. Der Staat würde hier unmittelbar eine Schutzfunktion für seine Bürgerinnen und Bürger durchsetzen und sie unmittelbar und zwangsweise vor dem Begehen von steuerrechtlichen Straftaten, im Sinne der Steuerhinterziehung, beschützen und dies gar nicht mehr möglich machen. Ebenso der Personenkreis, der dies einfach aus Unwissenheit und damit grob fahrlässig begeht, was ebenfalls nicht vor Strafe schützt („Dummheit schützt vor Strafe nicht“ als Gedanke und Spruch hier gemeint), wäre proaktiv geschützt vor solchen Fehlern. Ich würde dies sehr gut finden. Der Weg bis dahin wird aber noch weit sein, denn die Verwaltungsmühlen mahlen wie bekannt langsam und das Problem ist auch, viele in der Politik und an verantwortlichen Stellen verstehen nichts von „diesem neuen Kryptozeugs“. Deshalb gehe ich davon aus, dass weitere Regulierungsprozesse sich werden noch lange hinziehen, bis irgendwann wirklich alles absolut eindeutig ist und so lapidar wird steuerrechtlich wie, hier plakativ formuliert, z. B. die Pendlerpauschale. Hier sprechen wir vermutlich von mindestens noch einem Jahrzehnt, zumindest meine Meinung, vielleicht geht es wider Erwarten schneller.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter dem Strich aus meiner Sichtbrille in Summe eine tolle Entwicklung. Zu guter Letzt sei noch angemerkt, dass die von mir im letzten Beitrag angesprochen Kryptosteuersoftware Blockpit einen großen Anteil der steuerrechtlichen Auslegungen bereits so angewendet hat und soweit dies nicht der Fall war, nun sehr zeitnah nachholen wird. Der Hersteller und damit die Jungs und Mädels hinter Blockpit waren n. e. A. kommunikativ an den Klärungsprozessen im BMF beteiligt, für mich sehr gut. Wenn dies stimmt, ist dies zudem ein Signal dafür, dass sie einen guten Draht an die Quelle der Macht der Entscheider haben und somit man tendenziell davon ausgehen dürfte, dass ihr Softwaretool in der Regel wird häufig sehr passgenau wie aktuell sein. Insoweit werde ich ganz persönlich mich fortgesetzt für Blockpit zur Verwaltung meiner Depots entscheiden, denn gewährleistet ist aus meiner Sicht: Verwaltung meiner Depots mit der FIFO-Methode, getrennte Depotverwaltung je Handelsplatz/Kryptobörse, alle marktüblichen Transaktionen sind möglich abgebildet zu werden und die Aufbereitung der Steuerberichte berücksichtigen stets hochaktuell die aktuell geltenden Vorgaben, teilweise fast hellseherisch auch in den Bereichen die man noch interpretieren kann oder konnte. Zudem liegt mehr der Fokus auf die wirklich korrekte steuerrechtliche Abbildung und Berichterstattung zu den Depots und weniger auf technische mehr oder weniger sinnvolle Sonderfeatures, das Kerngeschäft und Aufgabe zählt. Einzig im Bereich der API-Anbindungen, also dem automatischen Einspielen und Abbilden Deiner Transaktionen von Deiner Kryptobörse oder Börsen in das Tool, könnten in der Anzahl der verfügbaren Kryptobörsen, dies noch deutlich mehr und dies teilweise technisch besser sein, zumindest meine Meinung. Der Preis ist für mich vertretbar, zudem kannst Du diese Kosten wiederum selbst von der Steuer absetzen, dies als Randnotiz und Tipp, was die Entscheidung für ein solches Tool noch leichter machen dürfte. Aber nochmals dies gilt alles nur für mich und meine Sichtweise und persönlichen Bedarfe und es gibt da draußen sehr viele und sehr viel gute alternative Anbieter vergleichbarer Tools und Du musst für Dich selbst herausfinden, welches Tool das für Dich am besten geeignete sein kann in Deiner Situation. Kriterien und Tipps dazu findest Du in meinem anderen Blogbeitrag. Ich spreche deshalb auch nicht pauschal eine Empfehlung aus sondern sage eindeutig: Bilde Dir, wie immer meinen Ansätzen folgend, Deine eigene Meinung und sei neugierig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier, wie versprochen, der direkte Quellenlink zum Originalschreiben vom Bundesfinanzministerium:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2022-05-09-einzelfragen-zur-ertragsteuerrechtlichen-behandlung-von-virtuellen-waehrungen-und-von-sonstigen-token.html" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Bundesfinanzministerium - Einzelfragen zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung von virtuellen Währungen und von sonstigen Token
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2022-05-09-einzelfragen-zur-ertragsteuerrechtlichen-behandlung-von-virtuellen-waehrungen-und-von-sonstigen-token.html" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2022-05-09-einzelfragen-zur-ertragsteuerrechtlichen-behandlung-von-virtuellen-waehrungen-und-von-sonstigen-token.html
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommen wir zum zweiten Thema: Bitcoin &amp;amp; Co sind seit Jahresanfang massiv auf Talfahrt, jetzt Mitte/Ende Mai kann von einem Platzen einer Kryptoblase im weitesten Sinne und je nach Sichtweise sprechen. Manche sprechen sogar von einer Implosion des Marktes. Ebenso hätte sich endlich deutlich bewiesen, dass dieser Markt unseriös und unsicher sei, weil sich insbesondere auch gerade erst eingetroffene institutionelle Anleger zurückziehen und damit dem Markt große Geldmengen wieder entziehen würden. Was kann man zu den Ursachen und Wirkungen sagen? Was ist das mit TerraLuna und dem Crash? Was sind die Perspektiven?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Thema für sich ist so voller Gerüchte, Emotionen und zudem komplex, dass man damit einen riesigen Blogbeitrag für sich füllen könnte und dies würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb ja, gebe ich Dir Orientierungshilfe und Input, erläutere Dir und Euch gerne Hintergründe, dies entbindet Dich aber nicht davon, Dir Deine ganz eigene Meinung bilden und eventuell selbst recherchieren zu müssen. Dies gilt umso mehr, wenn Du bereits investiert sein solltest, viel Sorge aktuell hast und nach Hilfe suchst. Dies entspricht auch meinem grundsätzlichen Finanz Coaching Ansatz, Dich anregen zu wollen, wirklich unabhängige, freie und vor allem eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu sollen was Deine Finanzen angeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die nachfolgenden Erläuterung „schön“ ist, dass ich ganz persönlich betroffen bin, was die Darstellung meiner ausschließlich persönlichen Meinung zu diesem Thema, vermutlich hinreichend authentisch machen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also was ist passiert?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plakativ formuliert: „Der TerraLuna Crash anno Mai 2022 – Ich war dabei!“, könnte ich mir auf ein T-Shirt drucken lassen. Dies ist jetzt für Dich als Neueinsteiger sehr kryptisch, erfahrene Beteiligte, die schon länger am Krytomarkt sind, haben jetzt potentiell ein leichtes Grinsen im Gesicht und erfassen die Situation sofort, eventuell sogar ein wenig mitleidig, wenn sie konservativer unterwegs sind, innerhalb der Kryptowelt selber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun die seriöse und ausführliche Darstellung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben der Tatsache, dass der Bitcoin und Kryptomarkt sich seit ca. Ende letzten Jahres, in sehr grober Sichtweise, in einer sehr schwankenden Seitwärtsbewegung und damit Stagnation bewegte, bei Tendenzen zur (deutlicheren) Abwertung, gab es einen heftigen Impact auf den Kryptomarkt, der sehr bedauerlich ist. Diese Beschreibung war jetzt sehr bezugnehmend auf Chartbeschreibungen, also die üblichen grafischen Verlaufsabbildungen von Kursen. Noch einfacher erklärt: Innerhalb des Umstandes, das Kryptowährungen in kurzer Sicht immer sehr hohen Wertschwankungen und Risiken unterliegen, entwickelten sich die Kurse der Kryptowährungen in den letzten Wochen seitwärts mit Tendenz nach unten. Also konkret der Bitcoin wurde immer weniger Wert, um ein Beispiel für einen Coin zu benennen. Hinzugekommen ist dann ein, nennen wir es unglückliche Verkettung von Umständen hier vorsichtig formuliert, unerwarteter Skandal und Platzen einer Kryptoluftblase im plakativen Stil der Bild Zeitung formuliert, in umgekehrter Sichtweise. Dieser heftige Impact, der seit Mitte Mai die Kryptomärkte erschütterte und zu massiven Wertverlusten weltweit geführt hat, ist die Implosion von TerraLuna und einem damit verbundenen Stable Coin. Was dies ist? Dazu kommen wir gleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst einmal in Kurzform die Zusammenhänge in grober Sichtweise und Erklärungsform, möglichst einfach und verständlich, gerade falls Du Anfängerin oder Neueinsteiger sein möchtest in die Kryptowelt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           s gibt oder vielmehr gab (Vergangenheitsform aus meiner Sicht) in der Kryptowelt das Ökosystem Terra, letztlich also ein großes dezentrales Krypto-Netzwerk innerhalb des Internets, was hier eine extrem vereinfachte Umschreibung für eine Blockchain sein soll. Blockchains sind die technische Grundlage für die Abbildung von Tokens, also den Coins und somit konkreten Kryptowährungen, die Du eventuell kaufst und handelst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf diesem Blockchainprojekt von Terra bauten vor allem zwei Token als Kryptowährungen und damit Coins auf. Dies sind oder waren, je nach aktueller Sichtweise, die Währung Terra (Luna) und TerraUSD (UST). Bei Letzterem, also TerraUSD handelte es sich um einen sogenannten Stable Coin. Was ist nun schon wieder ein Stablecoin? Sehr vereinfacht ausgedrückt, um es Dir möglichst verständlich zu erklären, dienen sogenannte Stablecoins einer gewissen Wertsicherung und Erzielung von Stabilität durch nur sehr geringe Wertschwankungen über eine Kryptwährungsabbildung. Konkret sind Stablecoins in der Regel mit einer FIAT Währung, also zum Beispiel Dollar mehr oder minder 1:1 hinterlegt oder je nach Anwendungsfall alternativ mit Rohstoffen. Beispiel kann hier zum Beispiel Gold sein. Dies erkennst Du zumeist schon am Namen. Dieser hier hieß TerraUSD und das USD steht eben für US-Dollar. Stablecoins können und werden also zum Beispiel zum „Zwischenparken“ von Vermögenswerten verwendet, Gewinnrealisierung usw. Schnelles Beispiel: Du hast hohe Gewinne im Bitcoin aufgrund toller Kursentwicklungen und willst diese zumindest temporär anteilig sichern, aber nicht direkt in Euro tauschen, sondern in der Kryptowelt bleiben. Du rechnest mit fallenden Kursen und willst dann zukünftig nachkaufen. Viele tauschen dann Bitcoin Anteile in einen solchen Stabilcoin, um später wieder in Bitcoin zu investieren, also erneut zu tauschen. Dies Anwendungsmuster ist bei allen Kryptowährungen gleich. Am Rande: Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass irgendwann im Sinne von Stablecoins auch staatliche Coins, im Sinne einer Währung, kommen könnten, Ende des kurzen Ausflugs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erneut hier extrem vereinfacht ausgedrückt der Hinweis, dass bei TerraUSD gewisse Besonderheiten für einen Stablecoin vorlagen, im Verhältnis zu den sonst marktüblichen Stablecoins der Vergangenheit. Es gab besondere Konzepte dahinter, wie der Coin die Wertabbildung und Kaufkraft des US-Dollars abbilden sollte. Dies war vermengt von Verbrennungsprozessen der Währung TerraLuna selber und einer Beziehung und indirekten Hinterlegung mit Bitcoins für diese Währung. Dies war und ist ein technisch neuer Ansatz. Ausdrücklich, dies ist hier weder vollständig noch vollwertig korrekt beschrieben, ich möchte es aber noch verständlich und einfach halten. An diesem Konzept gab es viel Kritik. Einige halten und hielten dies für die Zukunft, viele sahen große Risiken, haben jetzt offensichtlich Recht behalten, leider. Ebenso wurde durch TerraLuna viel Kritik an dem Bitcoin geübt, was dessen Geeignetheit als Zahlungsmittel angeht und sich dito wie offensichtlich jetzt nicht bewahrheitet hat. Ein Stablecoin ist also normalerweise „sauber“ mit anderen Werten wie eben zum Beispiel Gold oder US-Dollar hinterlegt. Dies soll eigentlich gerade große Kursschwankungen im Kern vermeiden und ist seine Kernfunktion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch diverse Multifaktoren, worauf ich hier jetzt nicht im Detail eingehe, denn es würde den Rahmen sprengen, funktionierte dies bei TerraUSD nicht oder nicht mehr. Dies führte bei ersten Anzeichen, dass es Probleme geben würde, sowohl bei TerraUSD zu massiven Verkäufen, was wiederum bei TerraLuna zu Verkäufen und Verbrennungsprozessen führte und aufgrund der Vernetzung und Bezug zum Bitcoin auch einen gewissen Impact auf diesen selber hatte. Dies erneut hier ohne Anspruch auf abschließende Vollständigkeit und Richtigkeit und so dargestellt aus Vereinfachungsgründen, dies noch einmal als Hinweis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was nun folgte und dies sehr kurz dargestellt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beginnend spätestens ab Montag, den 09.05.2022, zeichneten sich massive Auffälligkeiten ab. Verkäufe nahmen rasant zu, Panikverkäufe befeuerten dies, ebenso hinterlegen viele Anlegerinnen und Anleger automatisierte Untergrenzen, was zu automatischen weiteren Verkäufen führte. Angemerkt hier: Sehr clever und richtig zur eigenen persönlichen Risikobegrenzung, was ich hier persönlich nicht gemacht habe, sondern zumeist individuell im Rahmen von aktuellen Martkbeobachtungen entscheide und hier aus Zeitgründen verpennt hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weltweit wurde getwittert und Gerüchte machten die Runde (mit Wahrheit im Kern) auf allen Social Media Kanälen und Community-Foren der Kryptowelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Folge war vor allem im ersten Schritt, dass der TerraUSD Stablecoin seine Wertbindung an den US-Dollar vollständig (!) verloren hatte und diesen nicht mehr abbilden wie bedienen konnte. Massiver Vertrauensverlust in TerraLuna, TerrasUSD, die dahinterliegende Blockchain usw. waren die weitere Folge, Panikverkäufe nahmen somit noch mehr Fahrt auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die beiden Kryptowährungen TerraUSD und Terra Luna brachen erst massiv und dann total ein, letztlich trat ein Worst Case Szenario ein, im Kern lieferten für mich beide Kryptowährungen einen Totalverlust, dies bedeutet konkret, sie verloren innerhalb eines ca. in Summe 72-stündigen, im Kern sogar je nach Betrachtungsweise auch 48 bis 24stündigen Prozesses nahezu 100 Prozent an Wert. Zumindest trifft dies vollwertig auf den Terra Luna Coin zu und UST verlor vollständig die Bindung zum US-Dollar und erlitt massivste Verluste.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass beide Coins sehr weit oben waren bei Coinmarketcap.com. Coinmarketcap ist die Kursquelle und Datenbank, wo praktisch alle weltweit gehandelten Kryptowährungen abgebildet werden und auch ihre Marktkapitalisierung abgebildet wurde. Hierbei ist festzuhalten, dass beide Coins sehr weit oben in der Liste waren mit bisher attraktiven Kursverläufen bzw. stabilen beim Stablecoin, im weitesten Sinne. Eine hohe Marktkapitalisierung weltweit lag vor, was einfach bedeutet, dass sehr viel Anlegergeld in diesen Coins steckte. Wenn so etwas bei einer unbekannten und sehr kleinen Kryptowährung passiert, ist das zwar für Betroffene natürlich gleich schlimm wie traurig, wie ebenso bei jedem Betrugsfall die immer mal wieder auftreten auch „Exit Scam“ benannt, hat dann aber nicht so einen Impact auf den Gesamtmarkt aller Kryptowährungen und z. B. den Bitcoin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um es Dir einmal etwas näher zu bringen in groben Zahlenwerten, damit Du ein grobes Gefühl bekommst: Am 05.Mai 2022 belief sich der Kurswert und damit Preis eines Terra Luna Coins auf ca. 86 US-Dollar. Am 13/14.05.2022 belief oder beläuft sich der Kurs noch auf einen Wert von 0,00005 US-Dollar. Das Schicksal von TerraUSD ist gleichzusetzen. Ergo Totalverlust, hart formuliert, es gibt null Vertrauen mehr, die Blockchain funktioniert nicht mehr und niemand gibt Dir irgendwas für einen dieser Coins.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das der Kryptomarkt in Summe und auch besonders betroffen der Bitcoin, aktuell einen heftigen Negativlauf hat, verdeutlichen folgende Zahlen in grober Übersicht: Der Kurswert des Bitcoin am 28.03.2022 betrug noch ca. 47.603 US-Dollar und am 12.05.2022 nur noch ca. 26.728 US-Dollar. Eine Differenz und damit Wertlust innerhalb weniger Wochen von rund 20.875 US-Dollart pro Bitcoin. Da kann einem schon schwindelig werden. Heute am 15.05.2022 beträgt der Kurs ca. 29.781 US-Dollar für einen Bitcoin oder in Euro ausgedrückt 28.520 €. Bei Kryptowährungen und solchen hektischen Entwicklungen sollte ich eigentlich ergänzend die Uhrzeit benennen, dies nur am Rande. Es zeigt aber auch, der Bitcoin hat vom 12.05.2022 bis 15.05.2022, also innerhalb von drei Tagen wieder 8.906 US-Dollar zugelegt, auch da kann einem positiv gesehen schwindelig werden, denn hättest Du also am 12.05.2022 einen ganzen Bitcoin gekauft und würdest Du ihn heute wieder verkaufen, hättest Du de facto innerhalb von 72 h Stunden, vor Steuern, einen Gewinn also von grob 9.000 US-Dollar realisiert, was wie immer das riesige Potential zeigt, was Kryptowährungen bieten. Negativ wie positiv, im Sinne von Risiko und Chance. Weil stell Dir umgekehrt vor, Du hättest am 28.03.2022 einen Bitcoin gekauft, dann hättest Du bei Verkauf am 12.05.2022 einen Verlust von grob von 21.000 US-Dollar eingefahren. Krass? Ja genau!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           rück zu TerraLuna, und das aktuelle Ergebnis und Situation. Diese ist wie folgt: Die Blockchain ist zurzeit deaktiviert und dies vollständig nach meinem Kenntnisstand. Bereits vor der Abschaltung hatten diverse große Kryptobörsen und Handelsplätze (Binance, Bitpanda als Beispiele) den Handel vereinfacht gesagt bereits ausgesetzt. Durch die Deaktivierung der Blockchain sind auch zurzeit keine Order mehr möglich. Sehr einfach und hart formuliert: TerraLuna und TerraUSD sind tot, alles Geld ist weg, Totalverlust und so sieht es nun einmal aus!! Die Macher von Terra stellen zwar jetzt diverse Rettungs- und denkbare Handlungsoptionen vor, für mich aber kaum denkbar, dass da etwas Vernünftiges bei herauskommen wird. Hauptfaktor zudem: Logischer Weise ist ja jegliches Vertrauen weg und bei Geld und Finanzdingen, egal ob Krypto oder nicht, ist Seriosität, Belastbarkeit und vor allem das Vertrauen der Anlegerinnen und Anleger das Wichtigste überhaupt, ohne geht gar nichts. Nebeneffekt wird sein, dass Stablecoins die auf gleichen Algorithmusbezug basieren, in Frage gestellt werden und weiteres Vertrauen verloren geht, somit noch mehr Unruhe entsteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ein weiteres tagesaktuelles Update mit Stand vom 17.05.2022 sei einordnend noch erwähnt, dass die Blockchain wohl zwischenzeitlich wieder aktiviert ist, einige oder viele Börsen einen gewissen Handel wieder ermöglichen. Dies ändert im Kern aber nichts an diesen Darstellungen. Ebenfalls tagesaktuell als Update erklärend die Abendkurse hierzu: Ein Terra Luna Coin wird zurzeit mit gerundet und ca. 0,00018 € gehandelt. Im wesentlichen sind diese, nennen wir es mal Kurssteigerungen bei einem ehemaligen Wert wie beschrieben von Anfang Mai mit 86 € auf Spekulanten zurückzuführen, die aus meiner Sicht jetzt Wetten abschließen und günstigst einkaufen, in der Hoffnung, da tut sich noch einmal etwas und man könnte mit intraday Trading oder noch kürzeren Abständen im Kauf und Verkauf ein Geschäft machen. Mag funktionieren, aber nicht mehr meine Welt an dieser Stelle. Der vermeintliche Stablecoin von Terra, also UST, nochmals der Begriff Stablecoin hier gebunden an den Gegenwert und Sollziel eines US Dollars, hat jetzt gerade einen Kurs von 0,11 €. Zum Vergleich der US-Dollar hat jetzt gerade eines tagesaktuellen Wert, umgerechnet, von 0,95 €. Ich denke auch dies spricht sich für. Wenn Du hierzu weiter recherchierst, wirst Du feststellen, dass bereits diverse Vergleiche mit Skandalen von sog. „shit coins“ und „Exit Scams“, also Betrugsfällen, aus der Vergangenheit gezogen werden. Sowohl für sich alleinstehend mit seiner Wertvernichtung, umso mehr unter Einbezug des Impacts auf den gesamten Kryptomarktes, kann und darf man durchaus wenn nicht sogar von dem größten Crash so zumindest von einem der größten Crashs überhaupt sprechen, letztlich einem Skandal. Bedauerlich und dies verdeutlicht Dir noch einmal die Dimensionen, weltweit wurden Milliarden von Euros von Anlegerinnen und Anleger verbrannt, von jetzt auf gleich. Weltweit fließt aufgrund des Vertrauensverlustes immens Geld ab aus dem Kryptowährungsmarkt, fatal und traurig. Die Nachwirkungen und Folgen auf unterschiedlichen Ebenen der Kryptowelt und deren Rahmenbedingungen wird meiner Meinung noch lange zu spüren sein. Auch von mir persönlich „meinen herzlichen Glückwunsch und verbindlich Dank“ an TerraLabs, den Verantwortlichen hinter und für diese Blockchain. Und zur Klarstellung und unter Bezugnahme auf Dr. Sheldon Cooper, gemäß der Big Bang Theory, der Hinweis: Ja, dies war Sarkasmus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Akt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           uell gibt es leider diverse negative weitere Schlagzeilen, die Bitcoin und Co. hart zu schaffen machen und den Negativtrend noch weiter verstärken. Beispiel gefällig: Die mittlerweile als Aktiengesellschaft geführte und zunächst auch als Aktie selber hoch erfolgreiche, zeitgleich die oder eine der größten Kryptobörsen der USA und Welt CoinBase hat massiv an Wert verloren. Wer die Aktien gekauft hatte im Rahmen der Erstzeichnung oder letzten Monate, wird daran vermutlich keinerlei Freude mehr haben. Zeitgleich bestehen zurzeit erhebliche Zweifel daran, dass private Einlagen (also Coins) die Privatanleger bei CoinBase halten nicht und betone das Wort nicht, Insolvenzmasse der Kryptobörse sein könnten. Allgemein sei hier angemerkt, dass die sinnvollste und sicherste Ablage in einem Depot/Geldbörse, also Wallet genannt, die in Form einer sog. Hardware Wallet ist, die Du selber im Besitzt hast. Die folgt dem Satz: „not your keys, not your coins“. Informationen dazu findest Du massenweise im Internet auf YouTube zum Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soweit zur Erklärung dessen, was mit TerraLuna passiert ist, die aktuelle Situation ist und was die Hintergründe sind. Damit es authentisch wird, hier an meinem persönlichem Beispiel: Obwohl ich mich informiert hatte über TerraLuna, allerdings auch zugegeben und dies war ein riesiger Fehler, nicht bis in das letzte Detail aufgrund der Marktkapitalisierungswerte, war ich in TerraLuna investiert. Das Ergebnis: Jegliches Geld was hier von mir drinsteckt, wird weg sein, also ja ein Totalverlust für mich sein! Lehrstunde, mal wieder und auch für mich, bleibe aber gelassen mit einem Grinsen über mich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wozu führt so etwas?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weltweit Entsetzen über das was passiert, große Schlagzeilen überall.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Strudelgefahr, Abwärtsspirale der Kryptomärkte, vermutlich wie hoffentlich nur temporär.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Politischer Ruf nach strengerer Regulation, Wasser auf den Mühlen der Kryptogegner, die sich zun vermeintlichen Schutzpratron des kleines Anlegers machen wollen, aber eigentlich damit ganz andere Ziele verfolgen (Angst vor Gefährdung etablierter Finanz- und Gesellschaftsstrukturen).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hektische Marktreaktionen und damit der Anlegerinnen und Anleger weltweit, teilweise Rückzug und Weggang von Krypto.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entnahme von erheblichen Summen und somit Kapital aus dem Krytomarkt durch gerade erst eingetroffene institutionelle Anleger, was ebenfalls wieder Impact haben kann, Stichwort Abwärtsspirale.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gefährdung der Stabilität und Fortbestehens weiterer Blockchains und Kryptowährungen und ebenso und besonders wichtig von bestimmten Kryptobörsen und Handelsplätzen. Konkret was machst Du denn, wenn die Website Deiner Kryptobörse mit Deinen Coins morgen offline wäre?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Besonders wichtig und tragisch: Persönliche, traurige Einzelschicksale! Dazu zähle ich mich ausdrücklich, trotz der oben genannten Transparenz zur persönlichen Betroffenheit, nicht und benötige kein Mitleid, mir ging es um Authentizität, damit es für Dich greifbar ist. Ich verbuche Dich für mich, als eine hoch bezahlte Lehrstunde, die ich erhalten habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den le
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           tzten Punkt möchte ich ein wenig ausführen. Ja auch ich bin betroffen und habe meinen ersten Totalverlust leidvoll erfahren müssen, bin aber lange dabei. Zudem hatte ich keine große Summen hier investiert. Ebenso folge ich meinem Ansatz, dass jegliches Geld von mir im Kryptomarkt für mich nicht existenziell ist. Ebenso habe ich eigenverantwortliche und unabhängige Entscheidungen im Vorfeld getroffen, zu denen ich jetzt auch stehe und stehen muss. Mein Fall also völlig zu vernachlässigen. Wie traurig und krass dies aber ist, zeigt sich ganz anders, denn:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider gibt es weltweit viele Menschen und leider auch häufig mit geringerem Bildungsgrad und Wissenswillen, mit wenig Geld, die in Krypto ihre Chance sahen. Aufgrund des guten Marketings und Hypes waren nicht wenige von diesen Menschen in TerraLuna oder sogar mit Sicherheitsgedanken und Ansatz in TerraUSD dem Stablecoin investiert, um vermeintliche Risiken zu vermeiden und was ein guter Gedanke im Kern war und so umso tragischer wie ärgerlicher ist. Teilweise sogar zu 100% Ihres Vermögens, was natürlich unter Gesichtspunkten (Stichwort wieder: Bildung, verstehe Deine Finanzen) der Risikodiversifikation grob fahrlässig ist. Dies ändert aber nichts daran, dass diese Menschen jetzt ihr gesamtes und dies betone ich nochmals, ihr gesamtes Vermögen und Geld innerhalb weniger Stunden unwiederbringlich verloren haben. Rechtsansprüche, gerade weil keine regulären Finanzinstrumente, bestehen zudem ebenso nicht und selbst wenn, wäre nichts zu holen und deren Durchsetzung de facto nicht denkbar. Entschädigungsgedankengänge und Ansätze der Macher von Terra seien hierbei nicht ausgeführt und habe ich auch null Vertrauen zu. Für mich ist das Thema TerraLuna durch, mit null Aussicht auf Wiederkehr in der Zukunft, wenn doch lasse ich mir gerne überraschen, zumal ich ja noch die jetzt völlig wertlosen Coins habe. Wenn Du nun im Netz schaust, wirst Du zig traurige Berichte zu Einzelschicksalen finden, bis hin zu Suizidversuchen wie leider sogar erfolgreichen Suiziden. Schrecklich, traurig, tragisch. Genau deshalb betreibe ich dies hier unter anderem auch, um eben zu Bildung, Vorsicht und weiteren gesellschaftlichen Aspekten meinen Beitrag, wenn auch klein und praktisch ohne Reichweite (vielleicht hilfst Du mir dies zu ändern, durch Teilen der Inhalte ?), zu leisten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           o dies war jetzt ein Ausflug, um im Star Wars Modus zu sprechen, auf die „dunkle Seite der Macht“, mit düsterer Stimmung und zig Argumenten kontra Kryptowährung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum war mir dies wichtig, weil eigentlich dürftest Du bemerkt haben aus allen meinen Veröffentlichungen, dass ich durchaus von der Kryptowelt angetan wie investiert bin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz einfach: Sowohl in meinen Disclaimern und allen Ausführungen weise ich immer und stets und mal mehr oder weniger ausführlich auf die Chancen, wie aber vor allem Risiken von Bitcoin und Co. hin. Du musst sehr genau wissen, was Du tust und musst Dich damit beschäftigen! Sonst funktioniert es nicht. Und oft schreibe ich von drohender Gefahr eines Totalverlustes. Viele von Euch hören oder lesen vielleicht darüber hinweg. An diesem aktuellen Marktgeschehen und insoweit ist das sehr passgenau und informativ, sieht man aber und dies auch konkret tagesaktuell an meinem Beispiel, dass das Thema Totalverlust wirklich jederzeit innerhalb weniger Stunden eintreten und eben wirklich Jeden von uns treffen kann, meine Person eingeschlossen. Also nimm dies Thema ernst! Ich bleibe deshalb bei meiner grundsätzlichen Ausrichtung: In Kryptos, also Bitcoin und Co., solltest Du nur mit Geld investieren, wo Du Dir sicher bist, wenn es hart auf hart kommt, brauche ich es nicht wirklich um zu leben und zu existieren! Es macht mir keine Sorgen und bringt mich nicht wirklich in Ärger und Not. Ebenso sollten meiner Meinung nach Kryptos niemals Dein einziges Investment sein! Unter Gesichtspunkten der Diversifikation von Risiken und einem damit gelungenen Vermögensaufbau,, solltest Du im Laufe Deines Lebens versuchen in vielen Anlageformen und Märkten investiert zu sein, darunter auch vermeintlich langweilige Anlageformen, weil die Sicherheit bringen. Ratsam kann (immer Einkommen auf Dauer vorausgesetzt) ein Mix aus Immobilien, Rohstoffen, Aktien, Fonds, Festgeld u. v. m. und eben auch in individueller Dosis und Höhe Krypto sein, auf Basis unabhängiger und eigenverantwortlicher Entscheidungen von Dir sein. Nicht auf Basis Fremdberatung und investieren solltest Du nur in Dinge, die Du auch wirklich, ich betone wirklich, verstehst. Dies ist das Lehrstück daraus. Und vielleicht denkst Du jetzt Immobilien? In welcher Welt lebt der Typ, wie viel Kohle hat der denn? Nein, Du kannst in Immobilien investieren auch ohne ein Haus zu kaufen, dazu irgendwann mal mehr und genau darum geht es, Horizont erweitern. Nur ganz kurz: In Immobilien kannst Du auch mit sehr kleinen Beträgen über z. B. Fonds investieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und um die Stimmung wieder etwas aufzuhellen zum Schluss und im Sinne von Star Wars kommend auf „die gute Seite der Macht“,, dass Bitcoin und Co. definitiv Chancen haben auf sogar sehr hohe Gewinne und Sinn machen können und ich betone erneut das Wort können, nicht müssen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denke an das Beispiel der Kursentwicklung Bitcoin zwischen dem 12.05.2022 und 15.05.2022 mit der Wertsteigerung in nur drei Tagen, was dies für Dich ganz individuell bedeuten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schaue Dir einmal den Chart von Bitcoin auf 4 oder 5 Jahre an. Der Blick in die Vergangenheit ist zwar nie ein belastbares Versprechen für die Zukunft, aber bisher wirst Du feststellen, dass es bei diesem Zeitraum nahezu nie möglich sein wird oder war, minus zu machen. Vielmehr liegen extrem erfreuliche Gewinne vor. Wärst Du beispielsweise sogar seit 2013 dabei, wird Dich dieser Crash nicht wirklich berühren, vielleicht ein wenig irritieren und ärgern, Du aber sehr gelassen bleiben, weil Du um wirklich zig, vermutlich sogar XXX % im Gewinn sein wirst, was kaum ein anderes normalsterbliches Bankprodukt hätten leisten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem Bitcoin selber ist seiner Menge unwiderruflich begrenzt. Es wird nicht mehr Bitcoin geben können, als in der Blockchain vorgesehen. Weitere Nachfrage vorausgesetzt bei beschränkten Angebot, führt dies normalerweise zu steigenden Kaufpreisen in der Langfrist. Alles andere ist unwahrscheinlich, wenngleich trotzdem möglich, falls ein wirklicher GameChanger kommen würde. Auch dazu findest Du mehr in anderen Beiträgen von mir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schaue Dir den Bitcoinpreis von 2013 bis 2017 an und dann die Kurse von 2019 bis 2022 und somit aktuell. Schaue Dir den Gesamtchart seit 2009 an. Was siehst Du: Heftigste Ausschläge, in Langfrist aber mit stetiger Tendenz nach oben. Der Chart von z. B. 2012 bis 2022 auf 10 Jahre gesehen also, dürfte Dich deutlich beruhigen und ist eindeutig. Muss wie gesagt nicht so bleiben, ist eben nur ein Blick in die Vergangenheit und kein Versprechen für die Zukunft, gleichwohl glaube ich ganz persönlich an den Bitcoin als festen Fels in der Brandung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit ist aber auch: Kannst Du hohe Volatilität, also extreme Wertschwankungen nicht aushalten und hast keine Geduld, sind Bitcoin und Co. kein Investment für Dich, ebenso nicht, wenn Du ein relativ hohes Risiko auf Totalverlust und unterschiedlichen Kryptowährungen nicht in Kauf nehmen möchtest. Umgekehrt bietet dieser noch sehr neue Markt große Chancen, gerade für den kleinen Mann oder Frau, also Otto Normalbürger um die Ecke, die historisch seltene Chance in einen Zug einzusteigen, der grundsätzliche Veränderungen Deiner persönlichen Vermögenssituation in erheblichem Umfange ermöglicht. Eine Idee könnte sein, mit geringen Summen, die Du definitiv nicht brauchst wenn es hart auf hart kommt, monatlich wiederkehrend in den Kryptomarkt zu investieren. Es einfach liegen zu lassen (bei Bitcoin), eventuell ein wenig Lending und Staking zu betreiben, dann nach einem oder zwei Jahren, wirklich kontrollieren. Voraussetzung für diese Praxis: Du brauchst das Geld wirklich nicht. Denn jede Kryptowährung kannst Du je nach gewählten Handelsplatz auch mit sehr kleinen Beträgen, z. B. 25,00 €, kaufen, auch den Bitcoin. Der Blick nach ein, zwei Jahren darauf, wird tendenziell sehr erfreulich für Dich sein können, wenn auch nicht müssen und dies kann Dir niemand versprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Motto: Kopf hoch, Mund abwischen nach TerraLuna – ich war dabei, lernen und weitermachen! Das soll es mal dazu gewesen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach diesem kalten Wasserbad, gab es ja angeblich noch wirklich erfreuliche Neuigkeiten im Kontext Bitpanda, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nau, wir wollen positiv aufhören, gerade bei einem meiner Lieblingsthemen wie Kryptowährungen, von denen ich überzeugt bin und dies nach wie vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies betrifft Bitpanda. Ausdrücklich vorab: Dies ist keine Empfehlung, Handlungsaufforderung oder Handelsempfehlung. Ich beschreibe erneut die Dinge nur aus meiner Sicht und vermittle Informationen und Wissen, nicht mehr und nicht weniger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber: Wenn Du auf der Suche bist nach einem geeignetem Handelsplatz im deutschsprachigen wie europäischen Raum, ist zurzeit Bitpanda sicherlich eine gute und seriöse Adresse. Bitpanda hat zudem viele innovative Angebote und ist bisher eine Erfolgsgeschichte, was kein Versprechen für die Zukunft sein muss. Informiere Dich bitte selber über Bitpanda. Ich ganz rein persönlich bin dort und finde die gut, trotz der vor allem beim normalen Bitpanda und nicht Bitpanda Pro relativ hohen Handelsgebühren. Dies hat viele Gründe, u. a. auch die Einfachheit des Handelns wie Bedienbarkeit, um nur ein paar Beispiele zu benennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum spreche ich also über Bitpanda? Nun auch in Deutschland sind sehr viele Menschen bei Bitpanda, soweit ich weiß. Was neu ist, ist, dass Bitpanda aus meiner Sicht endlich die Möglichkeit bietet Staking betreiben zu können. Also nicht nur Kauf von Kryptowährungen sondern auch deren Hinterlegung und das Erzielen von Belohnungen, einfach ausgedrückt, Zinsen, was nicht ganz korrekt ist beim Begriff Staking.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls Du schon länger dabei bist, bei Kryptowährungen sagst Du jetzt vielleicht, langweilig, Staking gibt es doch fast überall, z. B. Binance oder crypto.com usw. Ja stimmt und trotzdem ist es schön, dass Bitpanda dies jetzt auch hat und dabei ist, weil eben doch viele dort sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es gibt darüber hinaus einige zusätzlichen Besonderheiten die ich besonders gut finde beim Thema Staking und Bitpanda, gerade in so hektischen Zeiten wie aktuell. Und dies sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             „Lock-In-Fristen“: Dies bedeutet, bei Bitpanda werden Deine für das Staking hinterlegten Coins nicht gesperrt. Noch konkreter Du kannst trotz Stakings jederzeit über Deine Coins verfügen, diese kaufen, verkaufen, tauschen usw.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Keine „Warm-Up-Fristen“: Bei einigen Coins und Staking greifen normalerweise erst einmal gewisse pauschale Hinterlegungsfristen, bis Du erste Belohnungen also hier vereinfacht und inhaltlich und technisch eigentlich falsch ausgedrückt, Zinsen erhältst. Nicht bei Bitpanda, es geht direkt los.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wöchentliche Auszahlung Deiner Rewards: Unabhängig von den Blockchainvorgaben und Abhängigkeiten, bekommst Du Deine Belohnungen oder Zinsen wöchentlich ausbezahlt und werden automatisch wiederverwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich finde dies ist zurzeit recht attraktiv und technisch toll gemacht mit hoher Flexibilität für Dich und kann vor allem sehr einfach eingerichtet werden. Ob dies etwas für Dich ist, musst Du und nur Du aber selber entscheiden. Allgemein der Hinweis: Prüfe und informiere Dich einmal darüber, wie hoch solche Belohungen, also Rewards beim Staking und unterschiedlichen Anbietern sein können, gleiches gilt für das Lending, also Verleihen von Coins mit Zinsen. Du wirst feststellen, dass Zinsen im Bereich von 3,5% bis 8 % und je nach Ausgestaltung auch in seriöser Abbildung erzielbar sind. Vergleich dies einmal, trotz aktuellen Zinssteigerungen, mit Deinem Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto für Euro und setze dies in ein Verhältnis zur aktuellen Inflationsentwicklung in Deutschland, von im letzten Monat, oberhalb von 7%. Du wirst feststellen, zumindest interessant und recht attraktiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Link zu den Quellen und Informationen zum Staking bei Bitpanda:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://blog.bitpanda.com/de/das-warten-hat-ein-ende-bitpanda-staking-ist-hier" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Das Warten hat ein Ende: Bitpanda Staking ist hier!
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://blog.bitpanda.com/de/das-warten-hat-ein-ende-bitpanda-staking-ist-hier"&gt;&#xD;
        
            https://blog.bitpanda.com/de/das-warten-hat-ein-ende-bitpanda-staking-ist-hier
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was gibt es jetzt noch zu sagen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen zum Ende dieses SpeedUpdates. Zeitgleich, dies als Info, wird es in der kommenden Zeit auf meinen Kanälen im Bereich des Finanz Coachings ruhiger werden um das Thema Kryptwährungen, Bitcoin und Co., da ich mit diesen drei Beiträgen, wie ich finde, einen sehr umfangreichen Überblick über die Chancen und Risiken, die Hintergründe und Einstiegsmöglichkeiten sowie zu beachtende Rahmenbedingungen gegeben habe. Einschließlich eines ausreichenden Bezuges zur Aktualität aller wichtiger Ereignissen, die sich ergeben haben.Zukünftig konzentriere ich mich bezüglich Finanzen auf neue Themen wie wikifolio oder ETF Fonds und dazu werden Informationen und Beiträge kommen, meiner Meinung nach ebenfalls sehr spannend und in Bezug auf den Vermögensaufbau und Themen wie Altersvorsorge sogar wichtiger als Krypto. Ganz zuvor werden aber erst einmal neue Themen aus dem Bereich des Personal Mentoring kommen, also Themen der Psychologie und Kommunikation und dies natürlich wie immer, mit hohem Praxisbezug zu Deinem Alltagsleben, versprochen und sei gespannt, wie ich selber. Mir ist es wichtig beide Bereiche ausreichend mit Content zu bedienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber im Kontext Bitcoin und Co. und damit zum Thema Kryptowährungen werde ich auf jeden Fall zukünftig in der myMPI | Academy Kurse veröffentlichen, die dann direkt in die Praxis gehen, wenn Du einsteigen möchtest und vor allem noch Anfänger sein solltest. Dies wird aber noch dauern, da ich dies alles nebenberuflich leiste und mit hohem Qualitätsanspruch entwickeln möchte, das Thema Kurse nehme ich sehr ernst. Registriere Dich, wenn Du magst für die myMPI | Academy, ist völlig kostenlos und wenn dort Kurse veröffentlicht werden, bekommst Du es direkt mit. Es wird dort auch kostenlose Angebote geben zum Reinschnuppern und die kostenpflichtigen, werden erstens keine Unsummen kosten und zweitens ihren Preis Wert sein. Wenn Du keine News mehr rund um myMPI verpassen möchtest, würde ich mich ebenso über eine Registrierung für mein myMPI | Newsupdate, also meinen Newsletter, sehr freuen. Dies ist dito natürlich völlig unverbindlich, jederzeit widerrufbar per unscribe und kommt nur selten, nervt also nicht und ohne Werbung oder Verkauf von irgendwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du findest gut, was ich hier mache? Es hilft Dir und ist interessant? Du fragst Dich, wie kann ich myMPI und mich unterstützen? Dies freut mich sehr, klasse! Meine Bitte wäre dann, sprich über myMPI und teile diese Episode und meine Website, gib die Chance zur Wissensbildung weiter an Deine Freunde, Bekannte und Familie, die sich für entsprechende Inhalte interessieren. Mehr Reichweite hilft mir zurzeit am meisten und würde mich am meisten freuen. Gleiches gilt für Abos und Daumen hoch auf meinen Social Media Kanälen, auch klar, denn ohne geht es kaum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies soll es jetzt aber auch mit dem Werbeblock gewesen sein. Was mir jetzt nur noch verbleibt ist, mich bei Dir Deine Zeit, die Du auf diesen Blogbeitrag verwendet hast, zu bedanken. Ich hoffe er hat Dir weitergeholfen und war interessant. Neben den Funktionen zum Teilen findest Du hier auch eine Möglichkeit mir direkt Feedback zu geben zu diesem Blogbeitrag. Nutze die Umfrage gerne und ja ich werte definitiv das Feedback aus, Du kannst mich auch gerne jederzeit kontaktieren wenn Du Fragen hast, Kontaktmöglichkeiten findest Du jede Menge auf meiner Website, einschließlich per 1-Klick per Video mit mir in Kontakt zu treten wenn Du magst oder zum Beispiel direkt per Chat auf dieser Website. Noch einmal vielen Dank und viel Erfolg in der Kryptowelt, falls Dich dieser und meinen anderen Beiträgen hierzu motiviert haben sollten.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 18 May 2022 02:11:15 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bitcoin &amp; Co. - Die Steuer und viel mehr!</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin &amp;amp; Co. - Die Steuer und viel mehr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufbauend auf dem ersten Blogbeitrag zum Bitcoin, nun für Bitcoin &amp;amp; Co, also andere Kryptowährungen das großen Kompendium u. a. zu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überblick über (fast) alle steuerlichen Rahmenbedingungen zur Handhabung von Bitcoin &amp;amp; Co.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roundtable beim Bundesfinanzministerium - Erste Signale
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesellschaftliche und (finanz-)politische Aspekte von Bitcoin und ein Hauch von Philosophie dazu
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/bitcoin_plant.jpg" alt="Bitcoin Pictur"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin, Ethereum, BNB, Ripple &amp;amp; Co. sind aller Munde. Immer mehr von uns folgen dem Hype, beschäftigen sich mit Kryptowährungen und nicht Wenige landen letztlich bei der einen oder anderen Exchange Börse wie Binance, Kraken, Bitcoin.de, Bitpanda, Bison und vielen anderen und tauschen dort ihre hart verdienten FIAT-Euros in einen Bitcoin oder dessen Satoshi-Anteile. Sie kaufen BTC, TRX, BNB, ETH oder viele der andere Coins. Ein tolles Gefühl und die emotionale Teilnahme an der Achterbahnfahrt der Volatilität und damit der Kursverläufe und deren Charts beginnt. Robuste Gelassenheit vorausgesetzt und am besten nur mit Geld welches man im Zweifelsfall nicht braucht, denn ein Totalverlust bei Kryptowährungen ist nie ausgeschlossen, geht so die wilde Fahrt los. Auch ein Gefühl bei einer neuen aufregenden technischen, finanziellen und bedingt gesellschaftlichen Sache dabei zu sein, stellt sich ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine gewisse Gelassenheit wie Haltezeit und typischer Verlauf des Marktzyklus der letzten Jahren vorausgesetzt, stellen sich, wenn auch teilweise nur temporär, aber über Jahre gesehen bei den großen Kryptowährungen unter dem Strich oft relativ konstant, erfreuliche prozentuale Wertsteigerungen ein. Und schon wird in vielen Fällen, genährt neben realen und technisch prozessual begründeten Marktchancen auch durch ein gewisses Gefühl der Gier, der Kauf, das Halten oder auch Hodlen benannt, schnell zu einem kleinen Suchtfaktor in Deinem Alltagsleben. Der tagtägliche, manchmal sogar stündliche Blick auf die Kursentwicklungen der Coins im allgemeinen wie der eigenen Depots bzw. Wallets und deren Entwicklung, wird zur Routine und Gewohnheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So haben viele und vielleicht auch Du mit Kryptowährungen angefangen und die und der eine oder andere von Euch findet sich in dieser kleinen Beschreibung vielleicht wieder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kommt dann? Durch die Gewohnheit des Kaufens, dass sich beschäftigen mit der Kryptowelt selber führt in nicht wenigen Fällen zur Fragestellung: Geht da nicht noch mehr? Meine Euros kann ich doch auch z. B. auf ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto legen und Zinsen sammeln? Geht das auch bei Kryptowährungen? Google ist Dein Freund, YouTube ebenso und schwupps, drei Klicks später tauchen Begriffe auf wie Lending oder Staking, um nur zwei Beispiele zu nennen. Weitere Klicks später sind die Krpytowährungen zum Beispiel bei Anbietern wie Crypto.com, Binance oder Nexo schnell „gut angelegt“, verliehen oder geblockt für technische Umsetzungsprozesse. Dafür gibt es „lecker Zinsen“ (gerade im Verhältnis zu konservativen normalen Anlagen wie Tages- oder Festgeldkonten beim Euro) beim Lending oder andere Vergütung. Sehr häufig in der eingesetzten Kryptowährung oder wahlweise, häufig dann mit höheren Erträgen, in alternativen Coins, z. B. denen des Anbieters selber. Ebenso entdeckst Du z. B. Belohnungen (Geschenke, Air drops und Co.) bei bestimmten Handelsaktivitäten Deiner Handelsbörse und kommst so in den Genuss von weiteren neuen Coins. Wenig später entdeckst Du, dass Du durch passende Verkäufe und Neukäufe oder Tausch weitere Gewinne erzielen könntest. Zwischenzeitlich brauchst Du aber mal wieder ein wenig „echtes Geld“ in Euro und verkaufst ein paar Deiner Kryptowährungen, denn der Bäcker um die Ecke hat noch so seine Probleme mit der Annahme von Bitcoin und Co. Unter dem Strich freust Dich aber sehr. Ist doch eine tolle Sache und macht Spaß! Vielleicht erkennst Du Dich auch hier teilweise oder ganz wieder in Deinem Tun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also alles super oder? Ich sage mal ja und ja aber, oder wie Juristen sagen würden, ein „entschiedenes sowohl als auch“. Denn bei aller Freude über Dein aufgebautes Wissen in Sachen Kryptowährungen, das Beherrschen der Handelstechniken und das Entdecken der diversen Möglichkeiten sowie den eventuellen tollen wie direkt realisierten Gewinnen, hat die Sache doch einen eventuellen Haken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welchen Haken fragst Du? Ganz einfach „Vater Staat &amp;amp; die Steuer“! Viele von uns und Euch denken bei den mit viel Spaß am Tun, an Erfahrungen gewinnenden Handelsaktivitäten mit Kryptowährungen eben gerade nicht an die steuerlichen Auswirkungen. Das Finanzamt möchte nämlich in bestimmten Fällen seinen Anteil haben. Bei gewissen Handelsaktivitäten greifen zudem teilweise unterschiedliche sowie vielschichtige steuerrechtlichen Regelungen. Und dann kommen erste Zweifel und Sorgen auf! Sind Bitcoin &amp;amp; Co. eigentlich wirklich Geld im Sinne von gesetzlichen Zahlungsmitteln? Antwort: Nein! Sind Gewinne steuerrechtlich zu berücksichtigen? Antwort: Grundsätzlich ja und kommt im Detail darauf an! Führt mein Exchange, also mein Handelsplatz, das vergleichbar wie bei einem Fondsdepot direkt an das Finanzamt ab und ich muss mich nicht weiter kümmern? Antwort: Nein! Gibt es bei unterschiedlichen Aktivitäten, unterschiedliche steuerrechtliche Ansichten sowie Anrechnungen? Antwort: Ja! Hat das was mit Haltedauer zu tun? Antwort: Ja auch! Muss ich diese Sachen in der Steuererklärung angeben und bin ich verantwortlich? Antwort: Ja sicher und zumindest mehrheitlich! Droht mir im Zweifelsfall Ärger? Antwort: Durchaus, auch wenn es eventuell etwas dauern kann, dann eventuell aber umso schlimmer!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ups, harter Tobak? Ja! Und so langweilig?! Genau, diese Themen sind wenn überhaupt eher emotional mit Langeweile und Negativität besetzt. Ehrlich gesagt meinerseits, leider, denn dies ändert nichts daran, dass sie umso wichtiger sind, die Annahme vorausgesetzt, dass Du in der Nacht unbekümmert weiterschlafen möchtest. Ebenso wenn Du seriös und weiter mit viel Freude und dabei legal, Dich an der Kryptowelt beteiligen möchtest. Also erst einmal „bad news“. Aber es gibt auch gute Nachrichten, denn das Ganze kann man durchaus verstehen, wenn man sich einmal ernsthaft damit beschäftigt und sich vor allem technisch geeignete Lösungen besorgt. Diese ermöglichen es Dir, die erforderlichen Daten für Deine Steuererklärung aufzubereiten oder falls Du sie nicht selber machst, Deiner Steuerberaterin zur Verfügung stellen zu können. Hat man die Grundprinzipien erst einmal verstanden, kann sogar dieses Thema, zumindest bedingt Spaß, machen. Zeitgleich und dabei wichtig, das aufgebaute Wissen sollte regelmäßig einem Update unterzogen werden, da sich auch hier, wie allgemein in der Kryptowelt, ständig Fortentwicklungen ergeben. Alle Staaten weltweit, so auch die EU und Deutschland, neigen zunehmend dazu, den Handel sowie die steuerrechtlichen Behandlung von Kryptowährungen weiter regulieren zu wollen. Der dezentrale Ansatz von Bitcoin und Co. ist tendenziell hier ein Dorn im Auge von Vater Staat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und damit sind wir beim Thema: Ich möchte hier versuchen Dir die Zusammenhänge und dies was wichtig ist, mit Wissens-, Technik- und Kenntnisstand Mai 2022, ein wenig näher zu bringen. Ebenso und dies ist dito eine gute Nachricht für Dich, Dir möglichst relativ einfache technische Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Zeitgleich vermittele ich Dir darüber hinausgehende Hintergründe zum Bitcoin, den anderen Kryptowährungen und den möglichen Umgang damit. Danach wirst Du ein besseres Verständnis für Deine Situation haben und ebenso etwas besser verstehen, wo Du vorsichtig sein solltest oder zumindest eigenverantwortliche Entscheidungen treffen und Dir Deines Tun und Handelns mit daraus resultierenden allgemeinen, wie vor allem steuerrechtlichen Konsequenzen, bewusst sein solltest! Hierzu müssen wir ein paar Fragen stellen, wodurch wir uns der Thematik leichter annähern können. Also fangen wir an:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Anfang eine grundsätzliche Frage: Sind Bitcoin und andere Kryptowährungen eigentlich gesetzliche Zahlungsmittel und unterliegen damit den normalen steuerrechtlichen Vorgaben auch anderer Finanzinstrumente und Vorgehensweisen der Finanzämter?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuerst die klare und wohlgemerkt aktuelle Antwort, mit Stand Mai 2022, für die Europäische Union und Deutschland: Bisher sind Bitcoin und andere Kryptowährungen hier keine gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel. Entsprechend unterliegen sie in oberflächlicher Betrachtung nicht vergleichbar direkt steuerrechtlichen Handhabungen, wie z. B. bei Finanzinstrumenten wie Anleihen, Fonds und ähnlichem. Die steuerrechtliche Handhabung weicht also in vielen Bereichen ab und zeitgleich sind Bitcoin und andere Kryptowährungen steuerrechtlich relevant. Früher galt dies auch weltweit. Aber die Kryptowelt ist ständig in Bewegung wie Wandlung und so ist es auch bei diesem Thema. Bestimmte internationale Staaten, häufig Länder mit Finanzproblemen bzw. schwachen Staatswährungen und niedrigerem Bruttoinlandsprodukt, wandeln aktuell ihre Sichtweisen und damit gesetzlichen Vorgaben. Diese Regulierungen können in beide Richtungen gehen und dies am Rande: Solche Entwicklungen können sich sowohl positiv wie negativ und dies ggf. in nicht unerheblichen Umfange, auf die Kursentwicklungen, in unserem Beispiel dem Bitcoin, auswirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Greifbare Beispiele gefällig? Kein Problem: Der 07.09.2021 war in Bezug auf den Bitcoin ein weiteres und sehr interessantes Datum. Bis zu diesem Tag war der Bitcoin in keinem Land der Welt ein gesetzliches Zahlungsmittel und dies änderte sich an diesem Dienstag des Septembers letzten Jahres. Der zentralamerikanische Staat El Salvador entschied sich dazu Vorreiter zu werden und machte Bitcoin für sein Land zu einem offiziell anerkannten Zahlungsmittel in allen Ebenen der Gesellschaft. Spezielle Geldautomaten für Bitcoin wurden eingeführt und der Staat schenkte seine Bürgerinnen und Bürgern nach meinem Kenntnis- und Wissensstand sogar 30 US-Dollar in Bitcoin zum tagesaktuellen Kurs. El Salvador erhofft sich damit unter anderem unabhängiger vom US-Dollar und der Geldpolitik der FED, also der US-Notenbank, zu machen sowie mehr Wirtschaftswachstum. Der Staat kauft in erheblichen Dimensionen Bitcoin auf. In der aktuellen Phase des vorliegenden erheblichen Einbruchs von Kryptowährungen, bedingt durch gewisse Instabilitäten bei sog. Stable Coins (Stichwort: Crash der Terra Blockchain, mit de facto mehr oder minder einem Totalverlust und (einer evtl. temporären) kompletten Abschaltung einer Blockchain, nutzte der Staatspräsident die Situation zum Nachkauf. Zu einem potentiell aus zukünftiger Sicht günstigen Einstiegszeitpunkt für Nachkäufe, veranlasste der Präsident den Nachkauf von 500 Bitcoins, zu einem Preis zu diesem Zeitpunkt von um die 30.000 €. Wenn Du Langeweil hast, kannst Du ja mal ausrechnen, wie viel dies ist. Dies ändert aber nichts daran, dass ein Großteil der Bevölkerung, wohl auch aufgrund Unwissen, Angst vor Volatilität und Veränderung diese Maßnahme ablehnte, so modern und m. E. zeitgemäß sie auch ist. Ebenso ist festzuhalten dass nach meinen Recherchen nur ein niedriger einstelliger prozentualer Anteil der Bevölkerung überhaupt angibt zu verstehen, was eine Kryptowährung wie der Bitcoin zumindest ungefähr ist. Die damit auch gesellschaftlichen Entwicklungen und Auswirkungen sind bereits für sich betrachtet äußerst interessant und der Ausgang dieses Experimentes kann durchaus gespannt beobachtet werden und wird in einigen Jahren hinsichtlich des Erfolg bewertet werden müssen. Aber dies ist ein anderes Thema, vielleicht einmal zu einem späterem Zeitpunkt. Übrigens hat sich die Zentralafrikanische Republik im April dieses Jahres für den gleichen Weg entschieden und der lateinamerikanische Staat Panama plant zurzeit nicht nur Bitcoin, sondern gleich mehrere Kryptowährungen, zukünftig als offizielle Zahlungsmittel anzuerkennen. Wie gesagt spannend und zeitgleich werden diese Regulationen in diesen Ländern entsprechende steuerrechtliche Konsequenzen haben. Vermutlich werden Kryptowährungen dort in diesem Falle identisch wie FIAT Währungen und deren Finanzinstrumente behandelt. Was eigentlich sind FIAT Währungen? Nein keine Automarken, damit sind die „normalen“ gesetzlichen weltweiten Zahlungsmittel wie Euro, Dollar, Franken, Pfund und Co. gemeint, dies als kurze Ergänzung. Gegenbeispiele: Die meisten Länder der Welt sind Bitcoin und allgemein kryptowährungsfreundlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt aber auch Länder die regulieren Bitcoin und Co. sehr streng, schränken den Handel damit ein und / oder verbieten teilweise Kryptobörsen also entsprechende Handelsplätze. Beispiele sind hier mit Stand aus ca. 2019 China, Ägypten, Katar, Indien u. v. m. Länder in denen dito mit Stand 2019 Bitcoin verboten ist und sogar mit Gefängnis bedroht sind oder waren: Mazedonien, Saudi-Arabien, Vietnam, Pakistan u. v. m. Die Ursachen und Motive sind hierfür teilweise nur zu vermuten und vielschichtig. Dies können zum Beispiel die dezentralen Systemarchitekturen der Blockchains sein, die Bedrohung staatlicher Finanzsysteme und deren (vermeintliche) Stabilität oder die Verknüpfung mit Geldwäsche in Bezug auf Einnahmen aus illegalen bis strafrechtlich relevanten Aktivitäten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch in der Europäischen Union war zumindest Bitcoin auf der Kippe, was viele von uns im Alltag gar nicht mitbekommen haben. Auch in Europa sollte der Bitcoin zuletzt mit einem Fristablauf verboten werden. Erst Anfang März klärte sich dies. Ursprünglich gab es einen Entwurf einer entsprechenden Richtlinie, über die das EU-Parlament entscheiden sollte. Das Verbot begründete sich ursprünglich darin, dass das sehr energieintensive Schürfen, auch digitales mining genannt, äußerst klimaschädlich sei. Dies ist aber letztlich und aus meiner persönlichen Sicht erfreulicher Weise gescheitert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Auswirkungen die aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen und daraus resultierende Sanktionen auf die Betrachtung des Bitcoins haben werden, bleibt indes aus meiner Sicht kritisch abzuwarten. In diesem Kontext von staatlichen Handlungs- und Betrachtungsweisen, kann man punktuell auch aus der Geschichte lernen, wer Interesse hat, sollte sich einmal mit der Thematik eines Goldverbots für Privatbesitz beschäftigen und dessen Handhabung in unterschiedlichen Staaten während des vergangenen Jahrhunderts. Bitcoin wird ja manchmal auch als „digitales Gold“ beschrieben, ein Schelm wer Böses dabei denkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sieht darin in Summe, das Thema ist vielschichtig. Fakt aktuell für Deutschland und die Europäische Union ist, dass Bitcoin zulässig, aber kein gesetzliches Zahlungsmittel ist. In Deutschland sind also die steuerrechtlich daraus resultierenden Behandlungen speziell. Bitcoin und andere Kryptowährungen werden hier als sogenannte „andere Wirtschaftsgüter“ betrachtet und behandelt. Letzteres ändert nichts daran, dass im Alltagsleben Bitcoin und andere Kryptowährungen dennoch in der Praxis durchaus „Zahlungsmittel“ sein können, wenn auch kein staatlich anerkanntes Zahlungsmittel. Dazu ein Beispiel: Jemand schuldet Dir Geld aus einem Verkauf Deines Autos, er bietet Dir die Überweisung oder Transferierung von Bitcoin Anteilen an, zum tagesaktuellen Preis und in entsprechender Höhe des Kaufpreises. Du akzeptierst dies und insoweit hatte der Bitcoin, in diesem fiktiven Beispiel, eine Zahlungsfunktion im Sinne von Kaufgegenwert, den Du akzeptiert hast. Plakativ formuliert hätte es aber auch eine LWK-Ladung Kartoffeln sein können. …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie das Ganze wiederum steuerlich zu betrachten ist, ist komplex, führe ich hier mal noch nicht, bzw. erst nachfolgend aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sind denn diese sogenannten „andere Wirtschaftsgüter“? Kann man dies vielleicht relativ einfach, praxisorientiert und verständlich erklären?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann ich zumindest versuchen: Der Begriff „andere Wirtschaftsgüter“ kann vieles sein. Um hier schnell zu einem praxisorientierten Ergebnis zu kommen, beschreibe ich dies anhand eines Fallbeispiels: Du kaufst im Februar dieses Jahres ein Gemälde in einer Galerie von Deinem Lieblingsmaler. Du bezahlst 5.000 Euro dafür. Im September dieses Jahres hast Du Dich daran satt gesehen und zeitgleich mitbekommen, das der Maler und seine Werke sehr gefragt sind. Das Gemälde inserierst Du bei eBay und verkaufst es letztlich für 25.000 €. Ein toller Deal und Du hast einen Gewinn aus einem steuerrechtlich benannt „anderem Wirtschaftsgut“ erzielt. Da der Verkauf innerhalb des gleichen Jahres war, kann dies und ist dies tendenziell ein steuerlich relevanter Sachverhalt sein,wo der Gewinn steuerrechtlich durch das Finanzamt zu bewerten und zu entscheiden ist und insoweit als wichtiger Tatbestand von Dir in Deiner Steuererklärung anzugeben ist. Dieses Beispiel kannst Du eins zu eins auf den Bitcoin und allgemein zurzeit auf alle Kryptowährungen übertragen. Vielen ist dies, vor allem am Beispiel des Gemäldes, nicht bekannt und würden dies nicht vermuten, weil es ja digitale Währung heißt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind meine persönlichen Gewinne oder Handelserlöse aus dem Handel mit Kryptowährungen denn überhaupt wirklich zu versteuern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist im Kern und grundsätzlichen Sinne mit Ja zu beantworten. Wichtig dabei zu wissen ist, dass dies völlig unabhängig davon ist, in welchem Land und bei welcher Kryptobörse oder Exchange Du Deine Bitcoins und andere Kryptowährungen in einem Depot bzw. Wallet, vereinfacht gesagt einer digitalen Geldbörse für Kryptowährungen, aufbewahrst. Voraussetzung für die steuerrechtliche Relevanz in Deutschland ist lediglich, dass Du Deinen Wohnsitz, bzw. noch eindeutiger Deinen gewöhnlichen Aufenthalt, nach den steuerrechtlichen Maßgaben in Deutschland hast. Nur dies zählt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir hatten jetzt ja schon ausführlich gemeinsam herausgearbeitet, dass zurzeit in Deutschland Bitcon und andere Kryptowährungen keine gesetzlich anerkannten Zahlungsmittel sind, aber dafür sogenannte „andere Wirtschaftsgüter“. So stuft es mit Stand Mai 2022 nach wie vor das Bundesfinanzministerium ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verkaufst Du nun Deine Bitcoins oder Anteile an anderen Kryptowährungen die Du hast, fallen Gewinne aus diesem Verkauf bzw. der Veräußerung dieser steuerrechtlichen „anderen Wirtschaftsgüter“, im Sinne einer Transaktion, unter den Bereich der steuerrechtlich so benannten „privaten Veräußerungsgeschäfte“ an. Darunter würde identisch mein o. g. Beispiel des Gemäldes Deines Lieblingsmalers fallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist dabei auch der Aspekt des Tauschens! Was meine ich damit? Nun vielleicht hast Du viele Euros in Kryptowährungen, z. B. in Form von Bitcoin (BTC) oder dessen Anteilen, Ethereum (ETH) und als Beispiel Tron (TRX) investiert. Deine Tron Coins haben sich seit dem Kauf, in diesem fiktiven Beispiel, innerhalb weniger Monate sehr gut entwickelt. Nun denkst Du Dir, diese Wertsteigerung möchte ich zwar fortgesetzt in Kryptowährungen haben, ich habe aber Sorge, dass der Tron Coin wieder schnell an Wert verliert. Deshalb entscheidest Du Dich an dem Handelsplatz und damit Kryptobörse Deiner Wahl, zum Beispiel bei Bitpanda, den Tron in eine vermeintlich sicherere und nicht so schwankende Kryptowährung zu tauschen. Dies machst Du und gibst eine sogenannte Tauschorder auf. Konkret führst Du mehr oder minder mit einem Klick einen vollständigen Tausch Deiner Tron Coins z. B. in Bitcoin aus, also TRX gegen BTC. Klick, erledigt, Du hast ein gutes Gefühl, schaltest den Rechner aus und legst Dich schlafen. Diese Transaktion in Form eines Tausches, stellt ebenso einen Gewinn aus einem privatem Veräußerungsgeschäft dar und wäre ebenso steuerrechtlich relevant. Also Augen aufmachen, Gehirn einschalten, bevor Du den schnellen Klick machst!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich sind diese Gewinne abzüglich einer gewissen steuerrechtlichen Freigrenze, zurzeit und hier, sowieso wie alle meine Meinungen die ich hier erläutere, unverbindlich benannt, in Höhe von 600,00 €, dann in Summe steuerrechtlich von Relevanz. Sie sind somit von Dir in Deiner Einkommensteuererklärung anzugeben. Diese Gewinne unterliegen in Folge Deinem persönlichen Steuersatz, zzgl. eventuell von Kirchensteuer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich habe doch schon oft gehört, dass Gewinne aus Kryptowährungen steuerfrei sind! Ist da dann etwa gar nichts dran? Oder gibt es doch Möglichkeiten dem Fiskus bezüglich dieser Steuererhebung zu entgehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da liegst Du tatsächlich nicht falsch und ja es gibt legale Möglichkeiten, basierend auf entsprechenden steuerrechtlichen Rahmenbedingungen. Es greift eine sogenannte „Spekulationsfrist“ oder auch als „Haltefrist“ bezeichnet, die ein Jahr beträgt. Sie gilt für die Veräußerungsgeschäfte von Dir von allen sogenannten „anderen Wirtschaftsgütern“. Dies ist wichtig zu verstehen. Warum? Weil andere Wirtschaftsgüter sind zum Beispiel ebenso und wie von mir schon beschrieben Luxusgüter wie Autos, Gemälde, Schmuck oder physisches Gold u. v. m. Überall hier greift eine Frist von einem Jahr. Relevant ist die bereits benannte jeweils maßgebliche steuerrechtliche Freigrenze nach Ablauf mindestens eines Jahres. Auch dies sei Dir noch einmal anhand eines Beispiels erklärt: Du hast im Februar dieses Jahres ganz wenig Bitcoin Anteile gekauft für 50 Euro als Beispiel. Diese verkaufst Du im Mai des Jahres für 120 Euro, der Veräußerungsgewinn beträgt 70 Euro. Er ist unter der Freigrenze und damit steuerfrei. Ob es sinnvoll ist, dies trotzdem anzugeben und vom Finanzamt die steuerrechtliche Befreiung feststellen zu lassen sehe ich persönlich so, würde ich persönlich so machen und halte es für sinnvoll, ob es zwingend gesetzlich vorgeschrieben ist, vermag ich indes nicht abschließend zu beurteilen, kann somit nur die Empfehlung aussprechen. Es gibt wohl Meinungen, dass man dies nicht muss. Der Nachteil bei Nichtangabe gerade bei Kryptowährungen kann aber sein, dass das Finanzamt vielleicht einmal später aus anderen Gründen für Vorjahre prüft, dazu später mehr. Hattest Du dann immer alles gemeldet, ist es einfach, denn Du verweist einfach auf Deine Steuererklärungen. Finde ich gut. Es war dann, wie man so schön sagt, bereits amtlich behandelt, geprüft und nachweislich bestätigt, vorausgesetzt Du hast wirklich alles ordnungsgemäß angegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt wandeln wir kurz das Beispiel. Das mit dem Bitcoin bleibt gleich. Zeitgleich hast Du aber im Juni dieses Jahres ein Schmuckstück verkauft. Dies hattest Du im Januar für 100 Euro gekauft und im Juni verkaufst Du es für 650 €. Dein Transaktionsgewinn sind hier 550 €. Jetzt denkst Du vielleicht, gut ist doch unter der aktuellen Freigrenze. Falsch gedacht! Dies ist erneut wichtig zu verstehen: Es kommt bei den sogenannten anderen Wirtschaftsgütern auf die Gesamtsumme aller Deiner Veräußerungsgewinne innerhalb eines Jahres an. In unserem Beispiel wären es die 70 Euro aus dem Bitcoin Verkauf und 550 Euro aus dem Schmuckverkauf, in Summe somit 620,00 €. Wichtig ist zu verstehen, dass Du also auch nur bei Überschreitung von 1 Euro in Summe, über der aktuellen wohl geltenden Freigrenze von 600 Euro, Deinen Veräußerungsgewinn in jedem Falle anmelden musst. Alles Weitere entscheidet und berechnet dann das Finanzamt im Sinne der beschriebenen Handhabung aus Anwendung von Deinem persönlichen Steuersatz und ggf. Kirchensteuer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösen wir uns von den Beispielen und unterstellen einmal, Deine anderen Wirtschaftsgüter und dies wird häufig so sein, sind nur Kryptowährungen. Liegt also zwischen Deinem Kauf und der Wiederveräußerung Deiner Kryptowährungen, also auch Deinen Bitcoins, mehr als die maßgebliche Spekulationsfrist von einem Jahr, sind diese Gewinne Stand Mai 2022 vollständig steuerfrei. Dabei spielt und auch dies ist wichtig und potentiell tatsächlich eine sehr gute Nachricht wie Chance, die Höhe des erzielten Gewinns keine Rolle! Um es einmal ganz drastisch und wenn zutreffend erfreulich darzustellen: Du hättest im Jahr 2010 für wenige Euro, sagen wir 1.000 € (ja zu viel für damals, ich weiß, es geht hier um fiktives Beispiel) einen ganzen Bitcoin gekauft. Jetzt in 2022 verkaufst Du ihn fiktiv angenommen für rund 36.000 Euro. Dein Gewinn wäre somit 35.000 Euro. Dieser Gewinn wäre tatsächlich aktuell völlig steuerfrei. Toll oder? Genau deshalb kaufen viele Anlegerinnen und Anleger Bitcoin und andere Kryptowährungen und halten sie einfach „stumpf“ mehrere Jahre, um genau dies auszunutzen. Dies nennt man auch „hodlen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach meinem unverbindlichen Kenntnisstand musst Du diesen Veräußerungsgewinn dann auch nicht in Deiner Steuererklärung angeben. Erneut würde ich persönlich dies, aus grundsätzlichen und bereits beschriebenen allgemeinen Überprüfungserwägungen der Finanzämter in den kommenden Jahren, gleichwohl trotzdem vornehmen. Dies muss und wird jeder und damit auch Du für sich selber entscheiden müssen. Verkaufst Du Deine Kryptowährungen vor dieser Frist, musst Du hingegen Deine Gewinne wie benannt sowieso versteuern und m. E. auch angeben in der Einkommensteuererklärung von Dir. Soweit erst einmal zur grundsätzlichen Systematik.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es auf die Handhabung der jetzt erklärten und hoffentlich verstandenen Spekulationsfrist noch weitere Abweichungen oder sonstige Besonderheiten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, leider und zeitgleich wird es jetzt noch etwas komplizierter. Hinzukommt als Sahnehäubchen, dass es hier nach wie vor noch keine einheitliche Linie des Bundesfinanzministeriums gibt, viel Rechtsprechung und durchaus Finanzämter unterschiedlich entscheiden können und dies auch tun. Teilweise werden auch gerichtliche Auseinandersetzungen, in meiner Wahrnehmung, forciert. Dies um Rechtsprechung zu provozieren, die für mehr Klarheit sorgen soll. Auch wenn dies an dieser Stelle nur meine persönliche Wahrnehmung ist, scheint dem wohl tendenziell so zu sein, wenn man sich auf die Suche nach entsprechenden Gerichtsurteilen begibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies Thema ist de facto so komplex zurzeit, dass ich es an dieser Stelle nicht abschließend beschreiben kann oder möchte, weil dann wird es sehr zäh! Aber, wir nähern uns diesen Themen gerne an und ich erläutere Dir und Euch die grundsätzlichen Systematiken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema sind hier die Begrifflichkeiten und Themen aus der Einleitung wie „lending“, „staking“ und „mining“, um nur einige denkbare Beispiele zu nennen. Dies klingt jetzt komplizierter als es eigentlich ist, weil es in der Kryptowelt einfach Mode ist, auch im deutschsprachigen Raum, alles in englische oder allgemein technisch und damit komplizierte Begrifflichkeiten zu pressen. Teilweise allerdings auch berechtigt, weil die englische Sprache hier besser beschreibt, zumindest aus meiner Sicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb sicherlich auch nicht abschließend hier perfekt erklärt, aber so dass Du es schneller verstehst worum es ungefähr inhaltlich geht, kurz die Begrifflichkeiten: Das lending bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass Du Deine Kryptowährungen verleihst und damit für einen festgelegten Zeitraum blocken lässt, zur freien Verwendung und Verleihung Deines Handelsplatzes oder Kryptobörse, an Dritte. Dies zum Beispiel zur Kreditvergabe über Kryptowährungen, die ein anderer Mensch oder Firma benötigt. An einem Beispiel erläutert: Du wärst z. B. bei der Kryptobörse und Anbieter Nexo. Du blockst im Sinne von lending Deinen Bitcoin für drei Monate. Du bekommst dafür von Nexo 6 Prozent Zinsen, Auszahlung nach den drei Monaten. Während der drei Monate hast Du aber keinen Zugriff auf den Bitcoin. Zusammen mit der Auszahlung der Zinsen erfolgt auch die Freischaltung Deines Bitcoins. Die Zinsen werden in Bitcoinanteilen ausgezahlt, also Satoshis oder aber zum Beispiel in der eigenen Coinwährung der Börse Nexo, dem Nexo Coin. Im letzteren Falle bekommst Du eventuell einen noch höheren Zinssatz hierdurch, ist häufig so üblich. Letztlich nichts anderes als wenn Du Euros auf ein Sparbuch legst und dort Zinsen bekommst oder ein Festgeldkonto, von der Systematik her. Verständlich oder? Man sieht, auch so ein Begriff wie lending kann leicht verstanden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff staking ist leider wesentlich komplexer. Hier gebe ich nur eine oberflächliche Erklärung, die technisch nicht perfekt ist und keinen Anspruch auf absolute Richtigkeit erhebt, aber es Dir ebenfalls verständlicher macht: Beim staking stellst Du Deine Kryptowährung, also Deine Coins und dies geht, als ergänzenden Hinweis an dieser Stelle, nicht mit allen Kryptowährungen und nur bei bestimmten Blockchains die diese jeweilige Kryptowährung herausgeben oder darauf basieren, der jeweiligen Blockchain zur Verfügung. Dies vergleichbar für einen festen Zeitraum wie beim Lending. Die Blockchain nutzt diese Coins technologisch dafür, eine Art „Konsensverfahren“ durchzuführen, auch „Proof of stake“ benannt. Dies bedeutet, dass auf diese Weise sämtliche Transaktionen in der Blockchain, also Käufe und Verkäufe, verifiziert und abgesichert sind und dies ohne eine Vermittlungsinstanz, wie zum Beispiel einer Bank oder eines sonstigen dritten Zahlungssystems, was dem Ansatz der Dezentralisierung entspricht. Wenn Du also „staking“ betreibst, nimmst Du genau hieran teil, bzw. ermöglicht dies der Blockchain. Hierfür bekommst Du als Belohnung nach Ablauf des staking sogenannte Rewards, also Belohnungen, die Du letztlich auch inhaltlich vereinfacht gesagt mit Zinsen gleichsetzen kannst. Staking und lending sind also sehr ähnlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum letzten Begriff mining sei gesagt, dass dieser abgeleitet ist vom Begriff des Goldschürfens oder allgemein Bergbau. In der digitalen Welt bedeutet dies, dass Du Rechenleistung mit allen damit verbundenen Aspekten wie CPU, RAM, GPU, Strom, zur Transaktionsverarbeitung und Synchronisationen im Netzwerk einer Blockchain zur Verfügung stellst. Dabei müssen teilweise komplizierte Rechenaufgaben gelöst werden. Als Belohnung für diese Bereitstellung der Rechenleistung und damit nützlichen Diensten, bekommst Du Anteile zugewiesen, anteilig zur bereitgestellten Rechenkapazität. Konkret also, wenn Du z. B. Bitcoin mining betreiben würdest, entsprechende Bitcoin Anteile. Dies werden sicherlich die Wenigsten betreiben wollen und betreiben können. Für technisch nicht so affine Menschen ist dies m. E. ganz eindeutig eher kein und damit eher ein Randthema und beim Beispiel Bitcoin lohnt es sich rechentechnisch auch häufig nicht mehr mining zu betreiben, da heutzutage hier eher Rechenzentren als einzelne Systeme benötigt werden. Dies wirst Du wahrscheinlich als Privatmensch kaum betreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiteres Thema sind Geschenke oder Air Drops und ähnliches. Dies ist wiederum ein Thema was steuerrechtlich kompliziert sein kann. Häufig ist hier steuerrechtlich von Relevanz, ob es wirklich ein Geschenk ist oder nicht. Hier nur anhand von Fragestellungen erläutert: Deine Kryptobörse gewährt Dir Belohnungen in einem prozentualen Anteil, wenn Du eine gewisse Anzahl von monatlichen Transaktionen ausführst, also aktiv auf der Börse handelst, kaufst, verkaufst oder tauschen würdest. Ist dies dann wirklich ohne Gegenleistung? Ist es mit einer Bedingung, die damit versehen ist noch Geschenk? Oder wäre es nicht klarer ein Geschenk, wenn die Kryptobörse ohne jegliche Bedingung bei Einführung z. B. einer eigenen Kryptowährung, jedem Kryptobörsennutzer einfach als Beispiel fünf seiner neuen Coins in eine Wallet, also digitale Geldbörse, packt? Dies kann unterschiedlich steuerrechtlich zu behandeln sein. Wirkliche Geschenke an Dich können bis zu gewissen Freigrenzen steuerfrei sein. Die Behandlung ist hier steuerrechtlich also in der Kategorie und den Rechtsnormen von Geschenken zu suchen, denn wir sprechen ja, wie wir bereits gelernt haben, eben nicht über Geld und Geldanlagen im Sinne von gesetzlichen Zahlungsmitteln und damit verbundenen allgemeinen Finanzinstrumenten, sondern anderen Wirtschaftsgütern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle diese Beispiele sind, falls Du schon auf eine Kryptobörse handelst, durchaus Alltagsbeispiele, dies betrifft eben auch und insbesondere das bereits beschriebene lending und staking sowie Belohnungen oder Geschenke, mit und ohne Bedingungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Spannungsfelder und steuerrechtlichen bereits angedeuteten Minenfelder sind jetzt vielschichtig und reduzieren sich im Kern aber auf zwei Kernthemen und damit verbundenen Problemfelder. Dies erläutere ich am Beispiel lending: Du hast einen Bitcoin. Diesen kaufst Du im Januar 2021 und verkaufst ihn im Februar 2022. Dein Gewinn wäre, wie wir bereits uns erarbeitet haben und Du hoffentlich verstanden hast, in diesem Falle steuerfrei, weil die Halte- oder sogenannte Spekulationsfrist von einem Jahr vorbei war. Jetzt ändern wir das Beispiel im Zusammenhang mit lending, also der erläuterten temporär befristeten Verleihung, wie folgt: Du kaufst Dir wieder im Januar 2021 einen Bitcoin. Im Dezember 2021 entscheidest Du Dich auf Deiner Kryptobörse für ein lending Angebot und verleihst Deinen Bitcoin für die Dauer von drei Monaten, also von Dezember 2021 bis einschließlich Ende Februar 2022. Anfang März bekommst Du Deinen Bitcoin zurück und on top Deine Zinsen, also einen prozentualen Bruchanteil von weiteren Bitcoin Anteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt entstehen folgende Fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du im März 2022 Deinen im Ausgang im Januar 2021 gekauften Bitcoin verkaufen willst, gilt dann noch die einjährige Spekulationsfrist oder war dieser Bitcoin tangiert und ein etwaiger Veräußerungsgewinn dann steuerpflichtig? Verlängert sich vergleichbar wie im Bereich anderer Finanzinstrumente nun die Halte- bzw. Spekulationsfrist, Beispiele sind hier Immobilien oder ähnliche Fälle? Greifen dann also Fristen von einem oder von zehn Jahren? Wie sind die Zinsen steuerrechtlich zu bewerten, also die Bitcoin Bruchanteile, die Du als Belohnung für das lending bekommen hast? Kannst Du einfach so versteuern, steuerfrei nach einem Jahr verkaufen oder greift auch hier eine längere Haltefrist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon beschrieben, ist dies nun ein „Minenfeld“. Deshalb äußere ich mir hier aus den bereits beschriebenen Gründen vorsichtig und nicht mit abschließenden Meinungsbekundungen, kann nur sensibilisieren. Die Ansichten und Meinungen, wie ebenso die Entscheidungen der Finanzbehörden sind hier vielschichtig. Ebenso die Vorgehensweisen zu systemisch technischen Steuertools für Kryptowährungen. Allgemein kann man sagen, dass das eine Lager die Meinung vertritt, dass sich die Halte-, also Spekulationsfrist, für den Bitcoin &amp;amp; Co., nach dem Einsatz bzw. Verwendung für das Lending, sich auf 10 Jahre verlängert. Das andere Lager sagt, dem sei nicht so. Letztlich muss man sich im Rahmen seiner Steuererklärung, unter der Annahme, dass Du Deinen Bitcoin dann zeitnah verkaufst, entscheiden und dies in der Steuererklärung angeben. Der Rest ist wie man so schön sagt, dass man vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand ist. Ob Du richtig stehst, siehst Du wenn das Licht angeht. In unserem Falle schaltet das Finanzamt hier das Licht ein. Hier konkret in der Auswirkung ein Beispiel: Der Steuertoolanbieter für Kryptowährungen Blockpit vertritt die Auffassung, die Haltefrist verlängert sich nicht und darauf baut auch deren Software und Systematiken auf. Entscheidest Du Dich hierfür, bauen sich auch Deine Unterlagen in der Steuererklärung, egal ob selber oder über Deinen Steuerberater, entsprechend auf. Schließt sich das Finanzamt dem nicht an, wird es schwierig, wenn doch sehr gut und keine Probleme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach welcher technischen Methode sollte ich meine Depots mit Kryptowährungen dokumentieren? Dies vor allem mit Blick auf die steuerrechtlichen Behandlungen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist relativ einfach und zeitgleich eine wichtige Entscheidung. Es gibt hierfür im Kern grundsätzlich akzeptierte Standards, die sogenannte FIFO Methode oder die LIFO Methode. FIFO steht für das Prinzip „First in – First out“. Die LIFO Methode für „Last in – First out“. Bei der ersten Methode dokumentierst Du Dein Depot oder Deine Depots so, dass angenommen wird, dass Du im Falle eines vorgenommen Verkaufs, immer zuerst den Coin verkaufst, den Du auch zuerst gekauft hast. Beispiel: Du kaufst einen Bitcoin im Januar 2021 und einen weiteren im Januar 2022. Im Februar 2023 verkauft Du einen Bitcoin. In diesem Falle der FIFO Methode wird davon ausgegangen, dass Du den Coin aus Januar 2021 verkauft hast. Bei der LIFO Methode hingegen, wird davon ausgegangen, dass es genau umgekehrt ist. Dies bedeutet konkret, dass Du es so darstellst, dass Du im Falle eines Verkaufes immer den zuletzt erworbenen Coin verkaufst. In unserem Beispiel also verkaufst Du im Februar 2023 entsprechend nach der LIFO Methode den im Januar 2022 gekauften Coin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist hierbei zu wissen und zu verstehen, dass Du Dich diesbezüglich genau einmal (!) entscheiden kannst und dann nicht wieder. Die einmal gewählte Methode muss für die kommenden Jahre bzw. so lange wie Du Kryptotrading betreibst, gegenüber dem Finanzamt beibehalten und somit durchgezogen werden. Dies gilt auch, wenn es Dir, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr passen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine persönliche Meinung ist, dass die FIFO Methode für mich einleuchtender und leichter zu handhaben ist. Anzumerken ist weiterhin, dass die LIFO Methode allgemein seltener angewendet und teilweise auch von Steuerberatern und Finanzämtern nicht immer akzeptiert wird. Meine persönliche Meinung ist daher, dass es durchaus sehr clever ist und gute Gründe dafür gibt, sich für die FIFO Methode zu entscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzte relevante Aspekte in diesem Kontext sind, dass Du falls Du bei mehreren Kryptobörsen und damit Handelsplätzen bist, die Depots getrennt handhaben solltest und berücksichtigen musst. Als erläuterndes Beispiel: Du hast einen älteren Bitcoin bei Bitpanda der über der Haltefrist ist und einen Bitcoin bei Bison, der erst ein halbes Jahr alt ist. Du verkaufst nun den Bitcoin bei Bison. Du könntest dann nicht begründen, dass dies ein mehr als ein Jahr alter Bitcoin ist und hättest Dir ins eigene Fleisch, zumindest steuerrechtlich, geschnitten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmen wir an ich handele sehr viel, also kaufe, verkaufe, tausche, betreibe lending usw. Hierbei entstehen mir ja potentiell Kosten, z. B. in Form von Handelsgebühren. Ebenso kann es ja durchaus öfter mal vorkommen, dass ich Verluste bei Verkäufe oder Tausch mache.Was gilt dann? Kann und darf ich die Kosten und Verluste verrechnen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies können wir kurz halten, die Antwort ist grundsätzlich hier ja. Alle Kosten, also Trading Gebühren, Kosten für eine Walletverwaltung, gibt es sehr selten, und auch und insbesondere die Verluste aus Deinen Geschäften (nicht Kursverluste, die Du nicht realisierst durch Verkauf oder Tausch, auch klar), darfst Du verrechnen und ausweisen im Rahmen Deiner Steuererklärung. Natürlich müssen aber zeitliche Zuordnungen vorgenommen werden und im Zweifelsfall muss alles sehr sauber dokumentiert und belegt werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo muss ich in meiner Steuerklärung die Veräußerungsgewinne genau angeben? Was gilt es zu beachten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Stand Mai 2022 kann ich Dir hierzu die Antwort geben, dass Gewinne oder Verluste und die Kosten, also die Gesamtaufstellung für das jeweilige Steuerjahr in der sogenannten Anlage SO für „Sonstige Einkünfte“ in Deiner Einkommensteuererklärung aufzuführen sind. In der dortigen Anlage und in diesem Bereich einer Steuererklärung gibt es dann die spezielle Rubrik „Andere Wirtschaftsgüter“, dort bist Du dann genau richtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Soweit Du noch manuell mit Papier arbeitest würde ich eine Anlage empfehlen. Wenn Du mit ELSTER vom Finanzamt und damit allgemein formuliert online Deine Steuererklärung abgibst, empfehle ich Dir ein entsprechendes professionelles Softwareprogramm für Deine Steuererklärung zu verwenden. Diese gibt es von unterschiedlichen Herstellern und Anbietern. Beispiel könnte hier zum Beispiel WISO-Sparbuch sein. Vieles ist hier Geschmackssache. Ich empfehle Dir hier, dass Du Dich auf Verbraucherportalen und Testberichten anschaust, welches gut in Tests abschneidet und Dir gefällt in der Bedienung. Anzumerken ist dabei aber auch, dass Du mit den dortigen inkludierten Bordmitteln, bei komplexen Sachverhalten an Grenzen stoßen wirst und dann eventuell noch eine ergänzende Software für Deine Kryptodepots verwenden solltest. Die Kombination aus beiden Systemen ist tendenziell als optimal anzusehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie dokumentiere ich dies dann? Kann ich dies nicht einfach in einer Tabellenkalkulation machen? Reichen nicht Depotauszüge und Transaktionsnachweise von meiner Kryptobörse?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sage mal so, ich würde sagen kommt darauf an. Denkbar? Ja. Empfehlenswert und sinnvoll und einfach? Kommt stark darauf an, tendenziell eher nein. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erläutere Dir dies am besten wieder anhand von Beispielen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fallbeispiel Nummer1:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du interessierst Dich für Kryptowährungen, aber nur nebenbei. Du entscheidest Dich nur für einen Anbieter, also Handesplatz und damit Kryptobörse. Fiktiv als Beispiel die Börse Bison. Dort kaufst Du ab und an nur Bitcoin und zum Beispiel einen weiteren Coin, als Beispiel Ethereum. Die Anzahl der Käufe sind sehr überschaubar pro Jahr. Bison bietet Dir, fiktive Annahme, saubere Exportmöglichkeiten in Form von Depot oder Wallet Transaktionsberichten wie Nachweisen, die Du abspeichern und damit dauerhaft belegen kannst. Du erfasst Deine Käufe wie Verkäufe in einer Exceltabelle. Ergänzend Verkäufe und Kosten und Gebühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fallbeispiel Nummer2:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist total begeistert von dem Kryptouniversum. Aus einer Liebhaberei und Neugier entsteht ein wenig Sucht und Du wirst tendenziell Expertin. Du hast Wallets, also Depots oder Krytogeldbörsen, bei zum Beispiel Binance, Kraken, crypto.com. Für Lending nutzt Du hingegen Nexo. Bei Binance machst Du staking. Zusätzlich schiebst Du zwischen den Depots Kryptowährungen auf den unterschiedlichen Wallets hin und her. Zeitgleich kaufst, verkaufst und tauschst Du Kryptowährungen unterjährig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe bewusst zwei Extrembeispiele genommen. Fallbeispiel Nummer 1 ist die „Hodlerin“, Fallbeispiel Nummer 2 ist eine „Powertraderin“, zumindest aus meiner Sicht. Im ersten Beispiel würde ich sagen, kann man es unter Kosten und Nutzen Gesichtspunkten vertreten und der Aufwand hält sich noch Grenzen, das Depot manuell mit einer Tabellenkalkulation zu verwalten und notfalls, falls das Finanzamt Belege haben will, dies durch die exportierten Auszüge zu belegen. Mit diesen Unterlagen in Kombination mit einer vernünftigen Steuererklärungssoftware wirst Du vermutlich klarkommen können. Im Fallbeispiel 2 wirst Du nach kurzer Zeit feststellen, dass Du erstens den Überblick verlierst, zweitens der Aufwand Deiner manuellen Selbstverwaltung immens wird, drittens Du irgendwann unsicher wirst und die Gesamtabbildung über Jahre immer komplexer wird. Dann schmiert am besten Dein Rechner ab, Dein Backup liegt natürlich nicht in der Cloud, obwohl wir dies alle wissen, dass es dort sein sollte, das Finanzamt fragt nach und will Belege und die Kryptobörse hält Daten nur für zwei Jahre vor oder ist im Extremfall zwischenzeitlich vom Markt verschwunden….. Gute Nacht würde ich dem Falle sagen und ein Worst Case Szenario ist eingetreten, viel Spaß und meinen herzlichen Glückwunsch! Für diesen Fall, wie er ungefähr bei mir ist bzgl. Beispiel Nummer zwei, empfehle ich dringend sich frühzeitig eine geeignete Software für die Verwaltung und steuerrechtliche Abbildung der Krypto Depots zu besorgen, die für Dich die Dokumentation und steuerrechtlichen Berechnungen wie Dokumentation sauber und gemäß gesetzlichen Vorschriften vornimmt. Am Ende erstellt sie Dir einen Bericht, die Du wiederum mit der zweiten Steuersoftware für die Steuererklärung verwenden und jederzeit dem Finanzamt gegenüber nachweisen kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch pauschaler und plakativer würde ich sagen, grundsätzlich ist jeder Euro den Du in eine gute „Software as a service“ (SaaS) - Lösung investiert, also eine cloudbasierte Webapplikation und Datenbanklösung, ein sehr gut investierter Euro. Du sicherst Deine Daten jederzeit abrufbar auf Jahre ab, ergänzend wirst Du transparent und übersichtlich über alle Deine Depots den Überblick behalten können, auch falls erforderlich, in der Rückschau für Vorjahre. Du brauchst zudem nicht groß nachzudenken, wenn Du weitere Depots eröffnen möchtest. Zudem ist mein Erfahrungswert, wenn Du länger bei den Kryptowährungen bleibst, wird der Wunsch nach mehr Handelsaktivität und Möglichkeiten schnell in Dir aufkommen. Spätestens dann, wirst Du vermutlich Deine bisherige MS Exceltabelle selber in Frage stellen (müssen).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           War dies zeitgleich die gute Nachricht, dass es für diese steuerrechtlichen Themen gute technische „Kryptosteuer-Softwarelösungen“ gibt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz genau! Mir war es wichtig zunächst das grundsätzliche Wissen und das Verständnis für die Problematiken entwickelt zu haben. Dies bedeutet die grundsätzlichen steuerrechtlichen Standards und Systematiken sollte man zumindest in groben Zügen durchschaut haben. Dies ist hier nun bei Dir der Fall, denke ich. Würde man oder Du dies jetzt alles selber machen wollen, wird es unnötig kompliziert. Hinzukommt, dass auch Steuerberater eine Aufstellung verlangen werden und benötigen, da wirst Du mit losen Datenexporten und pauschalen Transaktionsübersichten vermutlich nur bedingt weiterkommen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insoweit macht eine gute softwaretechnische Lösung Sinn. Da Du jetzt die steuerrechtlichen Sachverhalten in groben Zügen verstehst, was wichtig ist und der grobe Überblick genügt, kannst Du besser beurteilen, welche Software welche Vorteile und welche Nachteile hat, allgemein wie im speziellen für Dich. Nicht jede Software bietet LIFO und FIFO als Beispiel, falls Dir dies wichtig ist. Der eine Anbieter sagt ich gehe bei Lending von 10 Jahren Haltefrist in den Kalkulationen und Darstellungen aus, der andere Anbieter sagt eventuell nein, dass ist falsch, wir gehen von einem Jahr aus. Eventuell bietet einer auch Wahlmöglichkeit, was aber eher unwahrscheinlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nein, dies kann ich aus eigener Erfahrung sagen, die Bedienung einer solchen Software ist keine Raketenwissenschaft. Jede Software hat dabei seine Besonderheiten, sein eigenes Bedienungs- und Erfassungs-, wie ebenso Berechnungskonzept und legt unterschiedliche Schwerpunkte. Vieles ist Geschmackssache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich empfehle da, soweit angeboten, entweder einen Demo Account zwecks unverbindlicher Testung einzurichten oder auf YouTube und den Seiten der Hersteller sich einen Überblick zu verschaffen. Weitere Aspekte können jährliche Kosten sein und die Usability der Software, die jeder anders empfindet. Sehr wichtig potentiell bei Problemen ein guter Support, im Idealfall auf klaren sowie unterschiedlichen Kommunikationskanälen zeitnah erreichbar für Dich, mit schnellen Reaktionszeiten. Wie die Kryptowelt selber, ist auch der Markt an solchen Tools dynamisch und fortlaufend im Wandel. Teilweise konsolidiert sich der Markt langsam durch Übernahmen. Sicherlich willst Du jetzt vielleicht eine abschließende Empfehlung von mir haben oder zumindest Namen von Herstellern. Eine konkrete Empfehlung, weil ich möglichst immer versuche neutral zu bleiben, werde ich nicht pauschal geben und jeder Experte sieht dies anders. Aber zumindest für einen Einstieg benenne ich Dir einmal Blockpit, dies benutze ich persönlich (was überhaupt nichts aussagt für Dich...) und bin damit sehr zufrieden, aber dies ist wie gesagt individuell. Weitere Anbieter sind lediglich auszugsweise und hier nicht abschließend benannt, z. B. Accointing, Koinly, Cointracking, coin.ink und viele mehr. Was ich empfehle ist wie gesagt, sich nach eigenen Kriterien geeignete Software anzuschauen und eine eigenverantwortliche Wahl zu treffen. Die Markterkundung und gewissenhafte Entscheidung macht hier Sinn und ist gut investierte Zeit, da Wechsel später aufwendig sein können, wenn auch nicht müssen. Sinnvolle Kriterien aus meiner Sicht könnten sein: Können Kryptobörsen einfach per sog.(Rest-)API angebunden werden an das Tool? Dies bedeutet eine einmalig möglichst einfach einzurichtende Schnittstelle mit deren Hilfe Deine Depotdaten zukünftig direkt und automatisiert ohne weitere Handlungen von Dir importiert werden und wenn ja ist Deine Kryptbörse? Wenn nur teilweise, wie einfach sind dann alternativ manuelle Erfassung oder zum Beispiel CSV (Excel) Importe aus nicht automatisch angebundenen Kryptobörsen? Ist die Software auf deutsch verfügbar, wenn es Dir wichtig ist und gleiches gilt für den Support? Besonders wichtig: Werden deutsche steuerrechtliche Vorschriften in aktueller Fassung angewendet? In Abhängigkeit von der Anzahl Deiner Transaktionen, wie hoch ist der Preis? Wie gut ist für Dich die Verständlich- und Bedienbarkeit der Software selber? Weitere individuelle Kriterien könnten für Dich wichtig sein, musst Du letztlich selber entscheiden, ich kann Dir hier Ansätze liefern für Deine Gedankengänge liefern und Neugier wecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich in dem Kontext aus eigener Erfahrung bestätigen kann ist, dass einmal eingerichtet, dies eine sehr feine Sache ist! Man hat den Überblick, falls zutreffend, über mehrere Depots und damit Kryptobörsen, die Darstellungen und Berichte sind transparent und eine gute Grundlage für Deine Steuererklärung liegt vor. Zusammen mit einer guten allgemeinen Software für die Einkommensteuererklärung selber, ist alles damit relativ komfortabel und leistbar, auch für den Laien, ein wenig Neugier, Interesse und gewisse Einarbeitungszeit wie Bereitschaft sich darauf einzulassen wollen, vorausgesetzt. In Folge alles sich selber erarbeitet und vor allem verstanden und damit selber geschafft zu haben, vermittelt zudem in der Regel ein entsprechendes Erfolgsgefühl und gibt Dir Sicherheit in der Kryptowelt, all das mit Deinen Coins und indirekt Euros zu tun, was Du tun möchtest. Gut oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weitere Hinweis und Tipp an dieser Stelle: Es gibt immer mal wieder Kryptobörsen und Handelsplätze als Webapplikation und / oder App, von durchaus seriösen Anbietern, auch deutschen Anbietern, die „in sich“ Steuerverwaltung im beschriebenen Sinne dieser Tools anbieten. Dies bietet sich dann an, wenn für Dich absolut feststeht: „Ich will es einfach haben, nur einen Anbieter für alles und dies genügt mir und da mache ich alles.“ Bei einigen Anbietern ist dann eine Steuerbescheinigung und entsprechende Aufstellung bereits inkludiert oder kostengünstig. Dies kann eine durchaus elegante Lösung sein, auch wenn erfahrungsgemäß die Trading Gebühren bei diesen Anbietern im Schnitt und Tendenz etwas höher ausfallen können, nicht immer müssen. Solche Angebote sind dynamisch und wandeln sich stetig, wie ebenso Kooperations- und Rabattangebote von Handelsplätzen/Kryptobörsen, die mit entsprechenden Anbietern dieser Kryptosteuersoftwaretools kooperieren. Hier musst Du einmal selber am Markt schauen, Google ist in diesem Falle Dein Einstieg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Okay, jetzt ist hoffentlich vieles klarer und verständlicher geworden. Aber ehrlich gesagt, mich nervt das schon, der ganze Aufwand und so! Lohnt sich das alles wirklich? Bekommt das Finanzamt überhaupt heraus, dass ich Kryptowährungen habe? Meine Handelsbörse ist doch im Ausland! Kann man nicht irgendwie eleganter aus der Sache raus? Vielleicht am Finanzamt vorbei?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da muss ich jetzt Klartext mit Dir reden, denn dies ist überhaupt keine gute Idee, nicht nur tendenziell strafbar! Anzunehmen, dass das oder Dein zuständiges Finanzamt dauerhaft nichts merkt von steuerpflichtigen Einnahmen aus Kryptowährungen allgemein oder über Dein Eigentum überhaupt an Kryptowährungen, ist ein Trugschluss, der Dich im Zweifel sehr teuer zu stehen kommen kann. Dies kann eventuell, ich betone eventuell, durchaus zwar ein paar Jahre dauern und gut gehen, ebenso kann es aber auch schnell schief gehen. In der Mittel- bis Langfrist wird es dies auf jeden Fall, so zumindest meine klare Meinungsbekundung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist korrekt, dass die Finanzämter und allgemein der deutsche Staat eine gewisse Zeit benötigte, sich mit den Techniken und Zusammenhängen, wie ebenso Entscheidungen zur Umgangs- und Vorgehensweise mit Kryptowährungen und der Blockchain Technologie auseinanderzusetzen. Deutsche Verwaltungsmühlen mahlen langsam, aber sie mahlen und dies gewissenhaft, davon kannst Du ganz fest ausgehen, ich weiß da im allgemeinen Sinne sehr genau wovon ich spreche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein Finanzamt kann jederzeit, bei jeder Kryptobörse und dies auch und ausdrücklich bei ausländischen Handelsplätzen eine gezielte Anfrage zu einer einzelnen Person oder Anfragen genereller Art stellen und dies tun sie zunehmend. Häufig auch für vergangene Zeiträume. Die meisten Kryptobörsen, deutsche sowieso, europäische ebenso, aber auch die Mehrheit der ausländischen Börsen, die grundsätzlich mit deutschen Kundinnen und Kunden agieren wollen, beantworten diese Anfrage und dies durchaus sehr ausführlich. Solltest Du zudem, dies dürfte der Regelfall sein, Deine Kryptowährungen im Falle eines Verkaufes in Euro Währung tauschen und Dir auszahlen lassen auf Dein Girokonto oder Kreditkartenkonto, ist alles ohnehin schon nachvollziehbar und transparent vorhanden. Einige Banken gehen weiterhin in zunehmenden Maße dazu über, auffällige Transaktionen zu hinterfragen, temporär zu sperren oder in Einzelfällen sogar den Finanzbehörden zur eigenen Entlastung aus Haftungsgründen proaktiv zu melden, soweit mir allgemein nach Recherche bekannt. Die Kryptobörsen und Handelsplätze selber, auch die ausländischen, erlauben in der Regel auch keinerlei anonymen Depots und Nutzer mehr. Hier greift das sogenannte „KYC Verfahren“ (know your customer). Dies bedeutet, möchtest Du mit gewissen Volumina handeln und agieren wollen, was der Regelfall ist, weil die Grenze sehr gering sind, musst Du einen höheren Authentifizierungsgrad dort erreichen. Dies erfolgt in der Regel zum Beispiel durch Hinterlegung Deines Bankkontos, Angabe von Anschrift oder Telefonnummer, bis hin und durchaus nicht selten, digitaler Übersendung von Ausweisdokumenten. Hinzukommt, dass zukünftig sicherlich die Finanzämter auch Datensätze immer mal wieder legal wie indirekt illegal angeboten bekommen werden oder könnten. In der Vergangenheit hat der Staat diese durchaus angekauft, mit steuerrechtlich und fiskalisch letztlich großem Erfolg. Ich würde dies in keinem Falle ausschließen wollen. Weiterhin bilden die Finanzämter ihr Bediensteten immer stärken auch und gerade in diesem Bereich aus. Das Bundesfinanzministerium legt einen zunehmenden Fokus auf dieses Thema. Ich persönlich gehe davon aus, dass es in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in diesem Bereich auch im Sinne umfänglicher Kontrollen der Vorjahre zu Prüfungen kommen wird. Dies vermutlich nicht nur in Einzelfällen sondern auf breiter Ebene.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es könnte also bei Verheimlichung und Nachweisbarkeit zu dem letztlich sogar strafrechtlich relevanten Vorwurf der Steuerhinterziehung Dir gegenüber kommen können und dies auch unabhängig von der Höhe der Beträge. Neben den dann fälligen Steuernachzahlungen, meisten mit erheblichen Zinsen und ggf. Buß- und Strafgeldern, droht Dir sogar Freiheitsstrafe, denn dies sieht man auch an prominenten Fällen der Vergangenheit wie aktuell, im Steuerrecht versteht der Staat und das Strafgesetzbuch überhaupt keinen Spaß. Ich persönlich hätte hierauf überhaupt keine Lust, zusätzlich würde ich vermuten, schläft man auf Dauer nicht gut. Und im Rahmen einer Steuerprüfung alles transparent zu machen, im Zweifelsfall für viele Vorjahre, viel Spaß und gute Nacht. Gelingt Dir dies zudem nicht, darf das Finanzamt eigene Schätzungen vornehmen, auch damit viel Spaß, Rechtsanwaltskosten und Steuerberatungskosten würde in erheblichem Umfange ergänzend auf Dich zukommen, wie ebenso Gerichtskosten. Ich glaube, dass es schönere Hobbys gibt. Wenn Du gerne auf dünnes Eis gehen möchtest, lerne lieber Schlittschuhlaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht betrachtest Du es einmal auch aus einer ganz anderen Sichtwarte. Bei einem Fondsdepot oder Aktien, werden Deine Steuern automatisch abgeführt von der depotführenden Bank, unter Berücksichtigung ggf. Deiner Steuerfreibeträge, soweit Du einen Freistellungsauftrag erteilt hast. Bequem und schön, auch wenn der Abzug irgendwie nervt ja, aber okay oder? Meiner Meinung nach ist dies die beste Lösung, der Staat lässt Dich so erst gar nicht in die Versuchung kommen und schützt Dich und Dein Verhalten damit direkt. Ich persönlich würde es als sogar begrüßen, wenn diesbezüglich eine Regulierung kommen würde für Kryptowährungen in ähnlichem Sinne, würde vieles leichter machen und die zusätzlichen Softwarelösungen wären tendenziell obsolet, auch wenn dies die dortigen Anbieter nicht gerne hören würden. Gibt es aber ggf. noch nicht. Ich weiß jetzt schreit die Kryptogemeinde auf: „Regulierung auf keinen Fall, Dezentralisierung, Freiheit usw“ und trotzdem ist dies meine Meinung zu diesem Thema.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann zu Guter Letzt in diesem Kontext ein noch pathetischer Gedankengang: Denke einmal über unsere soziale Gesellschaft und den Sinn und Zweck von Steuern nach. Nutzt Du Straßen? Brauchst Du Polizei? Möchtest Du, dass die Feuerwehr kommt wenn es brennt und der Rettungsdienst wenn es Dir schlecht geht? Was ist eigentlich mit der Sanierung von Schulen? Bundeswehr vielleicht doch nicht so schlecht aktuell zu haben? Abfederung sozialer Ungleichgewichte während der Pandemie? Turnhallen für Sportvereine? Freibad für die Kinder? Öffentlich Bibliotheken mit freiem Internetzugang? Das Stadttheater besuchst Du gerne? Vielleicht doch nicht alles so schlecht was der Staat da macht für uns, wenn auch nicht perfekt? Will ich Teil sein und einen Beitrag leisten für eine soziale gemeinsame Gesellschaft? Ich denke die Mehrheit und so vielleicht auch Du schon, oder? Wenn man diesem Ansatz folgt und sich vor Augen führt, dass Deine Gewinne besteuert werden und Du Kosten und Verluste gegenrechnen darfst, dann klingt und wirkt das ganze zumindest fairer und Du kannst es vielleicht leichter akzeptieren, ich persönlich zumindest schon. Zeitgleich dann ruhig zu schlafen und sich über legale Gewinne freuen und wenn gewünscht reinvestieren zu können, ist meiner Meinung nach ein schönes und gutes Gefühl und Du musst nicht ständig über die Schulter schauen, wenn Du verstehst wie ich dies meine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Finanzamt vorbei ist also wohl dann wirklich keine gute Idee! Gibt es aber nicht doch bequemere oder andere alternative Lösung um in Kryptowährungen zu investieren, die eventuell steuerrechtlich einfacher bzw. eleganter sein könnten und zeitgleich legal sind?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja gibt es, aber nur indirekt. Das Thema würde hier sehr weit führen und ist eigentlich ein gesondertes Thema für sich. Die traditionellen sogenannten institutionellen Anbieter, also konkret Banken, Investmentbanken, Börsenplätze etc., bieten und entwickeln zunehmend, alternative und zeitgleich ich nenne es einmal althergebrachte Finanzinstrumente und Anlageformen um sich an den Chancen wie Risiken von Kryptowährungen zu beteiligen und auf diesem Wege zu folgen. Dies können und sind z. B. Zertifikate mit seinen Vor- wie Nachteilen und Risiken, könnten ETC oder ggf. zukünftig oder schon aktuell ETF’s sein usw. Es gibt auch bereits Anlageformen, die sogar vergleichbar einer Goldanlage über einen ETC physisch, in welcher Form auch immer, mit zum Beispiel Bitcoin hinterlegt sind. Auch dieser Markt ist sehr dynamisch. Auch über social Trading könnten Möglichkeiten bestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies könnte insoweit von Interesse sein und eine Alternative dahingehend sein, dass dies die Chance bietet, über bereits bei Dir eventuell etablierte und damit vorhandene Handelswege ebenso zum Beispiel in Bitcoin oder Ethereum investieren zu können. Noch konkreter würde dies in der Praxis bedeuten, dass Du bei einer Bank ein freies Depot hast, wo Du zum Beispiel einzelne Aktien, aktive oder passive Fonds halten würdest und dort investiert bist. In die vorbenannten Anlageformen kannst Du direkt über dieses Depot investieren und dort handeln und so an den Wertentwicklungen, in manchen Fällen und je nach Gestaltung des Produktes mehr oder minder sehr genau an der Wertentwicklung von zum Beispiel Bitcoin partizipieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daraus entstehen Dir je nach Geschmack und Sichtweise Vor- und Nachteile. Als Vorteile könnte man ansehen, dass Du gewohnte Order- und Beschaffungswege somit nicht verlassen musst. Ein weiterer, meiner Meinung durchaus wesentlicher Vorteil kann für Dich sein, dass diese Anlageformen in der Regel als gesetzlich regulierte wie zugelassene Finanzinstrumente der regulären Verwaltung und Administration durch Deine depotführende Bank oder Hausbank unterliegen und damit auch den marktüblichen wie insbesondere steuerrechtlichen Handlungsvorgaben. Entsprechend würden steuerrelevante Sachverhalte direkt von der Bank behandelt und Du wirst Gesamtübersichten in gewohnter Weise im Rahmen Deiner Steuerbescheinigung erhalten. Kauf und Verkauf erfolgen, ebenfalls wie gewohnt, über Dein reguläres Depot. Grundsätzlich von der Idee her eine feine Sache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ebenso vielschichtig hier die Vorteile also sind, gibt es tendenziell auch vielfältige potentielle Nachteile. Diese können in der Art und rechtlichen Form der Finanzabbildung des Produktes sein und dessen eigenen Absicherungsmechanismen. Dies gilt insbesondere für Zertifikate, die mit einem Emittentenrisiko versehen sind, also dem Risiko der Insolvenz des Herausgebers, als ein Beispiel für den Komplettausfall Deines Investments. Dies kann Dir aber auch mit einer Kryptobörse passieren, die von heute auf morgen vom Markt verschwindet. Die Sicherheit von Kryptobörsen ist wiederum ein gesondertes Thema für sich, dies am Rande, es gibt da viele schwarze Schafe mit potentiell hohem Risiko, aber wie gesagt Sonderthema. Ein weiterer Nachteil ist, dass die meisten Produkte in dieser Richtung, wenn nicht alle, letztlich bestmöglich die Wertentwicklung zum Beispiel des Bitcoins versuchen eins zu eins nachzubilden. Dies gelingt teilweise sehr gut, teilweise auch mit gewissen Differenzen, weil es ist dann eben doch nicht direkt der Bitcoin in unserem Beispiel ist. Dies ist wiederum zudem Geschmackssache, denn wirklich besitzen, im Sinne von Eigentum und auf Deiner eigenen Wallet, tust Du dann zum Beispiel keine Bitcoins. Vergleichbar wie bei Gold sind Anlagen in Kryptowährungen manchmal auch ein emotionales Thema, was tendenziell kein guter Ratgeber ist bei Finanzen, mindestens einer bewussten eigenverantwortlichen Entscheidung von Dir bedarf. Aber nicht wenige Menschen wollen z. B. Gold, oder eben auch den Bitcoin wirklich besitzen, bei Gold physisch im Tresor oder Bankschließfach und bei Bitcoin digital, eventuell sogar auf einem eigenem USB-Stick, sehr vereinfacht hier ausgedrückt. Letzteres geht auf keinen Fall mit diesen Anlagenformen. Ein weiterer Nachteil können im Verhältnis zum direkten Handeln mit den Kryptowährungen die höheren Gebühren und Kosten jeweils rund um das entsprechende Produktangebot und Finanzinstrument sein. Ebenso könnten Depot- und Handelsgebühren on top hinzukommen, je nach nach Deiner persönlichen Depotsituation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Tendenz sehe ich es einfach diesbezüglich so, dass es auf Deine individuellen Wünsche, Bereitschaft zur Wissensaneignung und Bequemlichkeit ankommt, um nur einige Aspekte zu benennen. Insoweit haben diese Art der Anlagemöglichkeiten mit ihren diversen Vor- und Nachteilen meines Erachtens durchaus ihre Daseins- wie Marktberechtigung und etablieren sich zunehmend und neue Produkterscheinungen dieser Art nehmen Fahrt auf. Also ein interessantes Thema, wie ich finde, dass man durchaus beobachten sollte und eine Option darstellt. Alle eingefleischten Fans der Kryptowelt winken aber tendenziell bei solchen Produkten jetzt aus diversen, teilweise auch emotionalen, Gründen ab. Auch diese Meinung hat seine Berechtigung, kommt immer auf die Sichtweise an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer letztlich ganz anderer konzeptioneller Ansatz könnte sein zu sagen, in Coins als Kryptowährungen direkt will ich gar nicht investieren, aber von der Blockchain Technologie und ihren Chancen und Auswirkungen profitieren. In diesem Falle könntest Du gezielt z. B. in einzelne Aktienwerte investieren von Unternehmen, von denen Du weißt, dass sie mittelbar oder unmittelbare mit diesen Technologien verbunden sind. Investitionen in wenige Einzelwerte sind hierbei unter dem Gesichtspunkt der Risikodiversifikation, also der möglichen Streuung und Verteilung von Risiken, meiner Meinung nach eher nicht zu empfehlen. Ansatz könnte hier ein geeigneter passiv investierender ETF-Fonds oder alternativ aktiv betreuter Aktienfonds sein. Damit beenden wir hier jetzt aber auch den Ausflug und Seiteneinschub zu möglichen Alternativ, es sprengt sonst den Rahmen an dieser Stelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie sieht denn die Perspektive mit Bitcoin, Kryptowährungen und der Steuer aus? Gibt es neue und aktuelle Entwicklungen? Sollte ich dies grundsätzlich verfolgen (müssen)?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du Dich für Kryptowährungen ernsthaft interessierst und investieren möchtest, solltest Du Dich sowieso fortlaufend informieren! Mal so nebenher, ist relativ schwierig, zumindest meine Meinung. Sowohl über Deine Kryptobörsen und Handelsplätze wo Du bist und wie die sich entwickeln, Deine Assets selber, also Deine Coins in die Du investiert bist, die Fortentwicklung von Blockchain im allgemeinen Sinne sowie und dies ist meiner Meinung nach besonders wichtig, die Entwicklung und Entscheidungen auf nationaler deutscher und tendenziell noch wichtiger, europäischer Ebene, zu Fragen der Regulierung des Kryptomarktes. Es können sich hier für Dich ganz individuell und Deine Anlage positive wie negative Aspekte ergeben, deren frühzeitige Erkennung, Dir Handlungsmöglichkeiten wie Abwägungsprozesse ermöglichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konkreter zu den Perspektiven und aktuellen Entwicklungen haben wir heute schon viele Dinge behandelt. Deutliches Beispiel waren die Staaten El Salvador und die Zentralafrikanische Republik die Bitcoin und teilweise wohl zukünftig auch andere Kryptowährungen als offizielle Zahlungsmittel anerkennen. Ein weiteres Beispiel war die, aus meiner Sicht zum Glück, gescheiterte Richtlinien Initiative auf europäischer Ebene zum Verbot nicht des Kryptomarktes in Gänze aber zumindest des Bitcoin wegen potentieller Klimaschädlichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere aktuelle wirklich interessante Entwicklung sind die aktuellen Gesetzesvorhaben, ich betone noch Vorhaben und damit Entwurfsmodus, auf nationaler deutscher Ebene. Konkret geht es da zum Beispiel um die bereits problematisierte und immer wieder gerichtlich verhandelte und zu entscheidende Thematik der Halte- bzw. Spekulationsfrist. Diese beruht auf § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 EStG, wo es im Wortlaut wie folgt heißt: „Bei Wirtschaftsgütern im Sinne von Satz 1, aus deren Nutzung als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt werden, erhöht sich der Zeitraum auf zehn Jahre.“ Aktuell wird im Bundesfinanzministerium ein Gesetzesentwurf für Kryptowährungen erarbeitet, der mehr Klarheit schaffen soll für alle Beteiligten, was erst einmal für alle Beteiligten durchaus gut ist. Denn ein klarer Handlungsrahmen, schafft mehr Klarheit für das eigene Handeln und die steuerrechtlichen Konsequenzen. Dabei teile das Bundesfinanzministeriums vorab, im Rahmen des ersten Blockchain Roundtable der FDP mit, dass wohl beabsichtigt sei, klarzustellen, dass für z. B. lending und staking die Haltefrist von 10 Jahren nicht bzw. nicht mehr greifen soll. Dies wäre meiner Meinung nach eine tolle Neuigkeit und Entscheidung pro Kryptomarkt. Weitere Regulierungen könnten gleichwohl damit verbunden sein, wie ebenso weiterführende Berechtigungen der Finanzämter, womit wir wieder beim Thema sind, dass es nicht klug wäre, zu versuchen, Kryptohandel vorbei am Finanzamt zu betreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast Du noch persönliche Anmerkungen zu diesen Ausführungen und Darstellungen von Dir sowie allgemeine wichtiges Hinweise zu diesem Beitrag in Summe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, auch wenn ich überall einen Disclaimer habe, betone ich an dieser Stelle noch einmal, dass all meine Ausführungen hier meine persönliche Meinungen widerspiegeln und ich nur allgemein Wissen, Bildung und Technikverständnis sowie ein Gespür für die Dinge hinter den Dingen vermitteln möchte. Neugier und eigenständiges Denken anreizen möchte bei Dir. Dies alles stellt aber ausdrücklich nicht und ersetzt ausdrücklich nicht eine steuerrechtliche Beratung durch einen ausgebildeten bzw. studierten Steuerberater oder eine entsprechende Fachanwältin für Steuerrecht dar. Dies dürfte ich auch gar nicht.Willst Du juristisch bzw. steuerrechtlich belastbare Informationen für Deinen Einzelfall, wende Dich bitte unbedingt und bitte vorher an entsprechende zuständigen und zugelassene Stellen. Also einen fachlich geeigneten Steuerberater oder eine Fachanwältin für Steuerrecht, im Ideal an eine Person, die beides vereint. Idealerweise dann sogar mit einem gewissen Schwerpunkt auf das Thema Kryptowährungen. Am Rande: Das Finanzamt hat selber, hat hierbei im engeren Sinne keine verbindliche Beratungspflicht, sondern deren Kernaufgabe ist es, auf Basis von Dir zu machender vollständiger Angaben, die Steuer zu prüfen, zu ermitteln, fest- und durchzusetzen. Gleichwohl sind erfahrungsgemäß Finanzämter manchmal durchaus auskunftsfreudig, wenn man höflich fragt, somit serviceorientiert. Hier hilft wenn nur selber ausprobieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgleich betone ich nochmals und erläuterte dies mehrfach, alles was mit Kryptowährungen zusammenhängt ist ständig in Bewegung und Fortentwicklung, auf allen Ebenen. Alle diese Ausführungen und lediglich persönlichen Meinungsbekundungen sind mit meinem Wissensstand aus Mai 2022. Dies kann morgen schon überholt sein! Und nein ich beabsichtige auch nicht diesen Beitrag stetig aktuell zu halten, es soll lediglich ein Einstieg in das Thema für Dich. Es ermöglicht Dir meines Erachtens und hoffentlich einen guten ersten Überblick und Einstieg in das Thema in Summe. Auch erheben alle meine Äußerungen trotz größter Sorgfalt keinen Anspruch auf abschließende Vollständigkeit wie Richtigkeit, weder im technischen, finanztechnischen, steuerrechtlichen, wissenschaftlichen oder sonstigen Sinne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterhin weise ich wie immer bei Kryptowährungen und alles was damit zusammenhängt, darauf hin, dass sich viele Chancen bieten können, aber ebenso massive Risiken bestehen, bis hin zu einem Totalverlust, der in diesem Sektor niemals ausgeschlossen ist. Das beste Beispiel hierfür ist jetzt Mitte Mai, die deutliche, ich nenne es einmal, (hoffentlich temporäre)„Kryptokrise“, manche sprechen auch von einem Crash. Dass auch ich,m obwohl seit Jahren dabei, die Weisheit nicht mit Löffeln zu mir genommen habe und dito weiterhin Erfahrungen sammeln darf und muss, habe ich soeben selber leidvoll erfahren. Wie Du oder vielleicht viele da draußen mitbekommen haben, ist die Terra Blockchain implodiert, Zukunft offen, Blockchain gestoppt, Kursverlust in ca. 24-48 h von mehr als 95%, also von jetzt auf gleich, dauerhafter Totalverlust nicht ausgeschlossen, meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich und Erholung eher ausgeschlossen. Nach dem Motto: „Ich war dabei, anno 12.-14.05.2022“, im Spaß ausgedrückt. Dies gehört (leider) als jederzeitiges Risiko dazu und ist insoweit denke ich für Dich, ein transparentes und potentiell gutes Beispiel für das Thema Risiko Totalverlust und warum Du solche Hinweise von mir durchaus ernst nehmen solltest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Summe weise ich also deutlich darauf, dass Du ausschließlich auf eigene Verantwortung und Haftung handelst! Keine meiner Äußerungen stellt an dieser Stelle eine Handelsempfehlung oder Handlungsaufforderung an Dir dar, zu keinem Zeitpunkt und keiner Stelle, unabhängig vom redaktionell hier von mir aufbereiteten Content. Dies alles hier sind meine persönlichen Meinungen und persönlichen Einschätzungen, nicht mehr und nicht weniger. Ich möchte nur Neugier und Interesse wecken und wie gesagt allgemeines Wissen und Technikverständnis aus meiner persönlichen Sicht der Dinge vermitteln. Alles andere geht auf Deine eigene Kappe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzte Gedanken nach diesem langen und wilden Ritt durch die Welt von Bitcoin und Co. sowie die Finanz- und Steuerwelt allgemein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als erstes hoffe ich erst einmal durch diese Ausführungen Neugier bei Dir und Euch da draußen geweckt zu haben für das Thema Bitcoin und Kryptowährungen allgemein und ein Verständnis und Grundgefühl für steuerrechtlich relevante Aspekte. Viele damit verknüpfte Randthemen und Optionen haben wir angerissen, vieles davon sind wieder Sonderthemen, denen ich mich eventuell dann noch einmal gesondert widmen werde, dies werde ich sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da viele Steuerthemen dabei waren, ist es naturgemäß etwas trocken das Thema. Deshalb finde ich es zum Schluss nicht verkehrt, durch ein paar Zitate noch etwas Emotionalität wieder in die Thematik zu bringen. Bitcoin und alles was seit ca. 2009 damit zusammenhängt ist unheimlich spannend und bietet meiner Meinung nach viele Chancen vieles zu verändern, dies auch ganz konkret für Dich und ist zudem verzahnt mit gesellschaftlichen und sogar globalen Themen wie Strukturen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Meinung nach bilden die nachfolgenden Meinungsbekundungen und damit Zitate recht gut ab, was Bitcoin und Kryptowährungen potentiell bedeuten können und was ich ganz persönlich durchaus damit verbinde:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich denke, Bitcoin ist das erste, das das Potenzial hat, so etwas wie die Welt zu verändern.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Peter Thiel (Mitbegründer von Paypal)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Du kannst Dinge wie Bitcoin nicht aufhalten. Es wird überall sein und die Welt wird sich neu einstellen müssen. Die Regierungen der Welt werden sich neu einstellen müssen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           John McAfee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sinngemäßes Zitat:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich denke, die Tatsache, dass innerhalb des Bitcoin-Universums ein Algorithmus die Funktionen von Regierungen ersetzt … ist eigentlich ziemlich cool. Ich bin ein großer Fan von Bitcoin. “
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Al Gore (45. Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Während die meisten Technologien dazu neigen, Arbeiter an der Peripherie zu automatisieren, die meniale Aufgaben erledigen, automatisieren Blockchains das Zentrum. Statt den Taxifahrer aus dem Job zu bringen, bringt Blockchain Uber aus dem Job und lässt die Taxifahrer direkt mit dem Kunden arbeiten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Bitcoin ist wie die frühe Elektrizität. Roh, gefährlich, scheint sehr flüchtig und schwer zu verwenden zu sein. Mit der Zeit wird es sich sicherer, einfacher und normaler anfühlen. Wie Elektrizität wird sie neue, unvorstellbare Industrien inspirieren und antreiben. Und eines Tages werden wir uns fragen, wie wir ohne sie leben konnten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obi-Wan Kenobit, anonymer Bitcoin-Maximalist und Autor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als stolzer und glücklicher Vater einer jugendlich heranwachsenden Tochter bin ich der Meinung, dass sie offensichtlich noch Bargeld und Geld allgemein in seiner jetzigen Form kennt und verwendet. Außerhalb Deutschlands, siehe z. B. Skandinavien, die baltischen Staaten oder auch London als ein städtischen Beispiel, ist Bargeld deutlichst auf dem Rückzug, wird teilweise schon nicht mehr oder teilweise nur mit Zusatzkosten angenommen. Google Pay, Apple Pay via NFC Technik sind hier Standard, auch wenn dahinter die alten Strukturen noch stecken von Kreditkarten oder einem PayPal Konto. Historisch gesehen konnte sich eine Staatswährung dauerhaft und schon gar nicht weltweit halten, egal welche. Denke einmal nur darüber nach, um in Deutschland zu bleiben, wie oft wir seit dem 19ten Jahrhundert Währungsreformen alleine nur in unserem Land hatten und wie oft und massiv vor allem private Vermögenswerte dadurch vernichtet wurden. Häufig zu Lasten der kleinen Leute. Geld wird gedruckt, ist letztlich bemaltes Papier, kann wenn Regierungen es letztlich wollen nahezu unbegrenzt vervielfältigt werden wenn es hart auf hart kommt und verliert damit seinen Wert. Jede Währung verliert zudem fortlaufend durch Inflation seine Kaufkraft. Die aktuellen Inflationsentwicklungen in Europa und Deutschland mit Höchstständen seit teilweise mehr als 40 Jahren, sprechen hier für sich. Ein Gegenpol dazu ist zum Beispiel Gold. Wir glauben alle an Gold, Gold ist rar und vor allem aufgrund dieses intrinsischen Wertes sowie der Seltenheit gefragt. Der klassische Spruch und Beschreibungsbeispiel das dies verdeutlicht, ist der Umstand, dass Du für eine Unze Gold schon im Alten Rom vor mehr als 1.000 Jahren eine edle Toga als Gewand kaufen konntest. Eine Unze Gold schwankt zurzeit, sehr grob dargestellt, zwischen 1.500 € und 1.800 €. Auch dafür bekommst Du noch immer ein sehr ansehnliches Kleider oder Anzug in der heutigen Zeit, denke ich zumindest nach meinen Maßstäben. Den Beweis konnte noch kein gesetzliches Zahlungsmittel auf dieser Welt über einen so langen Zeitraum führen. Hier haben letztlich alle Systeme versagt und viele Staaten sind gekommen und wieder verschwunden. Bitcoin hat für mich die Aura von digitalem Gold, solange es nicht „geknackt“ wird und die Blockchain funktioniert. Solange dies der Fall ist, kann niemand auf der Welt die endliche und fest angelegte Anzahl von Bitcoin weltweit verändern. Sogar anders als bei Geld, kann auch nicht plötzlich eine zusätzliche Menge gefunden werden. Die Staaten können es regulieren, reglementieren und versuchen zu verbieten, unwiderruflich verhindern werden sie meines Erachtens Bitcoin nicht können, solange Menschen daran glauben werden und das Internet existieren wird. Dass ist neu, schon recht einzigartig und erst seit 2009 in der Welt. Wenn man sieht, was seit diesem Zeitpunkt schon passiert ist, ist dies sehr faszinierend wie ich finde und wir stehen tendenziell noch immer relativ am Anfang dieser Reise, einsteigen jederzeit noch möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Bezug auf meine Tochter und vielleicht dann hoffentlich eines Tages ihre Kinder, könnte ich mir vorstellen, so wie meine Tochter mich heute heute fragt, „was ist eine gelbe Telefonzelle“, dass vielleicht eines Tages mein Enkelkind mich fragen würde: „Opa, was war eigentlich Bargeld?“ oder „Opa und was war dann der Euro?“. Die Antwort lasse ich mal offen, vielleicht irgendwas in die Richtung, sie mühten sich redlich und letztlich es zu Grunde. Undenkbar und ausgeschlossen? Meiner Meinung nach nicht. Zweifelhaft und pathetisch, durchaus und auf jeden Fall.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denke noch einmal darüber nach, wenn ich Dir persönlich in 2008 gesagt hätte, dass man prophezeit hat, dass in 2021 ein erster nationaler Staat eine im Internet frei erfundene und von einem unbekannten anonymen Programmierer oder dessen Konsortium entwickelte sowie dezentrale sich selbst verwaltende digitale Währung ohne wirkliche staatliche Eingriffsmöglichkeiten, in einem Land offiziell anerkanntes Zahlungsmittel wird, verbunden mit dem Ziel dort den US-Dollar zu entmachten, hättest Du mir dann geglaubt? Ich denke nein, wahrscheinlich hättest Du mich ausgelacht und empfohlen meine Visionen ärztlich untersuchen zu lassen oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin ist eine digitale Währung, aber Bitcoin ist mehr, viel mehr, meiner Meinung nach ist und war es Geld 2.0 mit vielen Ablegern und Innovationen der Folgejahre, dies verbunden mit dem Potential nicht nur Finanzsysteme weltweit zu verändern, sondern vielleicht viel mehr darüber hinaus. Warten wir es ab und sind im Idealfall dabei. Du auch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Frage übergebe ich vertrauensvoll zu Deiner ausschließlich eigenverantwortlichen und unabhängigen Entscheidung, zwecks Meinungsbildung an Dich, an dieser Stelle weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine letzte Bitte habe ich dann aber doch noch:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Dir dieser Beitrag gefällt oder hilft, wird es vielleicht auch anderen Menschen in Deinem Umfeld so gehen. Wenn ja, dann teile ihn doch gerne per Link an Dritte auf Deinen Kanälen. Genug Möglichkeiten biete ich unten an. Damit würdest Du mir helfen, mehr Reichweite zu bekommen, das wäre super von Dir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ebenso biete ich Dir unten eine direkte Feedbackmöglichkeit zu diesem Blogbeitrag an. Nutze dies gerne, wenn Du magst, ist schnell erledigt. Ich freue mich über Feedback, letztlich kann daraus myMPI nur besser werden und wenn es sehr positiv ist, motiviert es mich weiterzumachen. Und ja ich lese und werte Feedback aus und ja, ich bin häufig und gut erreichbar, wenn Du magst und Interesse hast, innerhalb dessen was myMPI anbietet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Du magst registriere doch auch gleich für die myMPI | Academy, kostet nix. Dort sind zwar noch keine Onlinekurse vorhanden, aber kommen bald, kostenlose Angebote, wie kostenpflichtige Kurse. Alles ohne Verpflichtung Dann verpasst nichts in der Academy, wenn es dort losgehen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apropos nix verpassen, eine Registrierung für das myMPI | Newsupdate sichert Dir ergänzend in unregelmäßigen Abständen von mir auf dem Laufenden gehalten zu werden. Natürlich dito völlig unverbindlich, jederzeit einfach per unscribe widerrufbar. Weitere Infos zu allen diesen Themen und Angeboten findest Du hier überall auf meiner Website. Dass soll es aber jetzt auch mit dem Werbeblock gewesen sein :)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis hoffentlich bald wieder einmal an dieser oder anderer Stelle und vielen Dank, dass Du mir Deine Zeit für diesen Beitrag geschenkt hast, freut mich sehr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 18 May 2022 01:44:04 GMT</pubDate>
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      <title>Intrinsische Motivation - Warum Sie für Dich wichtig ist!</title>
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      <description>Ein Beitrag darüber was intrinsische Motivation ist und warum es sehr wichtig ist, zu verstehen was dies für Dich bedeuten kann. Abgrenzung zu äußeren Motivationsanreizen. Hinweise zur Verwendung und praxisorientierten Umsetzung von intrinsischer Motivation im Alltag.</description>
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  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Intrinsische Motivation - Warum Sie für Dich wichtig ist!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir alle wünschen uns nach Möglichkeit ein zufriedenes, wenn möglich temporär ergänzt durch Glücksgefühle, privates- wie berufliches Alltagsleben erreichen. Ein wichtiger Baustein kann hierbei, im Sinne einer Selbstreflexion und darauf aufbauenden Selbstüberprüfung der eigenen Situation, der Aspekt der intrinsischen Motivation sein. Sie ist hierbei sicherlich, wie ebenso letztlich, nur ein und ggf. kleiner Baustein innerhalb vieler Aspekte und Rahmenbedingungen, was das Ziel einer für die eigene Lebensqualität zufriedenstellenden Lebensführung angeht. Weitere hier wichtige Bereiche können z. B. Aspekte der Achtsamkeit und eine ausgeglichene Work Life Balance sein. Für motivierte Zielerreichung können auch Techniken der Visualisierung von Bedeutung sein. Es gibt viele weitere wichtige psychologische Zusammenhänge innerhalb dieses Themenbereiches. In diesem Beitrag soll es aber nur um die Betrachtung dieses einen Baustein der intrinsischen Motivation gehen, der für sich betrachtet durchaus eine Relevanz für ein zufriedenes Agieren im Alltag für Dich haben kann.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bedeutet intrinsische Motivation?
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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           Wenn uns etwas begeistert, Freude bereitet, durch eine Tätigkeit in sich, kennst Du vielleicht das Gefühl das man „für etwas brennt“. Dies zeitgleich, zumindest in der Regel, ohne sich „zu verbrennen“, im Sinne z. B. von einem „Burn out“. Vvielmehr wird das eigene Feuer von innen heraus selber in sich genährt, dass es Dir Mehrwert bietet. Wenn Du diese Tätigkeiten ausübst, nimmt man eigene Aktivitäten und Arbeiten in der Regel gar nicht oder nur bedingt als Stress im engeren Sinne wahr, geht teilweise sogar freiwillig und gerne über gewisse Grenzen hinaus. Man schöpft innerliche Zufriedenheit und Belohnung aus dem Ereignis der Aktivität selber heraus. Hierdurch greift ein eigenes und im Regelfall nicht fremdgesteuertes Belohnungssystem in Dir selber. Vielleicht kennst Du das Gefühl in einem „Kanal“ oder „Flow Gefühl“ zu stecken, wenn Dir etwas viel Freude bereitet. Häufig ist dies so, wenn man z. B. seinem Hobby nachgeht. Im Idealfall kommt Deine oder allgemein eine berufliche Tätigkeit in diesem Kontext von dem Kernbegriff der „Berufung“ her. Wenn ich für etwas aufgrund meiner Fähigkeiten und Talente „berufen“ bin, macht mir diese Tätigkeit im Regelfall in sich und von sich aus bereits bei der Ausübung Freude, im besten Falle regelrecht Spaß. Bei vielen Menschen, nicht allen, liegt intrinsische Motivation bei der Ausübung kreativer Tätigkeiten vor oder bei Tätigkeiten bei denen erfolgreich Dinge verändert oder repariert werden, bei letzterem vor allem dann, wenn dies erfolgreich ist. Man hat etwas geschaffen. Intrinsische Motivation umschreibt insoweit letztlich einen mentalen Zustand, idealerweise in bestimmten privaten wie beruflichen Zusammenhängen als emotionalen Dauerzustand, der sich selbst durch die Ausübung der Aktivität nährt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein förmlicher formulierter Annäherungsversuch an eine Definition der intrinsischen Motivation ist, dass Dein Verhalten und die Ausübung von Tätigkeiten von Dir, privat wie beruflich, somit durch eine innere Haltung und Einstellung und aus einem damit verknüpften inneren Wunsch entsteht und Du dessen Erfüllung verfolgst. Im Kern ist Dein emotionaler Zustand hierbei unabhängig von äußeren Einflüssen, also äußeren Motivationsanreizen. Alle Tätigkeiten die Du hierbei ausführst, bereits auf dem Weg zur Erfüllung Deines Wunsches, motivieren Dich zusätzlich und in sich, also von innen heraus, um das eigentliche Ziel zu erreichen. Im Extremfall entsteht daraus ein innerliches „Perpetuum mobile“, was eine Maschine, hier übertragen einen Prozess beschreibt, der dem Energieerhaltungsansatz insoweit widerspricht, als dass der innerlich in Dir ausgelöste Prozess, sich selber mit der Energie versorgt, die er für eine Erfüllung benötigt und keine Energie von Dir zusätzlich abfließt. Im Extremfall verstärkt sich sogar Deine Motivation von selbst während des Prozesses. Deshalb hat eine intrinsische Motivation einen sehr hohen Stellenwert und ist meiner Meinung nach, die oder das stärkste Motivationsgefühl oder mentaler Zustand, den man überhaupt erreichen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gibt es ein Gegenteil zur intrinsischen Motivation?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hierzu sei vorab gesagt, dass meiner persönlichen Meinung nach, es nicht zwingend das Gegenteil darstellt, sich ergänzen und nochmals verstärken kann, aber man durchaus im Sinne von Definitionsgesichtspunkten etwas der intrinsischen Motivation gegenüberstellen kann. Was dies ist? Dies ist die extrinsische Motivation, also die Motivation etwas durch äußere Anreize zu tun. Auch hier könnte man lange Um- und Beschreibungen behandeln. In Kurzform umschreibt die extrinsische Motivation, von mir hier oberflächlich dargestellt, die Begründung, Erhaltung oder Steigerung Deiner Motivation durch äußere Anreize. Dies können sowohl positive oder negative Anreize, wie z. B. Verstärkungen emotionaler oder physischer Art sein. Ganz konkret und durch diese Beispiele versteht man es wahrscheinlich am schnellsten: Lob, Tadel, Belohnung z. B. in Form von Beförderungen oder häufig eben allgemein materieller Natur, also Geld oder geldwerte Vorteile, Zuneigung und Anerkennung von Leistung im allgemeinen Sinne. Noch konkretere Alltagsbeispiele: Leistungsprämien, Leistungsbewertungen, Feedback- und Personalgespräche, Dienstwagen, Statussymbole wie Smartphones, dauerhafte Lohnerhöhungen u. v. m. Im Bereich der negativen Verstärkungsform extrinsischer Motivation ist die stärkste Form, jemanden zu einem bestimmten Verhalten oder Leistung zu motivieren, durch die Androhung oder Durchführung von Bestrafungen, bis hin zu körperlichen Konsequenzen. Alltagsbeispiel aus dem Sport könnte hier sein, dass wenn ein Trainer ein bestimmtes eventuell sogar nur teamdynamisches bzw. allgemein soziales Verhalten seiner Spielerin erzielen will, er dies kundtut und bei Nichteinhaltung diese auf die Bank setzt, anstatt sie aktiv im Spiel einzusetzen. Dies unter Inkaufnahme einer ggf. sogar vollständigen Demotivation dieser Spielerin, falls sie keine Einsicht zeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schließen sich intrinsische und extrinsische Motivation aus oder bedingen sie sich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner persönlichen Meinung nach weder noch. Die innerliche von sich selbst heraus vorhandene Motivation ist ganz einfach die stärkste Form von Motivation die Du als mentalen Zustand empfinden und damit fühlen kannst. Kommen extrinsische Motivationsanreize hinzu, ist dies meines Erachtens unschädlich. Meiner Lebenserfahrung nach, verstärken diese äußerlichen Anreize zumindest und eventuell nur temporär die innerliche Ausgangsmotivation nochmals. Umgekehrt kann ausschließlich extrinsische Motivation, eventuell wiederum nur temporär, durchaus zu Verhaltensweisen wie die Erreichung von Dir oder von extern geforderten Zielen funktionieren und hierfür genügen. Ist der äußere Anreiz in Form von Belohnung und / oder Strafe ausreichend hoch, kann dies zur Veränderung von Verhalten und Leistungserbringung temporär wie ebenso dauerhaft führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dies für Dein Alltagsleben zu übersetzten erläutere ich dies anhand eines Beispiels: Deine Partnerin möchte, dass Du mit ihr einen Tanzkurs absolvierst. Eigentlich hast Du hierauf keine Lust. Deine Partnerin verspricht Dir aber, dass wenn Du den Tanzkurs mitmachst, dass sie für die Dauer des Kurses, dafür mit Dir ins Fußballstadion zu den Spielen Deines Lieblingsvereins mitkommen wird. Dies hast Du Dir schon oft gewünscht. Letztlich also ein Deal, angetrieben im Kern von äußeren Anreizen. Keiner und keine von Euch hätte jeweils die andere Aktivität ansonsten vorgenommen oder ausprobiert. Ein weiteres Beispiel: Dein Chef sagt, dass für ein Projekt dringend die kommenden zwei Wochenenden durchgearbeitet werden muss um die Firmenziele zu erreichen. Du hast eigentlich an einem der Wochenende ein Treffen mit Freunden geplant und Dein Akku ist leer. Dein Chef kündigt Dir an, dass wenn jeder im Team mitzieht, für die Stunden am Wochenende der dreifache Lohn und on top zwei zusätzliche Urlaubstage angeboten werden. Aufgrund dieser Ankündigung sagst Du sogar relativ begeistert zu, weil Du Dir von dem Geld Deinen Wunschurlaub ermöglichen kannst und sogar mehr reguläre Urlaubstage bekommst. Dies sind Beispiele für extrinsische Motivation, also aufgrund äußerer Anreize.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beispiele für die intrinsische Motivation sind übertragen hierbei folgendes: Bei dem Deal mit Tanzkurs und Fußballstadion geht der Mann normalerweise alleine wie ebenso gerne ins Fußballstadion und dies jedes zweite Wochenende während der Saison zu den Heimspielen. Warum ist dies so, denn eigentlich bedarf dies genauer Planung, Disziplin, Ausgaben in Form Eintritts- oder Dauerkarten sowie Einschränkungen und Hinarbeiten des sozialen Lebens in anderen Bereich? Annahme ist hier, dass die Anwesenheit im Stadion ihn mit Zufriedenheit und Glück erfüllt. Für ihn ist es keine weggeworfene Zeit, was manch anderer, der mit Fußball nichts anfangen kann, völlig anders sehen mag. Dies könnte zum Beispiel darin begründet sein, dass er selber begeisterter Fußballsportler ist, seine Freunde dort trifft und Freundschaften pflegt, das Anfeuern der eigenen Mannschaft Adrenalin ausschüttet und dies ihm einen Kick gewährt. In jedem Falle arbeitet und fiebert er die ganze Woche auf dieses Ziel im Stadion bei seiner Mannschaft zu sein gezielt hin und im Regelfall ohne dies wirklich bewusst zu tun, sein Feuer brennt innerlich dafür. Beim zweiten Beispiel mit dem Chef und der Firma können wir dies übertragen aus der Sicht des Chefs: Nehmen wir an, der Chef ist nicht angestellt, sondern der Firmeninhaber. Seine Firma hat er als start up gegründet, der Inhalt der Firmentätigkeiten entspricht seinen Interessen und Neigungen, sein Beruf kommt also von Berufung. Tatsächlich wird er aufgrund der ausgesprochenen Belohnungen und Prämien an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielleicht sogar ein Minus- oder lediglich Plus-/Minus Nullgeschäft machen, lediglich das Projekt abschließen. Zeitgleich muss auch er die beiden Wochenenden durcharbeiten, arbeitet eventuell sogar länger als seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er freut sich aber darüber und sogar darauf, weil er nur das Ziel des und seines Projektabschlusses sieht. Er will beweisen, dass seine Firmen dies kann und schafft und ist davon fest überzeugt. De facto ist er nach den Mehrbelastungen tatsächlich nicht zusätzlich oder nur wenig mehr gestresst. In beiden Fällen ist der Unterschied aus der kommenden inneren Motivation heraus. Bei letzterem Beispiel wandeln wir dies noch einmal: Wenn der Chef das Projekt mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schaffen würde, winkt ihm eine extrem hohe Bezahlung durch den Kunden, was ihm weitere Investitionen oder ein nachhaltig kostenintensiveres privates Leben ermöglicht, z. B. den Kauf eines teuren Autos oder Luxusurlaubes für seine Familie. In diesem Falle würde die innere Motivation durch den externen Anreiz ergänzend verstärkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke und hoffe durch diese Alltagsbeispiele wurden die Unterschiede der inneren und äußeren Motivation relativ verständlich und deutlich. Was man meiner Meinung nach hieran sieht, sie schließen sich nicht gegenseitig aus, funktionieren gegebenenfalls auch jeweils für sich, wie sie sich ebenso gegenseitig bedingen können. Zeitgleich stehen sie in einem Spannungsverhältnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ist die intrinsische Motivation potentiell gesünder und nachhaltiger für mich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie beschrieben nährt sich die innere Motivation von selbst. Die Tätigkeiten selber bereiten Dir bereits Freude, eine eventuelle Visualisierung und damit innere Wunschvorstellung eines Ziels ist ergänzender Antrieb für Dein inneres Feuer. Selbst bei hohem physischen und psychischem Einsatz von Dir, verlierst Du vermutlich wenig an Energie und Leistung, fühlst Dich gut und richtig aufgehoben in dem was und wie Du es tust. Du bist mit Dir im Reinen, wie man so schön sagt und zeitgleich ganz bei Dir. Die Gefahr sich zu überfordern und einem ungesundem Stress auszusetzen kann zwar auch hier bestehen, z. B. falls Du ein sehr perfektionistischer Typ und Charakter bist, ist aber meiner Meinung nach deutlich geringer. Hier potentiell in eine Burn Out Falle zu tappen, ist seelisch wie körperlich unwahrscheinlicher. Vielmehr wird es eher so sein, dass wenn Du Dinge mit innerer Motivation betreibst, Dich dies sogar mental wie körperlich stärkt und im Idealfall zu Deiner allgemeinen Gesunderhaltung beitragen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind dann extrinsische Motivation und die Ausnutzung dieser Anreize grundsätzlich oder potentiell schädlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Meinung nach ist dies Thema für sich sehr komplex und vielschichtig und schwer zu beantworten. Es gibt hierzu viele Expertenmeinungen und Untersuchungen. Es kann ein Grenzbereich sein und hängt meines Erachtens von den Gesamtumständen Deines Lebens privat wie beruflich ab. Ich möchte dies am besten anhand von Beispielen erläutern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmen wir an Du bist privat sehr zufrieden, nennen wir es einmal glücklich, wobei ich vollwertig emotionales Glück, eher als temporäres und flüchtiges Gefühl umschreiben würde. Konkret: Du bist glücklich mit Deinem Partner und hast ein Hobby, z. B. Surfen, was Du regelmäßig ausüben kannst, im Idealfall sogar mit Deinem Partner. Beruflich arbeitest Du in einem Bürojob. Du bist historisch durch Deinen Werdegang da hineingerutscht. Passiert ist dies dadurch, dass Du Dir nach der Schule unsicher und unklar gewesen bist, was Du eigentlich werden wolltest und was am Ehesten Deinen wirklichen Neigungen im Sinne von Berufung entspricht. Deinen wirklichen Fähigkeiten und Neigungen, z. B. aufgrund fehlender Lebens- und beruflicher oder privater Praxiserfahrung, warst Du Dir damals nicht bewusst. Entsprechend hast Du auf Empfehlung Deiner Eltern eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert und darauf aufbauend zum Beispiel ein Studium der Betriebswirtschaftslehre. Jetzt arbeitest Du als Unternehmensberaterin in einer Firma und verdienst damit gutes Geld. Soweit zur Ausgangskonstellation. Während der letzten Jahre hast Du aber festgestellt, dass Dich dies beruflich eigentlich nicht erfüllt. Tatsächlich hast Du durch Gartenarbeit festgestellt, dass Du naturverbunden bist, gerne mit Pflanzen arbeitest und Du viele Bekannte, Freundinnen und Freunden damit begeistert und oft in ihrer Gartengestaltung berätst. Das Feedback ist positiv. Die Arbeitsbedingungen bei Deinem Arbeitgeber sind aber grundsätzlich okay, ein offenes, modernes Unternehmen mit guter Teamatmosphäre. Gleichwohl nagt es an Dir, Deinen Job hast Du aber super im Griff, kommst zügig und planbar im Alltag durch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In dieser Konstellation steht nun ein großes Projekt für die Firma an. Deine Chefin spricht Dich an und teilt mit, dass Du Projektleiterin werden sollst. Wenn das Projekt erfolgreich laufen würde, steht neben einer hohen 4stelligen Prämie ergänzend in Aussicht, dass Du zukünftig Teamleiterin werden kannst. Damit verknüpft ist zukünftig ein Dienstwagen und besseres Einkommen. Du hängst Dich voll rein und absolvierst das Projekt erfolgreich. Deine Motivation hier ist also hoch geprägt von extrinsischen Motivationsanreizen. Soweit zunächst zum grundsätzlichen fiktiven Fallbeispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bedeutet dies nun in der Interpretation möglicher und unterschiedlicher Ausgänge? Hierzu eine Annäherung anhand unterschiedlicher Ausgänge des Fallbeispiels:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1. Ergebnisvariante: "Alles schön und win - win Situation"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben wir zunächst beim Ausgangsbeispiel: Es ist also alles erfolgreich gelaufen. Ergebnis ist eine hohe materielle Leistungsprämie in Form von Geld, zukünftig eine höhere Position mit dauerhaft mehr Einkommen. Aufgrund der verbesserten Einkommenssituation kaufst Du Dir ein Wohnmobil und kannst noch häufiger und unkomplizierter mit Deinem Partner zum Surfen fahren. Zeitgleich kannst Du Dir mit dem höheren Einkommen allgemein mehr Gönnen, z. B. bessere Lebensmittel, Essen gehen, Reisen, Kleidung, Luxusartikel etc. Und besonders wichtig: Du kannst noch mehr in Deinem Garten machen. Wenn das Einkommen sogar deutlich höher wird, bei gleicher Arbeitszeit und Intensität der Belastung bietet sich sogar eventuell die Option, dass Du hier etwas nebenberuflich gestalten und gründen kannst, weil jetzt Geld da ist. Was ist jetzt passiert? Das Belohnungssystem greift und funktioniert hier. Ich würde vermuten, tendenziell attestieren, dass es unter dem Strich eine Win Win Situation für Dich und ebenso Deinen Arbeitgeber ist. Er nutzt Deine Leistung und Expertise, Deine Lebensqualität verbessert sich. Das verbesserte Einkommen wirkt sich auf Bereiche aus, wo bei Dir die wirkliche innere Motivation liegt, nämlich Deinen Partner und das Surfhobby sowie die Naturinteressen im Garten. Unter dem Strich mutmaßlich in Ordnung, weil in Summe ein emotional ausgewogenes Verhältnis entsteht. Dort wo Du „innerlich brennst“, kannst Du jetzt besser agieren und nimmst dafür gewisse neue Aufgaben, eventuell bedingt Mehrarbeit ohne wirkliche innere Erfüllung im Sinne von Berufung, in Kauf. Hart formuliert guter Lohn, gegen Deine Lebenszeit und Dein fachliches know how, welches der Arbeitgeber aber zu wertschätzen weiß. Vielleicht bekommst Du darüber hinaus sogar viel Teamanerkennung und Lob von der Chefin. Dies erfüllt und wärmt Dich emotional ergänzend, weil Lob, Wertschätzung und Anerkennung in vielen, wenn auch nicht allen Fällen, den sozialen Zusammenhalt stärkt und die eigene Rollenwahrnehmung in der Gesellschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2. Ergebnisvariante: "Geht so, bis la la und hin zu einer lose - lose Situation"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wandeln das Beispiel: Erneut alles erfolgreich, aber die Prämie ist schnell verbraucht. Das höhere Einkommen liegt dauerhaft vor. Die neue Tätigkeit führt jedoch dazu, dass Du zeitlich viel mehr arbeiten musst, bei höherer Intensität und Anspruch an Deine Arbeit. Dein Partner nörgelt warum Du nie da bist, Deine Beziehung zu ihm verschlechtert sich. Die neuen Aufgaben bekommst Du einigermaßen bis gut geregelt, musst aber Deinen Akku dafür tagtäglich auf der Arbeit bei 120% fahren. Das erhöhte Einkommen kannst Du zwar temporär einsetzen, weil Du teurere Dinge für den Garten und Dein und Euer Surfhobby kaufen kannst. Du kommst aber kaum noch dazu es auszuleben oder zu innerlicher Ruhe und Mitte. Immer noch Win Win Situation? Ich würde sagen eher nein! Für den Arbeitgeber grundsätzlich ja, solange Du Deine Leistung bringst. Für Dich beginnt es tendenziell sich negativ auswirken, potentiell mit einem Risiko mittel- bis langfristig in ein Burn Out zu geraten. Dies vor allem, weil das Gleichgewicht nicht mehr stimmt. Das wofür Du eigentlich innere Motivation hast und damit Dinge die Dich zufrieden und glücklich machen, damit auch Deinen Lebensakku nähren, verbleibt nur noch kaum bis keine Zeit und emotionale Energie. Dein Akku lädt kaum noch nach, Energie fließt dauerhaft ab, seelische und ggf. daraus resultierende körperliche Schädigung Deiner Gesundheit droht absehbar. Solltest Du in Folge oft krankheitsbedingt ausfallen, wird es zudem auch zu einer Lose Situation für den Arbeitgeber, der durch die ursprünglichen äußeren Anreize durchaus wohlwollend sich ganz andere Ergebnisse erhoffte. Dies in jedem Falle betriebswirtschaftlich, bei einer den Mitarbeitenden zugewandten Firma auch persönlich für Dich was die gegenseitige Zufriedenheit angeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3. Ergebnisvariante: "Worst Case, lose - lose Situation | Option auf Change Management"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wandeln das Beispiel erneut: Du hast das Projekt gut bewältigt und bekommst Prämie und die neue Stelle. Auf der neuen Stelle scheiterst Du aber, hast ständig Konflikte mit Deiner Chefin, den Teamkollegen und kommst jeden Abend unzufrieden und gerädert nach Hause. Verschließt Dich innerlich, Dein Partner ist genervt und Du reagierst zunehmend und oft gereizt. Aktivtäten finden kaum noch statt. Ergebnis ist, dass Deine Liebesbeziehung maximal gefährdet ist. Du bist öfter krank oder fühlst Dich oft psychosomatisch so, die Bettdecke ist morgens bleischwer und fehlst häufiger auf der Arbeit. Diese Entwicklungen verstärken sich. Hier hätten meiner Meinung nach die äußeren Anreize zur Motivation im Gesamtergebnis zu einer lose -lose Situation geführt. Somit für Dich wie den Arbeitgeber. Vieles wird nun davon abhängen wie Dein Arbeitgeber und unmittelbaren Vorgesetzen darauf reagieren, ebenso in Abhängigkeit davon wie Du selber damit umgehen würdest und kommunizierst. Im schlechtesten Falle ergibt sich daraus über Jahre hinweg ein negativer Verlauf, im besten Falle reift ein innerlicher Veränderungswunsch wie Wille, im Sinne von Change Management, und Du suchst alleine oder mit Hilfe Deines Arbeitgebers nach Lösungen. Alleine könnte auch bedeuten, das Wagnis einzugehen, finanzielle Möglichkeiten vorausgesetzt, sich vollständig beruflich und / oder privat neu zu orientieren, neue Wege zu gehen und neu anzufangen. Dann könnte eventuell wieder etwas Positives für zumindest Dich entstehen, für den Arbeitgeber eher nur neue Herausforderungen. Ausgangsseitig waren aufgrund der äußeren Anreize auch hier ganz andere Erwartungen und Ziele gegenseitig definiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erkenntnis für Dich daraus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Dich ist es also wichtig, wenn Du in Lebenssituationen kommst wo Dir privat wie beruflich äußere Motivationsanreize angeboten werden, den Preis für Dich ganz persönlich, also Deine Lebenssituation, bewusst zu hinterfragen. Dir klar zu machen, dass es eine bewusste und lediglich mögliche Entscheidung jeweils ist, mit potentiell erheblichen Auswirkungen auf Dich ganz persönlich und Deine Gesundheit, Zufriedenheit und Glück, wie ebenso Dein soziales, vor allem privates, wie aber ebenso berufliches Umfeld. Häufig denken viele Menschen in solchen Situationen gar nicht über mögliche Optionen, wie ebenso ein bewusstes Nein nach, umso mehr nicht, wenn unmittelbare materielle Vorteile und Karrierechancen damit verbunden sind. Im Spaß formuliert, klassische Muster der kindlichen Erziehung aus Nötigung und Bestechung, wie wir sie alle kennen und zeitgleich kann dies fatal sein. Chance und Risiken abzuwägen, ggf. auch einmal lernen nein zu sagen und Grenzen zu setzen und dies sowohl sich selbst gegenüber als auch Dritten, im Zweifelsfalle auch einmal zu Lasten der vermeintlichen Karriere und eventuellen materiellen Vorteilen, dies alles ist nicht leicht, keine Selbstverständlichkeit und doch so wichtig. Zeitgleich ist es die Chance, sein Leben proaktiv zu gestalten und nicht nur reagierend, dies solltest Du Dir bewusstmachen. Natürlich kann eine Entscheidung gegen eine vermeintliche vor allem materielle Karrierechance wiederum in sich Auswirkungen auf Deine Lebensqualität in Form eines gewissen Verzichtes haben. All dies muss abgewogen und sollte von Dir bewusst für eigene Wege die Du gehen möchtest, entschieden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie wichtig ist dann die innere Motivation für mich? Welche Bedeutung spielt dieser Aspekt potentiell in meinem Leben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vieles ist hier bereits gesagt und erschließt sich meines Erachtens jetzt bereits aus dem Gesamtkontext. Der Idealfall ist ganz einfach, dass Du und dies privat wie beruflich, an so vielen Stellen wie möglich, Tätigkeiten jeden Tag ausübst, die Dich erfüllen und aus Deiner eigenen inneren Motivation heraus erfolgen. Hierdurch wirst Du unabhängiger von äußeren Motivationsanreizen und anderen Menschen, die Dich im Zweifelsfall auch fehlleiten können und in ein Hamsterrad bringen, in das Du gar nicht kommen wolltest. In einer idealen Welt, dem Ponyhof, würde Deine berufliche Tätigkeit somit von Berufung kommen, dies eventuell sogar selbständig oder freiberuflich und Deine Partnerin oder Partner teilt einen sehr großen Teil Deiner zusätzlichen Interessen, Hobbies und Deiner emotionalen Welt. Dies wäre der Maximalansatz für ein potentiell sehr zufriedenes bis glückliches Leben. Aber selbst dort kannst Du verirren, Leben ist nun einmal häufig try &amp;amp; error und die Antwort ist nimmer Schokolade oder 42, wenn Du verstehst was ich meine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider leben wir in der Mehrheit der Fälle nicht auf einem Ponyhof und in einer idealen Welt. Hinzukommt, dass gesellschaftliche Zwänge, wie ebenso materielle Bedarfe wie Abhängigkeit greifen um auf vielen Ebenen Dir eine gewisse Lebensqualität für Dich und ggf. Deine Familienangehörigen zu gewährleisten. Dies ist ein Spannungsfeld, in dem leider auch viele verbrennen, häufig zu Lasten ihrer seelischen und allgemeinen Gesundheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kunst liegt meiner Meinung nach darin, den Spagat zu schaffen, bewusste Entscheidungen dort wo es möglich ist, eben möglichst unabhängig und sich selbst reflektierend vor allem für sich, aber mit seinen Auswirkungen auch für sein betroffenes soziales Umfeld zu treffen. Alles hat seinen Preis im Leben, letztlich jede kleine Entscheidung. Solltest Du am Abend in den Spiegel schauen und feststellen, dies war ein frustrierender, gar gefühlt weggeworfener Tag und ich bin alle, passt grundsätzlich etwas nicht in Deinem Leben und Du solltest nach neuen Wegen und Veränderungen streben. Ansonsten wird es garantiert in irgendeiner Form gesundheitliche Konsequenzen für Dich haben. Der Spagat sieht meiner Meinung nach letztlich so aus, dass Du entweder beruflich, wenn Dir das private Leben schwerer fällt, oder privat, wenn Dir das berufliche Leben schwerer fällt, jeweils sicherstellst, dass in einem dieser Bereich eine wenn möglich sehr große Ausprägung von innerlicher Motivation in Dir auch wirklich emotional empfunden und als mentaler Zustand erreicht wird und überwiegt. Gelingt Dir dies, gelingt Dir der Spagat auch im Sinne der berühmten und sogenannten Work Life Balance. Dies wäre in Summe dann eine gute Voraussetzung ein zufriedenes oder zufriedeneres sowie seelisch gesundes Leben zu führen. Alles was Du darüber hinaus mehr erreichst ist überzogen formuliert die Kür, absolut erstrebenswert und wenn Dir dies gelingt, Glückwunsch von meiner Seite und von Herzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man diese Zusammenhänge und Handlungsansätze noch stärker in den privaten oder beruflichen Alltag übertragen oder integrieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst einmal sei in diesem Zusammenhang gesagt, dass es absolut sinnvoll ist, sich und sein Leben in regelmäßigen Abständen zu hinterfragen. Die bedeutet konkret das Hinterfragen Deiner Ziele und Wünsche unter Abwägung der Chancen und Risiken, also den Preis den Du zahlst sowie die Auswirkungen auf Deine persönlichen Ressourcen. Dies wiederkehrend auch im Sinne einer persönlichen Standortbestimmung macht Sinn. Wo stehe ich jetzt Leben? Wo will ich hin? Ist das okay und bin ich okay so wie ich im Leben stehe und als Mensch bin? Wie hoch ist der Grad der Zufriedenheit, des individuell empfundenen Glücks? Meine Empfehlung, auch wenn dies irritierend klingt, schaue dabei in den Spiegel, schaue Dich an als Mensch der Du bist, betrachte Dich tatsächlich einmal in Ruhe. Hinterfrage ggf. auch Fremd- und Selbstwahrnehmung durch Gespräche mit Familie, Freunde und Bekannten, aber vor allem Menschen, die Dir ein wirkliches, ehrliches und ggf. durchaus auch einmal ein eventuell im ersten Moment schmerzhaftes Feedback geben. Dies sind übrigens die besten Freundinnen und Freunde im Leben, dies am Rande. Erkennst Du Dinge die Du verändern möchtest, dies ist besonders wichtig, dann bewerte dies, erkenne den Preis im Sinne von Chance und Risiko und treffe eine bewusste, unabhängige und damit wirklich Deine eigene Entscheidung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies vorangestellt, kannst Du den Aspekt der intrinsischen Motivation und dem Verständnis dafür, was Du jetzt sicherlich gewonnen hast, dafür nutzen und hinterfragen, wo dies in Deinem Leben vorliegt. Gibt es eines oder, wenn möglich, mehrere Dinge und Zusammenhänge in Deinem privaten Leben wofür Du brennst, eine innere Motivation vorliegt und Du dies wirklich alleine oder gemeinsam ausleben kannst? Dies ist wichtig für Deinen emotionalen Ausgleich wie Stabilität. Liegt dies nicht vor, solltest Du dies meiner Meinung sehr genau reflektieren, bewerten und eventuell Veränderungen in Deinem Leben anstreben. Dies ausschließlich mit dem Ziel Deine individuelle Lebensqualität zu verbessern, denn bei allen Abhängigkeiten und Rollen die Du in Deinem Leben innehast, so hast Du doch nur dieses eine Leben, mit begrenzter und endlicher Zeit, die Dir zudem nicht bekannt ist. Du solltest Deine Zeit die Dir bleibt, also bewusst und gut nutzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum zweiten Teil der Frage, des beruflichen Kontexts, können sich gewisse Handlungsfelder ergeben. Auch hier gilt es sich zu reflektieren und seine Gefühle wie Tun zu hinterfragen. Ansatzpunkte könnten hier im einfachsten und ersten Schritt sein, sich die Frage zu stellen, ob ich gerne zur Arbeit gehe oder es zumindest okay ist? Habe ich gar Angst- und Bewältigungssorgen? Wie ist mein Stresslevel? Als zweiten Schritt solltest Du eventuell hinterfragen, wie abhängig bist Du von äußeren Leistungsanreizen Deines Arbeitgebers, Deinen Vorgesetzten oder Teamkollegen, sowohl materieller wie immaterieller Art? Klar sind Leistungsanreize gerne gesehen, aber wie wichtig sind sie wirklich, wenn Du Deine Arbeit erledigst oder erledigen musst? Wenn sie gerade nicht so wichtig sind und Du einen Sinn in Deiner Arbeit siehst und eine gewisse Erfüllung, dann liegt ein gewisses Maß an intrinsischer Motivation in Dir bei Ausübung Deiner beruflichen Tätigkeit bereits vor und Du solltest Dich durchaus glücklich schätzen, zumindest aus meiner Sicht. Vieles passt dann schon ganz gut. Der Sinn der Arbeit selber ist und sollte in seiner Wertigkeit hierbei nur durch Dich bewertet werden und Du solltest Dich, meiner Meinung nach, hierbei relativ unabhängig von dritten Bewertungen machen. Er muss sich auch nicht auf den Kern der Inhalte Deiner Tätigkeiten beziehen, spielt das soziale Interagieren im Team hierbei als Beispiel eine führende Rolle für Dich, ist auch dies völlig in Ordnung. Solltest Du hier in Summe erhebliche Defizite feststellen, solltest Du hingegen Handlungsoptionen im Sinne von Veränderung in Erwägung ziehen. Dies kann ein Gespräch mit Vorgesetzten zu Inhalten und Zuständigkeiten sein, zu Veränderungen Deiner Rahmenbedingungen und Handlungsspielräumen und damit Eigenverantwortung, was in der Regel auch mehr Kreativität ermöglicht. Es kann aber auch sein, dass Du zur Entscheidung kommst oder kommen solltest, dass für eine nachhaltige Verbesserung eine grundsätzliche Veränderung erforderlich ist. Dies kann ein Arbeitgeberwechsel sein oder sogar so weit gehen, dass eine bisherige berufliche Tätigkeit zu hinterfragen ist. Hierbei solltest Du aber sorgsam abwägen und Dir für eine finale Entscheidung selber ausreichend Zeit gönnen. Umgekehrt aber auch an die Chance auf Veränderung glauben, notwendige Entscheidungen nicht verdrängen und Dir selber gegenüber unnötig auf Zeit spielen, zudem Deinen ganz individuellen Fähigkeiten und Potentialen vertrauen. Meistens ist später nichts so schlimm im Alltagsleben wie es ursprünglich aussah, gleichwohl solltest Du Chancen und Risiken im Sinne von Preis Dir vorher bewusstmachen. So kannst Du später besser zu Deiner eigenen Entscheidung selbstbewusst stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was kann ich als Führungskraft, Trainerin oder Arbeitgeber für intrinsische Motivation unternehmen? Welche Rolle spielt dann noch die äußeren Motivationsanreize?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies an dieser Stelle ausführlich zu behandeln, würde zu weit führen und den Rahmen sprengen. In oberflächlicher und ansatzweiser Beantwortung dieser Frage kann ich aus meiner Sicht hierfür folgende Empfehlungen geben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Förderung und das Vorhandensein intrinsischer Motivation sollte Ziel sein, der Output und die Identifikation mit den Inhalten der Tätigkeiten liegt dann in einem sehr hohen Maße vor, wie ebenso mit dem Team und dem Arbeitgeber selber. Zeitgleich hat es den Vorteil, dass äußere Leistungsanreize eine zunehmend untergeordnete Rolle im gegenseitigen Miteinander spielen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Führungskraft, die Trainerin, der Arbeitgeber sollte grundsätzlich versuchen empathisch, transparent, gleichbehandelnd und wertschätzend anzuleiten, dort wo möglich und meiner Meinung nach, sich vorrangig als Prozessbegleiter sehen und einordnen und weniger oder nur dort wo erforderlich, als finaler Entscheider. Ja ich weiß punktuell und oft kaum leistbar, aber darüber nachzudenken und sich daran zu erinnern hilft schon. In die Kompetenzen und die Eigenverantwortung der Kolleginnen und Kollegen in einem hohen Maße zu vertrauen, ist ebenso wichtig, Delegation von, nennen wir es Macht, zulassen. Soweit monetär möglich, bezüglich äußerer Anreize, dafür zu sorgen, dass wesentliche Bestandteile bereits als Ausgangssituation abgedeckt sind. Dies beginnt mit klaren vertraglichen Regelungen, einem vernünftigen regulierten und sicheren Arbeitsplatz mit entsprechender Ausstattung, aber auch einem hohen Grad an Vereinbarkeit von Familie sowie Pflege und Beruf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daraus abgeleitet ergibt sich indirekt wie praxisorientiert der wichtigste Punkt: Die Schaffung von kreativen Spiel-, Handlungs- und Gestaltungsräumen mit eigenverantwortlichen Entscheidungsmöglichkeiten, die unterstützt und gemeinsam getragen werden. Wer selbst kreativ gestalten und ent- oder mitentscheiden kann, identifiziert sich mehr mit den Inhalten wie Auswirkungen und Abhängigkeiten seiner beruflichen Tätigkeit. Liegt diese Identifikation vor, fördert und entzündet dies bereits und zumindest im Ansatz eine intrinsische Motivation und verhindert umso mehr das bekannte Gegenteil der sogenannten innerlichen Kündigung. Der Grad der Loyalität zu und die Identifikation mit dem Arbeitgeber und vor allem unmittelbaren Team steigt erheblich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rein nachrichtlich sei noch angemerkt und relativ offensichtlich aus dem Gesagten bereits heraus ableitbar, dass Geld in Form von Lohnerhöhungen und Prämien meiner ganz persönlichen Meinung nach, einer der flüchtigsten und nur temporär wirkenden Motivationsanreize ist. Gefühle wie z. B., dass ich endlich das Geld bekomme, was ich schon längst verdient gehabt hätte, kommen schnell wie ebenso der Wunsch nach mehr. Ein weiterer Faktor ist, dass wir uns alle sehr schnell an mehr Geld gewöhnen. Die Lebensumstände und Life Style und damit Ansprüche wachsen, der Lebensunterhalt wird bewusst oder häufig unbewusst teurer und das Geld doch wieder knapper. Frage einen Millionär, ob er noch mehr Geld benötigt? Die meisten von ihnen werden mit ja antworten und auf die Frage ob sie wirklich reich sind, häufig mit Nein. So sind wir Menschen nun einmal und werden nur in ruhigen Minuten und nur vielleicht nachdenklich. Mit Geld und mehr Einkommen, werde ich also tendenziell immer nur temporäre und relativ schnell verpuffende Effekte der Motivationssteigerung erzielen können. Bewusst und gezielt eingesetzt sowie Möglichkeit dafür vorausgesetzt, kann es aber umgekehrt ein sehr effizienter und unmittelbar ergebnisorientierter äußerer Motivationsanreiz sein. Langfristige Dankbarkeit dabei außen vor. Dies gesagt sei klargestellt, dass dies nichts daran ändert, dass selbstverständlich eine grundsätzlich wertschätzende und ausreichende Vergütung der Arbeitsleistung vorausgesetzt sein sollte, als Ausgangsbasis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies soll an dieser Stelle als kleiner Ausflug von Aspekten der intrinsischen Motivation mit Blick auf dessen Berücksichtigung im Arbeitgeber- und Führungsumfeld genügen, ermöglicht aber denke ich erste Eindrücke und Einblicke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann ich selber bei mir eine innere Motivation finden oder verstärken?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch diese Frage würde an dieser Stelle zu weit führen, ist tendenziell ein Thema für sich. Anhaltspunkte können und sind hier aber, dass Du zunächst ergründen solltest, was Deine Potentiale, also Fähigkeiten, Neigungen und vor allem Wünsche sind. Ebenso solltest Du prüfen, wo Du Dich nur betäubst und sublimierst oder konsumierst. Sublimierung, auch im Sinne von Verdrängung und Ablenkung von sich selber und seinen Gefühlen, kommt bei uns allen viel häufiger vor, als wir es uns selber eingestehen wollen. Aus echten Wünschen lassen sich in der Regel ganz konkrete Ziel ableiten, die Du wiederum individuell in Deinem Leben verfolgen kannst und solltest. Dies jeweils unter Abwägung der Chancen und Risiken, also den Preis den dafür immateriell oder materiell zahlen wirst. Hast Du so etwas dann für Dich entdeckt, dies kann privat als Hobby oder frei- oder nebenberuflich sein, wie ebenso hauptberuflich, solltest Du meiner Meinung nach Visualisierungstechniken und weitere Techniken einsetzen. Dies zum einem um die Motivation und die Wünsche und daraus abgeleitete Ziele auf Belastbarkeit zu hinterfragen und zum anderen daraus einen konkreten unabhängigen eigenen Weg zur Erfüllung dieser Wünsche zu finden. Wie so eine Visualisierung und entsprechende Techniken funktionieren, ist dann wiederum ein weiteres Thema für sich, dem ich mich eventuell mal zu einem späteren Zeitpunkt widmen werde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Schluss, wo steht die intrinsische Motivation in seiner Bedeutung in Summe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich ist innere Motivation, neben vielen anderen Bausteinen, als Beispiel sei die Achtsamkeit benannt, durchaus ein sehr wichtiger Faktor um im eigenen Leben Zufriedenheit und punktuell Glück zu erzielen. Lebe ich zufrieden und punktuell glücklich, erhöht dies erheblich meine Chance auf ein seelisch wie körperlich recht gesundes wie ausgeglichenes und hoffentlich langes Leben. Die ebenso im Sinne der gesellschaftlich oft benannten Work Life Balance, die individuell sehr unterschiedlich sein darf wie kann. Fakt ist ebenso für mich, dass wenn Du in Deinem Leben etwas gefunden hast, wofür Du brennst, also eine extrem hohe innerliche Motivation von Dir vorliegt, es ein Fundament dafür bilden kann, dass Du sehr viel Zufriedenheit und Glücksgefühle für Dich ziehen kannst, was zeitgleich Dein Energielevel und Akku für die Dinge auflädst, in denen Du andere persönlichen Rollen wie Verpflichtungen erfüllen musst. Denn in dem Hamsterrad des Lebens wirst Du im Regelfall, wenn Du kein Egozentriker oder Narzisst bist, familiär, beruflich, wie gesellschaftlich immer Kompromisse machen und Verpflichtungen nachkommen müssen, die an Deinen Akku zehren. Der Bereich wo Du intrinsische Motivation verspürst und auslebst, wird Dir ermöglichen, in einen „Flow“ zu kommen, ganz bei Dir zu sein und wenn Du danach erschöpft sein solltest, dies als ausschließlich oder zumindest mehrheitlich als positiv empfinden kannst. Diese Erschöpfung ist ähnlich positiv wie nach einem langen gewonnenen Handballspiel oder dem fünften Saunagang. Wichtig ist nur trotzdem links und rechts auf Dein Umfeld zu schauen, damit Du Dich im Zweifelsfall nicht völlig in der Sache verlierst, es besteht auch ein gewisse Suchtpotential was den beschriebenen Flow angeht und dort kannst Du Dich ebenso verlieren. Hier hilft wiederum Selbstreflexion mit bestimmten Techniken. So gut es auch ist, wenn es dies sogar im beruflichen Umfeld der Fall wäre, im Sinne von Berufung, ist es aber ebenso wichtig, dies auch rein privat zu haben, als Ausgleich zum beruflichen Leben sowieso, wie aber ebenso vor dem Hintergrund, dass Du Dich als Mensch selbst definieren solltest und nicht oder zumindest ausschließlich über Deine berufliche Tätigkeit. So würdest und wirst Du als Mensch mit Dir selbst immer etwas anfangen können, wenn eines Tages einmal der Zeitpunkt gekommen wäre, dass die berufliche Tätigkeit im ersten step und das Leben in Summe als letzten step endet. Gedanken wie „ach hätte ich doch mal damals…“ dürften so im Sinne von Zweifel nicht aufkommen. Und damit sind wir wieder bei einem Kerngedanken unter Behandlung des Themas intrinsischer Motivation angekommen, nämlich den Werten sein Leben proaktiv und regelmäßig zu hinterfragen, sich selbst in Selbstreflexion zu üben und daraus abgeleitet, eigenverantwortliche und unabhängige Wege zu finden und diese auch mutig zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte es mir gelungen sein, auf diesem Wege Deine Neugier und Dein Interesse an dem Thema der Motivation aus sich selbst heraus und den daraus resultierenden Vorteilen für Dich sowie den Aspekten der Auswirkungen wie Abhängigkeiten von äußeren Motivationsanreizen geweckt zu haben, freut mich dies sehr. Es kann für Dich einen ersten Einstieg bedeuten, Dinge Deiner Lebenssituation, privat wie beruflich, zu hinterfragen und zu beginnen Dich selbst zu reflektieren. Dies ist ein kleiner erster, wäre aber zeitgleich ein sehr wichtiger Schritt für Dich, unabhängiger und eigenverantwortlich zu werden, letztlich Dein Leben proaktiver zu gestalten als nur reaktiv. Wenn Du Dich damit tiefergehend beschäftigen wirst, wirst Du schnell merken, dass alleine dieses Thema schnell angrenzt zu weiteren Themen des Personal Mentorings, wie ja auch schon beschrieben. Wenn Dich so etwas interessiert, schaue doch einmal in meiner myMPI | Academy vorbei. Dort wirst Du zukünftig unterschiedliche Kursangebote zu solchen Themen finden. Würde mich sehr freuen und Du unterstützt damit dieses Projekt. Jetzt an dieser Stelle meinen herzlichen Dank für Deine Lesezeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/Motivation1600x1049px-9dc0a357.jpg" length="156610" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 18:31:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mympi.info/intrinsische-motivation-warum-sie-fuer-dich-wichtig-ist</guid>
      <g-custom:tags type="string">Motivation,Intrinsische Motivation,Anreize zur Motivation</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Social Trading – Sei Dein eigener Banker!</title>
      <link>https://www.mympi.info/social-trading-sei-dein-eigener-banker</link>
      <description>Ein Artikel zu Social Trading, Chancen und Risiken sowie Vor- und Nachteile von Social Trading. Dies sowohl als Social Traderin oder Follower.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Social Trading - Sei Dein eigener Banker!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/girlfreu1600x1067.jpg" alt="Picture girl is happy"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die These:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, natürlich thematisiere ich hier Social Trading, weil ich Social Trader bei wikifolio.com bin. Und ja, selbstverständlich würde ich mich sehr freuen, wenn Du, meinen wikifolios folgen würdest ohne Frage. Aber genau darum soll es hier und jetzt gerade nicht gehen. Vielmehr möchte ich mit diesem Blogbeitrag eine Lanze für das Social Trading brechen und warum ich davon überzeugt bin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich stelle mal eine provokative These auf:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Durch Social Trading werden „die Investmentbanker“ entmystifiziert. Die Vermögensanlage wird (endlich) demokratisiert, jeder kann sein „eigener Broker“ werden und direkt von dem Wissen „der anderen“ profitieren. Bei geeigneter Analyse und Recherche, kann man so sogar ein wenig von „der Intelligenz des investierenden Schwarms“ für die eigene Vermögensanlage profitieren“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu pathetisch und steile These? Durchaus, da stimme ich Dir zu und es ist es bewusst provokativ und plakativ formuliert, da ich  fest davon überzeugt bin, dass hier ein Fünkchen Wahrheit beinhaltet ist. Und genau dem möchte ein wenig nachgehen, eine Lanze für Social Trading im allgemeinen Sinne brechen, Dich zumindest neugierig auf diese Anlageidee machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist Social Trading eigentlich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Social Trading oder auch Social Investing genannt, verknüpft die Handelsoptionen unterschiedlichster Anlageformen an den Börsen, mit den Vorteilen und Funktionen von sozialen Netzwerken, auch social medias genannt. Es gibt unterschiedliche Varianten von Social Trading, z. B. lediglich gemeinsamer Informationsaustausch über Investmentchancen in der einfachsten Stufe, Copy Trading, in teil- oder vollautomatisierter Form (hierbei folgt ein Privatanleger als Investor und somit Follower einem Signalgeber, dem sogenannten Social Trader), bis hin zu sehr komfortablen Lösungen, in Form einer vollwertigen Verfolgung einer Handelsidee eines Social Traders und der dahinter stehenden Philosophie. Die Produkt- und Strategieabbildungen beim Copy Trading können sehr unterschiedlich, mit jeweiligen Vor- und Nachteilen für den Follower und damit Privatanleger sein. Social Trader kann jeder werden, über semiprofessionelle Trader, bis hin zu renommierten Finanzmedien oder Vermögensverwaltern. Letzteres mag ich weniger, weil es eher den „alten Mustern“ folgt und die bisherigen Institutionen in diesen Markt versuchen einzudringen, um erneut davon erheblich zu profitieren. Das Marktsegment Social Trading ist relativ neu am Markt (wikifolio z. B. gibt es seit 2012), etabliert sich aber zusehends und stellt damit potentiell eine hochattraktive und in jedem Falle neue Anlageform, gerade auch für noch nicht erfahrene Investoren, dar. Es setzt jedoch voraus, sich intensiv mit der jeweiligen Plattform und Form des Social Trading sowie den damit verbundenen Chancen und Risiken zu beschäftigen. Dies gilt letztlich aber für praktisch alle Anlageformen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder kann Social Trader werden , aber die wenigsten tun es, warum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meines Erachtens liegt dies gerade in Deutschland an der beim „Otto Normalverbraucher“ vorliegenden „Finanz Allergie“. Soll heißen, dies erneut provokativ dargestellt, jeder möchte viel Geld, sein Geld gut anlegen und Vermögen bilden. Sich aber möglichst bloß nicht damit beschäftigen. „Zu kompliziert“, dafür „gibt es doch Experten, ich gehe zur Bank“, wird schon einen Grund haben, warum es dafür Studiengänge und Ausbildungsberufe gibt. Noch häufiger: Das Thema wirkt angestaubt, langweilig und zäh. Alles richtig und trotzdem so ärgerlich. Woran liegt es? Nun Verkaufsprospekte der Banken und Anbieter sind bewusst kompliziert und trotzdem zeitgleich sehr clever durch Marketing aufbereitet. „Erfülle Dir Deinen Traum“, „Altersvorsorge ist wichtig“, „sichere Dich ab“, „Profitiere vom Markt“, etc. sind entsprechende Formulierungen, elegant verknüpft mit tollen Fotos der glücklichen Familie oder einem Eigenheim oder dem schönen Auto, welches man sich gönnen möchte. Wozu führt dies? „Wird schon passen“ was die sagen, der oder die Beraterin war doch nett, also vertraue ich da mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ergebnis: Entweder Dich nervt dies alles schon in dem Moment oder Du bist emotional angesprochen, schließt ab, denkst nicht weiter nach und lässt es laufen, nach ein paar Jahren wird wieder geschaut. Und zum Glück muss ich mich damit nicht mehr beschäftigen. Wer will schon wissen was eine „TER“, ein „Ausgabeaufschlag“, „Exchange Trading Fund“, „ETC“ sind und wie dies alles heißt. Und so bleibt es ein "Wissen auf der Insel".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursache und Wirkung, soll heißen, so bleibt es Wissen auf einer weit abgelegenen, vermeintlich für Dich unerreichbaren, Insel. Aber leider ist die Wahrheit eben auch, will ich ernsthaft Social Trader werden, muss ich hinter die Kulissen schauen, mich mit den Begrifflichkeiten und Techniken dahinter vertraut machen und den „Markt lernen“. Dies ist mühsam und anstrengend und schreckt die meisten eventuell interessierten Investoren ab. Hinzu kommt, willst Du seriös als Social Trader agieren, musst Du Dich kümmern. Wenn nicht täglich so doch zumindest in kurzen Abständen. Dies ist Aufwand und häufig nicht unerheblich. Zudem bedeutet es „Verantwortung“, denn wenn einem Social Trader gefolgt wird, bedeutet dies, dass deren Gelder nach Deinen Kriterien angelegt werden. Dem einen ist das völlig egal, kann aber auch eine Bürde sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was gewinnt ein Social Trader?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun in der Regel. sind bei „real money“ Social Tradern, also Anlegern mit eigenem investierten Geld, Anlagevorteile in unterschiedlicher Art und Weise verbunden. Dies können niedrige oder keine Depot-, Bank- oder Börsengebühren sowie steuerliche Vorteile sein. Weiterhin, Social Follower (also Käufer*innen) vorausgesetzt, ggf. Erfolgsprämien, nicht zuletzt ggf. daraus resultierende soziale Kontakte und Austausch (wenn gewünscht) und im Ideal Reputationsgewinn oder eben „shit storm“, wenn alles schief läuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also ja Social Trader zu werden oder zu sein, ist anspruchsvoll, herausfordernd und vielschichtig. Nicht Jedermanns und Frau Sache. Das ist auch okay, aber kein Beinbruch für die aufgestellte These.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch nicht so viele sind „Social Trading Follower“, werden aber mehr! Warum ist dies gut?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und hier finden wir Argumente für die These. Warum?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun wenn Du auch nicht Social Trader werden willst, so kannst Du doch von diesen und vor allem von den Plattformen selber profitieren. Warum? Ganz einfach, hier werden häufig komplizierte Thematiken und Begrifflichkeiten einfacher. Social Trading Plattform haben als Existenzgrundlage ein hohes Eigeninteresser daran, neben den Tradern, vor allem Follower zu genieren für die entsprechenden Anlageformen. Dies setzt voraus Vertrauen zu schaffen, bei den Besucherinnen und Besuchern dieser Plattformen. Entsprechend werden finanztechnische Zusammenhänge möglichst einfach nachvollziehbar und verständlich rüberzubringen. Gelingt dies einer Plattform nicht, wird sie potentiell absehbar wieder vom Markt verschwinden, weil dann "kann ich auch gleich zur normalen Bank und Broker gehen". Gute Social Trader verfügen über ein profundes Finanz- und Marktwissen, kennen die Begrifflichkeiten und Besonderheit und die vermeintlichen Gesetze der Märkte ganz gut, dies kommt hinzu. Eine gute Social Traderin, wird diese ebenso „übersetzen“ in einfache Worte, klare Definition einer Handels- und Depotidee, kommuniziert regelmäßig und erläutert im Detail die Maßnahmen die sie ergreifen wird. In der Regel werden Handlungsfehler transparent dargestellt und eingeräumt und Erfolge gemeinsam gefeiert. Dies führt zum einem zu Vertrauen, dem Gefühlt „direkt am Tisch“ mit dabei zu sein sowie und dies ist das Wichtigste: Man lernt somit, gerade auch als Follower, fortlaufend auf einfachem und spielerischem Wege dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Krux liegt dabei sicherlich darin, die oder den passenden Trader*in zu finden. Auf guten Plattformen ist dies aber anhand von Auswahlkriterien, die gut erläutert werden, durchaus relativ schnell möglich. Du solltest darauf achten, dass die oder der Trader*in häufig aktiv ist, gut erklärt und erläutert, im Idealfall mit eigenem Geld investiert ist und auf einer guten Plattform ersichtlich ist, wie schwankend sein Depot ist, mit welchen Verlusten und Gewinnen potentiell zu rechnen sein wird. Bereits durch das Suchen, wirst Du merken, dass Du schnell „ein Gefühl“ bekommen wirst, was zu Dir passen könnte. Zeitgleich liest Du viel und bekommst eine Idee zumindest davon, was es „da draußen“ alles für Formen von Anlagen geben kann, in die man sehr erfolgreich und ebenso sehr erfolglos investieren kann. Parallel lernst Du die Trader*innen ein wenig kennen und dies häufig persönlicher was Werdegang und Motivation angeht, als z. B. Deine Bankberaterin um die Ecke. Website oder andere Social Medias des Traders oder Traderin vorausgesetzt, besteht häufig auch die Möglichkeit direkt persönlich in Kontakt zu treten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist hierbei aber die Plattformwahl. Kriterien könnten z. B. sein, müssen aber nicht zwingend zu Ausschlüssen führen, dass es eine europäische Plattform ist (Regulation, ggf. Absicherung), dass vertragliche Grundlagen und Form der Anlagen sehr gut erläutert werden, man "an die Hand genommen wird" durch Tutorials, wie lange die Plattform bereits erfolgreich am Markt agiert, ob es Skandale gab und wie hoch z. B. die Anzahl der Social Traderinnen und Follower ist. Vieles davon kann man leicht im Internet allgemein recherchieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum sind die Plattformen wichtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz einfach meiner Meinung nach, sie bringen Finanzwissen in die breite Öffentlichkeit und mit vereinfachtem Zugang dazu, wie ebenso und falls gewünscht, in der Regel technisch schnell zu realisierende wie einfache Investitionsmöglichkeiten. Und Letzteres finde ich gar nicht so unwichtig, denn häufig ist es viel wichtiger erst einmal anzufangen zu investieren und dabei zu sein, als es entweder zu ignorieren als Thema oder nicht eigenverantwortlich sein Geld zu investieren. Denn sowohl wenn es weh tut (Verluste), als auch bei eigenem Erfolg über das Social Trading (Gewinn), wird man und Du ein Interesse daran entwickeln, wieso? Und schwupps, ohne dass Du es wirklich bemerken wirst, beschäftigst Du Dich mit (Deinen) Finanzthemen, erweiterst Dein Wissen, wirst unabhängiger und gehst im Idealfall eines Tages nur noch Deine eigene Wege mit eigenverantwortlichen Entscheidungen über Deine Vermögensanlage. Genau dies ist zudem meistens ein sehr gutes Gefühl, was ich persönlich einen durchaus Faktor finde. Durch diese Möglichkeiten der Plattformanbieter des Social Trading, wird definitiv ein Beitrag dafür geleistet, dass das vermeintlich hochkomplexe Investieren „an der Börse“ für jeden verständlich(er) wird. Dies empfinde ich als einen wesentlichen Beitrag zur Demokratisierung des Geldes, bzw. zumindest einen Beitrag zur Rückverlagerung der „Entscheidungsmacht“ zur einzelnen Anlegerin und damit „Otto Normalbürger“ zurück. Dies kann, hier wieder pathetisch formuliert, der kleine Stein sein, der in einem See geworfen wird und viel später doch zu größeren Dinge führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum es Spaß machen kann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann man relativ kurz halten: Erstens weil die seriösen Plattformen eine gutes und intuitives Design haben (allein schon zum Marketingselbstzweck, also Verkauf bzw. grundsätzlicher Handelstätigkeit), zweitens damit in verträglichen Häppchen Wissen in zumeist modernen Art und Weise vermitteln, drittens man die Social Trader ein wenig „stalken“ kann, was die menschliche Neugier weckt, es viertens spielerische Elemente gibt und man fünftens mit sehr wenig Geld starten kann, im Idealfall zu Anfang mit Summen, die man am besten bei Verlust verschmerzen kann. So kann man in Summe spielerisch sich mit Börsen-, Finanz- und Vermögensthemen auseinandersetzen und ja man lernt. Der eigene Wissensgewinn, der eventuelle Erfolg oder aber auch leicht schmerzhafte Verluste, macht stolz, Hunger auf mehr und eigenverantwortlich. Aber ebenso kann ich es auch schm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           alspurig betreiben und wartungsarm. Zu guter Letzt nicht zu vergessen, der Mensch ist in der Regel ein soziales Lebewesen, eher Herdentier, als einsamer Wolf. Social Trading zeichnet sich durch Gemeinschaft, Zugehörigkeit und informativen Austausch aus. Direkter Kontakt zwischen Trader*in und Follower zudem nicht ausgeschlossen und dies wenn und in der Regel auf „Augenhöhe“ und nicht „von oben herab“. Letztlich also kann jeder auf Social Trading so agieren wie er mag und ja dies macht dann Spaß, zumindest wenn ein Grundinteresse an „Geldanlage“ besteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thesencheck – Was ist dran?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Summe würde ich sagen, klar ein wenig überzogen. Aber objektiv bleibt festzuhalten, seit ca. den 2010er Jahren hat sich Social Trading mit unterschiedlichen und durchaus sehr seriösen Plattformen (wikifolio.com als Beispiel) sein Nischendasein erkämpft mit zunehmenden Erfolg. Durch diese Plattformen wird es ermöglicht, sich durch einen intuitiven und spielerischem Zugang mit den vermeintlich komplexen Themen einer eigenen und vor allem unabhängigen wie eigenverantwortlichen Vermögensanlage zu beschäftigen. Der (Investment-) Banker oder Versicherungsberater ist „kein Muss“ mehr. Auch mit geringen kleinen Beträgen kann in der Regel gestartet und damit Hunger und Neugier „auf mehr“ geweckt werden. Es besteht damit eine neue Alternative zu den klassischen Anlage- und Informationswegen, niederschwelliger und näher „an Dir und mir auf Augenhöhe“. Dies empfinde ich tatsächlich zumindest stückweise als Demokratisierung und gesellschaftlicher Verallgemeinerung der Geldanlage und der „nebulöse Mythos“, das Investieren an der Börse vermeintlich nur etwas „für Vollprofis“ ist, wird ein wenig und glücklicherweise „entzaubert. Und genau diese Lanze, nämlich die zumindest einfache, niederschwellige Möglichkeit zu einer modernen Geldanlage, brechen tagtäglich tausende von Social Trader dort draußen im Internet und warten nur auf Dich. Alles „ohne Muss“, „ohne Druck“, aber „soweit und viel Du willst“. Zumindest eine tolle Idee oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau aus diesen Gründen, den Thesen und Ideen die ich ganz persönlich hinter dem Social Trading sehe und wie ich es verstehe, haben dazu geführt, dass ich nach etwas Anlaufzeit, heute überzeugter Social Trader geworden bin. Ich kann nur empfehlen, sich zumindest einmal die Zeit zu gönnen sich zum Beispiel als Einstieg mit der Plattform wikifolio.com zu beschäftigen. Ich gehe fest davon aus, etwas Neugier vorausgesetzt, dass Du schon nach kurzer Zeit Interesse an den Themen entwickeln wirst, egal ob als Trader*in oder Follower*in. Falls Du genau darauf jetzt Lust bekommen hast, hätte mein Beitrag seinen Zweck erreicht, nämlich anzuregen, sich Gedanken über eigenverantwortliche Vermögensentscheidungen zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/girlfreu1600x1067.jpg" length="108993" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sat, 19 Mar 2022 10:12:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.mympi.info/social-trading-sei-dein-eigener-banker</guid>
      <g-custom:tags type="string">Social Trading,wikifolio</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/93b1b670/dms3rep/multi/girlfreu1600x1067.jpg">
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Jetzt in Bitcoin  investieren? Und was ist das eigentlich? Eine Annäherung.</title>
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      <description>Sollte man in den Bitcoin investieren? Und was ist das genau? In diesem Beitrag erfolgt eine Einführung in die Thematik Bitcoin, dessen Hintergründen und gewisse Grundsätze zum Thema von Investitionsmöglichkeiten in Cryptowährungen. Tipps und Infos sowie Einstieg in das Thema Bitcoin.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt in Bitcoin investieren? Und was ist das eigentlich? Eine Annäherung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/93b1b670/dms3rep/multi/bitcoin.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle paar Jahre wieder taucht er wieder sehr präsent in den Medien auf, vor allem immer dann, wenn er zu einem sogenannten „Bullen-Run“ ansetzt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Bitcoin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist damit konkret gemeint? Nun wer kennt sie nicht die Meldungen aus der „Tagesschau“, dem „heute-journal“, der allgemeinen Presse und einfach vielleicht auch in Deinem News-Feed, die besagen: „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin stürmt zu einem neuen Allzeithoch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “, „Bitcoin schlägt die Börse!“, „Bitcoin überhitzt!“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da gibt es die Arbeitskollegin oder Kollegen, die gute Freundin oder Freund oder weitläufige Bekannte und Verwandte und die erzählen davon, dass sie jetzt Bitcoin gekauft haben und „Blockchain und so sei ja die Zukunft“. Nicht selten sind es die gleichen Personen die einige Wochen später, wenn der „Bär“ den Crypto-Markt ereilt (also erhebliche Kurseinbrüche), man solle wohl doch besser die Finger davon lassen, vor allem, wenn sie sich über ihre Verluste ärgern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manch einer fragt dann bei nächster Gelegenheit beim Bankberater seines Vertrauens nach. Die Auskunft dort? Häufig ein Fragezeichen im Gesicht, eher Abraten „weil hoch riskant“ und Ansatz zu einem Verkaufsgespräch für alternative Produkte, man kennt das ja.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also fragst Du Google. Was dann kommt erschlägt Dich: Im schlechtesten Falle landest Du auf Websites, die heillose Renditeversprechen machen, von Anlagen in der Blockchain mit künstlicher Intelligenz sprechen und Dir Geld entlocken wollen, kurz einem sogenannten „Scam“ (Betrugsseite). Im besseren Falle landest Du auf seriösen Seiten. Aber auch die helfen Dir als Einsteiger häufig nur bedingt. Es fallen Abkürzungen und Begriff wie „DeFi“, „staking“, „lending“, „mining“, „earning“ oder „hodln“. Du bist letztlich so ratlos wie vorher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht fragst Du jetzt in Deinem Bekanntenkreis erneut. Einfache Fragen, wie z. B. „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist Bitcoin denn jetzt eine Währung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “, werden mal mit einem „ja klar, damit kann man ja sogar bezahlen“ beantwortet, aber auch mit „nein, das unterliegt keiner Regulierung und ist hochriskant, verzocke Dein Geld doch nicht!“. Du gibst auf und die Zeit vergeht. Wochen später tauchen dann immer mal wieder prägnante und recht aufregende Schlagzeilen auf wie sinngemäß:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Elon Musk – Tesla – investiert 1,5 Mrd. US-Dollar in Bitocoin!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Bitcoin eilt von Allzeithoch zu Allzeithoch, wo ist die Grenze?“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „PayPal will Bitcoin einführen und als Zahlungsmittel anbieten!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies nagt an Dir und Du denkst erneut darüber nach, ob Du nicht eventuell doch eine Chance verpasst, dabei sein solltest und wenn ja wie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Soweit zur Einleitung. Erkennst Du Dich wieder? Ja?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Sorge, dass ist das ganz normal. Und falls Du Dich wirklich schon so viel damit beschäftigt und das Thema verfolgt haben solltest, bist Du auf einem sehr guten Weg und weißt wahrscheinlich schon mehr über das Thema als mutmaßlich ein Großteil der Bevölkerung. Wahrscheinlich legst Du zumindest teilweise Dein Geld auch schon an der Börse in Form von Fonds, ETF oder Aktien an. Ansonsten würde Dich das Thema wahrscheinlich gar nicht so sehr reizen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieser Blogbeitrag kann keine Schulung und intensives Aneignen Deinerseits von seriösen Wissen zur Einschätzung des Cryptomarktes und mögliche Handlungsfelder ersetzen. Wenn Du ein nachhaltiges und großes Interesse an dem Thema hast und Dich richtig einarbeiten möchtest, empfehle ich Dir mein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/onlinekurse"&gt;&#xD;
      
           Onlinekurs-Angebot
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , aber das musst Du wissen. Hier vermittle ich Dir einen ersten Eindruck des Marktsegmentes:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           myMPI kann vielleicht etwas Struktur in die Sache bringen und Dir einen Einstieg erleichtern. Deshalb erläutere ich Dir nachfolgend ein paar grundsätzliche Zusammenhänge und wage auch die eine oder andere plakative Aussage, die vielleicht etwas provoziert, aber das gehört dazu. Vielleicht gelingt es mir zudem, bei Dir das eine oder andere Fragezeichen zu löschen und Dir eine eigene erste Einschätzung zu ermöglichen, ob es etwas für Dich sein könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorab eine Klarstellung an alle Crypto-Fans und wirklichen Experten, Nerds u. a. da draußen: Nein auf tiefe Details gehe ich bewusst hier nicht ein und ja teilweise sind es pauschale und sehr vereinfachende Darstellungen. Aber genau darum geht es hier, Neugier wecken und Erkenntnisgewinn und die „grobe Struktur“ zu verstehen für Newbies. Denn genau dies ist, was viele vermeintlich „einfache Anlegerinnen und Anleger“ sowie allgemein erstmals an Crypto und Blockchain interessierte Menschen da draußen suchen. Also seht mir bitte nach, wenn das eine oder andere etwas oberflächlich oder grenzwertig erscheint.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So tabula rasa, steigen wir ein, mit ein paar wichtigen Klarstellungen und plakativen Aussagen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind Geldanlagen und Kauf von Bitcoin und Co. eine sichere und gute Investition für mich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die wichtigste Information vorab: Totalverlust droht! Dies muss Dir klar sein. Sollte es deshalb ein Basisinvestement für Dich sein? Ganz klar: Nein! Also „sichere Anlage“, nein. „Gute Investition“ ist schon was anderes und vielschichtiger. Ausgehend von der Annahme, dass Du eine Summe „x“ über hast (wirklich über, siehe Totalverlust) oder monatlich kleinere Beträge „erübrigen“ kannst, kann (!) es eine sehr gute wie lohnende Investition werden, muss aber nicht. Die Betonung liegt auf „kann“ und nicht „muss“ oder „wird“. Dies werden wir alle erst in einigen Jahren sehen. Als "Beimischung" mit ausgeprägtem "Chancen/Risikoprofil" aber einen Gedanken und eine Entscheidung wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitcoin ist doch Blockchain und Crypto oder? Wenn die Leute über Cryptowährungen sprechen, meinen sie doch alle Bitcoin, richtig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wirfst Du einiges durcheinander. Ich könnte jetzt hier natürlich Wikipedia und sehr detaillierte, wissenschaftlich korrekte Ausführungen vornehmen. Tue ich bewusst nicht. Ich halte es sehr oberflächlich, im Kern vielleicht sogar nicht ganz korrekt und doch ermögliche ich Dir so ein wenig Struktur und Orientierung: Stelle es Dir so vor, die „Blockchain-Technologie“ ist die Basistechnik für und hinter den Cryptowährungen. Sie wird zukünftig in vielen Bereichen sicherlich die Wirtschaft, Industrie und Finanzwelt verändern und tut dies auch bereits. Die Cryptowährungen (auch häufig „Token“ genannt ohne darauf näher einzugehen) bedürfen also für Ihre sinnhafte Existenz der Blockchain-Technologie. Und es gibt nicht „die Blockchain“ sondern mehrere, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Und nein wenn die Leute über Cryptowährungen sprechen, meinen zwar viele, aber bei weitem nicht alle und schon gar nicht die, die sich ein wenig oder sehr gut auskennen nur den Bitcoin. Es gibt heutzutage wirklich tausend(e) von Cryptowährungen. Dafür gib in Google einfach mal „coinmarketcap.com“ ein und Du bekommst sofort ein Gefühl dafür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist dann Bitcoin genau?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da zitiere ich dann mal doch Wikipedia: „Bitcoin ist eine Kryptowährung auf Basis eines dezentral organisierten Buchungssystems. Zahlungen werden kryptographisch legitimiert und über ein Netz gleichberechtigter Rechner abgewickelt. Anders als im klassischen Banksystem üblich ist kein zentrales Clearing der Geldbewegungen notwendig.“ Diese Beschreibung beinhaltet bei weitem nicht alle Aspekte von Bitcoin, aber trifft es im Kern und für Dich, denke ich, ganz gut. Der Erfinder von Bitcoin ist ein Pseudonym „Satoshi Nakamoto“, das Erscheinungsjahr war ca. 2009, Bruchteile eines Bitcoins heißen deshalb auch „Satoshis“. Zu guter Letzt kannst Du Dir Bitcoin wieder vereinfacht als „Mutter oder Vater“ vieler nachfolgender Cryptos vorstellen und deshalb ist Bitcoin der bis heute bekannteste und vom Kapitalvolumen her größte Coin und damit digitale Währung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann sind das also Währungen, also „echtes Geld“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du kannst heutzutage mit Bitcoin und auch mit anderen Währungen auf unterschiedlichsten Wegen Dienstleistungen und Waren bereits bezahlen, direkt oder indirekt. Zum Beispiel Handelsgebühren der Cryptowährungen selber werden in der Mehrheit der Fälle damit direkt bezahlt. Über bestimmte Kreditkarten kannst Du an der Kasse indirekt mit Cryptowährungen bezahlen, vor Ort bezahlst Du aber „normal“. Auch im privaten Umfeld ist es denkbar, dass jemand damit einverstanden ist, dass Du ihn mit Bitcoin oder einem anderen Coin „bezahlst“. Eine "Wallet" (digitale Brieftasche für Digitalwährungen zum Empfang und Senden von Cryptowährungen) auf beiden Seiten vorausgesetzt. Aber sind Bitcoin und die anderen („Alt“-)Coins nun „echte Währungen und Geld“. Euro und Dollar und all die anderen bezeichnet man auch als FIAT-Währungen. Sie werden von Staaten und Bundesbanken ausgegeben und unterliegen gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Regulierungen (Staats- und Notenbanken, etc.). Dies ist bei Bitcoin und Co. nicht der Fall. Mal sehr plakativ formuliert: Bitcoin ist rechtlich mehr oder minder ein „Sachgut“, keine Währung im formal regulierten Sinne. Ein Beispiel: Du kaufst von einem Künstler ein Bild für 1.000 €. Das Bild steigert sich im „Marktwert“ auf 10.000 €. Du kaufst vom Nachbarn ein Auto. Er will 10.000 €. Du bietest ihm das Bild an. Er ist einverstanden. Du hast das Auto bezahlt und beide Güter haben den Eigentümer gewechselt. Nahezu identisch wäre es, wenn Du ihn mit Bitcoin bezahlt hättest. Ich hoffe ich konnte damit die Grundsystematik erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber die ganzen „Exchanges“ und „Handelsplätze“ für Bitcoin und Co. sind doch „Börsen“ und damit seriös oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider nein und man muss differenzieren in all diesem Gewusel. Viele, nennen wir es Exchanges, und Handelsplätze können durchaus als relativ „sicher“, „seriös“ und „solide“ eingestuft werden. Aber deshalb sind sie noch lange nicht reguliert. Sie unterliegen i. d. R. keiner Banken- oder Finanzaufsicht (wie auch, da es eben keine Währungen sind), staatlich engeren Kontrolle oder ähnlichem. Viele Exchanges und Handelsplätze für Bitcoin und andere Coins sind auch schnell gewachsen und dann wieder schnell verschwunden, weil teilweise Scam (Betrug) oder insolvent. Große schon etwas länger am Markt befindliche Exchanges können als „relativ“ sicher eingestuft werden. Einige haben aber auch Rückversicherungen für Teile ihrer Einlagen der Anleger (aber fast nie komplett) oder einen Hacking-Anrgiff überlebt ohne Nachteil für die Anlger. All diese Handelsplätze ähneln sich in ihrem „look &amp;amp; feel“, unterscheiden sich aber teilweise deutlich. Die Unterschiede liegen z. B. sehr deutlich im Bereich der Gebühren, Handelsvolumen in Summe, Schnelligkeit, Support, Sicherheit und Höhe der Rückversicherungen und deren Gestaltung im Schadensfalle. Einige bemühen sich aber bewusst (wegen Seriosität) sich bestimmten gesetzlichen Regularien zu unterwerfen. So musst Du Dich zum Beispiel bei fast allen Exchanges heutzutage auch legitimieren/ausweisen (sog. KYC-Verfahren, gleich "know your customers"). In Deutschland gibt es auch erste Produkt-/Marktangebote über oder unter Einbezug von Banken.  Darum prüfe genau, wo und wie Du Dein Geld investiert und wie Du Deine Bitcoins und andere Coins verwahrst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was ist diese Wallet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch dies Thema ist recht komplex. Stelle Dir eine Wallet als Brieftasche oder Depot vor. Es gibt sog. „Hot-Wallets“ und „Cold-Wallets“ wobei auch dies nicht alles beschreibt. Es gibt extrem sichere Formen zur Verwahrung von „Digitalwährungen“, die an Hardware (USB-Sticks, sehr vereinfacht gesagt) gebunden sind, bis hin zu reinen „Papier-Wallets“. Dies alles ist zwar kein „Hexenwerk“ aber auch nicht mal gerade so eben zu verstehen, schon gar nicht für technisch so affine Menschen. Den jüngeren Generationen als digital natives fällt dies zumeist leichter. Bei für Dich hohen Vermögenswerten solltest Du sehr genau wissen was Du tust. Auf zum Beispiel YouTube findest Du dazu sehr gute Tutorials und Informationen von Menschen, die Dir das sehr genau  und teilweise auch sehr gut Schritt für Schritt erklären, wenn Du dies denn dann möchtest. Allerdings aus der Praxis: Im Regelfall wirst Du Dir einen Anbieter suchen, eine Exchange/Handelsplattform. Zu Anfang und vielleicht sogar lange Zeit, wirst Du dort direkt deine Coins lagern, was ohne dass Du dies wirklich merkst und verstehst bereits eine Wallet ist. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du Dich intensiv mit dem Anbieter beschäftigst, wo Du Deine Digitalwährungen kaufst und zunächst lagern wirst, siehe oben. Kannst Du ihm vertrauen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie sieht die Prognose jetzt von Bitcoin und Co. aus?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja jetzt handele ich mir potentiell Prügel aus der Szene ein :) ! Meine Meinung: Dies kann Dir keiner seriös sagen und ist reine Glaskugel. Und schlimmer noch, es ist für jede Cryptowährung gesondert zu betrachten. Deshalb bleibe ich lediglich als Beispiel mal beim Bitcoin. Erst einmal zur Einordnung: Wenn Du intensiv recherchierst, wirst Du völlig unterschiedliche Prognose bekommen und dies durchaus auch von sehr bekannten und institutionellen Stellen. Es gibt Prognosen die gehen davon aus, dass Bitcoin eines Tages mehr als 300.000 US-Dollar wert sein könnte, ebenso Prognosen die von Totalverlust ausgehen, dass ist die Wahrheit und reale Bandbreite. Was hilft Dir das? Gar nichts? Was musst Du tun? Dir eine eigene Meinung bilden, Informationen sammeln, eine Entscheidung dazu treffen und diese öfter mal neu hinterfragen und für Deine Entscheidung Verantwortung übernehmen. Bleiben wir beim Bitcoin: Es wird maximal 21 Mio Bitcoin geben, dies steht fest, rund 18 Mio sind bereits im Umlauf. Was bedeutet dies: Solange Menschen einen Sinn in Bitcoin sehen und daran glauben, messen sie ihm einen Wert zu. Wenn es viele Menschen sind, steigt die Nachfrage, das Gut ist endlich, der Wert steigt. Stelle Dir „Gold“ vor und Du verstehst die Logik sofort (=“haben wollen Effekt“). Wo sich dieser Wert dann dauerhaft einpendelt bleibt unklar. Bitcoin ist dezentral, keine staatliche Kontrolle vorhanden oder bisher möglich oder im harten Sinne vorgenommen worden. Dies schafft Unabhängigkeit. Für sich betrachtet gut und zugleich potentiell auch Nachteil (illegale Tätigkeiten, bedingte Anonymität). Bitcoin ist „die Cryptowährung“ schlechthin, nach wie vor und dies trotz gewisser technischer Nachteile im Verhältnis zu moderneren Technologien. Gleichwohl konzentrieren sich institutionelle Anleger aktuell (!) auf den Bitcoin. Dies treibt aktuell (Stand 03/2021) sehr stark den Preis in ungeahnte und für möglich gehaltene Höhen (dies sehen die Propheten mit 300.000 US Dollar Aussage natürlich ganz anders). Ich mache jetzt mal ein Contra-Szenario: Die EU führt eine digitale Währung ein, definitiv in der Menge begrenzt ohne „Nachdruckfunktion“ und klaren Regelungen. Dies trifft auf hohe Akzeptanz und wird gleichwertig behandelt mit dem Euro, soll ihn auf Dauer abschaffen. Gleich Seznario für den Dollar. Was passiert mit dem Bitcoin? Zweite Variante: Mit einer neuen Blockchaintechnologie kommt plötzlich ein richtiger „Game-Changer“ weil besser, wesentlich innovativer und echter, stärkerer Marktbindung, was passiert dann mit Bitcoin (denke mal an: Wer war noch einmal: Yahoo, AOL, Rover, Commodore, Atari oder aktuell Wirecard, ja und auch wenn der Vergleich natürlich hinkt, weil es hier um zentralisierte Unternehmen geht...)? Dies kann meiner (!) Meinung nach niemand wirklich belastbar einschätzen. Kann alles klappen und eine Glücksgeschichte werden, kann auch gewaltig schief gehen (deshalb bleibe ich dabei, Warnung: Totalverlust denkbar, dessen musst Du Dir bewusst sein).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie stark schwankt das?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewaltig. Nur ein paar Beispiele: 1 BTC (Bitcoin) kostete am 10.02.17 ca. 957 €, am 15.12.17 bereit 16.721 €, am 29.06.18 war er wieder runter bei 5.453 € am 08.02.2019 bei 3.196 € und am 27.03.2020 bei 5.597 €. Von da an mit einigen Schwankungen ging es zum Beispiel bis Februar 2021 rauf auf 36.182 €. In den letzten Monaten war er aber auch schon oberhalb von sogar 45.000 € je BTC. Tagesaktuell (mit Stand 23.01.2022) ging der Bitcoin mit minus 18.23% innerhalb von sieben Tagen auf einen Betrag von 31.014 € je BTC runter. Was sagt Dir das? Häufig steigen viele Anfänger dann ein, wenn der „Run“ ist, also BTC mal wieder „Schlagzeilen“ macht („ich will dabei sein, es nicht verpassen“). Beispiel: Du wärst im Run 2017 im Dezember bei grob 15 T€ eingestiegen mit einem BTC um dann festzustellen, dass Du im Juni 2018 bei 5.450 € gelandet bist. Reaktion häufig: Verkauft, damit Verlust realisiert. Clever (vermeintlich wenn man daran glaubt, siehe oben): antizyklisch nachkaufen. Vielleicht wäre gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, weil es bald wieder hoch geht? Aber wer kann Dir dies sagen? Also auch hier: Hohe Leidensfähigkeit und Marktbeobachtung gefragt. Mittelweg: Einfach fortlaufend jeden Monat kleine Chargen kaufen, was mit Kosten verbunden ist, aber einen Durchschnittspreis ermöglicht und Du nicht nachdenkst. Dadurch auch endgültig klar: Hoch volatiles Investment, absolut nichts für Anfänger, Totalverlustgefahr, aber hoch interessant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mich interessiert das aber, und mit welchen Coins sollte ich mich beschäftigen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist tatsächlich: Dass Du Dich damit beschäftigst. Dies bedeutet, dass wenn Du in Coins investieren möchtest, also Bitcoin und andere, solltest Du das Thema genau beleuchten. Anhaltspunkte sind: Welche Technik steckt dahinter? Welche Funktionen bietet der Coin / Token (Mehrwerte, inhaltlich wie technologisch)? Gibt es reale Anwendungsfelder? Sind die realistisch und haben Zukunft? Gibt es schon Kooperationspartner? Wer steckt dahinter? Ist es unabhängig oder zentralisiert? Und vieles mehr…, kürzer „hat es Zukunft und Perspektive, erscheint (!) seriös und belastbar?“. Manchmal hilft auch der Ansatz „too big to fail“, was vielleicht auf die Top 5 der Cryptowährungen zutreffen könnte (aber wer war noch einmal AOL, Commodore, Atari, Yahoo und Co.?!), aber nicht muss. Sicherlich eine interessante Wahl zum Einstieg können Bitcoin (BTC) und Etherum (ETH) sein. Your choice.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das mit den ganzen Exchanges ist mir zu kompliziert! Gibt es keine einfachere Möglichkeit Bitcoin zu kaufen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja gibt es und als Anfänger vielleicht gar keine schlechte Idee, weil sehr einfach Wahl. Mittlerweile kannst Du Bitcoin und auch die eine oder andere große Digitalwährung tatsächlich, vergleichbar wie Gold, als, ich nenne es mal vereinfacht Wertpapier, mit einer WKN (Wertpapierkennummer) vergleichbar einem Fonds, ETF oder einer Aktie kaufen. Dies geht sowohl über einen ETC wie ebenso sog. „Endloszertifikate“. Diese Anlageformen ermöglichen Dir den Kauf direkt und einfach über eine vorhandenes Aktiendepot, was Du eventuell schon hast. Häufig bei ETC sind diese direkt mit Bitcoin in einer gewissen Form sogar hinterlegt. Da musst Du Dich informieren. Die Wertentwicklung dieser Papiere orientiert sich dann recht stark am zugrundeliegenden Ausgangswert in unserem Beispiel hier Bitcoin. Dies bedeutet dadurch partizipierst Du an der Wertentwicklung von Bitcoin nahezu und im Idealfall 1:1 (mehr oder minder). Allerdings können diese Anlageformen auch nicht unerhebliche Kosten in der Beschaffung aufweisen, im Verhältnis zu einer Exchange. Geschmackssache und hat, wie immer Leben, alles seine Vor- und Nachteile und Preis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So, hier machen wir mal einen Cut. Was sagt und dies alles jetzt?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist der Hype berechtigt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich würde sagen ja.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat es Zukunft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich würde sagen ja.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es eine (große) Chance und noch immer?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich würde sagen ja.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat es ein hohes Risiko bis hin zu Totalverlust?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich würde sagen ja, Totalverlust zu 100% bei Verteilung aber eher unwahrscheinlich, nicht auf ein Pferd setzen, den Markt beobachten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was spricht für Digitalwährungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Dezentralisierung, Skalierbarkeit und Sicherheit. Dies ist zeitgleich das sogenannte „magische Dreieck“, was alle technologisch versuchen zu lösen. Die meisten Projekte (eigentlich alle bei genauer Betrachtung) schaffen aber tendenziell immer nur zwei davon perfekt, zu Lasten des verbleibenden dritten Punktes. Eine Lösung die alle drei Punkte perfekt schafft (wirklich perfekt), wäre potentiell ein von mir oben benannter „Game-Changer“. Für Digitalwährungen spricht gerade z. B. bei Bitcoin, grob vergleichbar Gold, da es z. B. in der Anzahl endlich sein kann. Keine Regierung der Welt kann hergehen und Bitcoin „nachdrucken lassen",  in wirtschaftlich schlechten Zeiten. Potentiell also ein Faktor gegen Inflation und pro Wertsteigerung, anders als bei FIAT-Währungen wie eben Euro, Dollar und Co. Gefahren sind u. a. Hacking, Scam, drohende staatliche Regulierung (wobei dies je nach Art auch positive Effekte haben könnte aus meiner Sicht), Diebstahl, Seriosität der Exchanges und Partner u. v. m. Ich betone überall den Konjunktiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es ein interessanter Markt und Anlageumfeld?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Absolut. Der Markt ist immer noch sehr jung, sieht man glaube ich sehr gut, an all dem hier niedergeschriebenen Argumenten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liegt dort zumindest technologisch die Zukunft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich glaube ja, aber in welcher Form, meiner Meinung nach noch unklar. Am Rande: Eine alternative Handels- und Investmentidee daraus abgeleitet könnte für Dich auch sein, Dich zu fragen, welche Firmen profitieren am meisten von den neuen Blockchain-Technologien oder besitzen dort bereits Leadership, sind Innovationsträger? In diese könntest Du auf anderen Wegen durch z. B. Einzelinvestments (Aktien der Firmen), ETF und aktive Fonds investieren und somit von diesem Markt profitieren, wenn er weiter ein Megatrend bleiben würde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu guter Letzt mache ich es mal konkreter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würde ich Dir empfehlen in Bitcoin und andere Digitalwährungen zu investieren?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ja, aber nur mit Geld „was Du wirklich nicht mehr brauchst“ und „mit einem Totalverlust“ leben könntest und es längerfristig liegen lässt bzw. Chance bei hohen Gewinnen nutzt und Tiefphasen zum Neu- oder Nachkauf. Idealer regelmäßiger Nachkauf. Wie würde ich verteilen? Immer 2/3 Drittel Bitcoin (zurzeit) und 1/3 in andere Coins, aber ich persönlich immer aus der Top 10 nach Marktkapitalisierung. Auch dafür gibt es bereits Lösungen. Ich würde und gehe da mit „offenem Visier dran“, d. h. gedanklicher Anspruch: „Geld ist weg, wie im Casino“. Dann nach ein paar Jahren schauen, trotz regelmäßiger Beobachtung und Maßnahmen, was daraus geworden ist. Wenn Erfolg toll, wenn Totalverlust gilt, Risiko vorher bewusst eingegangen, okay.. So in diese Richtung, ist meine Meinung dazu. Wichtig:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du musst myMPI | FIND YOUR WAY – Deinen eigenen Weg finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dies stellt keine Handels- oder Kaufempfehlung dar, ist nur meine private Meinung, Totalverlust bei Dir nicht ausgeschlossen, betone ich ausdrücklich und keinerlei Haftung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein noch wichtiger Hinweis: Solltest Du tatsächlich direkt in Cryptowährungen investieren und diese nicht einfach halten sondern handeln, und auch allgemein sei darauf hingewiesen: Es greifen diverse steuerrechtliche Regelungen und Aspekte, die es ergänzend zu beachten gilt. Vielleicht mache ich dazu mal einen weiteren Einstiegsbeitrag, aber es gibt bereits sehr gute Informationen dazu im Netz und ebenso recht gute Tools als „self service“. Im Zweifelsfall ziehe immer Deinen Steuerberater zu Rate, meine klare Empfehlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Last but not least: Dieser Beitrag sollte Dir einen ersten, ausdrücklich sehr groben und oberflächlichen Überblick, über das Thema Digitalwährung, Crypto wie Bitcoin und Co. sowie Blockchain geben. Wenn Du wirklich tiefer gehend einsteigen möchtest in das Thema, empfehle ich Dir einen meinen Onlinekurse. Dort steigen wir gemeinsam viel intensiver in das Thema ein, im Sinne einer Grundschulung zur Erlangung von nachhaltigem Basis- und Aufbauwissen, einschließlich Hinweisen dazu, wie Du technisch und operativ im Alltag, auf Basis Deiner Entscheidungen, es umsetzen könntest. Durch meinen Kurs, wirst Du vollumfänglich in die Lage versetzt mit diesem Marktsegment zu agieren, Risiken einschätzen und teilweise minimieren zu können und genau zu wissen „was Du tust“. Dies führt zu unabhängigen, freien Entscheidungen und nicht zuletzt auch Freude am Investieren. Würde mich sehr freuen, wenn Du Dich dafür entscheidest, ich kann es Dir nur ans Herz legen und hoffe, ich habe mit diesem Beitrag ein wenig Interesse bei Dir an diesem Thema geweckt. Mehr Informationen findest Du in der myMPI | Academy.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 20:03:11 GMT</pubDate>
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      <title>myMPI - Blog | Welcome</title>
      <link>https://www.mympi.info/mympi-blog-welcome</link>
      <description>Willkommen im myMPI | Blog. Hinweise und allgemeine Informationen sowie Begrüßung im myMPI | Blog von myMPI | FIND YOU WAY. Dem Blog rund um die Themen von Personal Mentoring, Finanz Coaching, Social Trading und die myMPI Community.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Herzlich Willkommen im myMPI-Blog
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Finanz-Coaching &amp;amp; Personal-Mentoring
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp-cdn.multiscreensite.com/93b1b670/dms3rep/multi/Hintergrund13.JPG" alt="Foto Kleeblatt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlich Willkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zunächst einmal freue ich mich sehr und bedanke mich bei Dir, dass Du den Weg zum myMPI-Blog gefunden hast. Du spendest mir damit wertvolle Zeit von Dir und hast Interesse an myMPI. Genau die richtige Entscheidung, um zukünftig neue Wege gehen zu können. Ich gehe fest davon aus, dass wenn Du eine regelmäßige Besucherin oder Besucher meines Blogs werden solltest, Du schnell feststellen wirst, dass er für Dich mit qualitativ hochwertigen Inhalten ein Mehrwert und wiederkehrender Informationsort werden kann und soll. Vielleicht sogar ein kleiner Baustein in Deinem Alltag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Du zukünftig keine Beiträge mehr verpassen willst, viele weitere Infos mit Mehrwert kostenlos erhalten möchtest und auch Teil des
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ProjektmyMPI"&gt;&#xD;
      
           myMPI-Projektes
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/myMPI_Philosophy"&gt;&#xD;
      
           Philosophie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            werden möchtest, empfehle ich Dir unbedingt das "
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/myMPI_Newsupdate"&gt;&#xD;
      
           myMPI-Newsupdate
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " zu abonnieren. Du wirst es nicht bereuen und nicht genervt, völlig kostenlos und jederzeit abbestellbar, versprochen. Falls Du mich vorher näher kennenlernen möchtest, orientiere Dich unter "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/myMPI_About"&gt;&#xD;
      
           myMPI-About
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " oder direkt unter "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/"&gt;&#xD;
      
           Über mich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kleeblatt gibt das Motto vor: Viel Glück für diesen Blog, auf dass er wachsen und gedeihen wird und Dir, wie mir, ein wenig Lebensfreude bereiten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was darfst Du von diesem Block erwarten, welche Wege soll er gehen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun der Blog wird ein wichtiger Baustein innerhalb des "
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/ProjektmyMPI"&gt;&#xD;
      
           myMPI-Projektes
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           " sein. Hier werde ich immer mal wieder Beiträge veröffentlichen, natürlich aus dem Bereich der Kernkompetenzen von myMPI. Konkret bedeutet dies, u. a. Veröffentlichungen zu Themen aus den Bereichen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Finanz-Coaching
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Personal-Mentoring
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Randthemen und kurze News
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was darfst Du erwarten im Bereich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finanz-Coaching
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ? myMPI wird immer mal wieder interessante Einzelthemen aus der Welt Finanzen aufgreifen und Dir damit hoffentlich interessante Anregungen zum Nachdenken, für neue Wege und Entscheidungen für Deine Finanz- und Vermögensverwaltung geben. Dies können zum Beispiel Artikel zum Social Trading (wikifolios), Cryptowährungen und Blockchain, die Betrachtung unterschiedlicher Anlageformen (Gold, Immobilien, etc.) und auch und vor allem ganz einfache Betrachtungen von Alltagsthemen sein, die uns alle wiederkehrend betreffen und vielleicht hier und dort einen guten Ratschlag für Dich beinhalten, um Deine Alltagsfinanzen zu optimieren. Vor allem durch neue Ideen, neues und kritisches Denken, hin zu unabhängigen und freien Entscheidungen, hinter denen Du dann auch stehst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Bereich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Personal-Mentoring
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird myMPI Themen punktuell präsentieren, die mich interessieren bzw. von denen ich glaube, dass sie auch Dich interessieren könnten. Dies können Beiträge zu Themen des Change Management, Führung, Kommunikation oder Konfliktmanagement privat wie im Beruf sein. Auch Aspekte wie z. B. Achtsamkeit könnten eine Rolle spielen oder spezielle einzelne Themen die einer gesunden psychologischen Lebensführung zuträglich sein könnten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Randthemen und kurze News
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lege ich mich gar nicht erst bewusst fest. Wenn ich zukünftige eine spezielle Thematik besonders interessant finden sollte, werde ich dazu Beiträge veröffentlichen. Dies können z. B. Aspekte aus der Wirtschaft und bedingt Politik im Allgemeinen sein, ebenso interessante Neuigkeiten aus dem Bereich der Psychologie, Mentoring usw. Somit letztlich doch wieder Gebiete, die im Zusammenhang mit den Kernkompetenzen von myMPI stehen. Aber es kann ganz einfach mal auch völlig "off-topic" sein, denn der Blog soll ja auch abwechslungsreich sein und bei Dir Neugier wecken. "Kurze News" können Status-Updates gezielt zu meinen wikifolios oder Hinweise auf neue Veröffentlichungen und Aktivitäten auf meinen sonstigen Kanälen sein, wie YouTube, Podcast und Co. Lass Dich einfach ein wenig überraschen, was die kommende Zeit so bringen wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin selber sehr gespannt, welche Wege dieser Blog so nehmen und wie er sich entwickeln wird. Gehst Du den Weg mit? Denn ohne Dich, wird es nur halb so schön.... und by the way, wenn Dich der Blog sehr anspricht und Du Dich einbringen wollen würdest, kontaktiere mich gerne. Ist eine Idee gut und die Qualität stimmt, würde ich mich sogar freuen hier zukünftig nicht nur alleine Beiträge zu veröffentlichen. In diesem Sinne nun viel Spaß beim stöbern und schmökern im myMPI-Blog.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 16:09:17 GMT</pubDate>
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